Flipchart gestalten Gestaltung Design

Flipchart gestalten – 26 geprüfte Ideen

Aktualisiert am

Möchtest du ein Flipchart gestalten, das dein Publikum in den Bann zieht? So dass alle gebannt an deinen Lippen hängen und deinem Vortrag lauschen?

In diesem Artikel erfährst du die 26 wichtigsten Schritte, damit dein Flipchart wirklich begeistert.  (Alles was du hier erfährst nutzt dir auch bei Folien Präsentationen mit Powerpoint / Keynote oder deiner Präsentation am Whiteboard.)

Und ab Idee 14 dreht wird es dann handwerklich. Denn dann geht es ums Flipchart Zeichnen.  


1. Flipchartgestaltung beginnt bei der Zielgruppe

Kenne dein Publikum! Oder rate gut.

Flipchart gestalten Flipchartgestaltung Zielgruppe Wunschkunde Kundenavatar

Willst du für eine ganz spezielle Person präsentieren, vielleicht für deinen Wunschkunden dein Flipchart gestalten? Das ist ideal. Notiere dir den Namen und alles, was du sonst noch über ihn weißt: Alter, Geschlecht, Größe, Herkunft, Werte , Kleidung. Welche Rolle nimmt er / sie ein? Wie steht ihr zueinander? Was ist besonders an ihm / ihr?

Auch eine größere Gruppe kannst du natürlich beschreiben. Was sind ihre gemeinsamen Interessen? Wie sind sie dir schon mal aufgefallen? Was sind ihre Besonderheiten?



2. Erkunde die limbische Landkarte

Ein sehr nützliches Werkzeug ist die LimpicMap® von Hans-Georg Häusel*. In seinem Buch „Think Limbic„* kannst du den ganzen Background lesen.

Um es für dich kurz zu machen: Nach diesen Modell sind wir Menschen  auf einer Karte einzuordnen, die sich in 3 Dimensionen orientiert – Balance – Dominanz – Stimulanz.

Es gibt 7 Persönlichkeitstypen:

  1. der mutige Pionier
  2. der harte Performer
  3. der misstrauische Kontrolleur
  4. der detailverliebte Bewahrer
  5. der sanfte Harmonisierer
  6. der lebensfrohe Unterstützer
  7. der spontane Kreative

Drucke dir das Bild aus und kreise ein, welche Werte du bei deinem Publikum vermutest.

LimbicMap-Typen für Flipchart gestalten


3. Nur EIN Ziel pro Flipchart!

Mit EINEM Pfeil kannst du keine DREI Ziele treffen!
(Wenn du das doch kannst, dann lade mich ein und zeig mir, wie das geht. Ich lerne gerne dazu.)

Mit einem Pfeil kannst du keine 3 Ziele treffen - Flipchart gestalten

Definiere vollkommen unmissverständlich, was die Zielperson nach dem Betrachten des Flipcharts TUN, DENKEN oder FÜHLEN soll. Und lass das in deine Flipchartgestaltung einfließen.

Wenn du mit der Zielvisualisierung vertraut bist, nutze sie. Stell dir mit allen Sinnen vor, wie es danach sein soll. Das hilft dir, deine Ziele konkret zu entwickeln.


4. Beschränke dich auf maximal 5 Punkte beim Flipchart gestalten

Ich sehe viele Flipcharts, die mit zu vielen Informationen überfrachtet sind.

Kennst du auch diese Präsentationen am Beamer mit 30 Zeilen in Schriftgröße 6? Grauenhaft oder? Und diese Angewohnheit überträgt sich leider auch auf Flipcharts. (In meinem Inhouse Seminar lernst du, was du weglassen kannst.)

Sammel deine Argumente in einer Liste, ABER entscheide dich für die 5 wichtigsten Gründe aus der Sicht deines Publikums. Wenn du es auf 3 reduzieren kannst, die wirklich überzeugen, umso besser.

Weniger Argumente = weniger Stress beim Flipchart gestalten.

Beschränke dich auf maximal 5 Argumente - Flipchart gestalten

Hier sind die 2 wichtigsten Gründe dafür:

  • Das Arbeitsgedächtnis kann sich nur eine begrenzte Menge an Informationen merken. Stell lieber sicher, dass die wichtigsten Informationen ankommen und und riskiere nicht, dass von vielen Informationen nichts hängen bleibt.
  • Das Flipchart hat nur eine begrenzte Fläche. Mit kleiner Schrift riskierst du, dass die Texte nicht gelesen werden können. Also SCHREIB GROSS. Dann passen zwangsläufig wenige Texte auf das Flipchart. Der beste Zeitpunkt für diese Planung ist jetzt bei der Flipchartgestaltung.

5. Führe das Auge des Betrachters!

Stell dir vor, du betrittst einen dir bislang unbekannten Raum. Deine Augen suchen umher und wollen Orientierung haben. Wo bist du? Wo ist dein Ziel? Sind andere Personen in Raum? Gibt es Gefahren? Was fällt dir sofort auf.?

Genauso ist es bei Flipcharts. Unser Gehirn möchte möglichst energiesparend verstehen, worum es hier geht. Deshalb hat es sich ein paar Regeln angewöhnt.

Wie liest du ein Buch? Ich vermute zeilenweise und von Links nach Rechts. Das ist der Buch-Modus. Blogartikel werden heutzutage oft nur gescannt. Dabei scrollst du einfach durch und das Auge bleibt an Elementen hängen, die du für wichtig hältst. Vermutlich weil du ein interessantes Wort wahrgenommen hast.

Du willst es aber nicht dem Zufall überlassen, wohin dein Publikum guckt. Denke über den Pfad nach, dem die Augen folgen sollen. Hier ein paar erprobte Layout-Vorschläge für dich:

Layout-F-100 Flipchart gestalten

F-Layout

Layout-T-100 Flipchart gestalten

T-Layout

Layout-O-100 Flipchart gestalten

Kreis Layout

Layout-Kurve-100 Flipchart gestalten

steigende Linie


6. Jedes Blatt verdient einen Eye-Catcher!

Ich lade dich: Beobachte dich selber, wenn du demnächst ein Bild betrachtest. Wo starten deine Auge mit ihrer Reise? Und wohin gehen sie dann?

eine Rakete als Symbol für Energie und Fortschritt Flipchart gestalten

Den Weg legst du mit dem Layout fest und für den Startpunkt nutzt du einen Eye-Catcher. Der Eye-Catcher muss so auffällig sein, dass dein Publikum gar nicht anders kann, als zuerst dorthin zu gucken. Ein visueller BÄM, wenn du so möchtest.

Nutze Symbole, die sich einbrennen. Schon beim Flipchart gestalten.

Führe das Auge auf seiner Reise vom Eye-Catcher zur Überschrift, indem du Farben oder Pfeile nutzt.


7. Starte mit einem Entwurf!

Du hast jetzt alle wichtigen Informationen gesammelt und die Schlüsselentscheidungen getroffen. DOCH HALT. Gehe jetzt bitte noch nicht ans Flipchart.

Flipcharts gestalten beginnt mit einem ersten Entwurf.

Starte mit Bleistift und Zettel und erstelle ein paar erste Entwürfe. Und dann erstelle ein paar weitere Ideen, bis du zufrieden bist.


8. Flipchart-Design: Welche Darstellung macht Sinn?

Diesen Trick habe ich aus dem Buch Auf der Serviette erklärt: Mit ein paar Strichen schnell überzeugen statt lange präsentieren von Dan Roam. Dan nennt es den visuellen Codex. Dabei handelt es sich um eine einfache „Wenn-Dann-Liste“.

Mit diese Liste triffst du sekundenschnell die Entscheidung, welche die beste Darstellung für deinen Flipchart-Inhalt ist. Das Buch ist ein echter Schatz für jeden Visualisierer, ganz viele Tipps fürs Flipchart gestalten.


Worum geht es?Beste Darstellung
Wer / WasPortrait
Wie vielTabelle / Diagramm
WoKarte
WannZeitstrahl
WieAblaufdiagramm


9. Teile das Blatt beim Flipchart gestalten vorab in Felder ein

Fällt es dir manchmal schwer, das Flipchart einzuteilen? Was kommt wohin? Auch dafür gibt ein paar einfache Tipps, die dich dabei unterstützen.

Teile das Blatt horizontal in 2 - 3 Spalten auf. Und vertikal in 3 - 4 Zeilen. Du kannst die Einteilungen mit Bleistift einzeichnen oder nur grob im Auge behalten.
Aufteilung-3x2-120 Flipchart gestalten

3x2

Aufteilung-4x2-120 - Flipchart gestalten

4x2

- Flipchart gestalten

3x3

Aufteilung-4x3-120 - Flipchart gestalten

4x3 (mein Favorit)


10. Nutze die Wirkung der Farben

Bei manchen Farben hast du das Gefühl, du willst aufstehen und tanzen. Und bei anderen wirst du entspannt und ruhig. Diesen Effekt darfst du dir zu Nutzen machen, indem du fürs „Flipchart gestalten“ bewusst eine passende Farbe wählst.

Welche Farbe unterstützt dich bei deinem Ziel?

Blau wirkt z.B. beruhigend und entspannend, vermittelt Seriosität. Gelb macht lebensfroh und Rot hat Energie. Wähle für deine Inhalte die passende Farbe!

Hier habe ich einen passenden Artikel dazu verlinkt, der sehr detailliert auf das Thema Farben und Emotionen eingeht.

- Flipchart gestalten


11. Die passenden Farben auf der LimbicMap®

Auch die LimbicMap®* ist mit Farben assoziiert. Damit steht dir eine weitere Quelle für die Farbauswahl zur Verfügung. Du merkst, wir sammeln uns hier eine Palette an Farben zusammen, die für das Flipchart in Fragen kommen.

Du hast ja bereits die Werte und Begriffe eingekreist, die zu deinem Ziel-Publikum passen. Und wo sich die Kreise häufen, dort kannst du eine Farbe auswählen.

LimbicMap-Farben - Flipchart gestalten


12. Weitere Farben in Betracht ziehen

Bislang hast du die Zielfarbe und die LimbicMap®-Farbe. Lass uns jetzt noch mehr Farben in die Auswahl packen: ​



13. Beschränke dich auf 3 Farben

Wow, jetzt hast du vermutlich eine große Menge Farben gesammelt. Nun ist der Moment der Entscheidung beim Flipchart gestalten gekommen.

321 Farben - beschränke dich bewusst auf wenige Farben - Flipchart gestalten

Wähle 3 Farben aus.
Nur drei. Noch besser, nur 2 oder 1.

Wähle Farben, die einen guten Kontrast haben und trotzdem miteinander harmonieren.


Der vorläufige Entwurf

Und das ist der Entwurf, den ich im Weiteren auf das Flipchart zeichnen will. Die Flipchartgestaltung bzw. Vorbereitung ist damit erstmal beendet.

Flipchart-Entwurf - Flipchart gestalten

Zwischenstopp: Deine Ziele zum Flipchart zeichnen

Wenn du am Flipchart zeichnen willst, reichen ein paar einfache Regeln aus. Und diese Regeln leiten sich aus aus folgenden Vorannahmen ab:

  • gut lesbar, dadurch kann der Betrachter schnell und einfach alles Wichtige erfassen
  • Fokus auf das Wesentliche, keine Wimmelbilder
  • Auf ein Ziel ausgerichtet

Die bisherigen Tipps waren für die Vorbereitung gedacht. Und jetzt kommen die Tipps fürs Zeichnen von gelungenen Flipcharts.


14. Nutze gute Stifte

Du kannst dir deine ganze Präsentation versauen, wenn du schlechte Stifte verwendest. Ein schlechter Stift schmiert, hat nicht genügend Deckkraft, ihm fehlt die kräftige Farbe. Vielleicht ist die Spitze schon ausgefranst, weil du ihn so oft gebrauchst. Oder während der Präsentation geht die Farbe aus.

Für deine Präsentationen am Flipchart kann ich dir Neuland-Stifte ans Herz legen. In meinen Augen sind es die besten Flipchart-Stifte. Satte Farben, Schwarz ist kräftig und deckend. Alle 10 Gründe für Neuland-Stifte kannst du in diesem Artikel nachlesen. Die Farben sind sehr kräftig.

Und dann gibt es da noch die 3 magischen Flipchart Farben.

Flipchart Stifte Tasche Neuland


15. Schrift und Konturen in Schwarz

Jede Darstellung lebt vom Kontrast. Eine schwarze Schrift hebt sich vom weißen Papier-Hintergrund einfach optimal ab. So kann dein Zuschauer ohne Problem die Striche sehen.

Helle Farben wie Gelb oder Grün eignen sich für Texte gar nicht, sie sind kaum vom Hintergrund zu unterscheiden. Wenn eine rote oder blaue Schrift zu deiner Kernaussage, deinem Ziel oder der LimbicMap deines Zuschauers besser passen, darfst du natürlich auch diese Farben nutzen.

Für Striche, Symbole und Zeichnungen solltest du aber immer Schwarz nutzen. Die Farbtupfer kannst du als Eye-Catcher einsetzen.


16. Schreibe Groß und Leserlich

Am Flipchart zeichnen hat nichts mit einem Aufsatz zu tun. Manch ein Flipchart-Schreiberling möchte möglichst viele Worte auf einem Flipchart unterbringen.

Sei smart! Beschränke dich!

Nur - die - Kernaussage!

Dadurch wird ganz viel Raum auf dem Flipchart frei.Nutze den Raum und schreib groß und leserlich.Was du noch für eine gute Schrift tun kannst, erfährst du gleich.


17. Nutze kariertes Papier

Möchtest du gerade Linien zeichnen? Ist dir deine Schrift zu krackelig? Üben ist immer eine gute Idee. Vor allem bei handwerklichen Tätigkeiten wie Flipchart Zeichnen. Aber es geht smarter.

Nutze, was eh schon vorhanden ist. Besorge dir kariertes Flipchart-Papier. Und dann trainiere, auf den Linien zu zeichnen. Und in den Linien zu schreiben.

Eine gute Schriftgröße ist, wenn das kleine a genau zwischen 2 Linien passt (siehe Bild). In der Typographie spricht man von der Mittellänge.

Oberlänge und Unterlänge (Beispiel d und g) können 1/3 bis 1/2 Zeilenhöhe haben. Du beschreibst nur jede zweite Zeile und deine Texte kommen sich nie in die Quere. Und Textboxen passen immer auf die Linien.

Flipchart Zeichnen Texthöhen


18. Dreh das Papier um

Sind die Kästchen zu auffällig? Dann dreh das Papier um!

Die Kästchen schimmern noch von hinten durch das Papier und bieten dir immer noch die Vorteile für deine Schrift und gerade Linien.

Jemand in 4 Metern Abstand kann die Kästchen aber schon fast nicht mehr erkennen.


19. Fass dich kurz

Ich habe es schon oben geschrieben, als es um die Schriftgröße ging. Und ich wiederhole es hier nochmal, weil mir der Punkt so wichtig ist.

Überlege dir vorher genau, was deine Kernaussagen sind.

Bring sie auf den Punkt.

Formuliere sie um.

Bis sie knackig sind.

Deine Kernaussagen hast du hoffentlich schon in der Vorbereitung formuliert.Falls nicht, dann hol das jetzt unbedingt nach. Es ist wirklich wichtig.


20. Unterstütze mit passenden Symbolen

Versuche, zu jeder Kernaussage ein passendes Symbol zu finden. (Das hilft dir erheblich weiter, wenn du deine Kernaussage noch nicht auf den Punkt formulieren kannst).

Wo findest du passende Symbole? Die moderne Welt ist voll davon. Schau auf dein Handy. Alle Icons können dir als Inspiration dienen. Oder nutze die Google-Bilder-Suche. Oder du lernst in meinem Online Kurs SinnSTIFTen, wie du selber Symbole findest.

eine Rakete als Symbol für Energie und Fortschritt


21. Textboxen schaffen Ordnung & geben Rahmen

 Nutze Textboxen (auch bekannt als Textcontainer oder Textrahmen), um solche Elemente zu gruppieren, die zusammengehören. Du kannst zum Beispiel das Symbol und die Kernaussage in einen gemeinsamen Rahmen packen.
Hund zeichnen

Besonders schick wirkt es, wenn du dabei das Symbol nur teilweise in den Rahmen packst und es ein wenig hervorheben lässt. Ich zeige es dir im nebenstehenden Bild mit dem Hund.

Wenn du mit deinem Flipchart fertig bist, versorgst du das ganze Flipchart ebenfalls mit einem Rahmen und schließt so das Thema ab.

Und hier findest du noch ein paar einfache Textboxen, mit denen du experimentieren kannst.


22. Nutze die ganze Fläche

Wie wirkt es, wenn du deinen Text nur oben links in die Ecke quetscht? Ganz sicher ist die Ecke dann sehr voll und du lässt viel Platz ungenutzt liegen.

Beim Layout aus Teil 1 solltest du schon deine ganze Fläche einplanen. Entweder zum Zeichnen. Oder du lässt Raum frei, um Kontrast zu erzeugen. Dann aber bewusst und mit einem Ziel.

Keine Sorge, du bekommst das Flipchart schon gefüllt.

Meine Erfahrung: Seit ich meine Ideen groß schreibe (nicht nur am Flipchart), fallen mir auch große Ideen ein. Das ist sicherlich kein Zufall.


23. Farbmarker ja, aber NIE zum Ausmalen

Die passenden Farben hast du dir in der Vorbereitung ja schon ausgesucht. Nutze sie auf dem Flipchart.

ABER bitte bitte bitte – fülle nie eine ganze Fläche mit der Farbe aus.

Das würde deinen Farbmarker sehr schnell leeren und es sieht einfach nicht gut aus. Das Papier wellt sich wegen der Feuchtigkeit. Und so sauber du auch den Stift führst, entweder überlappen sich die Farbstriche oder lassen Löcher.

Für das voll flächige Ausmalen gibt es bessere Möglichkeiten. Eine kommt direkt jetzt …


24. Mit Pastellkreide oder Wachsmalblöcken große Flächen füllen

Ich habe es gerade schon geschrieben: Fülle NIE große Flächen mit Markerfarbe aus.

Mit dem Marker setzt du Akzentfarben, ideal für Eye-Catcher und um das Auge zu führen.

Und mit Pastellkreiden kannst du große Flächen ausfüllen. Dafür führst du die lange Kante mit wenig Druck übers Papier. Anschließend verreibst du die Kreise mit einem Taschentuch in kreisenden Bewegungen auf dem Papier.

Und weil du bei den Pastelltönen ähnliche Farben nutzt wie bei den Akzenten mit Markern, wirkt das Bild wie aus einem Guss.

Alternative: Du hast Pastellkreiden schon ausprobiert, aber du magst das Gefühl nicht an den Händen? Wie wäre es dann mit Wachsmalblöcken?

Flipchart Pastellkreide Wachsmalblöcke


25. Mit Bleistift vorschreiben und dann am Flipchart zeichnen

Kannst du das Papier schon vorbereiten? Prima. Dann nimm einen Bleistift zur Hand.

Mit dem Bleistift kannst du Texte vorschreiben oder Grafiken am Flipchart vorzeichnen.

Deine Zuschauer werden die Striche kaum erkennen können, wenn du mit leichtem Druck schreibst. Und du erstaunst dein Publikum mit großartigen Bildern, die wie von Zauberhand entstehen.

Hier findest du weitere Tricks, um aus dem Flipchart-Dilemma herauszukommen.


26. Überrasche mit mehreren Schriftarten

Eine schöne Schrift wird dein Flipchart veredeln. Wenn sie trotzdem lesbar ist.

Halte also die Balance zwischen Schön und Lesbar.

Neuland hat eine Moderationsschrift entwickelt, die kann ich dir sehr empfehlen. Hier findest du ein Übungsblatt für die Moderationsschrift. Druck es dir aus und trainiere die Buchstaben.

Oder du kommst in unseren Online Kurs Buchstäblich Begeistern. Bald beherrschst du viele Schriftarten und findest Anregungen, wie du selbst einfach Texte aufpeppst. Und der kostenlose MiniKurs zu Schriften ist ein guter Start.


Und so sieht das fertige Ergebnis aus

Flipcharts zeichnen


Wie geht es weiter?

In diesem Artikel habe ich dich in meinen Kopf gucken lassen, wie ich dieses Flipchart gestalten würde.

Im nächsten Artikel gebe ich dir unglaublich nützliche Tipps für deine Flipchart Präsentation an die Hand.


Oder du holst dir sofort mein eBook
Dein hilfreicher Flipchart-Guide„.
Dort findest du alle Tipps sauber geordnet und ergänzt.

Dazu gib es noch das Notfall-Workbook. Checklisten und Fragebögen zum Ausfüllen, damit auch du in 10 Minuten spontan präsentieren kannst.

Hier geht es zur Produktseite.

SinnSTIFTende Grüße,

 

 

Quellenangaben:

 

So geht es weiter:


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13 Gedanken zu „Flipchart gestalten – 26 geprüfte Ideen“

  1. Hach, ich liebe eure Artikel! Der Kritzelkurs war schon toll, der Gesichterkurs auch und der Flipchartkurs steht schon ganz oben auf meiner Ferienliste. Danke für den Einblick und die Buchtipps. Genial, volle Punktzahl für Mehrwert! Die Zuordnung der Zahlen erinnert mich Vicky Wall von Aura Soma. Ich frage mich, in wie weit die Zuordnung von Farben und Blickrichtung kulturell geprägt sind. Dazu gerne bei Gelegenheit mehr!Bis dahin vielen Dank!

    Antworten
    • lieben Dank. Ja, Farben sind auch immer im kulturellen Zusammenhang zu sehen. Bei uns steht Schwarz für Trauer und in Japan ist Weiß die Trauerfarbe. Ich lege deinen Themenwunsch in meinen Redaktionsplan.

      Antworten
  2. Ein toller Artikel – vielen Dank, David. Ein Flipchart wirkt viel stärker, wenn wir uns auf den Adressaten konzentrieren – seine Werte etc. Und auf das eigene konkrete Ziel: Was soll unser Gegenüber beim Anblick des Flipcharts denken, fühlen, tun. Genau! Auch die Tipps zu Aufteilung und Eye Catcher helfen mir weiter. Mit der LimbicMap kann ich weniger anfangen, weil sie Menschen in Schubladen sortiert. Mich selbst finde ich z.B. in allen 3 Sektoren wieder.
    Fazit: Flipcharting kommt auf meine 2learn list ?

    Antworten
  3. Hallo David, mich hast Du restlos überzeugt, ich werde wieder vermehrt Flipcharts einsetzen, wenn ich genug bei dir geübt habe. Vielen Dank für diesen Artikel mit so viel Mehrwert, dass ich ihn direkt abgespeichert habe. Danke für Deine Inputs David.

    Antworten
  4. Hallo David,

    diese Vorgehensweisen sind nicht nur bei Präsentationen eine sehr gute Idee, sondern auch bei klassischen Tafelbildern während des Unterrichts. So werden alle Lerntypen angesprochen – auch die visuellen – und alles hat mehr Ordnung und Struktur. Und Spaß macht es obendrein.

    Viele Grüße und danke für den Artikel
    Christine

    Antworten
  5. Lieber David,
    wow- ich hätte nicht gedacht, was ma aus einem Flipchart alles rausholen kann. Ich habe deinen Artukel von a-z verschlungen und einen Kurs bei dir auf meine Wunschliste gesetzt.
    Danke für diese geballte und spannende Information .
    LG Gabriela

    Antworten
  6. Hallo David,
    ich halte morgen einen Vortrag vor ca. 60 Frauen. Kurzfristig habe ich mich entschlossen, auch noch das Flipchart in meinen Vortrag mit einzubeziehen. Da war ich wieder dankbar für deine hilfreichen Tipps. 🙂
    Liebe Grüsse, Silvia

    Antworten
  7. Hallo David und danke!

    Also: Mein Schulleiter (SL), 59, verheiratet, ein Sohn, schwäbelet, meist schwarz oder blau gekleidet aber immer casual und chic, Finanzexperte, wenig Ahnung und Bezug zu meinem Klientel: Kinder mit einer geistigen Behinderung und affallendem Verhalten.

    Der sanfte Harmonisierer:
    Kunst, Humor, Spass, Offenheit, Herzlichkeit, Vertrauen und Geselligkeit. Er will lieber der Freund und dweniger der Chef sein.

    Das ZIEL IST: meine Schüler-Gruppe soll nicht vergrößert, von sechs auf acht, werden und die Mitarbeiterzahl gleich, bei drei Personen bleiben.

    1. Er ist froh, die Beschreibung Förderklasse, mit all ihren Qualitäten und Vorteilen, schriftlich und übersichtlich vor sich zu haben.

    2. er wird uns nicht mehr als sechs Schüler zumuten.

    3. er ist glücklich, uns unterstützen zu können und unser Anliegen nach außen zu vertreten.

    Brainstorming:
    In Kriesensituationen kann schnell gehandelt werden – wir haben einen Platz um den sSchüler aufzunehmen

    Dies bietet sofortige Entlastung für die Klasse, Lehrperson, SL und die Eltern.

    Die Krisensituation wird sofort deeskaliert.

    Wir können die Bedürfnisse des Schülers abklären und geeignete Maßnahmen erstellen.

    Wdir haben das know-how zum erstellen von individuellen Interventionsabläufen, Hilfsmittel.

    Wir sind gut vernetzt, innerhalb und dausserhalb der Schule, mit anderen Fachkräften.

    Wir haben zweimal soviel Räumlichkeiten wie andere Klassen. Dieser Platz hilft bei einer Krise den Schüler und den Rest der Klasse zu schützen.

    Unsere Farbe ist sicher orange… unsere Räume sind so gestaltet.

    Die Farben rot = Ziel, grün = Unterstützung und blau = Entspannung, fände ich gut.

    Wir arbeiten in der Schule mit Piktogrammen = wäre also eine gute Option sie auch hier zu brauchen.

    Brauchst du noch mehr Angaben?

    Ich bin gespannt auf deine Rückmeldung.

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
    Renate

    Antworten
  8. Hallo David

    Spannender Artikel, nur leider funktionieren die Links am Ende der Kapitel nicht. Schade, da wäre sicher noch spannendes zu entdecken.

    Beste Grüsse
    Andrea

    Antworten
    • Hallo Andrea,
      danke für deinen Kommentar. Habe alle Links in diesem Artikel nochmal getestet. Sie gehen alle. Welchen Link meinsts du genau?
      Beste Grüße, David

      Antworten

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