Digital Storytelling: Wie geht das und was bringt es?

Digital Storytelling

Storytelling ist doch eigentlich nur Geschichten erzählen, oder? Das kann doch jeder. Einfach ein bisschen herum quatschen und das wars.

Doch weit gefehlt. Manche reden viel, aber sagen dabei wenig. Damit das bei dir nicht auch so ist, kommt hier die Reiseroute für deine Entwicklung hin zum Super-Storyteller.

 

Was ist Storytelling?

Ja, Storytelling bedeutet Geschichten zu erzählen. Aber nicht irgendwelche Geschichten. Die Ziele von Storytelling sind unter Anderen:

  • Wissensvermittlung (reine Zahlen, Daten und Fakten fließen durch des Gehirn fast reibungslos durch und bleiben nicht hängen)
  • Überzeugung (Denk an Märchen und ihre erzieherische Absicht)
  • nachhaltiges Merken (Es soll mehr hängen bleiben)
  • Emotionen wecken (z.B. Trauer) und ansprechen

Seit Jahrhunderten wurde Wissen in Form von Geschichten überliefert. Märchen, Sagen und Fabeln wurden in der Runde vor dem Lagerfeuer von einer Generation an die nächste weitergegeben. Lange bevor es die Schrift gab.

 

Warum gute Geschichten erzählen so wichtig ist

Stell dir bitte mal eine Frage: „Warum sollte man Wissen weiter geben wollen?“

Ich sag es dir: „Damit der Empfänger die Botschaft besser behält!“ Wenn ich dir 20 Zahlen nacheinander nenne, wie gut kannst du dir sie merken? Eben!

Je mehr Sinne angesprochen werden, desto mehr bleibt in Gedächtnis hängen. Also erzählen wir ganz lebhaft unsere Geschichten und flechten die Informationen dort ein.

 

Wie kann man Storytelling lernen?

Du kannst natürlich ein Storytelling Seminar besuchen. Die Basis für gute Geschichten liegt bereits in dir. Deine eigenen Erfahrungen bilden das Fundament für dein Storytelling. Bitte erzähle niemals die Geschichten anderer Menschen nach. Die wirken niemals so gut, wie deine eigenen.

Ich frage dich: „Wie hast du Laufen gelernt?“ Hast du einen Kurs besucht? Hast du unzählige Bücher dazu gelesen?

Nein. Du hast es einfach probiert. Und bist dabei hingefallen. Aber du wolltest es so sehr können, dass du dran geblieben bist. Immer und immer wieder. Hinfallen und Aufstehen.

Ist nicht sexy, oder?

Aber sieh nur, wie gut du jetzt laufen kannst.

Für den Start brauchst du nur 2 Sachen

  1. ein kleines bisschen Mut zum Starten
  2. ein Thema / Anlass

Mach gerne direkt mit und suche dir ein Thema aus. Als Beispiel suche ich mir etwas aus, was meine Kursteilnehmer gerne vorher denken „Ich kann nicht zeichnen!“

 

Was braucht eine gute Story?

Das Beispielsthema steht bereit, lass uns gemeinsam die Reise zur guten Geschichte beginnen. Zuerst benötigst du …

 

Ein Held zum Mitfiebern

Ein beliebter Fehler am Anfang ist … du redest über dich, über deine Produkte, über deine Ideen. Sorry, dass ich dir den Zahl ziehen muss. Aber die traurige Wahrheit ist … es interessiert sie einfach nicht.

Wir lieben es zu kaufen, aber niemand möchte etwas verkauft bekommen.

Deshalb braucht deine Geschichte einen Helden / eine Heldin und das bist nicht du. Vielleicht ist es dein Kunde. Aber meist eignet sich ein früherer Kunde / Gast / Partner, der einmal in einer ähnliches Situation war.

Fängt der Name vom Held zufällig mit dem gleichen Buchstaben an wie dein Zuhörer? Wohnt er vielleicht im gleichen Land? Gibt es sonst eine Gemeinsamkeit? Perfekt.

 

Die Geschichte muss passen

Deine Geschichte soll eine Botschaft vermitteln. Wenn dein Kind Angst vorm Wasser hat, erzählst du vielleicht davon, wovor du als Kind Angst hattest.

Wenn dein Kunde noch nicht bereit ist, dein Produkt zu kaufen, erzählst du von den bisher versteckten Vorzügen, die andere Kunden an dem Produkt so sehr schätzen.

Wichtig: Die Geschichte muss zur Situation passen.

 

Die Entwicklung des Helden von vorher zu nachher

Im Laufe der Geschichte wächst der Held. War er vorher ängstlich, traut er sich hinterher, der Angst ins Gesicht zu blicken.

Dachte er vorher noch, er könne nicht zeichnen? Dann ist er hinterher überrascht, wie einfach es rückblickend doch dank der guten Anleitungen war.

Das ist der Schlüssel: Die Transformation von A -> B, von vorher zu nachher, vom Problem zur Lösung.

 

Alles Andere (Training, Schurke, Belohnung) ist nur Ausschmückung

Im Grunde ist es das. Ein Held und seine Verwandlung.

Alles drumherum Ausschmückungen, Kosmetik und Konfetti. Wie ein guter Zaubertrick (und die meisten sind echt einfach) sorgen die kleinen Details dafür, dass die Story natürlich rüberkommt und wirken kann.

Vergleiche mal diese Erzählungen:

  1. Sie gingen durch den Wald
  2. Leicht zögerlich, aber dann doch beherzter, griff er ihre Hand und führte sie tiefer in den dunklen, nach feuchtem Moos riechenden Wand hinein.

Das eine ist die Information, aber die Details überzeugen. Starte mit dem Gerüst und ergänze schrittweise sinnvolle (mit allen Sinnen meine ich) Details.

 

Das Besondere an Digital Storytelling

Beim digitalen Storytelling geht es nun darum, Geschichten online zu erzählen. Das kann in einem Online Webinar sein, in dem Begrüßungsvideo auf deiner Webseite oder auch in einem Verkaufstext sein.

Vielleicht fragst du dich: „Was ist der große Unterschied, zwischen normalem Storytelling und Digital Storytelling?“ Ich werde es dir sagen.

 

Die besondere Herausforderung beim Digitalen Storytelling

Du bekommst kein Feedback. Keine Reaktion im Auge deines Gegenübers. Ja, du kannst einiges über Webtracking herausfinden, auch mit Heatmaps und Scrollmaps kannst du deine Webseite analysieren. Bei YouTube findest du heraus, bis zu welcher Minute dein Video angesehen wird.

Aber all diese Mess-Methoden sind nur Krücken. Hast du schon mal ein ein Gesicht geblickt, während es gerade Erleuchtung erfährt? Dann weißt du, was ich meine.

Du brauchst also schon erprobte Geschichten, bevor du sie online stellst. Also nutze jeder Möglichkeit, dich im Erzählen guter Stories zu üben. Im Business, zu Hause, im Workshop, dir bietet sich immer eine Gelegenheit.

 

14 Einsatzmöglichkeiten für Storytelling

Hier kommen einfach ein paar Ideen, wann und wofür die Storys einsetzen könntest. Quasi als Best Practice Beispiele:

 

1. Storytelling im Marketing

Ich sagte schon weiter oben: „Wir alle lieben zu kaufen! aber wir mögen es nicht, etwas verkauft zu bekommen“.

Genau dafür ist Marketing ideal. Es sorgt dafür, dass dein Produkt rechtzeitig im Kopf beim Kunden auftaucht, wenn ihm das entsprechende Problem begegnet.

Woran denkst du bei Taschentüchern? Natürlich an Tempo.

 

2. So wirst du zum Marketing Storyteller

Mit welchen Problemen schlagen sich deine Kunden so täglich herum? Sammle mindestens 20 Situation in einer ABC-Liste oder in einer MindMap. Ich wette, dir fallen noch viel mehr als die 20 ein, nachdem du erstmal warm geworden bist.

Welche Situationen tauchen öfter auf als Andere? Starte doch einfach mit beliebten TOP5. Und dann denke an eine Geschichte aus deiner Vergangenheit zurück, die Ähnlichkeiten damit hat.

Bumms, eine passende Geschichte. Erzähl sie ein paar mal und du wirst sehen, du wirst schnell besser darin.

 

3. Storytelling in der Unternehmenskommunikation

Storys aus deinem Unternehmen sind perfekt geeignet. Du brauchst nur einen Ablauf dafür anlegen, damit du automatisch über gute Geschichten informiert wirst.

Eine Email-Adresse dafür wäre doch ein perfekter Hebel. Lass dich anschreiben, wenn du irgendwo mit einer Kamera auftauchen sollst.

 

4. Mit einer Storytelling Präsentation begeistern

Oh Mann, was habe ich schon für langweilige Präsentation in meinem Konzern-Leben damals gesehen. Ich sag nur „120 Folien, Schriftgröße 6, langweile Stimme und betreutes Lesen“.

Dagegen hilft

  1. Reduziere die Informationen auf sehr wenige Kernbotschaften (schaffst du es runter bis auf 3?)
  2. Erzähle dazu eine gute Story
  3. Beobachte anschließend, wie viel wacher dein Publikum ist

Es wird dich vielleicht überraschen, aber ganz sicher überzeugen.

 

5. Storytelling im Präsenz Seminar – für Trainer ideal

Du bist Trainer und möchtest in deinem Seminar Storytelling nutzen? Nicht einfacher als das. Es gelten wieder dieselben Schritte wie oben beschrieben.

  1. In welcher Situation befinden sich deiner Teilnehmenden soeben?
  2. Welche Geschichte aus deiner Vergangenheit passt dazu? Das kann auch ein Schwank von heute morgen beim Frühstück sein, wenn das Thema passt.
  3. Flechte die Story an der passenden Stelle im Seminar ein

Und dann … achte auf die Reaktionen.

 

6. Eine Geschichte zum Einstieg erzählen

Wie eröffnet man ein Seminar, einen Workshop, eine Weiterbildung? Dafür gibt es nichts Besseres als eine gute Geschichte. Wenn sie zur Zielgruppe passt, können deinen Teilnehmer direkt vom Start weg etwas lernen.

In meinen Präsenzseminaren zu Präsentieren und Visualisieren starte ich manchmal damit, dass ich einen Gespräch mit meinem Stift laut führe. Ich lege ihm dann Gedanken in Mund wie „Ich wusste nicht, was mich heute erwartet“ und „Mal sehen wie es so wird“. Und dann kann ich ihn beruhigen.

Auf diese Weise greif ich ihre eigenen Befürchtungen auf, bespreche sie und stelle ein gutes Ende in Aussicht.

 

7. Deinem Management eine gute Idee verkaufen

Du hast eine gute Idee und möchtest diese deinem Management verkaufen? Für diesen Fall darfst du natürlich auch auf geliehene Geschichten zurückgreifen.

Du möchtest Best Practice Beispiele? Bitte.

Such dir eine Case Study (ein Fallbeispiel) heraus, das belegt, wie gut deine Idee in anderen Unternehmen gezündet hat. Apple, Google oder Microsoft sind so große Firmen, da findest du fast immer ein Beispiel, das sich für deinen Content eignet.

 

8. Eine gute Geschichte rüttelt wach oder weckt andere Emotionen

Wann ist eine Geschichte so richtig packend und mitreißend? Wenn sie Emotionen weckt und uns mit fiebern lässt. Denk einfach nur mal an deinen Lieblingsfilm und dann an deine Lieblingsszene.

Bingo – Gefühle

Also schreib deine Geschichte mal nieder. Dann prüfe, ob sie Gefühl anspricht.

Hier noch ein Trick: Wird es dramatisch? Nimm kurze Sätze!

Und falls du die Situation wieder entspannen möchtest, dann dürfen deine Sätze auch wieder länger werden.

 

9. So setzt du online Storytelling ein

Storytelling Content Marketing geht viral. Wenn er gut gemacht ist. Kennst du das Video von Edeka?

Beachte, wie Edeka hier Gefühle weckt. Wie eine Bindung aufgebaut wird. Dabei wird nie über ein Produkt gesprochen.

Online kannst du natürlich durch Texte Emotionen wecken. Da gibt es sehr gute Copywriting-Kurse (so heißt Werbetexten auf englisch).

Bilder erzeugen noch schneller Emotionen. Schließlich erfassen wir ein Bild auf einen Happs, den Text müssen wir erst lesen.

 

10. Mit eigenen Beispielen überzeugen

Viele fragen sich: „Was kann man über sich erzählen?“. Das größte Problem liegt im selbstgemachten Stress. Nimm Geschichten aus deinem Leben, aus deinem Beruf, aus deinem Alltag, aus deiner Ursprungs-Familie oder aus deiner eigenen Familie.

  • Frage dich: „Worum geht es hier?“. Und dann fallen die Nominalisierungen ein wie Freiheit, Angst, Liebe, Vertrauen, Betrug, Mut, Ehrgeiz usw.
  • Und dann suche in deiner inneren Datenbank nach passenden Beispielen. Du wirst sehen, es geht wirklich leicht.

 

11. Die Werte der eigenen Marke kommunizieren

Ich könnte sagen: „Hier bei SinnSTIFTen geht es mir um Berufung, Visualisieren und Business, die sich perfekt in deinen Lebensmodell einpassen.“

Oder ich poste täglich Artikel bei LinkedIn, Facebook und Pinterest. Die sich genau um diese Themen drehen. Dadurch bekommt jeder „auf dem Subtext“ mit, worum es mir geht.

Also stell dir deine 5 Werte / Themenfelder zusammen. Und veröffentliche deine Botschaften in deinem Content Marketing.

 

12. Storytelling in Werbetexten

Ernest Hemmingway wird diese 6 Worte-Geschichte zugeschrieben:

Zu verkaufen: Babyschuhe, nie getragen

Merkst du was? Da steckt soviel Emotion in so wenigen Worten.

 

13. Interaktive Geschichten erzählen

Geschichten erzählen klingt so einseitig. Als wenn der andere seinen Kopf öffnet und du die Geschichte dorthin packst.

Dabei werden Stories erst durch Interaktion so richtig gut. Damit meine ich jetzt nicht Impro-Theater. Ich mein: Gib deinen Zuhörern auch Zeit, auf das Gehörte zu reagieren.

Vielleicht stellen sie Nachfragen. Vielleicht entwickeln sie die Story im Kopf weiter. Kommunikation ist so schön. Du weißt nie, wohin sie driftet. Also hab ein Auge / Ohr / Sinn darauf, dass dir deine Story nicht aus den Händen genommen wird.

 

14. Visuelles Storytelling

Das ist mein Steckenpferd. Ich liebe es, Inhalte und sogar komplexe Informationen mit einfachen Bildern zu erklären.

Wie schon gesagt, unser Gehirn verarbeitet Bilder viel schneller als Texte.

Bilder kannst du super mit Canva oder VistaCreate erstellen. Damit schaffst du dir eine Content Sammlung für alle deine Marketing Kanäle.

 

Du möchtest Storytelling in einem erprobtem Seminar lernen?

Wie du selber die passenden Bilder zeichnest, das erfährst du in meinem Kurs Vorsprung durch Visualisierung.

 

SinnSTIFTende Grüße,
Dein David

 

Flipchartgestaltung in 2022 – 22 erprobte Profi Tipps

Flipchartgestaltung in 2022 – 22 erprobte Profi Tipps 1

Andere erklären dir nur, wie du dein Flipchart zeichnen kannst. Doch in diesem Artikel zeige ich dir zusätzlich, woran du schon vorher beim Gestalten deiner Flipcharts denken solltest, damit du ab sofort dein Publikum begeisterst.

Alles was du hier erfährst, nutzt dir auch bei Folien Präsentationen mit Powerpoint / Keynote, bei deiner Präsentation am Whiteboard und bei Moderationen von Workshops.

Auch bei einer Bewerbung kannst du deine Selbstpräsentation am Flipchart durchführen.

 

In 5 Schritten ein Flipchart gestalten

Merke dir die 5 Schritte mit der ANKER-Methode:

  1. Adressat – Wer ist das Publikum?
  2. Nutzen – Was hat das Publikum davon?
  3. Kernbotschaft – Welche Botschaft soll transportiert werden?
  4. Entwurf – Eine erste Skizze erstellen. Und optimieren.
  5. Reinzeichnen – Den Entwurf auf das Flipchart übertragen

Anker-Methode

Wieso Flipchart?

Eine Präsentation am Flipchart bietet sich als analoge Alternative zu langweiligen Powerpoint-Präsentationen und als interaktives Werkzeug für Meetings und Workshops geradezu an.Die Teilnehmer sind viel aktiver, geben Inputs hinein und erleben, wie der Inhalt entsteht.Und wenn dich mal die Technik im Stich lässt, kannst du immer noch deine Inhalte souverän und professionell präsentieren.

 

Wie gestalte ich ein Flipchart? Was muss man beim Flipchart beachten?

Langweilige Texte in Powerpoint runterschreiben und dann genauso lustlos vortragen … das kann jeder.

Auf eine Flipchart-Präsentation musst du dich vorbereiten. Dafür sind nur wenige Fragen nötig.

Und mal ehrlich … sollte das nicht auch für Powerpoint so sein, dass du dir Gedanken hierüber machst?

 

Flipchartgestaltung? Beim mobilen Arbeiten oder im Home-Office? Wie soll das gehen?

Ich sag, wie es ist. Gerade in Zeiten von Pandemie, mobilem Arbeiten und Home-Office steigt der Bedarf nach guten Präsentationen.

Was du gleich erfährst, befähigt dich zu besseren Präsentationen. Am Flipchart, am Zettel oder auf dem digitalen Whiteboard in Zoom, MS Teams & Co.

Alle Tipps sind erprobt und stammen aus meiner Trainingspraxis.

 

1. Wer ist deine Zielgruppe? Damit fängt alles an!

Kenne dein Publikum! Oder rate gut. Denn bei der Gestaltung von Flipcharts – auch bei Powerpoint Präsentationen – solltest du dich mit deinem Publikum vorab vertraut machen.

4 verschiedene Flipchart Figuren für Zielgruppen, Koch, Mutter, Anwalt, Businessfrau

Willst du für eine ganz spezielle Person präsentieren, vielleicht möchtest ein Flipchart für deinen Wunschkunden gestalten?

Das ist ideal! Denn deine Flipchartgestaltung wird besser, je konkreter du deine Zielgruppe und die Bedürfnisse kennst.

Notiere dir den Namen und alles, was du sonst noch über ihn weißt: Alter, Geschlecht, Größe, Herkunft, Werte , Kleidung. Welche Rolle nimmt er / sie ein? Wie steht ihr zueinander? Was ist besonders an ihm / ihr?

Auch eine größere Gruppe kannst du natürlich beschreiben. Was sind ihre gemeinsamen Interessen? Wie sind sie dir schon mal aufgefallen? Was sind ihre Besonderheiten?

Doch pass auf – für große Gruppen ab 50 ist ein Flipchart nicht mehr passend.

 

2. Sogar Strichmännchen zeichnen hilft

Vielen denken, Strichmännchen sehen blöd aus. Dabei muss das gar nicht sein.

Das zeigt Andreas Tschudin in seinem Buch „Lebendige Strichmännchen zeichnen“.

Flipchartgestaltung in 2022 – 22 erprobte Profi Tipps 2Flipchartgestaltung in 2022 – 22 erprobte Profi Tipps 3

 

3. Nur EIN Ziel pro Flipchart – Wirklich? Ja, Ich meine es ernst!

Entscheide dich für EIN Ziel pro Flipchart

Mit EINEM Pfeil kannst du keine DREI Ziele treffen!

Definiere klar und deutlich, was die Zielperson nach dem Betrachten des Flip-Charts TUN, DENKEN oder FÜHLEN soll. Und lass dies in deine Flipchartgestaltung einfließen.

Wenn du mit Zielvisualisierung vertraut bist, nutze sie. Stell dir mit allen Sinnen vor, wie es danach sein wird. Das hilft dir, deine Ziele konkret zu entwickeln.

Also: Kläre deine Flipchart Ziele / 1 Flipchart Ziel und dann richte deinen Inhalt danach aus. Sobald deine Ziele klar sind, fällt dir die Gestaltung deiner Flipcharts viel leichter!

 

4. Bereite deine Flipcharts vor! Starte mit einem Entwurf.

Flipchartgestaltung in 2022 – 22 erprobte Profi Tipps 4

Bereite deine Flipcharts gründlich vor und skizziere sie dir notfalls auf Karteikarten. Das hilft auch gegen die Aufregung.

 

5. Zeichne mit Bleistift vor!

Wenn du deine Skizze auf das Flipchart kopierst, können dir dünne Bleistift-Striche mehr Orientierung geben.

Die Striche kannst du später wegradieren. Oder einfach drauf lassen. Die sieht man ab 3 Metern Entfernung nicht.

Hier findest du weitere Ideen zum Zeichnen.

 

6. Führe das Auge des Betrachters

einfache Skizze - Mann auf dem Weg zum Ziel

Überlass es nicht dem Zufall, wohin das Auge blickt. Du kannst es steuern.

Eye-Catcher, Überschriften und Pfeile sorgen für Struktur, Ordnung und ein Auge, das DU auf das beabsichtigte Ziele leitest.

 

7. Nutze die besten Flipchart Stifte – das wirkt Wunder!

Du kannst dir deine ganze Präsentation versauen, wenn du schlechte Stifte verwendest. Ein schlechter Stift schmiert, hat nicht genügend Deckkraft, ihm fehlt die kräftige Farbe.

Vielleicht ist die Spitze schon ausgefranst, weil du ihn so oft gebrauchst. Oder während der Präsentation geht dem Stift die Farbe aus.

Flipchart Stifte Tasche Neuland

Du brauchst gute Flipchart Stifte! Dafür lege ich dir Neuland-Stifte ans Herz. In meinen Augen sind es die besten Flipchart Marker und bei mir kommt nichts Anderes zum Einsatz. Satte Farben, Schwarz ist kräftig und deckend.

Alle 10 Gründe für Neuland-Stifte kannst du in diesem Artikel nachlesen. Die Tinte ist deckend und wirkt auf Flipcarts kontrastreich.

 

8. Maximal 3 Farben, noch besser nur 2

Mach es nicht zu bunt. Deshalb sind maximal 3 Farben eine sinnvolle Obergrenze.

321 Farben - beschränke dich bewusst auf wenige Farben

Über die 3 magischen Flipchart Farben habe ich einen anderen Artikel geschrieben. Die gefallen (fast) allen Teilnehmern.

 

9. Nimm kariertes Flipchart Papier! Hilft gegen ein krakeliges Schriftbild

Möchtest du gerade Linien zeichnen? Ist dir deine Schrift zu krackelig?

Üben ist immer eine gute Idee. Vor allem bei handwerklichen Tätigkeiten wie Flipchart Zeichnen. Das hilft quasi immer bei der Flipchartgestaltung.

Aber es geht noch viel smarter.

Zeichne auf kariertem Papier

Nutze, was eh schon vorhanden ist. Besorge dir kariertes Flipchart-Papier.

Und dann trainiere, auf den Linien zu bleiben. Und in den Linien zu schreiben. Dann sind dir die Karos eine große Hilfe.

 

10. Dreh das Flipchart Papier um

Wenn dir die Linien zu stark sind, dann dreh das Flipchart Papier einfach um.

Auch von der Rückseite bieten sie dir beim Schreiben noch eine gute Führung. Also dreh das Blatt um!

Dreh das Flipchart Papier um

 

11. Beschränke dich auf maximal 5 Punkte oder sogar noch weniger

Beschränke dich auf maximal 5 Argumente - Flipchart gestalten

Kennst du auch diese Präsentationen am Beamer mit 30 Zeilen in Schriftgröße 6? Grauenhaft oder? Viel zu viel Info in zu kurzer Zeit. Diese Angewohnheit überträgt sich leider auch auf Flipcharts.

Sammel deine Argumente in einer Liste oder auf post its, und dann entscheide dich für die 5 wichtigsten Gründe aus der Sicht deines Publikums.

Reduziere es – wenn möglich – sogar auf 3 Argumente!

Weniger Argumente = weniger Stress beim Flipchart-Design.

Vorteile:

  • Jedes Argument erzeugt jetzt eine noch größere Wirkung.
  • Du benötigst weniger Zeit für die Visualisierung am Flipchart.
  • Du schreibst weniger, deshalb kannst du dich mehr auf deine Schrift konzentrieren.

 

12. Nutze nur die Kernaussagen

nur die Kernaussagen

Überlege dir vorher genau, was deine Kernaussagen sind. Du kannst deine Botschaften auf Post its vorbereiten.

Bring sie auf den Punkt. So spitz wie die Spitze von einem Stift.

Formuliere die Botschaft um.

Richtig Knackig!

 

13. Coole Flipchart Überschriften

Mit einer abwechslungsreichen Überschrift gibst du deinem Flipchart einen echten Eyecatcher.

mit anderen Flipchart Schriften für Abwechslung sorgen

Diese 4 kleinen Schrift-Tipps sind sehr einfach umzusetzen. Und beim Gestalten von Flipcharts können Überschriften direkt zum Start einen guten Wow Effekt erzeugen.

 

14. eine gut lesbare Flipchart Schrift

Es wäre doch schade, wenn deine gute Botschaft nicht beim Publikum ankommt, weil sie nicht lesen können, was dort steht.

 

15. Druckschrift ist besser lesbar als Schreibschrift.

Wenn du eine gute lesbare Schreibschrift besitzt, dann nutze sie auch. Für die meisten von uns ist eine Druckschrift aber besser lesbar.

 

16. Groß/Klein-Schreibung

Unsere Gehirne sind sind an die gewohnte Groß/Klein-Schreibung gewöhnt.

Davon abzuweichen, verursacht (einen kleinen) mentalen Stress beim Publikum.

 

17. ALLES GROSS SCHREIBEN IST SCHREIEN.

Ich habe schon viele Flipcharts gesehen, die nur in GROSSBUCHSTABEN geschrieben waren.

Das sah nicht gut aus. Und es war schwer zu erkennen, wo die Worte anfangen.

 

18. Betone WICHTIGE Dinge

Wenn du bewusst etwas betonen möchtest, dann

  • schreibe dieses eine WORT groß.
  • unterstreiche es mit dem Marker.
  • nutze eine andere Schreibfarbe.
  • wechsle zu einer anderen Schriftart (für die Profis)

Nutze nur einen der Tipps gleichzeitig. Zu viel wäre zu viel.

 

19. Übe für jede Kernaussage ein passendes Symbol ein

Bilder schleichen am kritischen Verstand vorbei

Wir Menschen sind visuelle Wesen. Die Verarbeitung von Bilder geht so viel schneller als von Texte.

 

20. Nicht alles LIVE zeichnen, aber LIVE präsentieren (z.b. Post-Its)

Ein komplettes Flipchart live entstehen zu lassen und schon eine tolle Fähigkeit. Aber das braucht viel Übung.

Zeichne Teile deiner Präsentation vor. Zettel kannst du mit Magneten befestigen, Post-Its kleben selbst.

 

21. Aufmerksamkeit auf Publikum

Dein Publikum ist das Wichtigste. Nicht das Flipchart, nicht deine Botschaft, nicht du! Sorry für diese klaren Worte.

Also wende dich zum Publikum. Schau sie an. Sprich mit ihnen und nicht mit dem Flipchart oder deinem Laptop.

 

22. Dein Ideen-Archiv

Schatztruhe Ideen Archiv

Du wirst in deinem Leben immer wieder Bilder, Flipcharts, Visualisierungen & Co treffen, die dich inspirieren.

Sammle diese Inspiration an einer für dich gut erreichbaren Stelle.

  • Fotos im Handy
  • Speichern bei LinkedIn
  • Pinterest-Board
  • usw.

Finde deinen eigenen Workflow dafür.

 

23. Ups – Fehler am Flipchart korrigieren

Es passiert manchmal. Dann schleicht sich ein Rechtschreibfehler ein oder eine Linie verrutscht.

1. Tipp – Gelassenheit

Lerne gelassen damit umzugehen. Ist es objektiv gesehen ein kleiner Ausrutscher, lass ihn stehen. Die Anderen können nicht wissen, was du vorhattest.

2. Tipp – Ex

Ist der Ausrutscher größer, nutzt Tipp-Ex oder klebe etwas weißes Papier über die Stelle.

3. Tipp – Entwurf

Hier die Wiederholung von Tipp 3. Mit einem Entwurf auf Din-A4 zu beginnen, erspart dir viele Fehlversuche am Flipchart.

4. Tipp – Mach einen Witz draus

Passiert es dir in der Live-Präsentation? Wenn du kein Thema draus machst, wird es kein Thema.

Oder du machst einen guten Scherz draus.

 

Das wars – Und jetzt leg los!

Du wirst sehen. Je öfter du mit Flipcharts arbeitest, desto professioneller und souveräner wirst du dabei.

Bist du bereits, um mit dem „Flipcharts gestalten“ loszulegen?

SinnSTIFTende Grüße, David

Flipchartgestaltung in 2022 – 22 erprobte Profi Tipps 5

 

So geht es weiter – Hier findest du passende Artikel und gute Bücher, die deine Flipchart Fähigkeiten ergänzen werden.

Und jetzt noch ein dickes Shoutout an meine Visualisierung-Kollegen Sandra Dirks, Johannes Sauer, Katharina Bluhm, Brigitte Seibold und Martje Kleinhans. Gemeinsam „kämpfen“ wir gegen langweilige Präsentationen.

Du hast noch mehr Ideen zum Flipcharts gestalten? Dann schreib es doch in die Kommentare.

SinnSTIFTende Grüße,
Dein David

Die wichtigsten Metaprogramme im NLP (Überblick)

die wichtigsten Metaprogramme im NLP

Staunst du manchmal über das Verhalten anderer Menschen? Warum macht er / sie das jetzt? So wie eine Taschenlampe Licht ins Dunkle bringen kann, können Metaprogramme die dabei helfen, andere Menschen besser zu verstehen.

Gemäß des Pareto-Prinzips erfährst du in diesem Artikel die 6 wichtigsten Metaprogramme. Damit du diese Informationen besser verarbeiten kannst, findest du hier allgemeingültige Aussagen, die für alle Metaprogramme gelten.

Für die speziellen Eigenarten jedes Metaprogrammes verlinke ich dir dann noch einzelne, weitere Artikel.

Los geht es!

 

Metaprogramme in 30 Sekunden erklärt

Im Neuro-Linguistischen Programmieren (einem erprobten Werkzeugkasten der Kommunikation) machten sich die Begründer Gedanken darüber, wie Menschen die Informationen verarbeiten, die täglich auf sie einprasseln.

Denn obwohl Menschen die gleichen Sachen sehen können, ziehen sie doch komplett unterschiedliche Schlüsse daraus und handeln sehr unterschiedlich.

Stell dir dein Gehirn wie ein sehr komplexes Computerprogramm vor. Weil sekündlich so viele Informationen eintreffen, braucht es vorab gute Filter.

Und diese Wahrnehmungsfilter sind deine NLP Metaprogramme. Sie sortieren für dich bereits Informationen vor.

 

Meta Programme: die eigenen Filter (Sorting Styles) verstehen und besser kommunizieren

Wenn du mit anderen Menschen täglich zu tun hast, werden dir die Metaprogramme einen guten Dienst leisten. Du lernst, wie und warum du so tickst, wie du tickst. Und danach fallen dir immer schneller und einfacher auch die Programme deiner Mitmenschen auf.

Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten. Auf manche kommt man sehr schnell und andere erschließen sich erst nach einem kurzen Nachdenken:

  • Therapeuten, die wissen wollen, wie ihre Kunden denken
  • Führungskräfte, die verstehen wollen, warum manche Mitarbeiter immer aneinander geraten
  • Mitarbeiter, die ihre Chefs verstehen wollen
  • Menschen in Personalabteilungen, die passende Kandidaten einer vakanten Position suchen
  • Verkäufer, die einen guten Kontakt zum Kunden aufbauen wollen
  • Eltern, die die eigenen Kinder verstehen möchten

Wie auch immer dir dieses Wissen hilft, setzt es bitte weise ein! Du kannst z.B. die Wahrnehmung deines Gegenübers auf mehr Möglichkeiten richten und so starres Denken in Flexibilität verwandeln.

 

Es gibt keine guten oder schlechte Metaprogramme?

Wenn ich dich frage:

„Was ist besser? Messer, Gabel oder Löffel?“

Wie lautet dann deine Antwort?

Vermutlich wirst du erstmal zurück fragen: „Moment mal. Für welchen Zweck?

Und genauso ist das auch mit den Metaprogrammen. Es kommt immer darauf an, für welchen Zweck du sie einsetzen möchtest.

Ein Beispiel? Der Kapitän eines großen Schiffes braucht einen guten Überblick. Er gibt den Kurs vor. Die anderen Offiziere geben dann die Befehle für die einzelnen Untergruppen (Maschinenraum, Navigation und Co).

Würde sich der Kapitän in jedes Detail (Mikromanagement) einmischen, käme er nicht mehr dazu, das große Ganze im Auge zu behalten.

 

Ein Wort zur Ethik

Jedes Werkzeug kann in den falschen Händen Unheil anrichten und in den richtigen Händen ein Segen sein.

Bevor du weiterliest, überprüfe bitte sorgfältig und bewusst deine Gesinnung.

Möchtest du das Leben anderer Menschen besser machen oder sie einfach nur über den Tisch ziehen. Wenn Letzteres der Fall ist, höre bitte auf zu lesen. Du sammelst sonst mieses Karma.

 

Die Achse der meisten Metaprogramme

Die meisten Metaprogramme haben eine Achse – eine Dimension. Du kannst sie dir wie einen Horizont vorstellen.

die wichtigsten Metaprogramme im NLP

Zur Vereinfachung wird diese Achse meist in 2 Bereiche geteilt:

  • A oder B
  • Introvertiert oder extrovertiert
  • Überblick / Details

Doch genauso wie Menschen nicht entweder oder sind, solltest du je nach Ziel und Situation auch nicht in diesen Schubladen denken und kommunizieren. Menschen sind halt nicht extrovertiert oder introvertiert. Aber die Eine tendiert eher zur leichten Extraversion, während der Andere sich stark introvertiert zeigt. Bitte halte das im Kopf: Es ist immer ein breites Spektrum.

Du kannst es gleich selber ausprobieren. Zeichne einen Strich und fahre mit dem Stift über den Strich bis zu der Stelle, wie du dich selber einschätzt.

 

 

Wohlfühlzone / Komfortzone

Menschen sind mehr als ein Punkt auf einer Linie. Und Metaprogramme sind ein vereinfachtes Modell, nicht die Wahrheit oder die Realität.

Du kannst dir einen Bereich um deinen Punkt vorstellen. In diesem Bereich kannst du dich flexibel bewegen, solange du entspannt bleibst. Das ist dann deine Verhaltensflexibilität.

Wenn du unter Stress gerätst, verengt sich dein Bereich und meist handelst du dann eher reduziert. Dann entgegen dir Möglichkeiten, die du normalerweise problemlos sehen würdest.

 

Wie findest du die Metaprogramme anderer Menschen heraus?

Es ist ganz natürlich, dass du nach einer kleinen Einführung tiefer in das Thema einsteigen möchtest. Und es gibt sehr gute Bücher darüber z.B. Wort sei Dank.

Du findest die Metaprogramme deiner Mitmenschen auf 2 Arten heraus:

  • Beobachte was sie tun!
  • Sprich mit ihnen und stell ihnen gute Fragen

Die Fragen zielen genau auf die einzelnen Metaprogramme ab. Hilfreiche Metaprogramm Fragen findest du auch im oben genannten Buch.

 

Welche NLP Metaprogramme gibt es?

Es gibt unglaublich viele Metaprogramme. Je nach Quelle sind es zwischen 20 und 60. Wie so oft spielen ein paar Wenige eine große Rolle (das Pareto-Prinzip).

Ich habe dir am Anfang des Artikels einen schnellen und guten Überblick versprochen. Deshalb hier nun die 6 (aus meiner persönlichen Sicht) wichtigsten NLP Metaprogramme.

1. Weg von / Hinzu

metaprogramm Wegvon hinzu

Wohin geht deine Motivation? Möchtest du Schmerzen vermeiden (Weg von) oder doch lieber Lust gewinnen (Hinzu)?

 

2. Introvertiert / Extrovertiert

metaprogramm introvertiert extrovertiert

Woher holst du deine Energie? Aus dem Rückzug und der Beschäftigung mit dir? Oder aus dem Umgang und das Treffen mit anderen Menschen?

 

3. Überblick / Detail

metaprogramm überblick detail

Wie strukturierst du deine Informationen? Machst du dir zuerst ein Bild vom großen Ganzen? Oder möchtest du die Details genau verstehen?

 

4. Internal / External

metaprogramm internal external

Woher weißt du, dass deine Arbeit gut war? Hast du ein inneres Gefühl dazu? Oder fragst du Andere nach deren Meinung?

 

5. Prozedural / Optional

metaprogramm prozedural optional

Wie gehst du deine Arbeit an? Legst du dir eine Reihenfolge fest? Oder springst du intuitiv zum nächsten sinnvollen Schritt?

 

6. Wechsel / Dauer

metaprogramm wechsel dauer

Wechselst du schnell den Arbeitsplatz / die Beziehung / das Auto? Oder bleibst du lange beim Vertrauten?

 

Ähnlichkeiten zu anderen Tests der Persönlichkeit

Die Einteilung in Achsen ist bei sehr vielen Persönlichkeitstypen anderer Modelle sehr beliebt. Sie haben sich alle gegenseitig inspiriert, möchte man fast meinen. Da du jetzt dein Metaprogramm kennst, findest du dich auch in den anderen Modellen gut zurecht.

Psychologische Typen nach C.G. Jung

Jung beschreibt in seinem Modell folgende 3 Dimensionen und kommt damit auf insgesamt 8 Typen:

  1. extravertiert / introvertiert
  2. Denken / Fühlen
  3. Empfinden / Intuition

 

Myer-Briggs-Typindikator oder 16 Personality

Dieses Persönlichkeitsmodell erweitert das jungsche Modell. Somit findest du hier folgende Dimensionen

  1. Introversion (I) / Extraversion (E)
  2. Intuition (N) / Sensing (S)
  3. Feeling (F) / Thinking (T)
  4. Judging (J) / Perceiving (P)

Tests hierfür sind kostenpflichtig, weil dafür Lizenzen nötig sind.

Der kostenlose Test bei 16 Personalities ist aber auch sehr gut, treffend bebildert und es macht Spaß, ihn durchzuführen. Nimm dir aber ein bisschen Zeit dafür.

 

DiSG-Typen

disc disg modellDas DiSG oder auch DiSC-Modell wird gerne im Vertrieb genutzt. Ein Verkäufer kann relativ schnell einen Kunden einem der 4 Typen zuordnen. Und damit treffender kommunizieren. Das DiSG-Modell besteht aus nur 2 Dimensionen:

  1. introvertiert / extrovertiert
  2. Menschen orientiert / Aufgaben orientiert

Daraus ergeben sich die 4 Typen Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft.

 

Big Five (OCEAN)

Das Big Five Modell ist im Gegensatz zu den obrigen anderen wissenschaftlich untersucht und steht damit auf guten Beinen. Hier sind es 5 Dimensionen (und ihre unausgesprochen Gegensätze)

  1. Offenheit (neugierig)
  2. Gewissenhaftigkeit (organisiert)
  3. Extraversion (gesellig)
  4. Verträglichkeit (mitfühlend)
  5. Neurotizismus (emotional verletzlich)

 

Die Probleme aller Konzepte

Egal ob Metaprogramme, Big Five, DiSC oder jungsche Typen. Jedes Modell presst Menschen in eine Schublade.

Aber die angestrebten Vorteile liegen klar auf der Hand. Du kannst mit einfachen Programmen einen Großteil der Menschen treffend ansprechen.

Doch jeder Mensch tickt dann wieder ein wenig anders. Und dort solltest du das Modell (welches auch immer) wieder schnell verlassen.

Gehe eine echte, authentische Beziehung mit dem Menschen gegenüber ein. Lerne sie / ihn besser kennen. Und dann redet über eure Metaprogramme und lacht gemeinsam darüber.

 

Metaprogramme sind sehr nützlich

Während du dir die Metaprogramme soeben durchgelesen hast, hast du bestimmt weitere Einsatzmöglichkeiten für dich erkannt.

Wenn du mehr über die einzelnen Metaprogramme erfahren möchtest, schreib mir eine Nachricht.

Die meisten Menschen lassen ihre Metaprogramm Ausprägungen sehr schnell und eindeutig erkennen. Und manchmal brauchst du ein bisschen mehr Übung, um sie fehlerfrei zu erkennen.

 

Wie gefallen dir die Metaprogramme?
Schreib es doch in die Kommentare!

 

Bereit für Veränderung? Metaprogramm Wechsel Dauer

metaprogramm-wechsel-dauer

Boah, muss denn immer ALLES NEU sein? Es gibt doch auch ERPROBTES.

Wie stehst du zu Veränderungen? Gerne oft? Oder lieber alles beim Alten und so wie gehabt?

Wechsel 👠 In deinem Job hältst du es maximal 1 Jahr aus, bevor es dir zu langweilig wird. Die Klamotten entsprechen nicht mehr dem Trend, also raus damit.

Dauer 📞 Ein Volvo ist ein sehr sicheres Auto und das Nokia 5110 hat einfach eine super Batterieleistung. Warum Gutes einfach wegschmeißen, wenn es noch funktioniert?

#wechsel #dauer

In welchem Bereich brauchst du ständig Neues?
Und wobei darf es auch beständig bleiben?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

WEGVON oder HINZU?

metaprogramm-wegvon-hinzu

Da habe ich mir jahrelang etwas vorgemacht. 🤿 Doch jetzt weiß ich, was mich motiviert. Du auch?

Ich hielt mich viele Jahre für einen sehr 😀 „Hinzu“-Motivierten. Denn ich hatte große Träume, die ich auch erreichen wollte.

Aber mit der Zeit kam mir Eines merkwürdig vor. Wenn ich doch sagte, dass ich da hin will, warum unternahm ich dann nichts❓ Ich unterließ sogar die wichtigen Schritte, die mich mühelos dorthin gebracht hätten.

Und da wurde mir klar: Ich bin doch mehr 😡 „Wegvon“-motiviert, als ich mir das früher eingestehen wollte.

Für mich muss eine Situation auch schmerzhaft und unbequem sein, damit ich die Schritte für die Veränderung wage. Das gibt mir den Antrieb. Und die Richtung kommt vom Ziel.

#selbstbetrugade #wegvon #hinzu #motivation

Wie ist das bei dir?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

Woher weißt du, dass deine Arbeit gut ist? Metaprogramm Internal External

metaprogramme-internal-external

Woher weißt du, dass deine Arbeit gut ist?

Noch nie drüber nachgedacht?

Hier 2 Möglichkeiten

  • Internal: Du spürst in dir, ob deine Arbeit schon beendet ist. Oder ob noch was fehlt. Es ist ein Gefühl, das sich in dir melden. Wo bemerkst du zuerst das Gefühl?
  • External: Du fragst andere, ob alles gut so ist, wie es ist. Wenn die Anderen dir positive Signale senden, auch dann kannst du deine Arbeit als erledigt betrachten.

Experiment: Denk jetzt mal an eine deine Aufgaben und prüfe, ob du den Impuls von Innen oder von Außen erhältst!

#internal #external

Na, wie ist es bei dir?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

2022 Thrive Apprentice 4.0 Update: Das steckt drin!

Thrive Apprentice 4.0 Update

Hurra, für den 25. Januar 2022 ist das Thrive Apprentice 4.0 Update angekündigt. Was dann alles geht, das erfährst du hier in diesem Artikel.

 

1. Neue Funktion: Produkte und echte Membership-Bereiche

Schon lange kannst du mit Thrive Apprentice deine Online Kurse erstellen. So mache ich das ja auch seit langem.

Jetzt führt Thrive eine neue Ebene darüber ein: Die Produkte

Thrive Apprentice Produkte

Und du kannst definieren, welche Inhalte zum Produkt gehören sollen.

Da wären u.a. möglich:

  • Online Kurse
  • Seiten
  • Beiträge
  • Videos
  • Checklisten
  • u.v.m

Und nur die Teilnehmer haben dann darauf Zugriff, die du vorher freigeschaltet hast. Entweder manuell oder weil sie deine Produkte gekauft haben.

So wird Thrive Apprentice endlich zu einem vollwertigen Membership-Plugin.

 

2. Neue Funktion: Drip-Content

Auf diese Funktion warten schon viele Benutzer von Thrive Apprentice. Jetzt wird sie endlich kommen.

Thrive Apprentice Drip Content

 

Was bedeutet Drip-Content?

Endlich kannst du festlegen, wann die Teilnehmer deiner Online-Kurse Zugriff auf die Inhalte erhalten sollen.

Das einfachste Szenario ist „Tage nach Freischaltung“.

 

Du hast ein Jahresprogramm erstellt? Dann kann du im 1. Monat die Inhalte des 1. Moduls freischalten.

Und im 2. Monat das 2. Modul usw.

 

Aber sei vorsichtig. Je nach Zielgruppe fühlen sich deine Teilnehmer entmündigt. Nutze dieses Feature also bitte weise und nicht nur, weil es da ist.

 

3. Neue Funktion: Conditional Content

Manche Webseiten langweilen ihre Kunden, wenn sie ihnen immer wieder Werbung für Produkte zeigen, die sie schon gekauft haben. Mit dem neuen Thrive Apprentice wird es für alle Thrive Plugins eine neue Funktion geben.

Thrive Suite Conditional Content

Dann bestimmst du für Elemente, wie sie für unterschiedliche Besucher aussehen sollen.

 

Fall 1: Ein neuer Besucher auf deinem Blog

Es findet jemand über Google oder andere Kanäle auf deinen Blog. Und dort zeigst du passend zum Artikel einen Hinweis auf dein Produkt.

Fall 2: Kunde, aber noch nicht von dem Kurs

Eine Kundin landet auf deinem Artikel. Sie kennt dich bereits, hat aber noch nicht diesen passenden Kurs gekauft. Deshalb zeigst du ihr die Werbung für diesen Kurs. Aber mehr als „weitere Empfehlung“.

Fall 3: bereits Kurs-Teilnehmer

Der Besucher der Seite hat deinen Kurs bereits gekauft? Dann zeige ihm das nächste Produkt auf deiner Produkt-Treppe an. Und nerve ihn nicht mit dem Kurs, den er schon absolviert hat.

 

Was ist meine Meinung zu Thrive Apprentice 4.0?

Ich kann mich noch gar nicht entscheiden, welche Key Features meine Favoriten werden.

Vermutlich wird mir das Produkt viel mehr Möglichkeiten bieten, vom Drip-Content werde ich vereinzelt Gebrauch machen und in den Conditional Content muss ich wohl erst selber reinwachsen.

Auf jeden Fall habe ich bald ein echtes Thrive Apprentice Membership Plugin.

 

meine Empfehlung: Thrive Apprentice

Ich freue mich, wenn du das über meinen Partnerlink tust. Für dich bleibt der Preis dadurch gleich und du zeigst mir Wertschätzung für meine Posts.

 

Lass deine Webseite erblühen und optimiere sie weiter durch Daten.

SinnSTIFTende Grüße,

Dein David


Keine Zeit zum Säge schärfen

keine-zeit-saege-schaerfen

ACHTUNG 👁️ Wie schnell geraten wir doch in einen Tunnelblick . Dann blendest du alles Andere aus und konzentrierst dich auf EINE Sache. Du willst es durchziehen. 🥕 So schnell es geht.

In vielen Fällen ist Fokus die Lösung 👁️ . Aber hier wird es zum Problem 😱 . Wenn du einfach machst. Ohne zu hinterfragen. Bloß um fertig zu werden. Irgendwie durch.

 

Hier können gute Fragen helfen:

  • ❓ Geht das irgendwie anders?
  • ❓ Wer kann das besser?
  • ❓ Was macht er anders?
  • ❓ Bringt mich das überhaupt zum Ziel?

Und ganz wichtig: 💘 Achtsamkeit.

 

✅ Wie sorgst du dafür, dass dir sowas auffällt?

Und wenn dir diese Art von Storytelling gefällt, dann schau dir mal meinen Artikel zu Digital Storytelling an.

Produktiv oder nur beschäftigt?

produktiv-beschaeftigt

Es gibt da draußen noch immer Firmen, da müssen die Mitarbeiter das „Beschäftigt-Spiel“ spielen. Wenn der Chef rein kommt und du liest ein Fach-Buch, dann kommt die Frage: „Na Müller, nix zu tun?“

Dabei brauchen Wissensarbeiter kreative Pause! Nur dann kann das Gehirn neue Vernetzungen bilden. Mir persönlich fallen ganz viele Dinge erst wieder ein, gerade wenn ich mich NICHT mit ihnen beschäftige.

Und als Selbständiger oder Unternehmer ist das ja noch mal krasser. Wenn du nichts umsetzt, kommt kein Umsatz rein.

Auf meine Zeit als New-Work-Trainer blicke ich dankbar zurück. Im Team haben wir immer die Frage gestellt: „Was ist das Ergebnis?“ Am Meeting teilnehmen ist kein Ergebnis, dass ist eine Tätigkeit. „Die Teilnehmer sind von meiner neuen Kursidee begeistert“, das ist ein Ergebnis.

Mein Mantra seid damals:
Bevor ich mir nicht über das Ergebnis im Klaren bin, lohnt es noch gar nicht loszulegen.

 

Wie ist das bei dir?

Ich muss erst noch … – Lass dich nicht davon abhalten

ich-muss-erst-noch

Ich kann das nicht, denn ich bin … zu jung, zu alt, zu dick, zu dünn, nicht ausgebildet, nicht erfahren genug, …

So ein Quatsch! Bei fast allen Aufgaben kannst du nach einer kurzen Vorbereitung loslegen. Damit sammelst du erste Erfahrungen, aus denen du lernst. Mit dieser Erfahrung kannst du danach Nachbessern.

Deshalb gilt fast immer:
Starte bevor du dich bereit fühlst!

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