Alle Jahre wieder …

… kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch die Blogparade „Was bleibt, was kommt“ von Marit Alke. Und dann stelle ich fest: Ups, schon wieder ein Jahr rum.

Doch das Jahr 2016 war für mich wirklich anders und außergewöhnlich.

Warum war das so?
Das erfährst du in diesem Jahresrückblick.

Was konnte ich für Erfolge verzeichen?
Was bleibt?
Was geht?
Was kommt?

 

2016 in einer Nussschale

Der Blog SinnSTIFTen – in dem du gerade liest – wurde erst im Januar 2016 geboren. Und ich bin stolz wie Bolle, wie sich der „Kleine“ in der kurzen Zeit entwickelt hat. So ist das als Vater.

Bereits Ende 2015 erblickte SinnSTIFTen (mein erster Online-Kurs) das Licht der Welt. Das kannst du alles auch in meinem Rückblick 2015 nachlesen.

Wunderbare Kooperationen haben sich wie von Geisterhand gefügt, eine schwere Krankheit machte mir zu schaffen und irgendwie griff doch alles ineinander.

 

Welches Angebot lief in 2016 gut und was wird es daher weiterhin geben?

2016 stand unter dem Motto Sichtbar werden.

  • 122 Teilnehmer besuchten 2016 meinen Kurs SinnSTIFTen und lernten, wie sie mit eigenen Flipcharts und Skizzen begeistern. Und ich habe immer wieder gestaunt, wie oft ich zuerst hörte: „Eigentlich kann ich nicht zeichnen.“ und später: „Wow, da habe ich mich selber überrascht.“
    Das ist für mich als Trainer ein großes Lob.
  • 28 Artikel habe ich in 2016 veröffentlicht. Das waren weniger, als ich gehofft hatte, aber manche davon haben super gezündet. Zur Unplanbarkeit der Artikel findest du unten noch mehr.
  • 1 Experten-Round-Up: Im August interviewte ich 13 Visualisierungs-Experten mit 4 Fragen. Das hat mir großen Spaß gemacht und ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Das will ich in 2017 mit einem anderen Thema nochmal wiederholen.
  • 2 Artikel, die mich überraschten. Mit meinem Artikel für Zentangle und 12 Ideen zum Zeichnen finden unglaublich viele Leser auf meinen Blog. Falls mir jemand erklären kann, warum das so ist und wie ich das wiederholen kann … ich bin ganz Ohr.

 

Wem möchtest du danken? Wofür bist du dankbar?

Mein erster Dankbarkeitsgruß geht an meine Frau Michaela. Ohne sie würde ich das vermutlich nicht schaffen. Sie hält mir den Rücken frei, wenn es drauf ankommt und unterstützt mich, wie nur sie es kann. Danke Michaela.

Zweitens danke ich meiner depressiven Episode, die mich Mitte 2016 „überfiel“. In dieser Zeit habe ich schmerzhafte, aber wichtige Erkenntnisse gesammelt. Darüber was ich nicht mehr will und darüber, was ich will. Letztendlich gewann ich in dieser Phase die Klarheit, endlich überfällige Entscheidungen zu treffen.

Drittens bin ich für all meine Kunden und Leser dankbar. Gemeinsam wachsen wir jeden Tag. Ich danke jedem bezaubernden Feedback und jedem Verriss.

Und als Viertes danke ich meiner Master-Mind-Gruppe. Dort bekomme ich immer neue Anregungen und Ideen, aber auch offenes Feedback. Es ist einfach nur schön, sich über ähnliche Themen auszutauschen, für die ich „draussen in der echten Welt“ komisch angeguckt werde.

 

Mit welchen Menschen lief die Zusammenarbeit in 2016 gut und was soll daher weiter ausgebaut werden?

Traumkunden

Kennst du das Prinzip der Anziehung?
Ich kann es mir jedenfalls nicht anders erklären.

Die Teilnehmer in meinen Kursen sind die liebsten und wohlwollendsten Kunden, die ich mir im Traum vorstellen konnte. Die Arbeit mit ihnen bereitet mir riesig Freude und macht mich zu einem sehr glücklichen Menschen. Ein Traumberuf mit Traumkunden.

 

Kooperationspartner

Spannenderweise habe ich in 2016 gar keinen eigenen Kurs erstellt, wie ich es ursprünglich vorhatte. Denn es ergab sich eine wunderbare Kooperation mit Martje Kleinhans, besser bekannt als Kritzelfee.

Bei ihren beiden Kursen Buchstäblich Begeistern und dem Kritzelfilmkurs durfte ich technische Hebamme spielen. Sie lieferte die Videos und den Input, ich setzte es technisch um.

Mit Martje werde ich hoffentlich noch viele Kurse zusammen erstellen, denn wir ergänzen uns in den Stärken einfach unglaublich gut.

 

Welche wesentlichen Erkenntnisse hast du über dein Online-Business gewonnen?

Artikel haben ihren eigenen Willen.

Das habe ich aus 2016 gelernt. Bei manchen Artikel hatte ich eine große Wirkung erhofft und erwartet. Dort blieb sie aus.

Bei anderen Artikel staunte ich darüber, wie oft kommentiert und geteilt wurde. Dass ich dort Erfolge verzeichnen konnte, verblüffte mich.

Scheinbar ist das alles nicht planbar. Also werde ich einfach viele Blogartikel nach bestem Wissen schreiben und dabei meine Wunschkundin Petra Auge behalten. Alles andere ist dann Schicksal.

 

Ich liebe die Rolle der Kurs-Hebamme.

Die Kurse von Martje habe ich mit großer Freude technisch umgesetzt. Und es hat mich befreit, mich nicht um den kreativen Input UND die technische Umsetzung kümmern zu müssen. Deswegen soll es in 2017 noch weitere Kooperationen bei Online Kursen geben.

Die technische Infrastruktur steht soweit ( Email-Anbieter, Zahlungsanbieter, Kurszugang, Video-Hoster ) und das darf ich jetzt gut auslasten.

Hast du eine coole Idee für einen Online Kurs?
Und keinen Bock auf die Technik?
Dann sollten wir mal miteinander sprechen, oder? 😉

 

My Way of Kurs-Erstellung

Mein Weg zur Kurs-Erstellung ist mir in 2016 ziemlich klar geworden.
Und ich teile ihn gerne mit dir.

  1. Idee für einen Kurs
  2. Bekanntgabe der Intention in meinem Labor, inkl. Pre-Liste
  3. Mit Umfrage die Wünsche und Anforderungen klären
  4. Kurs entwickeln
  5. Optimieren

Das Vorgehen orientiert sich sehr eng am Lean Startup Modell und am agilen Vorgehen.

Und funktioniert extrem gut.

 

Was lief ggf. nicht so wie gewünscht? Was wirst du im nächsten Jahr weglassen?

Oh Mann, ich habe mir selber viel zu viel Druck gemacht.

Ich erwartete von mir, jede Woche einen Blogartikel schreiben zu müssen. Parallel zum Angestellten-Beruf und zur Familie. (Natürlich habe ich das nicht geschafft). Und das hat mich dann zusätzlich belastet. Zu sehen, dass Andere das schaffen, machte mir ein noch schlechteres Gefühl.

 

Deswegen werde ich einiges weglassen.
Vor allem meine Erwartungshaltung. Ich werde einfach die Artikel schreiben und die Kurse entwickeln, nach denen mir ist. Denn das sind (glaube ich) die Besten geworden.

Und ich gebe meinem Tag, meiner Woche mehr Struktur. Durch einen Stundenplan. Ja, genau wie in der Schule.

Welche neuen Formen der Zusammenarbeit mit dir werden deine Kunden in 2017 haben?

Ich werde in 2017 auch Coachings mit mir anbieten.

Auch hierbei werde ich mich vom Bedarf meiner Leser und Kunden leiten lassen und erstmal kostenlose Info-Gespräche anbieten.

Zur Zeit stelle ich mir Themen vor wie: „Wie finde ich ein Maskottchen für meine Website, das zu mir passt?“ oder „Wie baue ich mir ein Online Business auf?„. Ich bin echt gespannt, was am Meisten angefragt wird.

 

Welche Produkte, Kurs, Programme oder Pakete sind in Planung?

Für 2017 habe ich 5 neue Online Kurse geplant. Noch stehen nicht alle Themen, aber auf jeden Fall kann ich das nur mit Kooperationen schaffen. Und darauf freue ich mich schon.

Ein Kurs steht thematisch schon fest, da geht es um Zentangle®. Das ist eine wunderbare tolle Zeichenmethode, um auch den Geist zur Ruhe zu bringen.

Und für einen der Kurs werde ich das Bezahlmodell „Bezahle, was es dir Wert ist“ austesten. Auf die Ergebnisse bin ich schon ganz gespannt.

 

Wie wirst du dein kostenloses Angebot (Blog, Podcast, Webinare, Social Media…) weiterentwickeln?

Für 2016 hatte ich mir schon vorgenommen, YouTube zu erobern. Das habe ich … total verpennt 🙂 Wird aber nachgeholt.

Ich bleibe Facebook treu, auch weil ich Facebook fest in meine Kurse integriert habe. Nirgendwo können sich die Teilnehmer leichter austauschen und gegenseitig ihre Zeichnungen zeigen. Und ich liebe es selber, dort zu sein.

Auch für meine Social Media Aktivitäten werde ich einen Stundenplan schreiben und die Inhalte vorplanen. Trotzdem bleibt mir noch genügend Freiraum für spontane Post.

Nachdem ich Facebook „im Griff“ habe, kommen Google+ und Xing.

Podcast finde ich total spannend, kann sie mir aber nicht für mein Thema SinnSTIFTen vorstellen. Worüber sollte ich da erzählen?

 

Was willst du in 2017 neu lernen und wie willst du dich persönlich weiterentwickeln?

2017 soll zur einen Hälfte aus Erstellung neuer Inhalte und zur anderen Hälfte aus Marketing bestehen. Deshalb werde ich mich weiter im Bereich Marketing aufschlauen.

Um meine persönliche Weiterentwicklung mache ich mir keine großen Sorgen oder Gedanken. Es wird mein erstes, richtiges Jahr als Unternehmer. Das wird mir vermutlich genügend Möglichkeiten zum Wachsen lassen. 🙂

Und um mal etwas ganz anderes zu lernen, möchte ich Ukulele spielen lernen.

 

Wohin soll sich dein Business langfristig entwickeln – und welche Schritte wirst du 2017 in die Richtung gehen?

Ich vergleiche mein SinnSTIFTen-Business mit einem Kind. In 2015 wurde es gezeugt und in 2016 wuchs es heran und ging in den Kindergarten. Diese Zeit war geprägt von viel Ausprobieren und Toben. Doch aktuell bin ich sehr zufrieden mit der Optik meiner Website.

In 2017 geht SinnSTIFTen zur Schule bzw. zur Uni und wird mehr und mehr lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Das merkt man auch am Stundenplan.

Meinen Fokus lege ich auf Tätigkeiten, die einen nachhaltigen Effekt haben, wie Blogartikel schreiben oder Kurse entwerfen. So entsteht ein System, das sich gegenseitig selber unterstützt. Damit ich auch in 2017 Erfolge verzeichnen kann.

 

Und jetzt?

Guck dir unbedingt die anderen, tollen Beiträge aus Marits Blogparade „Was bleibt, was kommt“ an.

Und schreibe mir einen Kommentar, was du aus meinen Artikel mitnehmen konntest.

 

SinnSTIFTende Grüße, ein frohes Fest und einen guten Rutsch

Das könnte dir auch gefallen