Flipchart gestalten – die WIRKLICH wichtigen Tipps für deinen Erfolg

Flipchart gestalten - die WIRKLICH wichtigen Tipps für deinen Erfolg 1

Andere erklären dir nur, wie du dein Flipchart zeichnen kannst. Doch in diesem Artikel zeige ich dir zusätzlich, woran du schon vorher denken solltest, damit du ab sofort dein Publikum begeisterst. 

Alles was du hier erfährst, nutzt dir auch bei Folien Präsentationen mit Powerpoint / Keynote, bei deiner Präsentation am Whiteboard und bei Moderationen von Workshops.

Wer ist deine Zielgruppe? Damit fängt alles an!

Kenne dein Publikum! Oder rate gut. Denn bei der Gestaltung von Flipcharts - generell bei jeder Präsentation - solltest du dich mit deinem Publikum vorab vertraut machen.

4 verschiedene Flipchart Figuren für Zielgruppen, Koch, Mutter, Anwalt, Businessfrau

Willst du für eine ganz spezielle Person präsentieren, vielleicht möchtest ein Flipchart für deinen Wunschkunden gestalten? Das ist ideal, denn Flipchartgestaltung für bekannte Menschen ist relativ einfach.

Notiere dir den Namen und alles, was du sonst noch über ihn weißt: Alter, Geschlecht, Größe, Herkunft, Werte , Kleidung. Welche Rolle nimmt er / sie ein? Wie steht ihr zueinander? Was ist besonders an ihm / ihr?

Auch eine größere Gruppe kannst du natürlich beschreiben. Was sind ihre gemeinsamen Interessen? Wie sind sie dir schon mal aufgefallen? Was sind ihre Besonderheiten?

Nur EIN Ziel pro Flipchart - Wirklich !

Entscheide dich für EIN Ziel pro Flipchart

Mit EINEM Pfeil kannst du keine DREI Ziele treffen!

Definiere klar und deutlich, was die Zielperson nach dem Betrachten des Flip-Charts TUN, DENKEN oder FÜHLEN soll. Und lass dies in deine Flipchartgestaltung einfließen.

Wenn du mit der Zielvisualisierung vertraut bist, nutze sie. Stell dir mit allen Sinnen vor, wie es danach sein wird. Das hilft dir, deine Ziele konkret zu entwickeln.

Also: Kläre deine Flipchart Ziele / 1 Flipchart Ziel und dann richte deinen Inhalt danach aus. Sobald deine Ziele klar sind, fällt dir die Gestaltung deiner Flipcharts viel leichter!

Nutze die besten Flipchart Stifte - schon allein wirkt Wunder!

Neuland Tasche für Flipchart Stifte

Du kannst dir deine ganze Präsentation versauen, wenn du schlechte Stifte verwendest. Ein schlechter Stift schmiert, hat nicht genügend Deckkraft, ihm fehlt die kräftige Farbe. Vielleicht ist die Spitze schon ausgefranst, weil du ihn so oft gebrauchst. Oder während der Präsentation geht dem Stift die Farbe aus.

Du brauchst gute Flipchart Stifte! Dafür lege ich dir Neuland-Stifte ans Herz. In meinen Augen sind es die besten Flipchart Marker und bei mir kommt nichts Anderes zum Einsatz. Satte Farben, Schwarz ist kräftig und deckend. Alle 10 Gründe für Neuland-Stifte kannst du in diesem Artikel nachlesen. Die Tinte ist deckend und wirkt auf Flipcarts kontrastreich.

Auch so optimierst du deine Flipchart Schrift. Und dann gibt es da noch die 3 magischen Flipchart Farben. Die gefallen (fast) allen Teilnehmern.

Nimm kariertes Flipchart Papier! Hilft gegen ein krakeliges Schriftbild

Möchtest du gerade Linien zeichnen? Ist dir deine Schrift zu krackelig? Üben ist immer eine gute Idee. Vor allem bei handwerklichen Tätigkeiten wie Flipchart Zeichnen. Das hilft quasi immer bei der Flipchartgestaltung.

Aber es geht noch viel smarter.

auf kariertem Papier wird die Schrift ordentlicher

Nutze, was eh schon vorhanden ist. Besorge dir kariertes Flipchart-Papier. Und dann trainiere, auf den Linien zu bleiben. Und in den Linien zu schreiben. Dann sind dir die Karos eine große Hilfe.

Tipp: Wenn dir die Linien zu stark sind, dann dreh das Flipchart Papier einfach um. Auch von der Rückseite bieten sie dir beim Schreiben noch eine gute Führung. Also dreh das Blatt um!

Papier umdrehen

Beschränke dich auf maximal 5 Punkte oder sogar noch weniger

Beschränke dich auf maximal 5 Argumente - Flipchart gestalten

Kennst du auch diese Präsentationen am Beamer mit 30 Zeilen in Schriftgröße 6? Grauenhaft oder? Und diese Angewohnheit überträgt sich leider auch auf Flipcharts.

Sammel deine Argumente in einer Liste, ABER entscheide dich für die 5 wichtigsten Gründe aus der Sicht deines Publikums.

Reduziere es - wenn möglich - sogar auf 3 Argumente!
Weniger Argumente = weniger Stress beim Flipchart-Design.

Vorteile: Jedes Argument erzeugt jetzt eine noch größere Wirkung. Und für die Visualisierung benötigst du weniger Zeit.
Flipchart gestalten - nur die Kernaussage

Überlege dir vorher genau, was deine Kernaussagen sind.

Bring sie auf den Punkt. So spitz wie die Spitze von einem Stift.

Formuliere sie um.

Richtig Knackig!

Starte mit einem Entwurf! Du wirst mit jedem Versuch besser

Flipchart-Entwurf - Flipchart gestalten

Flipcharts gestalten beginnt mit einem ersten Entwurf.

Starte mit Bleistift und Zettel und erstelle ein paar erste Entwürfe. Und dann erstelle ein paar weitere Ideen, bis du zufrieden bist. Später kannst du auch noch Post Its hinzu nehmen.

Tipp: Suche nach einem Eye Catcher, der sich ins Gesamtbild passt.

Flipcharts visualisieren wird so zu einem kontinuierlichen Prozess. Damit verlierst du die Angst, spontan kreativ sein zu müssen. Das nimmt ganz viel Stress aus der Flipchartgestaltung raus. 

Die geheime Wirkung einer Farbe

Palette der Farben

Bei manchen Farben hast du das Gefühl, du willst aufstehen und tanzen. Und bei anderen wirst du entspannt und ruhig. Diesen Effekt darfst du dir zu Nutzen machen, indem du für deine Flipchartgestaltung bewusst eine passende Farbe wählst. So führst du deine Teilnehmer zum Ziel.

Welche Farbe unterstützt dich bei deinem Ziel?

Blau wirkt z.B. beruhigend und entspannend, vermittelt Seriosität. Gelb macht lebensfroh und Rot hat Energie. Wähle für deine Inhalte die passende Farbe!

Mehr Informationen findest du in diesem passenden Artikel, der sehr detailliert auf das Thema Farben und Emotionen eingeht.

Diese Anregungen führen dich auch zu passenden Farben.
  • deine Lieblingsfarbe,
  • Farben deiner Zielgruppe oder
  • Corporate Identity Farben.
  • die Branchenfarbe
  • aktuelle Trend-Farben
  • oder nutzte die 3 magischen Flipchart Farben

Beschränke dich auf max. 3 Farben

maximal 3 Farben beim Flipcharten nutzen

Wow, jetzt hast du vermutlich eine große Menge Farbtöne gesammelt. Nun ist der Moment der Entscheidung gekommen.

Wähle 3 Farben aus.
Nur drei. Noch besser, nur 2 oder 1.

Achte auf den Kontrast, aber auch auf die Harmonie zwischen den Farbtönen. Auch das zählt zur Flipchartgestaltung

Setze Wichtiges in einen besonderen Textrahmen

Nutze Textrahmen (auch bekannt als Textcontainer oder Textboxen), um solche Elemente zu gruppieren, die zusammengehören. Du kannst zum Beispiel das Symbol und die Kernaussage in einen gemeinsamen Rahmen packen.

Wenn du mit deinem Flipchart fertig bist, versorgst du das ganze Flipchart ebenfalls mit einem Rahmen und schließt so das Thema ab.

Und hier findest du noch ein paar einfache Boxen für deinen Text, mit denen du experimentieren kannst. Mehr Textboxen findest du im Flipchart Online Kurs.

Beispiele für Textrahmen Pin Wolke,Eselsohr, Banner

Manchmal kann das Symbol auch ein Textcontainer sein, so wie dieser Hund. Dann stechen die Überschriften nochmal besonders hervor, deine Flipcharts umgehen den kritischen Verstand deines Publikums und die Botschaft wird im Gehirn verankert.

Hund zeichnen als Textbox

4 einfache Tipps für coole Schriftarten

Schriften pimpen

Eine schöne Schrift wird dein Flipchart veredeln. Wenn sie trotzdem lesbar ist. Deshalb sind die Tipps hier besonders für Überschriften geeignet.

Halte also die Balance zwischen Schön und Lesbar.

Am Beispiel hier siehst du, wie du mit der Variationen dieselbe Schrift aufhübscht. 1. Bewegungslinien, 2. dritte Dimension, 3. Schatten durch kleine Punkte oder 4. Aura.

Das sind 4 einfache Möglichkeiten, um eine Überschrift zu veredeln.

Neuland hat eine Moderationsschrift für Flipcharts entwickelt, die kann ich dir sehr empfehlen. Hier findest du ein Übungsblatt für die Moderationsschrift. Druck es dir aus und trainiere die Buchstaben.

Oder du kommst in unseren Online Kurs Buchstäblich Begeistern. Bald beherrschst du viele Schriftarten und findest Anregungen, wie du selbst einfach Texte aufpeppst. Und der kostenlose MiniKurs zu Schriften ist ein guter Start.

Wie geht es jetzt weiter?

Du hast Lust auf mehr bekommen und willst an Flipcharts dein volles Potential nutzen? Du willst Flipcharts jetzt viel öfter in deinen Meetings & Co nutzen?

Flipchart gestalten - die WIRKLICH wichtigen Tipps für deinen Erfolg 2

Dann schau dir unbedingt mein Flipchart Kartenset "Werde ein Flipchart Held" an.

Dort findest du viele Tipps und Informationen. Und wegen dem genialen Format kannst du die Karten immer dabei haben.


SinnSTIFTende Grüße,
David

Flipchart gestalten - die WIRKLICH wichtigen Tipps für deinen Erfolg 3

 


So geht es weiter:

Und jetzt noch ein dickes Shoutout an meine Visualisierung-Kollegen Sandra Dirks, Johannes Sauer, Katharina Bluhm, Brigitte Seibold und Martje Kleinhans. Gemeinsam "kämpfen" wir gegen langweilige Powerpoint Präsentationen.

Du hast noch Ideen? Dann schreib es doch in die Kommentare.

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts

Was ist ein Flipchart?

Hast du dir schon mal die Frage gestellt: “Was ist ein Flipchart?”. Dieser Artikel liefert dir die Antwort darauf UND zeigt dir noch 8 ungewöhnliche Beispiele, die du vielleicht noch nie gesehen hast.

 

Was ist ein Flipchart?

Ich würde ein Flipchart so beschreiben. Ein Flipchart ist ein Träger für sehr großes Papier.

Das Wort Flipchart setzt sich zusammen aus Flip für Umblättern und Chart für Schaubild.

Du kannst am Flipchart deine Ideen live vor deinem Publikum zeichnen und schreiben oder vorbereitete Blätter präsentieren.

 

Was ist das Tolle am Flipchart?

Der größte Vorteil am Flipchart ist, dass deine Zuschauer live dabei sind und erleben, wie etwas entsteht. Das unterscheidet die Flipchart Präsentation von einer Powerpoint Präsentation.

Flipcharts eignen sich auch hervorragend, um spontan Ideen zu präsentieren.

Hier findest weitere Flipchart Vorteile: 24 Gründe für das Flipchart

 

Und jetzt stelle ich dir 8 verschiedene Flipchart-Typen vor. Jedes hat Vor- und Nachteile. Ich habe sie dir von teuer bis preiswert sortiert.

Digitale Flipcharts

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 4Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 5Ein hervorragendes Beispiel für digitale Flipcharts ist das Samsung Flip *. Am Samsung Flip kann man ziemlich gut arbeiten. Aber ein digitales Flipchart ist noch nicht ganz dort, wo an analoges Flipchart derzeit steht.

Vorteile:

  • Bilder stehen direkt digital für später zur Verfügung.
  • Löschen ist einfach möglich.
  • digitale Flipcharts sind ein Hingucker und Gesprächsthema.

Nachteile:

  • noch recht teuer
  • Du kannst nur mit dem passenden Stift schreiben
  • Strom nötig

 

 

Flipchart mit Kugelgelenk

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 6

 

Dieses Flipchart ist ein echtes Schweizer Taschenmesser. Neuland hat mit [email protected]  quasi einen Flipchart-Tisch entwickelt. Mit einem Kugelgelenk kannst du beliebig einstellen, ob du Hochformat oder Querformat zeichnen möchtest.

Vorteile:

  • Stabil durch 5-Rollen-Fuß
  • sehr flexibel (Höhe, Drehung, Neigung)
  • ein Hingucker
  • ideale Arbeitshöhe

Nachteile:

  • für Einsteiger recht teuer
  • Stifte müssen an der Seite gelagert werden
  • zum Transport recht sperrig

 

Flipchart auf Rollen

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 7Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 8Das Rollenfuß-Flipchart* gibt es in 2 Ausführungen. Entweder hat der Fuß die Form einer 5-Bein-Spinne oder eines Kreises. Dieses Flipchart steht dank der ungeraden Anzahl an Rollen stabil am Boden und kann auch gut in der Höhe verstellt werden.

Vorteile:

  • stabiler Stand durch 5 Punkte
  • kann dynamisch im Raum bewegt werden
  • preislich gut erschwinglich
  • du kannst seitlich noch Flipchart-Papiere aufhängen

Nachteile:

  • Transport im Auto ist schwierig
  • kann auch mal wegrollen, wenn du die Bremse nicht trittst

 

4-Bein-Flipchart

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 9 Dieses Flipchart* steht bei mir im Büro. Durch die 4 Punkte steht es relativ stabil (5 Punkte wären stabiler). Aber dafür kann ich es super zusammen klappen und auf Autofahrten zu Flipchart Kursen mitnehmen.

Vorteile:

  • Zusammengeklappt nur die Schreibfläche groß
  • Ideal zum Mitnehmen
  • preislich guter Mittelwert

Nachteile:

  • steht wackeliger als ein 5 Bein

 

3-Bein-Flipchart

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 10Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 11 Das 3-Bein-Flipchart ist für Einsteiger* super geeignet. Du bekommst es für wirklich wenig Geld und zum Üben ist es klasse. Deshalb wird es auch gerne gekauft, wenn davon eine große Menge benötigt werden. Sie lassen sich schnell auf- und abbauen und mitnehmen.

Vorteile:

  • geringe Kosten
  • schneller Auf- und Abbau
  • braucht wenig Fläche zum Lagern

Nachteile:

  • Höhenverstellung langwierig, weil 3 Beine
  • wackelt und fällt bei zu viel Druck auch gerne um.

 

Tisch-Flipchart

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 12Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 13Das Tisch-Flipchart ist für eine spontane Team-Besprechung* ideal. Du kannst es zusammenfalten und auf einem Schrank oder hinter der Tür lagern. Blätter und Träger hängen zusammen. Allerdings sind die Blätter hier kleiner und von großer Entfernung kann niemand mehr was erkennen.

Vorteile:

  • extrem günstig
  • für das spontane Team-Meeting
  • einfache Lagerung

Nachteile:

  • für große Räume / Gruppen ungeeignet

 

Folien Flipchart

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 14Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 15Diese Lösung ist super für total flexibles Arbeiten und Visualisieren*. Du ziehst diese Folie blattweise von der Rolle. Die Folie haftet statisch an nahezu jeder glatten Oberfläche. Türen, Fenster, verputzte Wände … überall dort kannst du die Folie befestigen.

Vorteile:

  • fast überall einsetzbar
  • super einfacher Transport
  • platzsparend

Nachteile:

  • Kosten pro Blatt recht hoch
  • mit Folienstifte beschreibbar
  • man schreibt auch schon mal über den Papierrand hinweg und beschmutzt dann die Wand.

 

Türhaken Flipchart

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 16Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 17Mit diesen Flipchart Türhaken* hängst du deine Blätter einfach an deiner Zimmertür auf. Du bist für alle Lochabstände vorbereitet. Diese Lösung ist wirklich platzsparend, innovativ und günstig.

Vorteile:

  • platzsparend
  • kostengünstig

Nachteile:

  • zum Schreiben fehlt an den Füßen Platz
  • alle Zuschauer müssen gute Sicht zur Tür haben

 

Das waren die 8 Arten von Flipcharts, die ich so kenne und auch schon getestet habe. Jetzt habe ich noch ein paar verwandte Arten für dich, auf denen du deine Zeichnen-Fähigkeiten auch rauslassen kannst.

 

verwandte Arten

Whiteboard

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 18Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 19Das Whiteboard* ist eine große, weiße Tafel auf der du mit Whiteboard-Stiften schreiben kannst. Und du solltest auch nur mit diesen Stiften beschreiben. Ich habe schon viele Whiteboards gesehen, die wegen falscher Nutzung hinterher total verschmiert waren.

Vorteile:

  • idealer Ort für schnelle Ideen und Skizzen
  • benötigt keine Blätter
  • in vielen Größen erhältlich

Nachteile:

  • braucht einen freien Platz an der Wand
  • Ergebnisse können nicht mitgenommen werden. Alternative ist das Foto mit dem Smartphone

 

Tablet

Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 20Was ist ein Flipchart? 8 ungewöhnliche Beispiele, z.B. digitale Flipcharts 21Mittlerweile ist das Zeichnen am Tablett so viel einfacher geworden. Mein Favorit ist das iPad Pro*.  Mit dem passenden Beamer kannst du deine Präsentationen kabellos übertragen.

Vorteile:

  • Du bist im Raum total frei.
  • unabhängig von Stiften und Farben. Alles ist an Bord.

Nachteile:

Hier liest du, wie du ein iPad mit Beamer verbinden kannst.

 

Zettel

Und dann gibt es da immer noch Stift und Zettel, um etwas deinem Kollegen zu erklären.

 

Mit welchem Flipchart arbeitest du?
Schreib es in die Kommentare!

 

SinnSTIFTende Grüße,
dein David

 

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung

Visualisierung-Experten-Round-Up

Es gibt da draußen so viele weitere Experten für Visualisierung.
Jeder ist einzigartig, hat einzigartige Talente und einen eigenen Stil.

Höchste Zeit für ein Experten-Round-Up:
Jeder Experte beantwortet die gleichen Fragen und du bekommst einen riesigen Überblick.

Ich hoffe, du hast genauso viel Spaß beim Lesen wie ich.

Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß und Erleuchtung mit diesen Experten:

Martje KleinhansSandra ElsigMaike GrunwaldSimone FassWalter GröschelNicola Pridik, Sandra SchulzeVisual SellingMichael GeißDoris Reich, Raimund Frey, Julia FaßhauerSandra Dirks

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 28

 

 

 

Martje Kleinhans (Kritzelfee)

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 29Websitekritzelfee.de

Facebook: www.facebook.com/kritzelfee/

Terminekritzelfee.de/termine

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

2015 nahm ich an einem Treffen der Mompreneurs teil, bei dem Sketchnotes vorgestellt wurden. Ich war sofort angefixt! Ich ließ mir die Materialien zeigen, kam nach Hause und gab direkt eine Bestellung auf. Dann fing ich sofort an zu kritzeln und hatte unglaublichen Spaß dabei!

Die Resonanz war unglaublich, das gab mir Auftrieb und ich fing an, alles zu visualisieren, was mir über den Weg lief.

Ich merkte schnell, dass mir für die Sketchnotes auch verschiedene Handschriften fehlten, also nahm ich das Thema Handlettering mit auf, was mir ebenfalls viel Spaß macht.

Und daraus entstanden sind Online Kurse, Workshops, eine Bandbreite an Dienstleistungen wie Logos und Kritzelfilme und jede Menge toller Kontakte mit lieben Menschen.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Wenn ich mit Papier arbeite, am liebsten in den Spiralbüchern der Firma Paperscreen und mit den Markern von Neuland. Die sind einfach spitze!

Digital arbeite ich am liebsten auf meinem iPadPro mit dem Apple Pencil. Mit verschiedenen Apps kann ich so viele tolle Effekte erzielen und die Ergebnisse ganz einfach digital nutzen.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Fang nicht mit schlechten Stiften an, die Ergebnisse werden dich frustrieren und dich vielleicht daran hindern, weiter zu  machen!

Gönne dir gleich zu Beginn ein paar schöne Stifte und gutes Papier – du wirst begeistert sein! (Martje Kleinhans) Klick um zu Tweeten

Hole dir Inspiration auf facebook, bei Instagram oder Youtube. Kopieren zu Übungszwecken ist erlaubt 🙂 Es gibt so viele tolle Visualisierer im Netz, von denen du viel lernen kannst. Oder gönn dir einen Workshop, einen Online Kurs, ein paar gute Bücher. Dann lernst du auch alle Grundlagen und wirst die schönsten Ergebnisse erzielen.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Mich findest du auf http://kritzelfee.de oder bei facebook (https://www.facebook.com/kritzelfee/)

Ich biete Workshops für Sketchnotes und Handlettering in verschiedenen deutschen Städten an und natürlich Buchstäblich begeistern – den Onlinekurs für Handlettering. Über meinen Newsletter bekommst du Tipps und Tricks und immer die Infos, was es gerade Neues gibt.

Mein besonderes Angebot sind Kritzelfilme, die ich für dich erstelle. Darin kannst du dich oder deine Dienstleistung, dein Produkt vorstellen und bekommst einen tollen Film für deine Webseite oder Social Media.

 

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Sandra Elsig

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 31Websitewww.sandraelsig.com

Blog: http://www.sandraelsig.com

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Zufällig! Ich habe für mich immer schon sehr gerne geschrieben und gezeichnet.

Meine Spezialität mein Herzstrichweibchen- und Männchen gekoppelt mit meiner Handschrift. Ich war die, welche immer gefragt wurde, wenn es darum ging, ein Flipchart zu schreiben. An einem Kurs hat mich jemand erneut darauf aufmerksam gemacht, wie toll meine Illustrationen und Schriften aussehen.

Diese Person meinte zu mir, das ist eine Gabe. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen, das stimmt. Damit will ich etwas machen und genau darin steckt meine Leidenschaft und mein Herz.

Drum hier ein kleiner Tipp: es sind oft genau die Dinge, welche wir als selbstverständlich annehmen, welche uns ausmachen bzw. welche eine große Gabe sind. Schaut achtsam her oder befragt doch mal euer Umfeld.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Am allerliebsten habe ich die Ink-Stifte von Micron, welche momentan top aktuell auch für „Zentangle“ eingesetzt werden.

Mein absoluter Lieblingsstift ist der mit der Spitze „005“. Ich staune jedes mal, wie fein der Schreiber eingesetzt werden kann. Dazu ein 250g/m2 Papier und ich kann loslegen und tauche ab.

Natürlich zeichne und arbeite ich auch elektronisch mit Stift. Doch Handarbeit da gehört mein Herz hin.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Einfach anfangen. (Visualisierungs-Tipp von Sandra Elsig) Klick um zu Tweeten

Und ganz wichtig, von Anfang sich und seinem Stil treu bleiben. Nicht versuchen jemanden zu kopieren.

Jeder bringt seine eigene Technik und seinen eigenen Stil mit. Go for it. Denn auch beim Visualisieren zählt – bleibe authentisch.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Mich findet man unter www.sandraelsig.com oder auch über Facebook, Xing & LinkedIn und manchmal Twitter.

Ich biete zwei Richtungen an. Zum einem Illustriere ich leidenschaftlich gerne Bücher, Zusammenfassungen (Booklets), Business Illustrationen, Kurszusammenfassung und individuelle Wünsche meiner Kunden. Mein Team dabei, die Herzstrichweibchen- und Männchen und meine Handschrift.

WER sind diese Kunden? Solche welche ihr Business einzigartig und anders gestalten und zeigen wollen. Buchautoren, Coaches, Unternehmer(n), Einzelpersonen welche eine tolle Botschaft haben und eine Ergänzung zum Geschriebenen suchen. Kurzum die visualisierte und punktgenaue bildliche Zusammenfassung DEINER Botschaft. Oder wie eine Kundin von mir letzthin meinte, die Expertin für bildliche Botschaften.

Und zum zweiten verbinde ich Coaching mit Visualisierung – hier sehe ich mich als Geburtshelferin der Lebensträume. Ziel ist es, die Träume und Ziele meiner Kunden in Kombination mit Visualisierung sichtbar zu machen. Eine wundervolle Arbeit. Welche live oder über Skype erfolgt. Hier darf es keine Grenzen geben.

WER sind die Kunden? Frauen & Männer ab 35/40 aufwärts welche endlich den Mut haben, sich ihren Träumen und Zielen zu stellen. Welche Lust haben, ihren Weg zu gehen um so in eine tiefe Zufriedenheit zu gelangen. Diese Personen stehen mitten im Leben und stellen sich die Frage: „Und, war es das schon?“. Nein, war es nicht. Leute, welche ihr Leben in die Hand nehmen wollen und sich endlich zeigen wollen. Raus aus dem Hamsterrad, rein in die Selbstbestimmung sprich Selbstverantwortung. Das kann vom Stil, über ein Hobby, bis hin zu einem eigenen Business sein. Hier will ich bei der Geburt der „Träume & Ziele“ dabei sein und auch bei den ersten Schritten und Erfahrungen zur Seite stehen. Bestes Vorbild bin ich selber, ich war jahrelang in einem Business tätig und immer fehlte mir etwas. Nämlich die Kunst und der kreative Ausdruck. Ich weiss also, von was ich spreche.

Und last but not least – ich bin und bleibe im Herz Künstlerin. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein ganzes Angebot. Auf meiner Website zeige ich meine Kunst. Das Angebot streckt sich über Schmuck bis Bilder und Fotografie. Reinschauen lohnt sich immer.

 

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Maike Grunwald

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 33Websitetaschendamen.de/kritzeleien-maike-grunwald/

Facebook: www.facebook.com/maipart/

Instagram: www.instagram.com/grunwaldmaike/

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

In der Welt der Bilder und Farben fühle ich mich schon immer zu Hause. Als Kind habe ich mit Butterbrotpapier Comicfiguren abgepaust, in langweiligen Unterrichtsstunden vor mich hingekritzelt. In meinem Kunststudium habe ich diverse Techniken kennengelernt. Ich liebe den Zufall und so ist mir das Visualisieren konkreter Inhalte fast in den Schoß gefallen.

Im April habe ich mir ein Tablet gekauft, die „30daysdraworletter“-Challenge vom Farbcafé und Diana Soriat entdeckt und seitdem habe ich nicht mehr aufgehört zu zeichnen: Zu Wörtern, zu Sätzen, zu nervigen Überzeugungen und ihren visuellen Umwandlungen.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Zur Zeit liebe ich das Arbeiten mit dem Tablet (iPad) und einem Pencil. Es gibt großartige Apps (z.B. procreate oder Sketches Pro), die verschiedenste Maltechniken imitieren. Es ist erstaunlich, welche Möglichkeiten das bietet. Es ist natürlich kein Ersatz für die Erfahrung mit Stift, Pinseln, Papier oder Leinwänden. Scanner, Fotoapparat und ein Bild- und Videobearbeitungsprogramm dürfen auch nicht fehlen.

Früher habe ich schwerpunktmäßig mit Pastellkreiden gearbeitet. Dann kamen ganz schnell die digitalen Möglichkeiten hinzu. So habe ich beispielsweise eine Installation mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation erstellt und auch meine Taschendamen sind „mixed media“: Genäht, gezeichnet, gescannt, weiter bearbeitet.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Das wichtigste:  Einfach sein. Das ist natürlich beim Zeichnen schnell eine Herausforderung. Der innere Kritiker meldet sich mit den unterschiedlichsten Stimmen, die wir uns im Laufe unsere Lebens zu eigen gemacht haben: „Das ist schlecht. Du bist nicht gut genug. Das ist doch keine Zeichnung.“ Wir haben gelernt, es den Erwartungen der anderen Recht zu machen. „So malt man doch nicht. Das war nicht die Aufgabe.“

Mein Tipp:

Zeichne absichtlich schlecht ... (Maike Grunwald) Klick um zu Tweeten

… und starte einen inneren Wettbewerb, so richtig alles falsch zu machen.

Die Übung führt dich ziemlich schnell aus der Perfektionismusfalle, kann sehr viel Spaß machen und dich überraschen.

Wenn die negativen Stimmen nicht so viel Einfluss haben, empfehle ich dir, einfach anzufangen. Es gibt im Netz viele Challenges, wie z.B. die „30daysdraworletter“-Challenge vom Farbcafé und Diana Soriat. Dort zeichnet man zu einzelnen Begriffen, kann seine Bilder  bei facebook oder instagram posten und sich von anderen inspirieren lassen. Durch die tägliche Praxis entwickelt sich dein eigener Stil.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Du findest mich auf www.maipart.de, Facebook https://www.facebook.com/maipart/ und Instagram https://www.instagram.com/grunwaldmaike/

Ich zeichne für dich – Deine Mutmachsprüche, negative Überzeugungen, die du verändern möchtest oder du hast einen anderen Illustrationsauftrag für mich. Noch bin ich gerade mitten im Positionierungsprozess und arbeite an meinem Portfolio. Auf meiner Seite www.maipart.de kannst du dich für meinen Newsletter anmelden. So erfährst du als erstes alle Neuigkeiten und kannst de aktuellen Entwicklungen mitverfolgen.

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Simone Fass

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 35Websitehttp://simonefass.de

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Ich habe immer schon gezeichnet (wie so viele Illustratoren denke ich), und mir nach dem Illustrationsstudium die Frage gestellt, wie man mit illustratorischen Kenntnissen Geld verdienen kann.

Da es recht schwer ist, auf die klassische Weise Geld zu verdienen (d. h. Verlage, Magazine etc.), habe ich nach anderen Bedürfnissen recherchiert und bin so aufs visualisieren gekommen.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Tusche,  Feinliner, Pentel Manga-Stift und für die Kolorierung den Rechner bzw. Tablet.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Für Visualisierungen müssen es keine komplexen Bilder sein.

Im Gegenteil:

Meist reichen einfache Symbole und Grafiken. (Simone Fass) Klick um zu Tweeten

Diese kann jeder in einfachen Strichen umsetzen.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Web: http://simonefass.de. Ich arbeite in Leipzig. Auf Twitter findest du mich unter @simonefass, bei Instagram unter @visuelle.uebersetzerin und bei Facebook unter visuelle Übersetzerin.

Ich bin visuelle Übersetzerin und übertrage komplexe Sachverhalte in Bilder – dies entweder live in Form von Graphic Recordings oder Sketchnotes oder zeitversetzt in Form von z. B. Infografiken, Diagrammen, Info-Illustration, lerngerechtes Grafikdesign. Diese finden Anwendung z. B. in Präsentationsdesign, Trainingsmaterial, e-learning …).

Meine Kunden kommen u.a. aus dem Trainings- und Bildungsbereich, aber auch Unternehmen jeder anderen Branche nehmen Visualisierungen für die Unternehmenskommunikation in Anspruch.

 

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 28

 

 

Walter Gröschel

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 37Website: www.coaching-effekt.de

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Als ich vor gut zehn Jahren beruflich mit Schulungsverantwortung konfrontiert wurde, habe ich mich natürlich exzessiv im Powerpoint-Animations-Sumpf gesuhlt und war von meinen Folien begeistert. Die bleierne Müdigkeit meiner Teilnehmer ignorierte ich in meinem Slidshow-Rausch.

Bis ich selbst mal wieder auf der anderem Seite saß und als Seminarteilnehmer von Powerpoint betäubt wurde. Als an diesem Seminartag – endlich – jemand ein Flipchart nutzte, war das wie ein Energy-Drink für die Teilnehmer und verdeutlichte den Unterschied zwischen dem betreuten Lesen von Foliensätzen und dem Live-Events, wenn ein Bild entsteht.

Dann begann ich auch zu visualisieren und entdeckte zudem meine alte Kindheitsliebe des Zeichnens wieder. Mehr Bilder statt Wörter in Powerpoint, Flipcharts in Seminaren, handgezeichnete Handouts, Mind Maps oder auch Grafic Recording.

Bilder sind nun mal einfacher für das Gehirn, internationaler und meistens auch schneller zu erstellen.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Neben dem klassischen Setting (Marker, Outliner, Kreiden) versuche ich auch, “Spezialeffekte” zu nutzen.

Man kann aus Foamboard Gegenstände ausschneiden oder den untereren Teil eines Flipchartpapiers hochkleben, um so Taschen zu basteln. Diese entsprechend visualisiert (Zauberhut, Ozean, Aktenkoffer usw.) dienen dann als Wundertüte, aus der man z.B. Moderationskarten (idealerweise zugeschnitten und laminiert, also wiederverwendbar) hervorzaubern oder angeln kann.

Bei aufwändig vorbereiteten Flipcharts nutze ich gerne eine Klarsichtfolie darüber, um mit abwischbaren Whiteboardmarkern zu arbeiten und so meine Charts immer wieder verwenden zu können. Dazu braucht man natürlich entsprechend Verstärkungsmaterial für das Papier selbst.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Man muss es einfach wagen zu beginnen. Stift und Papier und probieren, was man aus Kreis oder Viereck schon alles zaubern kann.

Zudem die Augen offen halten: unsere Welt uns voll von einfachen Symbolen (Piktogrammen oder Emoticons).

Nachzeichnen, verändern, individualisieren und so ein Repertoire an Symbolen anlernen. (Walter Gröschel) Klick um zu Tweeten

Parallel braucht man ebenfalls ein Sortiment an leserlichen Schriften. Auch hier empfehle ich, die Welt einfach wahrzunehmen und der Werbung auf die Buchstaben zu schauen. Zudem bietet natürlich das Internet eine Vielzahl von Schriftvorlagen.

Mit dem Rüstzeug Symbole und Schriften kann man dann mal eine Nachrichtensendung oder sonst ein Magazin im Fernsehen (ggf. auch im Radio) visualisieren – quasi “aufzeichnen”.

Wie so oft gilt einfach: Machen –> Üben –> Können.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Ich selbst arbeite hauptsächlich innerbetrieblich als Trainer für Fachthemen und Softskills.

Freiberuflich biete ich zudem Coaching an – und auch hier sind Visualisierungen stets hilfreich. Hier sind meine Schwerpunkte Stressmanagement und Burnout-Prävention, Persönlichkeitsentwicklung und Selbstentdeckung (Wer bin ich denn wirklich?).

Ich begleite Veränderungsprozesse mit dem offenen Blick von außen, helfe jungen Menschen, ihre Kompetenzen zu entdecken und daraus Berufsentscheidungen zu treffen und biete manchmal Flipchartkurse an.

Mehr dazu findet man unter www.coaching-effekt.de.

Aber auch Innovation und Kreativität beschäftigt mich aktuell sehr. Unsere Welt steht vor sehr komplexen Aufgaben und braucht viel kreative, neuartige Ansätze. Wie wollen wir das entwickeln und umsetzen? Wie generiert man Ideen? Wie arbeiten Kreativ-Schmieden wie Google oder Apple und was davon kann man unsere Welten übertragen?

 

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 28

 

Nicola Pridik

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 39Website: www.npridik.de

Twitter@nicolapridik

Xingwww.xing.com/profile/Nicola_Pridik

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Angefangen hat alles im Jahr 2002 an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Uni in Berlin. Damals war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Strafrechtslehrstuhl und erhielt die Aufgabe, Anschauungsmaterial für Vorlesungen zu erstellen. Zunächst beschränkte sich meine Arbeit darauf, Skizzen meines Chefs auf PowerPoint-Folien zu übertragen, später erstellte ich das visuelle Lehrmaterial für ganze Vorlesungen in Eigenregie, entwickelte eine eigene Lehrveranstaltung zur Visualisierung von Recht mit PowerPoint und entdeckte mit der Rechtsvisualisierung ganz nebenbei meinen heutigen Beruf.

Das Zeichnen mit der Hand habe ich dagegen erst vor etwa 2,5 Jahren entdeckt. Mit großer Neugier besuchte ich Ende 2013 ein Online-Seminar „Flipcharts gestalten“ bei Sandra Dirks, obwohl ich mit Flipcharts gar nichts zu tun habe. Mich interessierten vielmehr die einfachen Flipchart-Zeichnungen.

Das Seminar hat mich durchaus motiviert, dummerweise wusste ich aber nicht, was ich beruflich mit all dem anfangen könnte. Außerdem fühlte ich mich sehr unbegabt und war entsprechend frustriert. Die Folge: Das Thema schlief schon kurze Zeit später wieder ein.

Erst zu Beginn dieses Jahres habe ich es wieder aus der Kiste geholt und beschlossen, dass 2016 ein kreatives Jahr werden wird. Das hat bisher auch wunderbar geklappt. Im Januar nahm ich zur Einstimmung an einem eintägigen Workshop „Kreative Visualisierung“ bei Anke Reichert teil und begann im Februar damit, Zeichentipps für Juristen im eigenen Blog zu veröffentlichen.

Mittlerweile habe ich außerdem meine ersten juristischen Sketchnotes erstellt und überlege, mein Angebot demnächst um diese Leistung zu erweitern.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Das kann ich gar nicht sagen, weil ich noch nicht so viel ausprobiert habe, dass Vergleiche möglich wären. Mit Papieren kenne ich mich gar nicht aus.

Was Stifte betrifft, so bin ich sehr glücklich mit den schwarzen SketchOnes und den farbigen fineOnes mit Pinselspitze von Neuland. Gut arbeiten lässt sich außerdem mit den Filzstiften Pen 68 von Stabilo und Buntstiften des tschechischen Unternehmens Koh-i-Noor Hardtmuth.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

  • Kauf dir schöne Stifte.
  • Trau dich, drauf los zu zeichnen.
  • Vergleiche deine Ergebnisse nicht mit den Ergebnissen anderer (du hast sowieso am wenigsten Talent von allen).
  • Finde stattdessen deinen eigenen Stil (er muss zeichnerisch nicht perfekt sein).
  • Zeichne mit anderen.
  • Guck dir bei anderen Kleinigkeiten ab und lass dich inspirieren.
  • Übe, übe, übe …. Irgendwann wirst du merken, dass du besser wirst.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Seit 2008 bin ich Inhaberin des Büros für klare Rechtskommunikation in Berlin und unterstütze Juristen und Fachverlage mit Grafik- und Textdienstleistungen (insbesondere juristische Schaubilder u. PowerPoint-Präsentationen sowie Lektorat juristischer Texte). Das Ziel ist, Recht klar und anschaulich zu vermitteln. Der Schwerpunkt liegt auf der Rechtsvisualisierung.

In meinem Blog finden Juristen und andere Interessierte u. a. PowerPoint- und Zeichentipps.

Meine Website inklusive Blog findet man unter www.npridik.de. Ansonsten bin ich auf Twitter (@nicolapridik) und Xing (www.xing.com/profile/Nicola_Pridik) unterwegs.

 

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 28

 

 

Sandra Schulze

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 41WebsiteSandraSchulze.com

Facebookhttps://www.facebook.com/schusan

Instagram: sandraschusan

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Mein visueller Weg begann schon in der Schule, dort zeichnete ich im Unterricht mit und wurde damals dafür ermahnt. Man konnte sich damals nicht vorstellen, dass man zeichnen und zuhören gleichzeitig kann, oder sogar noch besser.

Heute verdiene ich damit meinen unbeschwerten Lebensunterhalt. Vorher habe ich noch eine Berufsausbildung im Bereich Gestaltung und die Fachhochschulreife in Gestaltung abgeschlossen, um dann noch ein Kommunikationsdesign Studium drauf zu setzen.

In meiner Anfangszeit in Werbeagenturen kamen Skizzen und Illustrationen schon gut an bei den Kunden und machten einiges einfacher. Irgendwann habe ich mehr mit Illustrationen verdient, als mit der starren Agenturtätigkeit. Und so kam es zu den ersten Graphic Recording Aufträgen und Visualisierungsworkshops vor 5 Jahren.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Nach wie vor finde ich die Stifte von Neuland am Besten zum zeichnen auf Papier, oder Foamboards (Architektenpappe).

Auf dem iPad zeichne ich auch sehr gerne. Adobe Draw und Paper 53 sind meine Favoriten.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Denke Dir 10 Sybrandys8mbole (Männchen, Buchstaben, Glühbirne, Fabrik…Flügel) aus, die Du immer brauchen kannst, übe dies 10 mal bis Du sie blind zeichnen kannst. Durch kombinieren der Symbole kannst Du die meisten Inhalte bildlich umsetzen.

Denke dir 10 Symbole aus, die du immer brauchen kannst. (Sandra Schulze) Klick um zu Tweeten

Brandy Agerbeck hat in Ihrem Buch „The Graphic Facilitation Guide“ einen guten Tipp, über die Vorgehensweise beim Visualisieren in Ihren „Brandy´s 8“ zusammengefasst. (Bild anbei) Das ist die Grundlage für den Aufbau und Reihenfolge beim Visualisieren.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Meistens auf Konferenzen, Vorträgen und Seminare (vorne rechts neben der Bühne, die blonde Frau an der Graphic Recording Wand).
In meinem Büro in Heidelberg, oder im Atelier in Sandhausen, oder im Internet:
Instagram: sandraschusan

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Visual Selling (Marko und Miriam Hamel)

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 43Websitehttp://visualselling.de

 

Wie kamt ihr zum Visualisieren?

Marko und Miriam Hamel, Gründer von Visual Selling, waren mehr als 10 Jahre als Berater bei SAP tätig. In diesem Rahmen waren sie auch für die Vertriebsunterstützung zuständig, wobei sie häufig feststellten, wie schwierig es ist, solch komplexe Software verständlich zu erklären. Wie zum Beispiel in folgendem Erlebnis von Marko Hamel:

Er war bei einem Kunden in Norwegen und stieß auf ein Problem. Marko hatte eine perfekte PowerPoint-Präsentation für eine Risikomanagement-Lösung dabei. Er präsentierte die Lösung mit Begeisterung und einem vom Marketing aufwändig „designten“ und weltweit genutzten Foliensatz. Das Produkt passte perfekt zu den Anforderungen des Kunden. Dennoch konnte er keine Regung, keine Emotion, in den Gesichtern der Kunden-Mitarbeiter feststellen. Auch Fragen stellten sie kaum. In der Pause fragte er seinen Kollegen, was mit ihnen los ist. Dieser sagte, dass das Norweger sind. “Die sind halt so.“ Aber Marko wollte das nicht glauben. Er hat sie doch auch schon anders erlebt.

Am nächsten Tag hatte Marko noch eine weitere Chance. In der Nacht dachte er darüber nach, was nicht so gut gelaufen sein könnte und was er besser machen könnte. Da fiel ihm plötzlich das Gerät in der Ecke des Raumes ein. Er hat es schon sehr lange nicht mehr genutzt. Aber nun hatte er eine gute Idee und wollte es unbedingt ausprobieren.

Dann war es so weit. Das Meeting begann und Marko war mit dem zweiten Teil seiner Präsentation dran. Alle erwarteten eine erneute PowerPoint-Präsentation und schauten mehr oder weniger erwartungsvoll auf die dafür vorgesehene Fläche. Doch Marko ging plötzlich durch den Raum. Die Blicke folgten ihm. Er griff sich das Flipchart, zog es quietschend nach vorne. Der Stift klappte geräuschvoll auf und ein fast kratzendes Geräusch begleitete den ersten Strich.

Gebannt schauten die Teilnehmer auf das Flipchart. Was entstand da? Marko erzählte nebenher eine Geschichte, flocht Fakten des Kunden bzgl. Sicherheit und dem individuellen Kundenszenario mit ein und visualisierte die Risiken direkt vor den Augen der Kunden. Erwartungsvoll lauschten diese der Präsentation, nickten, antworteten und … stellten Fragen. Schließlich verstanden sie den Nutzen, den die Lösung ihnen bot … und kauften.

Dies war der Beginn von Visual Selling. Aus dem einfachen Visualisieren entwickelten wir gemeinsam eine Methode, die wir nun unseren Kunden vermitteln. So befähigen wir sie dazu, selbst den Nutzen ihrer Lösung, ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung live im Kundengespräch sichtbar zu machen.

 

Mit welchen Materialien arbeitet ihr am liebsten?

Am liebsten nutzen wir das iPad. Hiermit sind schöne Visualisierungen möglich, die Protokollierung geht einfach und schnell. Gleichzeitig können auf diese Weise auch Online-Meetings durch Live-Visualisierung unterstützt und protokolliert werden.

 

Welchen Tipp gebt ihr jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Kannst Du schreiben?
Wenn ja, dann kannst Du auch visualisieren.

Kannst Du schreiben? Wenn ja, dann kannst Du auch visualisieren. (Visual Selling) Klick um zu Tweeten

Das ist nämlich mit bestimmten Tricks und wenigem Wissen ganz einfach möglich.

Beginne einfach einmal, Bilder abzupausen.
Du wirst schnell tolle Ergebnisse haben und dies auch bald ohne Vorlage visualisieren können. Nun noch eine schöne Geschichte erzählt und gewürzt mit passenden Fragen und schon kann nichts mehr schief gehen.

 

Wo kann man euch finden? Was bietet ihr an und für wen?

Im Internet findest du uns unter http://visualselling.de … bald auch im neuen Gewand. Wir bieten Inhouse-Schulungen und offene Workshops an, in denen wir zeigen, wie Du live im Kundengespräch visualisierst, dabei packende Geschichten erzählst und in Wort und Bild den Verhaltenstyp (nach everything DiSG®) Deiner Gesprächspartner berücksichtigst. Das Ganze führen wir gerne auch online durch und speziell für die Anwendung in Online-Meetings. Hierfür haben wir auch eine Online-Workshopreihe im Angebot, in der wir Dir nicht nur das digitale Live-Visualisieren zeigen, sondern Du auch erfährst, welche Software Du nutzen kannst, welche Kameras und Mikrofone es gibt und worauf Du sonst für den professionellen Auftritt im Online-Meeting achten solltest. Dabei arbeiten wir komplett interaktiv, also mit vielen praktischen Übungen bis hin zur Gruppenübung.

Wer lieber doch nicht selbst visualisieren möchte, aber dennoch eine Visualisierung für Webseite oder Werbemittel oder ein Erklärvideo braucht, ist bei uns auch gut aufgehoben. Denn im Auftrag erstellen wir auch diese.

Wir freuen uns auf Deine Anfrage per Mail an [email protected] oder telefonisch an 0361 65361526.

Übrigens findet im nächsten Jahr auch unsere Visual Selling® Worldtour 2017 mit vielen Workshops, Vorträgen und Ausstellern statt. Werde doch Unterstützer dieser und löse somit das kostenlose Ticket für Dich. Hier gibt es alle Informationen dazu: http://visualselling.de/worldtour/#support

Unser Buch zur Visual Selling® Methode erscheint im Herbst. Visual Selling: Das Arbeitsbuch für Live-Visualisierung im Kundengespräch

 

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Michael Geiß

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FiBL Deutschland e.V. Wissens Transfer Frankfurt Hoffmanns Hoefe

Websitewww.mistermaikel.de

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

2013 wurde ich durch einen Bericht im Magazin „Drei Sechs Null“ auf das Graphic Recording aufmerksam – schon beim Lesen wusste ich, dass ich damit meine Fähigkeiten als Illustrator/Kommunikationsdesigner und „Rampensau“ perfekt kombinieren kann. Ich wollte das auch machen – ein paar Monate später hatte ich meinen ersten Auftrag. Damals noch unentgeltlich und im kleinen Kreis an einer Hochschule.

Durch die Recherche zum Thema bin ich dann immer tiefer in die noch recht junge Visualisierung-Szene eingetaucht. Hier lernte ich „Sketchnotes“ kennen und war überrascht, denn wir Designer wenden ganz selbstverständlich das „Sketchnoten“ oder „visuelle Denken“ in unseren Skizzenbücher an. Ich war mittlerweile total angefixt und fing an, meine Notizen noch bewusster zu visualisieren.

Dann fing ich an, das Visualisieren konkret in mein Projektmanagement und in Meetings einzubauen, und das mit sehr großem Erfolg – denn damit lassen sich Probleme und Lösungen wunderbar herausarbeiten. Und sind wir mal ehrlich, es ist ja nicht so, dass es was Neues wäre einfach mal an die Flipchart zu gehen und das Gesagte aufzuschreiben und zu strukturieren – nein, es wurde die letzen Jahre nur vernachlässigt und jetzt wieder entdeckt.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Für mich: ein unliniertes gebundenes Skizzenbuch und einen schwarzen Tintenroller + einige Farben (Neuland, Textmarker, Kinderfilzstifte).

Für Graphic Recordings: KappaLine Platten, Powerstripes und Neulandstifte

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Üben, Scheitern, Üben, Scheitern und niemals aufgeben (Michael Geiß) Klick um zu Tweeten

– die Lernkurve geht immer wieder nach oben,

auch wenn man irgendwann fast verzweifelt – nach einem tiefen Tal kommt immer ein steiler Aufstieg 😉

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Mich findet man in Mainz oder im Netz unter www.mistermaikel.de.

Ich biete alles zum Thema Visualisieren an: Workshops, Einzeltraining, Infografiken, Illustrationen und Graphic Recordings.

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Doris Reich

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 47Websitehttp://doris-reich.com/visuelle-gestaltung/ 

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Als Coach und Beraterin habe ich in meinen Workshops und Beratungen immer schon gerne zum Stift gegriffen, um aufzuzeichnen, worum es gerade geht.

Sich ein Bild von seinem (persönlichen) Thema zu machen, halte ich für sinnvoll. Weil es Klarheit schafft und abstrakte Gedanken und Ideen sichtbar werden.

Irgendwann hatte ich die Idee, das visuelle Denken/ Gestalten auch als Workshop anzubieten.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Für das Arbeiten am Flipchart arbeite ich am liebsten mit den Markern von neuland. Die unterschiedlichen Markerarten und die Farbenvielfalt bereiten bei dem visuellen Tanz auf dem Papier viel Freude.

Auf kleinen Formaten verwende ich unterschiedliche schwarze Fineliner und probiere hier immer wieder alle möglichen Stifte aus. Zum Kolorieren greife ich auch gerne zu Tombow-Stiften und zu Copic-Markern.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Wichtig ist, dass Sie Ihre persönlichen Bildvokabeln selber kennen und mehrfach schon mal gezeichnet haben. Je häufiger Sie das tun, desto lockerer gehen sie Ihnen von der Hand, z.B. auch dann, wenn Sie mitten im Workshop das Gesagte über prägnante Bilder dokumentieren möchten.

Visualisieren lernen, ist wie das Lernen einer neuen Sprache, die Vokabeln müssen gepaukt werden – beim Visualisieren eben Bildvokabeln gezeichnet werden. Ihre Hand erinnert sich – also: üben, üben, üben.

Gelegenheiten zum Üben gibt es viele:

Visualisieren Sie doch einfach mal das, was Sie mit Ihrem nächsten Gesprächspartner am Telefon besprechen. (Doris Reich) Klick um zu Tweeten

Visualisieren Sie doch einfach mal das, was Sie mit Ihrem nächsten Gesprächspartner am Telefon besprechen. Vorträge und Meetings sind auch wunderbare Möglichkeiten, das Gesagte einfach mal zu zeichnen. Zeichnen Sie los und staunen Sie anschließend, wie viel mehr doch auf diese Art Ihnen im Gedächtnis haften geblieben ist.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Informationen zu meinen Angebote zum visuellen Gestaltung befinden sich auf meiner Website: http://doris-reich.com/visuelle-gestaltung/

Ich biete Visualisierungskurse als offene Workshops und als Inhouseworkshops für Unternehmen und Institutionen an. Darüber hinaus unterstütze ich Menschen in Einzelberatungen, Ihre Themen zu visualisieren. Und last but not least entwerfe ich Illustrationen zu gewünschten Themen.

Meine aktuellen Termine sind hier aufgeführt http://doris-reich.com/terminkalender/

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Raimund Frey

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 49

Websitewww.raimund-frey.de

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Ich arbeite seit 2008 als Illustrator und Grafikdesigner. 2012 wurde ich gefragt, ob ich zusammen mit anderen Illustratoren auf einer Messe live zeichnen würde.

Das waren kleine Zeichnungen und gezeichnete Schriftzüge auf dem Deckblatt von Katalogen. Dort auf der Messe habe ich dann im Gespräch erfahren, dass Livezeichnen und Graphic Recording gerne angefragt würden. Ich kannte das vorher gar nicht und mochte die Idee, Inhalte und Ideen live zu visualisieren. Außerdem finde ich es als Selbständiger gut, ein breites Spektrum innerhalb der Illustration zu haben und im Unterschied zur normalen Schreibtischtätigkeit auch mal unter Leute zu kommen.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Als Illustrator mit Grafiktablett und Photoshop.

Als Livezeichner mit Neulandmarkern (ohne jetzt Werbung dafür machen zu wollen). Die wasserfesten schwarzen Outliner in Verbindung mit den pastelligen Farben sind meiner Erfahrung nach am besten vom Duktus und von der Farbigkeit her. Außerdem preislich unschlagbar.

Ganz gut sind auch Faber Castell Pitt artist pen Big Brushs. Allerdings sind die Farben teilweise sehr dunkel und zu aufdringlich. Der Vorteil ist aber, dass sie lichtecht und wasserfest sind. Copics haben sich wegen der fehlenden Lichtbeständigkeit nicht bewährt.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Geschwindigkeit ist alles. Also so viel wie möglich alles Mögliche üben. Je weniger du nachdenken musst, desto besser. Ein Grundstock an Tieren, Verkehrsmitteln, Wahrzeichen usw. ist nicht verkehrt.

Und Mut zur Lücke: Wenn du weist, dass du im Nachhinein genügend Zeit hast, setze bei aufwändigeren Bildern nur schemenhafte „Platzhalter“ und zeichne sie nachher fertig.

Eine unschlagbare Quelle für verschiedene Gesichtsausdrücke: Comics (Raimund Frey) Klick um zu Tweeten

(Z.B. Lustiges Taschenbuch, Calvin & Hobbes) Eine gute Möglichkeit, einem Bild Tiefe zu geben, Abgrenzungen vorzunehmen und freie Flächen zu kaschieren: Schatten in grau oder blau mit einem großen, dicken Neulandmarker.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Im Web: www.raimund-frey.de. Ansonsten bei Facebook, Twitter, Xing, Linkedin und was es noch so gibt.

Ich mache Illustration und Grafikdesign für Unternehmen, Verlage und ab und an auch Privatpersonen: Buchillustration, Spieleillustration, illustrierte Onepager und Präsentationen für Firmen, Cartoons, Graphic Recording und Livezeichnen. Im Prinzip alles, was gezeichnet und gemalt werden muss.

Aktuelle illustrierte Bücher: Das Katerkuddelmuddel von Sonja Kientsch:

Lesebücher für Kinder mit und ohne Down-Syndrom bei „Das bunte Zebra“:

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Julia Faßhauer

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 51Website: farbCafe.de

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Ich war schon immer ein sehr visueller Mensch. In meinem Architekturstudium habe ich diese Veranlagung natürlich auch noch weiter vertieft. Meine Veranlagung ging schon soweit, dass mir während des Studiums sehr oft ans Herz gelegt wurde, vielleicht doch auch Design zu studieren.

Schon während des Studiums habe ich durch Wahlpflichtfächer jede Möglichkeit genutzt weiter in das Thema Visualisierung einzutauchen. Nachdem ich schließlich mein Diplom hatte und einige Zeit gearbeitet habe, machte ich mich als Illustratorin selbstständig.

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Meine Lieblingsmaterialien sind ganz eindeutig Pinselstifte, Tusche und Tuschestifte und natürlich mein allerliebstes Material: Aquarell.

Ich liebe das schöne Gestalten von Schriften und bin ganz verliebt in die modernen Möglichkeiten, mit Pinselstiften zu arbeiten und moderne Kalligraphie (Handlettering) in vielen Formen zu meiner Dienstleistung gemacht zu haben.

Am liebsten arbeite ich zu 80 % analog und bearbeite meine fertigen Illustration anschließend nur noch digital um sie dem Kunden zukommen zu lassen.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

mein Tipp an Interessenten und Anfänger ist: lass dich nicht unterkriegen, lass dich nicht von fremden Stilen einschüchtern und finde deinen eigenen Weg.

Nutze das Internet und seine Möglichkeiten, um dich zu informieren, dich inspirieren zu lassen und viele Informationen schnell und einfach zu finden.

Tausche dich mit Gleichgesinnten aus (Julia Faßhauer) Klick um zu Tweeten

und schrecke nicht davor zurück, diversen Gruppen auf Facebook beizutreten. Dort findet man immer viel Hilfe, nette Kontakte und auch mal eine Schulter, wenn es mal nicht so gut läuft.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Mich findet man im Internet auf der Seite hab farbCafe.de sowie auf Instagram und Facebook und ab und zu auch auf Snapchat. Auf meinem Blog findet man unter anderem viele Testberichte zu Zeichenmaterialien und viele Blog Beiträge zum Thema Bisiness, DIY und das Leben als Illustratorin.

Wenn du dich für den Einstieg ins Handlettering interessierst, dann wird vielleicht mein online Video Workshop interessant für dich sein. Dort erfährst du in vielen Video-Lektionen alles wissenswerte über Material, Stifte und Papier, Stift-Haltung und Grundübungen für den Start. Außerdem bekommst du über 60 Übungsbögen als PDF, auf denen du jeden einzelnen Buchstaben bis zur Perfektion üben kannst. Du lernst zwei komplette Schriften und wie man diese zu schön Schriftbildern kombiniert.

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Sandra Dirks

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 53Websitehttps://www.sandra-dirks.de

 

Wie kamst du zum Visualisieren?

Mich hat das Thema “Bilder machen” schon immer interessiert. Meine Eltern haben mich als Kind immer mit vielen bunten Stiften und genügend Papier versorgt. Mein Vater kann unheimlich gut zeichnen, und bis zur 8. Klasse Gymnasium glaubte ich, dass ich das eigentlich auch recht gut kann.
Meine Kunstlehrerin sah das anders, sie unterstellte mir außerdem mangelnde Fantasie, weil ich mich nicht auf den Surrealismus einlassen konnte. Finde Dali nach wie vor blöd, und da fehlt mir auch jede Idee.
Kurz: Das Thema Zeichnen hatte sich vom einen auf den anderen Tag erledigt. Fortan behauptete ich, dass ich nicht zeichnen könne, und Modedesign könne ich ja dann wohl auch nicht mehr studieren wollen. Mein Vater hätte die blöde Lehrerin am liebsten für diese ganze Sache geohrfeigt.

Erst 1998 in meiner Trainerausbildung zur Ausbildungsleiterin wagte ich wieder erste Versuche mit Filzstift und Papier. Also Marker und Flipchart. Übte mich erst in der Schrift, lernte dann die Flipchart-Basics.

Damals hatten wir noch Overheadprojektoren in allen Seminarräumen stehen, und ich kam schnell auf die Idee, mir eine Foliensammlung mit comicartigen Bildern anzulegen. Dann warf ich den Projektor an, und im Rahmen meiner Seminarvorbereitung habe ich dann meine Charts und Pinwände künstlerisch nach Vorlage verziert. Das ging dann irgendwann auch richtig schnell.
Allerdings verwendete ich meine Charts damals auch mehrmals. Das würde mir heute nicht mehr einfallen. Ich mag immer gerne alles neu machen.

Irgendwann gab es dann Vorlagen von The Grove (David Sibbet), Bikablo, Beyond Words, die man einfach abzeichnen konnte. Ich wurde mutiger und übte mich im Freihandzeichnen. Wobei ich jetzt anfing, diese kleinen hingeworfenen Icons zu lieben. Von da an visualisierte ich.

Ich belegte zwei Bikablo-Kurse, verstand das System. Meldete mich dann an der Alphachimp-University an, und wurde zum “Rockstar Scribe” (so hieß der Kurs). Das hat mein Visualisieren noch mal sehr verändert, weil ich verstanden habe, dass alles, einfach alles aus ganz einfachen Grundformen besteht. Das hat mich sehr ermutigt. In diesem Kurs hat mich Diane Bleck auch sehr ermutigt, eigene Kurse zu geben. Das hatte ich vorher gar nicht auf dem Schirm, schließlich konnte ich doch nicht zeichnen, außerdem hatte ich keine Fantasie.

Es war mehr ein Befehl, statt ein Coaching, ich konzipierte also meinen ersten Kurs als Präsenztraining, dann online. Das hat viel Spaß gemacht, und kam bei den Teilnehmern auch gut an.
Seitdem gebe ich Visualisierungskurse und habe den schlechten Einfluss meiner ehemaligen Kunstlehrerin über Bord geworfen. Jippiehh!

 

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?

Im Seminar ist es ganz klar die gesamte Bandbreite der Neuland Marker. Davon habe ich am liebsten die Artmarker. Sie sind so schön flexibel. Ich kann damit sehr fein, aber auch sehr breit arbeiten. Das finde ich toll.
Aber: Jede Neuentwicklung erwarte ich mit Ungeduld. Ich bin ein Groupie. 😉

Für kleine Graphic Recording Sessions in Vorträgen liebe ich unterschiedliche Fineliner, die ich mit FineOne Pinselspitzen  oder auch mit dem Tombow Dual Brush Pen coloriere.

Das sind dann wohl eher Sketchnotes, und sie lassen sich leicht digitalisieren.

So gerne ich aber mit Stift und Papier arbeite, das digitale Zeichnen, das hat es mir aber auch schon sehr angetan. Ich arbeite mit meinem Microsoft Surface Pro 4. Dazu nutze ich die Software “Sketchbook” von Autodesk. Das macht riesig Spaß. Könnte mir vorstellen, dass ich das zukünftig noch viel mehr mache.

Graphic Recording biete ich z.B. nur digital an.

 

Welchen Tipp gibst du jemandem, der/die gerade mit dem Visualisieren anfängt?

Grundsätzlich würde ich sagen: Mach dich nicht verrückt!

Du musst nicht sofort perfekte Visualisierungen abliefern. (Sandra Dirks) Klick um zu Tweeten

Erfasse die Idee, erstelle keine Kunstwerke. Entwickle dich in deinem Tempo.

Etwas konkreter heißt das, dass du dir ganz langsam deine eigene Bildbibliothek aufbaust, indem du dich von allen Seiten inspirieren lässt und immer wieder kleine Visualisierungen machst.

Denke dabei nicht zu schnell nur in deine Fachrichtung, sondern nimm alles an, was dir begegnet. Angenommen, du arbeitest bei einer Versicherung, dann versteife dich nicht akribisch auf Businessthemen, und vermeintliche Bilder dazu.

Blicke über den Tellerrand, nimm z.B. die kleine Blume, den Altglascontainer oder die Paprika auch noch mit dazu. Womöglich brauchst du diese Bilder schneller, als du denkst. Mache kleine Fingerübungen, und erschließe dir damit die verschiedenen Bilder.

Übrigens:
Alles, was du auf meiner Seite und in meinen Kursen an Inspiration findest, das kannst du verwenden. Allerdings musst du es selber zeichnen.

 

Wo kann man dich finden? Was bietest du an und für wen?

Mich findest du unter https://www.sandra-dirks.de

Bei mir kannst du Visualisierungstrainings für eine Gruppe, ein Unternehmen, oder eine Organisation buchen.

Ein offenes Visualisierungstraining habe ich nicht. Dafür gibt es meinen Onlinekurs. Hier gibt es demnächst auch noch ein paar Änderungen:

https://sandra-dirks.de/produkt/tipps-tricks-fuer-richtig-geile-flipcharts/

Dann habe ich kleine Videokurse und Webinare zu speziellen Visualisierungsthemen im Angebot. Dazu gehören das Arbeiten mit Foamboards, digital zeichnen mit Sketchbook und kleine Themenserien.

Mein digitales Graphic Recording biete ich jetzt auch für Onlinemeetings an. Ich komme in dein Webinar, und visualisiere die Ideen, die dort diskutiert werden. Die Technik macht’s möglich. 🙂

13 Experten offenbaren ihre Geheimisse zur Visualisierung 44

Noch Fragen zu Visualisierung?

Wow, ich bin echt “geflasht”, wie viele geniale Antworten dabei waren. Danke an Euch Expertinnen und Experten, die ihr hier so bereitwillig Einblick in eure Schatztruhe gewährtet. Da ist ganz sicher ganz viel Mehrwert drin.

Hast du trotzdem noch eine Frage?

Was möchtest du die versammelten Experten noch fragen?
Schreib einen Kommentar.

 

Viele Grüße,

david_signatur

P.S. Ich habe die Experten auch nach der Zukunft der Visualisierung gefragt.

 

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik

Flipchart Farben beeinflussen Manipulation

Präsentation ist Kontrolle, Kommunikation ist Manipulation. Klingt vielleicht hart, ist aber ehrlich so. Flipchart Farben sind EIN Weg, um deine Zuschauer zu beeinflussen. Weißt du schon, wie das geht? In diesem Artikel findest du den Schlüssel.

 

Welchen Nutzen haben die besten Flipchart Farben?

Dein persönlicher Nutzen ist höchst subjektiv. Wenn du deine Motive und dein Mindset genauer unter die Lupe nehmen möchtest, dann empfehle ich dir den Flipchart Helden Mindset Minikurs.

Dies sind Auszüge von Teilnehmern:

  • Leser finden das Flipchart toll.
  • Sie akzeptieren dadurch die Botschaft besser.
  • Denn die Liebe zur Lieblingsfarbe wird auf die Botschaft projiziert.
  • Die Leser mögen dich als Referent (ebenfalls Übertragung von der Farbe zu dir)

 

Was hast DU davon?

Auch hier liefere ich dir Auszüge. Entscheide selber, welche Vorteile für dich am reizvollsten sind.

  • Mehr Aufträge
  • Zufriedenere Kunden
  • Mehr Geld
  • Mehr Freude
  • Mehr Wissen bleibt hängen, mehr Erfolge deiner Teilnehmer, mehr Weiterempfehlungen

Du siehst, wie das kleine Detail Farbe letztendlich auf deinen Erfolg einzahlt. Von Kissmetrics gibt es eine coole Infografik zu diesem Thema.

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik 55

Doch wie wählst du die passende Farbe aus? Das kommt jetzt.

 

Wann passt eine Farbe?

Wie entscheidest du, welche Farbe du für das Flipchart nutzt? Dies hier sind übliche Kriterien:

  • Deine eigene Firmenfarbe: Vermutlich bist du eine eigene Marke und deshalb hat deine Brand auch eine (oder mehrere) Firmenfarben.
  • Deine persönliche Lieblingsfarbe: Wenn du schöne Flipcharts erstellst, dann orientierst du dich vermutlich zuerst daran, was dir gut gefällt.
  • Die Firmenfarben deiner Zielgruppe: Du kannst dich auch in dein Publikum versetzen und wenn der Großteil aus einer Firma stammt, dann gibt es dort eine Corporate Color. Die könntest du auch nutzen.
  • Die emotional passende Farbe: Dein Flipchart hat eine Kernaussage (hoffe ich zu mindestens, sonst guck dir nochmal “Ein Flipchart gestalten” an) und manche Farben unterstützen die Kernaussage, während andere die Kernaussage blockieren können.
  • Die Lieblingsfarbe deiner Zielgruppe: Wenn du die Lieblingsfarbe deiner Zielgruppe kennst, hast du gewonnen. Blöderweise sind alle Menschen unterschiedlich … oder doch nicht?

Ich habe die besten Erfahrungen mit den untersten Kritierien gemacht. Wie ist das bei dir?

 

To-Do: Finde die Lieblingsfarbe

Dann hängt es also einfach nur daran, die Lieblingsfarbe deines Gegenübers, deiner Teilnehmer, deines Publikums herauszufinden. Einfach oder vielleicht doch nicht?

Der erste Tipp ist sehr simpel und wird dennoch oft übersehen.

 

Fragen und Beobachten

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik 56Ja, es kann so einfach sein.

Menschen kleiden sich z.B. gerne in ihren Lieblingsfarben und umgeben sich auch sonst so gerne damit. Ein Blick in das Büro, ins Zuhause oder auf die Webseite (falls vorhanden), kann dir unglaubliche Einblicke geben.

Oder frage dein Gegenüber.

 

Was mache ich bei Gruppen oder Unbekannte?

Du kannst natürlich raten und hoffen, dass du irgendwie richtig liegst.

Oder du machst dir die Statistik zu Nutze und recherchierst, welches die Lieblingsfarben deiner Zielgruppe sind. Aber keine Sorge, ich habe das bereits für dich erledigt.

Mit ein paar Hinweisen kommst du schon sehr weit.

 

Hängt es vom Land ab?

Definitiv hängt die Lieblingsfarbe vom Land ab. Aber der Unterschied ist nicht so gewaltig, wie du vielleicht glaubst. Das zeigt eine Studie von YouGov aus dem Jahr 2015

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik 57

Wie du sehen kannst, decken in Deutschland die Farben Blau, Rot und Grün ca. 60% der Lieblingsfarben ab. (Lieblingsfarbe Statistik)

 

Hängt es vom Geschlecht ab?

Auch dafür konnte ich eine Studie finden.

Die Technikerschule für Agrarwirtschaft an der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim fand in einer nicht repräsentativen Umfrage folgende Präferenzen heraus.

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik 58

Verändert sich die Lieblingsfarbe mit dem Alter?

Die gleiche Studie fragte auch nach dem Alter. Dies fanden sie dabei heraus.

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik 59

Hierbei dominierten die Farben Blau, Rot Gelb und Grün.

 

Was sagt Statistika?

Auch eine Umfrage aus dem Jahr 2001 von Statistika mit 2000 Teilnehmern in Deutschland kommt zu einem vergleichbaren Ergebnis.

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik 60

Auch hier liegen Blau, Rot und Grün auf den ersten 3 Plätzen, gefolgt von Schwarz und Gelb.

 

Welches sind die 3 magischen Flipchart Farben?

Wenn ich die Statistiken zusammenfasse, komme ich auf 2 einfache Grundsätze:

  • Wenn du die Lieblingsfarbe deiner Zielgruppe kennst, benutze diese
  • Ansonsten liegst du mit Blau, Rot oder Grün statistisch sehr gut.

 

Und was ist deine Lieblingsfarbe?

Der SinnSTIFT David lächelt

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Schlank und Schön dank Flipcharts ▷ dein Bindegewebe stärken

Bindegewebe stärken Flipchart

Cellulite & Orangenhaut sind ja eher totgeschwiegene Themen. Doch wenn du dein Bindegewebe stärken, Cellulite bekämpfen & deinen Winkearm trainieren möchtest, dann habe ich hier ein wirklich ungewöhnliches Workout für dich:

Am Flipchart gestalten, zeichnen & präsentieren

In der Tat, das klingt sehr merkwürdig und ungewöhnlich, aber es wirkt. Und wer sieht nicht gerne gut aus, hat eine straffe Haut

Ich werde dich gleich mal durch die Zahlen dahinter führen.

 

Sitzen ist das neue Rauchen

Das hast du sicherlich schon mal gehört und es gibt dazu auch ein gutes Buch. In aller Kürze

  • Sitzen wirkt sich negativ auf Zucker- und Fettstoffwechsel, Blutfluss und Gefäßfunktion aus.
  • Entzündungsprozesse werden gefördert.
  • Muskeln bauen ab.
  • Fettzellen füllen sich.
  • Sitzen verbraucht kaum Energie, der Organismus arbeitet im Sparmodus.
  • Menschen, die viel sitzen, haben ein um 90% erhöhtes Diabetes-Risiko.
  • Arterien werden in Leiste und Kniekehle abgeknickt, dadurch erhöht sich das Risiko für Gefäßverkalkung und das kann zu koronaren Herzkrankheiten und einen Schlaganfall führen.
  • Sitzen begünstigt das Entstehen von Ödemen und Thrombosen, weil die Muskelpumpe ruht.
  • Schon bei 30 Minuten Sitzen steigt der Blutdruck.

Wow, da musste ich bei der Recherche zu diesem Artikel erstmal schlucken. Doch ignorieren macht es nicht besser. Also ran.

 

Stehen erhöht die Herzfrequenz

Kennt du diese Präsentationen, wo die Rednerin / der Redner vor seinem Bildschirm sitzt und monoton den Text vorliest?

Steh für deine nächste Präsentation einfach mal auf. Schon allein das wird dich und deine Botschaft ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

Durch das Stehen verbrennst du 0,7 Kalorien pro Minute mehr. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber pro Stunde macht das 42 Kalorien mehr.

Und wenn du von jetzt an nur 3 Stunden pro Tag mehr stehst, dann hast du in einer Arbeitswoche 630 Kalorien zusätzlich verbrannt.

 

Zusätzlich Winkearme trainieren

Wenn du am Tisch / Laptop präsentierst, dann ist deine Gestik noch zusätzlich eingeschränkt. Deine Arme ruhen meist auf dem Tisch, weil du die Maus bedienen musst. Mal ehrlich, so kannst du niemanden begeistern.

Winkearm trainieren

Wenn du am Flipchart präsentierst, dann kannst du deine ganze Gestik einsetzen. Du zeichnest am Flipchart und zeigst immer wieder auf die wichtigen Stellen.

Und jedes Mal, wenn du deine Arme über Hüfthöhe erhebst, dann verbrauchst du nochmal zusätzliche Kalorien. Und trainierst deine Winkearme durch die Muskelanspannung. Zusätzlich wirst du dein Bindegewebe stärken.

Bindegewebe stärken Cellulite Winkearm

Fazit

Du schlägst also 2 Fliegen mit einem Flipchart, wenn du bei deiner nächsten Präsentation aufstehst, ans Flipchart gehst und dort einen begeisternden Vortrag hältst.

 

Welche weiteren, positiven Vorteile fallen dir beim Flipcharten ein?

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Weitere passende Beiträge:

Mein Warum – Antriebslos oder Motivation zum Lernen

Mein Warum – Antriebslos oder Motivation zum Lernen

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade „Warum bloggst du eigentlich?“. Als ich diese Frage las, stellte ich entsetzt fest: „Ich habe ja noch gar nicht über mein Warum geschrieben. Dabei ist dein Warum so wichtig, wenn du ein Ziel erreichen willst. Und mein Ziel ist Erfahrungen sammeln, deshalb hat dieser Artikel auch den Untertitel „Antriebslos oder Motivation zum Lernen“.

 

Meine erste Webseite

Die erste Webseite, die ich jemals erstellt habe war eine Homepage für meinen damaligen Square Dance Verein „Mining Twirlers“ in Essen. Das muss so um 1998 gewesen sein. Weil ich damals schon in der IT (also mit Computern) arbeitete, lernte ich auf SELFHTML.ORG, wie man HTML schreibt.

Ein echter Blog war das nicht, aber wir konnten Tanzzeiten und Ort bekannt geben.

 

2008 – Mein erster Sohn wird geboren und ich verwirrt

Im Jahr 2008 wurde mein erster Sohn geboren. Ich wusste, er würde sich an mir ein Beispiel nehmen und damals war ich alles andere als glücklich mit meinem Beruf.

Also machte ich mich auf die Suche, was mich glücklich macht. Dabei kommt man irgendwie zwangsläufig mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und NLP (neuro-linguistisches Programmieren) in Kontakt.

Für unsere kleine NLP Kursgruppe setzte ich wieder eine Webseite auf, diesmal basierend auf Joomla.

 

2011 – Der Quest Kurs und mein erster Blog

Die Heldenreise ist ein wunderbarer Blueprint für erfolgreiche Hollywood-Blockbuster und zusätzlich ein erstklassiges Coaching-Werkzeug. Hier findest du übrigens Heldenreise Beispiele.

2011 absolvierte ich bei Martin Weiss einen sehr guten Online namens Quest. Es ging um „glücklich werden und Berufung finden“. Ich näherte mich meinem Traumberuf schrittweise an.

Ein Ergebnis von dem Kurs war, dass ich meinen ersten Blog Vision-Blog.info startete. Alles was ich über Traumberuf und Berufung finden bis dahin gelernt hatte, wollte ich darauf veröffentlichen.

Den Blog startete ich aus 2 Gründen:

  1. Wenn du anderen etwas beibringst, durchdringst du selber das Thema noch tiefer und lernst mehr. Neues zu lernen und verstehen, was dahintersteckt, ist meine Motivation zum Lernen.
  2. Der Blog kann auf der ganzen Welt gelesen werden. Somit steht dieses Wissen für alle bereit. Denn genauso wie ich von anderen kostenlosen Inhalten gelernt habe, so will ich das für andere ermöglichen.

 

2013 – Flipchart Kurse

Als Projektleiter hatte ich schon erfahren, wie nützlich gute Skizzen und Flipcharts sein können. Und 2013 gab ich meinen ersten Flipchart-Kurs im Rahmen meiner NLP-Trainerausbildung. Das Lernkonzept kam super an und schnell war ein passender Namen gefunden: SinnSTIFTen.

Doch dann dauerte es noch bis …

 

2015 Der Online Flipchart Kurs

So ein Blog kann super als Trainingsplattform genutzt werden und so erstellte ich 2015 meinen ersten Online Flipchart Kurs SinnSTIFTen.

Die ersten Start-Teilnehmer waren schnell gefunden.

Doch dann blieben die Teilnehmer aus, denn … ohne Marketing kauft niemand. Wie denn auch, wenn niemand von deinem Kurs erfährt.

Also startete ich …

 

2016 – SinnSTIFTen.biz

Seit 3 Jahren blogge ich jetzt hier auf SinnSTIFTen.biz. Der Name vereint die 3 wichtigen Elemente meinen Lebens:

  1. Leben soll Sinn machen. Und auch das, was du den Großteil deines Lebens tust, sollte von einem Sinn beseelt sein. Und ja, es darf auch Spaß machen.
  2. Ich denke gerne in Bildern und deshalb soll Zeichnen, Visualisieren und Imaginieren einen großen Teil einnehmen. Und dafür steht der Stift.
  3. Das Ganze soll kein Hobby sein, sondern ein Unternehmen. Und dafür steht das biz.

 

Bloggen & beyond

Nach meinem ersten Kurs ergaben sich fruchttragende Kooperationen aus denen ebenfalls Online Kurse entstanden. Mit Martje Kleinhans erstellte ich den Handlettering Kurs Buchstäblich Begeistern und den Kritzelfilmkurs für selbstgezeichnete Erklärvideos. Und mit Roland Illioae kreierten wir „Digital Zeichnen am iPad mit Procreate“. Alle diese Kurse wären ohne meine Blogs und die öffentliche Sichtbarkeit sicherlich nicht entstanden.

Mein aktuelles Warum würde ich so beschreiben:

Ich bin Online Trainer und gebe mein Wissen und meine Erfahrungen gerne an andere Menschen weiter. Denn ich bin der Überzeugung: „Das kann jeder“. Egal ob es um Zeichnen oder Business starten geht.

Mein Blog ist für diese Mission meine Home-Base, mein Verteilzentrum, meine Keimzelle. Die einzelnen Kanäle wie Facebook, Pinterest & Co mögen kommen und gehen. Doch mein Blog gehört mir und dort bin ich Gestalter.

Mein Online Business bietet mir die Möglichkeit, viel mehr Menschen zu erreichen, als ich das lokal und mit meinen 2 Händen schaffen könnte. Mein Blog und die Systeme drumherum sind meine Botschafter, meine Vertriebsmannschaft, meine Sendboten, die 24×7 für mich arbeiten.

Damit irgendwann jeder Mensch nach seinen eigenen Vorstellungen leben kann. Damit Menschen nicht mehr einen Großteil der Lebenszeit beim Pendeln zum ungeliebten Job vergeuden. Damit Kinder wieder mehr Zeit mit ihren berufstätigen Eltern verbringen können. Damit Väter ihre Kinder aufwachsen sehen können und an deren Leben teilhaben können.

 

Wie kannst du deine Antriebslosigkeit überwinden?

Jetzt fragst du dich vermutlich: “Wie kann ich meine Antriebslosigkeit überwinden?”.

Meine Antwort darauf, es gibt dort nichts zu überwinden. Aber es gibt etwas, was von dir wahrgenommen werden will.

Ein wichtige Botschaft steckt für dich im fehlenden Antrieb.

Hast du den Mut & die Zuversicht, um dir diese Botschaft anzuhören?

 

Wo geht es hin?

Card 22 - mein WarumWohin es geht, kann ich leider auch nicht vorhersagen. Aber die Reise bleibt spannend. Hinter jeder neuen Ecke verstecken sich Möglichkeiten und warten darauf, entdeckt zu werden.

Wer sein WARUM und seine Prinzipien kennt, denn werden auch Neuerungen nicht abschrecken.

Und darum teile ich hier noch das Bild einer Karte von meinem Coaching Karten Set.

Ich danke dir dafür, dass du hier bei mir zu Besuch warst und wünsche dir eine spannende Reise in die Zukunft.

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

P.S. Wie schon gesagt, ist dieser Artikel ein Teil der Blogparade “Warum bloggst du eigentlich?” Guck doch auch mal dort vorbei und lass dich von den anderen Artikeln inspirieren. Und vielleicht schreibst du ja auch noch einen Artikel dort.

 

Wie du deine Flipchart Präsentation rockst – 10 Tipps für dich

Flipchart Präsentation

Stell dir vor, du hältst deine Flipchart Präsentation und alle applaudieren begeistert. Wäre das nicht toll?

Oder bekommst du schon genug Applaus? 😉

Damit das bald auch bei dir so passiert, zeige ich dir heute10 Tipps für eine gelungene Flipchart Präsentation.

In diesem Artikel geht es nicht um die Flipchartgestaltung und auch nicht um das Zeichnen am Flipchart. Diese Aspekte findest du in den verlinkten Artikeln. Guck dort unbedingt auch rein.

Daniela: Wie bekomme ich meinen Chef dazu, meine Weiterbildung zu bezahlen?

Erinnerst du dich noch an Daniela? Sie begleitet uns durch diese kleine Serie. Ihr Chef hatte sie in 10 Minuten zu einer Präsentation aufgefordert. Daniela will ihn davon überzeugen, dass er ihre nächste Flipchart-Weiterbildung bezahlt. (In diesem Artikel nahm die Geschichte ihren Anfang)

Auch diesmal begleitet uns Daniela durch die Tipps für eine gelungene Flipchart Präsentation.

Los geht´s

1: Der beste Ort für das Flipchart

Wenn ich in Besprechungsräume hinein komme, halte ich zuerst nach dem Flipchart Ausschau. Das steht nämlich oft in der dunklen Ecke. Und dort wollen wir es nicht haben.

Also ziehst du dir das Flipchart an den besten Ort. “Was ist der beste Ort für das Flipchart?” fragst du?

Dort kann jeder dich und das Flipchart gut sehen. Die meisten Besprechungstische ( vor allem mit Beamer ) haben eine Bühnenseite und eine Kopfseite. Also stellst du das Flipchart an die Bühnenseite.

Beachte das Licht: Hat der Raum Fenster, dann solltest du das Flipchart dem Fenster gegenüber platzieren. So werdet ihr beiden gut ausgeleuchtet. Und das Publikum muss nicht gegen das Licht gucken.

Beispiel: Als Daniela den Raum betritt, sah sie das Flipchart in der Ecke stehen. Nachdem sie ihren Chef Nils begrüßt hat und mit der Präsentation beginnt, zieht sie das Flipchart an einen gut beleuchteten Platz gegenüber vom Schreibtisch. Perfekt

 

2: Die Flipchart-Höhe anpassen

Wichtig für deine Flipchart Präsentation: Stelle dir das Flipchart auf die richtige Höhe ein.Ideal ist, wenn du schon ans Flipchart kannst, bevor es losgeht. Aber auch wenn es hektisch wird: Nimm dir die Zeit und stelle die Flipchart-Höhe perfekt auf dich ein. So fühlst du dich bei der Präsentation besser. Und die körperliche Aktivität baut vorhandene Stress-Hormone ab.

So ermittelst du deine perfekte Flipchart-Höhe:

  1. Stell dich aufrecht vor das Flipchart
  2. Deine Schulterhöhe sollte ungefähr halbe Flipchart-Höhe sein.
  3. Passe die Höhe ggf. an.

So kannst du bequem am oberen und unteren Ende auf dem Flipchart zeichnen.

 

3: Genügend Papier?

Ein schneller Check auf die Papiermenge erspart dir späteren Stress.

Also überprüfe direkt zu Beginn, ob ausreichend am Flipchart hängt.

Es gibt kaum etwas Nervigeres, als wenn dir mitten in der Flipchart Präsentation das Papier ausgeht. Die 5 Sekunden an Anfang sind eine gut investierte Zeit.

Ein weiterer beliebtes Problem: Es hängen noch beschrieben Blätter aus der Vergangenheit dort. Blöd nur, wenn ein paar leere Blätter drüber hängen. Also blättere einmal kurz den ganzen Stapel durch bei deiner Überprüfung.

 

4: Stifte voll?

Eine Flipchart Präsentation abzubrechen, weil der Stift leer ist? Ein Grauen, oder?

Wichtig für deine Flipchart Präsentation: Prüfe, ob in den Stiften noch genug Tinte ist. Und habe immer einen Ersatzstift griffbereit.Sei klug und prüfe vorher, ob die vorhandenen Stifte noch Farbe haben. Ansonsten bitte um einen Austausch.

Oder du machst es so wie Daniela. Sie hat sich eine eigene Tasche mit den wichtigsten Stiften angeschafft. Das hat sie für solche Fälle dabei. Und darin befindet sich auch immer ein zweiter schwarzer Stift, falls Nummer eins mal leer wird.

 

5: Auf welcher Seite stehst du?

Das hängt davon ab, mit welcher Hand du schreibst und zeichnest. Für Rechtshänder empfehle ich stelle dich auf die rechte Seite ( aus der Sicht des Referenten ). Für Linkshänder ist es natürlich anders herum. So stehst du dir beim Schreiben nicht selbst im Weg.

Oder anders formuliert:Stell dich bei der Flipchart Präsentation so, dass deine Schreibhand vom Flipchart abgewandt ist. Klick um zu Tweeten

Wichtig für deine Flipchart Präsentation: Auf welche Seite vom Flipchart stellen sich Linkshänder und Rechtshänder?Das hat den Vorteil, dass du durch eine kleine Körperdrehung schnell schreibbereit bist.  Auf der anderen Seite zu stehen heißt, du wendest deinen Allerwertesten bei jedem Zeichen-Ansatz deinem Publikum zu.

 

6: Zuerst das Publikum, dann das Flipchart

Du stehst nicht am Flipchart aus reinem Selbstzweck. Das Ziel deiner Präsentation hast du hoffentlich bereits definiert. Aus diesem Ziel leiten sich alle Feinheiten ab.

Deswegen ist das Thema Beziehung zum Publikum das Wichtigste. Wenn du dich zwischen Publikum und Flipchart hin- und hergerissen fühlst, dann stelle dein Publikum bzw. deinen Zuhörer in den Mittelpunkt. Hier findest du ein paar Tipps, wie du dieses Dilemma anders lösen kannst.

Halte also immer wieder den Blickkontakt zu deinem Publikum. Merke dir bei größeren Gruppen ein paar sympathische Gesichter, die du öfters “ansteuerst”.

 

7: Sprich lebendig und begeistert

Du musst für dein Thema brennen, um in anderen das Feuer entzünden zu können Klick um zu Tweeten

Genau deshalb darf dich das Thema selber begeistern. Nur so entzündest du die Flamme in deinem Zuhörer.

Vermeide Nominalisierungen. Beispiel: “Wir müssen die Performance steigern” besser “Das System muss schneller sein”. Mit Nominalisierungen tilgst du einen Prozess. Und das klingt sehr sperrig. Sicher kennst du gute Beispiele aus dem Beamten-Deutsch.

Nutze stattdessen Verben.

Sprich klar und formuliere deine Sätze deutlich.

Kurz: Sprich wie zu einem Freund.

 

8: Touch, Turn, Talk

Du willst den Kontakt zu deinem Publikum aufrecht halten. Das habe ich dir bereits bei Punkt 6 gesagt.

Aber wie hältst du den Kontakt zum Publikum, während du am Flipchart zeichnest? Klick um zu Tweeten

Wichtig für deine Flipchart Präsentation: Sprich nur zum Publikum, nie zum Flipchart. Die Lösung - Touch Turn TalkDie Lösung ist recht einfach:

  1. Touch: Berühre das Thema. Sage vorher, was du gleich zeichnen wirst. Und noch besser: Deute an, dass du jetzt die Lösung für das Problem zeichnen wirst. Du bennenst also den Effekt.
  2. Turn: Du drehst dich zum Flipchart und zeichnest. Natürlich hältst du die Zeit dafür so kurz es geht. Weitere Tricks dazu findest du beim Flipchart-Dilemma.
  3. Talk: Dreh dich wieder zum Publikum! Jetzt erklärst du deine Kernbotschaft.

Durch diesen simplen Trick sprichst du nicht zum Flipchart, sondern zu deinem Publikum. Und darauf kommt es an.

 

9: Knie nieder – anstatt bücken

Wichtig für deine Flipchart Präsentation: Knie nieder - nicht bückenKeine Sorge, du bist jetzt nicht in der Sado-Maso-Ecke gelandet 🙂

Es gibt kaum etwas Hässlicheres als ein Bauarbeiter-Dekolletee in einer Präsentation. Ein Bild möchte ich dir hier echt ersparen.

Deshalb gibt es lieber eine Zeichnung dazu.

Merke:

Notizen am unteren Flipchart-Ende machst du bitte in der Hocke. Und nicht gebückt. Klick um zu Tweeten

Alle Zuschauer werden es dir danken. Wirklich.

Und überprüfe, ob dein Hemd / T-Shirt / Bluse hinten weit genug hinunter reicht. So kommst du gar nicht in peinliche Situationen. Wenn du ein Sakko bei der Präsentation trägst, ist das Risiko sowieso sehr klein.

 

10: Fotografiere für deine Schatztruhe

Du wirst immer wieder Ideen für Flipcharts benötigen. Da hilft es, wenn du dir rechtzeitig eine Schatztruhe dazu anlegst.

Wichtig für deine Flipchart Präsentation: Fotografiere deine Flipcharts und auch Flipcharts, die dich begeistern. Daraus kannst du später viel lernen.Von deinem fertigen Flipchart erstellst du einfach mit dem Handy ein Foto. Dieses Foto legst du an einer bestimmten Stelle ab. Auch Flipcharts von Kollegen oder bei Auftritten darfst du fotografieren und deiner Sammlung hinzufügen. Wenn das Flipchart von jemand anderem stammt, frage bitte vorher um Erlaubnis.

In diese Schatztruhe kannst du dann später immer wieder reinschauen. So inspirierst du dich für neue Flipchart-Ideen und dieser schöne Kreislauf nimmt nie ein Ende. Ein paar Flipchart-Entwürfe habe ich für dich bereits gesammelt.

Das waren die versprochenen 10 Tipps für deine Flipchart Präsentation.5 weitere Tipps habe ich noch im Bonus für dich, der letzte ist fast unanständig manipulativ 🙂

 

11: Wohin mit deinen Händen?

Das kennst du sicherlich auch. Du stehst am Flipchart und präsentierst. Aber du weißt nicht: Wohin mit deinen Händen?

  1. Nutze Moderationskarten: Deine Hände können die Karten festhalten und damit haben sie eine Aufgabe.
  2. Halte den Stift: Wenn du viel am Flipchart schreibst, hältst du den Stift sowieso in der Hand.Spannende Anekdote: Im Hawaiianischen Huna gilt die Länge 5 Zoll als sehr machtvoll. 5 Zoll sind 12,7 cm. Und so lang ist auch ungefähr ein Marker. Klemme ihn einfach zwischen Daumen und Ringfinder. Beruhigend.
  3. Nutze deine Körpersprache: Hast du das Bedürfnis, deine Hände und Arme zu nutzen? Dann mach es einfach. Dein Publikum merkt, wenn du dich unnötig hemmst. Es ist okay und passt zu dir.

Was machst du mit deinen Händen während der Flipchart Präsentation?

 

12: Lege vorbereitete Elemente griffbereit ab

Du willst möglichst lange die Aufmerksamkeit deines Publikums halten. Dann kommst du in vielen Fällen nicht um vorbereitete Elemente herum.

Ich liebe es, Details auf Din-A4-Zettel vorzuzeichnen. Diese präsentiere ich dann zum richtigen Zeitpunkt mit Magnet oder Kleber am Flipchart.

Und dafür müssen die Elemente griffbereit liegen. Keine langen Wege dorthin. Gut eignen sich Tisch oder Fenstbänke in der Nähe, um die Zettel zu parken.

Wenn du gerne mit Post-Its oder Stattys (statische Haftzettel) arbeitest, kannst du sie auch unauffällig an die Rückseite des Flipcharts kleben.

 

13: nur behandelte Flipcharts sichtbar

In deiner Flipchart Präsentation kämpfst du sowieso schon gegen Handy, Laptops und andere Ablenkungen an. Deine Zuschauer könnten jeden Moment woanders hingucken, aber du willst ihre Aufmerksamkeit zu dir lenken.

Handys und Laptops kannst du vielleicht nicht kontrollieren, aber du kannst einiges Ablenkungen vermeiden.

Sorge dafür, dass nur Flipcharts sichtbar sind, die du schon behandelt hast. Klick um zu Tweeten

So reduzierst du die Ablenkung.

 

14: Nutze 2 Flipcharts

Warum nur eines, wenn man auch 2 haben kann?

Kennst du die folgende Situation? Du erklärst deine Botschaft am Flipchart. Ein Teilnehmer hat dazu eine Frage. Du blätterst um und notierst diese Frage, damit sie nicht verloren geht. Dabei reduzierst du den Wert der umgeblätterten Seite.

Viel einfacher: Du nutzt direkt 2 Flipcharts. Auf Flipchart A präsentierst du dein Thema und Flipchart B ist sozusagen Spielwiese für Notizen oder weitere Erklärungen.

Außerdem helfen dir 2 Flipcharts auch beim manipulativen Tipp 15.

Wichtig für deine Flipchart Präsentation: Etabliere verschiedene Zonen deiner Präsentation und lass dein Publikum eine aufsteigende Kurve erleben.

 

15: Etabliere verschiedene Zonen

Versetze dich für einen Augenblick in die Betrachtung deines Zuschauers. Er oder sie sieht dich und deine ganze Präsentation. Vermutlich bewegst du dich auf deiner Bühne oder im Raum umher. Hier kommt die Magie ins Spiel.

Definiere für dich bestimmte Zonen. Eine Zone, in der du Fragen beantwortest. Eine Zone, in der du deine Experten-Rolle einnimmst. Oder auch eine Zone, in der du die ganze Präsentation von Außerhalb betrachten kannst.

Deine Zuschauer werden sich diese Zonen merken und deine Inhalte entsprechend einordnen. In der Redner- / Experten-Zone lässt du keine Diskussionen zu. Wenn dich jemand in eine Diskussion verwickeln will, wechselst du in die Diskussions-Zone.

Bei Präsentationen mit Entwicklung (z.B. die Umgestaltung oder Neupositionierung einer Firma) kannst du die Zonen sehr geschickt nutzen. Für uns Europäer (Vorsicht Verallgemeinerung 🙂 ) sehen wir Fortschritte von links nach rechts geschehen. Schließlich lesen wir auch von links nach rechts.

Präsentiere den Status Quo auf der linken Seite der Bühne (aus Zuschauersicht) und entwickel das Unternehmen über die ganze Bühne zur rechten Bühnenseite.

Profi-Trick: Es gibt noch einen ganz manipulativen Trick. Der geht noch tiefer, ist aber nur bei einem Zuschauer sinnvoll und nutzbar. Kontaktiere mich und ich verrate dir den Trick persönlich. Oder hol dir mein EBook “dein hilfreicher Flipchart-Guide” mit allen Tipps und Arbeitsblättern.

 

Deine Tipps für eine Flipchart Präsentation: Schreib einen Kommentar!

Nils hat Daniela ihre Weiterbildung natürlich genehmigt. Und bald werden ihre Flipcharts noch besser aussehen. Wie steht es mit dir? Bei meinen Online Kursen & Produkten ist sicherlich auch was für dich dabei. Oder bei den Freebies, wenn du noch kein Geld investieren möchtest.

Du hast sicherlich noch weitere Tipps für die Präsentation am Flipchart. Dann schreib sie uns in die Kommentare. Natürlich auch, wenn du noch eine Frage oder Anregung hast.

SinnSTIFTende Grüße,

Wie du deine Flipchart Präsentation rockst – 10 Tipps für dich 61

P.S.: Du kannst dir diesen Artikel jetzt auch auf Facebook speichern und in dir später nochmal durchlesen:

In diesem EBook "deine hilfreicher Flipchart-Guide" findest du viele Tipps zum Flipchart gestalten, planen, zeichnen und präsentieren.Oder du holst dir sofort mein eBookDein hilfreicher Flipchart-Guide“.Dort findest du alle Tipps sauber geordnet und ergänzt.

Dazu gib es noch das Notfall-Workbook. Checklisten und Fragebögen zu Ausfüllen, damit auch du in 10 Minuten spontan präsentieren kannst.

Hier geht es zur Produktseite.

 

10 Vorteile für die besten Flipchart Stifte (Neuland Stifte)

die besten flipchart stifte

Diese eine Frage höre ich immer wieder in meinen Seminaren.
Welches sind die besten Flipchart Stifte für Trainer? 

Für mich sind das ganz klar die Flipchart Stifte von Neuland. Mit einem Neuland Marker wird das Flipchart einfach schöner. Du brauchst fürs Flipchart gestalten Stifte, also dürfen es auch direkt die Besten sein.

Seit ich diese Stifte kennengelernt habe, will ich keine anderen mehr nutzen. (Für Sketchnotes nutze ich auch gerne Staedler Fineliner*, aber Edding Stifte stinken mir zu doll)

Dieser Artikel ist meine Liebeserklärung, bestehend aus 10 Liebesgrüßen.

(Neuland bietet übrigens kein Partner-Programm an. Für meine Empfehlung in diesem Artikel erhalte ich keine Provision. Ich empfehle die Stift, weil ich davon überzeugt bin und weil sie mir sehr gute Dienste leisten.)

 

❣1: die Haltemulden oder Augen

Flipchart Stifte von Neuland haben Haltemulden.
Das sind diese lustigen, kleinen Vertiefungen an beiden Seiten.
Ich finde, sie sehen wie Augen aus.

Damit fällt es – vor allem Anfängern – sehr leicht, den Stift richtig zu halten.
Denn gerade bei einer Keilspitze taucht oft die Frage auf:
Wie muss ich den Stift halten?

Und wenn du die Haltemulden nutzt, dann kannst du den Keilstift gar nicht falsch halten. (Bei Rundspitze und Pinselspitze ist es ja egal, wie man den Marker hält).

Was für ein super Nudge* (Schubs in die richtige Richtung)

 

❣2: der Anti-Wegroll-Knubbel-Nase

Neuland Flipchart Stifte rollen nicht wegÄrgerst du dich auch immer, wenn deine Stifte vom Tisch rollen?
Dabei muss der Tisch gar nicht sehr schräg stehen, eine leichte Neigung reicht schon aus.

Neuland Flipchart Stifte haben eine – ich nenn das Ding jetzt bei seinem Fachbegriff

Anti-Wegroll-Knubbel-Nase. 🙂

Diese kleine Erhöhung sorgt dafür, dass die Stifte nicht weit rollen.
Allerdings ist der Knubbel noch immer so klein, dass er das Schreiberlebnis nicht groß stört. Denn er ist oben auf Stift angebracht und dort hältst du den Stift ja nicht fest.

 

❣3: wischfeste und kräftige Tinte

Die Neuland N°One Outliner sind mit Permanent-Tinte gefüllt. (In den anderen Markern befindet sich Tinte auf Wasserbasis)

Und das hat für die 2 große Vorteile:

  1. Die Tinte trocknet sehr schnell und du verschmierst mit deinen Händen so gut wie keine Tinte mehr. (Ich weiß das genau, denn ich bin Linkshänder)
  2. Du kannst die Konturlinien mit anderen Farb-Markern übermalen, ohne dass die Farben verschmieren.

Außerdem ist die schwarze Tinte wirklich pechschwarz und nicht so eine Mischung aus Dunkelgrau und Blautönen.
Die Tinte ist schwarz wie die Nacht und bildet somit einen guten Kontrast zum Papier.
Dadurch können deine Teilnehmer deine Schrift wirklich gut sehen.

 

❣4: Nachfüllbare Flipchart Stifte

Ja, Neuland-Stifte sind teurer als die 0815-Stifte aus dem Discounter.
Aber nur bei der Anschaffung. Denn einen 0815-Stift musst du wegschmeißen, sobald er leer ist.

Den Neuland Stift kannst du einfach nachfüllen.
Und das Beste: Du kleckerst dich nicht ein.

Denn das Verfahren ist wirklich durchdacht.
Mit einer kleinen Pumpkugel verförderst du genau die richtige Menge Tinte in den Stift.

Ein leerer Stift ist jetzt keine Ausrede mehr.

Mal sehen, vielleicht erstelle ich dazu mal ein Video. Denn das Selbstbefüllen der Trainermarker geht wirklich einfach.

 

❣5: Schattenstift

Wie erreichst du sehr schnell den Eindruck von Tiefe und 3D?

Du könntest dir mühsam antrainieren, wie du Perspektive zeichnest, Überlappungstechniken studieren und vieles mehr. Dabei geht es viel leichter.

Mit Schatten wirken Flipcharts sofort 3-dimensionaler. Klick um zu Tweeten

Mit dem Neuland Schattenstift hast du “ruckzuck” mehr Perspektive in dein Flipchart gezaubert.

Super schnell und super einfach. So machen deine Präsentationscharts eine eindrucksvolle Wirkung.

Genial.

 

❣6: beeindruckende Farbauswahl

Neuland hat eine unglaublich große Farbauswahl. Da findest du sicherlich Farben, die zu deinem Flipchart-Design passen. Dann kannst du deine Flipcharts auch mit DEINER Farbe erstellen.

Und nochmal zum Nachfüllen.
Die Nachfüll-Sets kannst du für jede Stiftspitze nutzen. Egal ob Outliner, Big.One oder Pinselstift, der Farbcode bleibt immer gleich und du musst keine neuen Nachfüll-Sets kaufen. Neuland hat (fast) nur nachfüllbare Stifte, der Umwelt zur Liebe. Deshalb gehören sie in deinen Moderatorenkoffer.

stifte-farbauswahl

 

❣7: Farbe am Fuß sichtbar

Es sind auch diese tollen Kleinigkeiten, die mich überzeugen.

Am Fuß jedes Stiftes ist die Farbe nochmal angezeigt. So siehst du immer, welche Farbe der Stift hat. Das Suchen hat ein Ende

 

Weißt du, wie du Flipchart Stifte richtig aufbewahrst, damit sie nicht austrocknen?

Flipchart Stifte immer auf dem Kopf oder liegend aufbewahren. Klick um zu Tweeten

So trocknen die Spitzen nicht aus. Nochmal ein durchdachter Nudge*.

 

❣8: Verschiedene Strichstärken

Von Neuland gibt es die Flipchart Stifte in verschiedenen Dicken.

No One

Der No.One hat als Keilspitze eine Strichstärke zwischen 2 und 6 mm.
Das hängt davon ab, mit welcher Seite du die Spitze auf das Papier setzt.

Er liegt super in der Hand und eignet sich für die normalen Texte und Grafiken auf einem Flipchart.

Neuland BigOne

Mit dem BigOne zeichnest du schnell sehr breite Striche. 6 bis 12 mm sind die Strichstärken

Vor allem in der Farbe Grau kannst du schnell breite Schatten zeichnen und deinen Flipcharts zu mehr räumlicher Tiefe verhelfen. Auch für Überschriften auf große Pinwände ist der BigOne super geeignet.

FineOne

Der FineOne ist für dünnere Striche. Auch meinen Flipcharts nutze ich ihn selten.

Er eignet sich mit seiner Strichstärke von 1mm besser für Sketchnotes und kleine Zeichnungen.

 

❣9: Zubehör

Neuland bringt immer wieder gut durchdachtes Zubehör für Trainer heraus.

Natürlich um Geld zu verdienen, aber sie dienen auch den Trainern, denn sie fragen sie immer wieder:

Wie kann ich das Trainerleben noch verbessern? Klick um zu Tweeten

 

Und dabei kommen sie auf wirklich pfiffige Ideen, wie die Novario Box (Box zur Stiftaufbewahrung, Trainerrucksäcke die genau auf Novario abgestimmt sind, und vieles mehr

 

❣10: Weiterentwicklung der Neuland Stifte

Ich bin sicher, wir werden auch in den nächsten Jahren spannendes von Neuland erwarten dürfen. Mal abwarten, was wir demnächst in unseren Moderationskoffer legen werden.

Jetzt kamen gerade die Neuland Stifte mit weißer Permanent-Tinte heraus und die Estatics (das sind selbsthaftende Post-Its, die du verschieben kannst).

 

 

Was würdest du dir noch von Neuland wünschen?

Die hören ganz sicher aufmerksam zu.

Schreib doch einen Kommentar.

Oder auch: Was sind deine Lieblingsstifte?

 

Weiterführende Ressourcen: