Du hast längst einen Blog. Du veröffentlichst regelmäßig, vielleicht sogar mit KI. Trotzdem bleibt die Sichtbarkeit zäh, die Rankings springen nicht an – und dieses eine erhoffte Ranking fühlt sich wie ein Zufallstreffer an. 😮💨
Viele Selbstständige stecken genau hier fest: dauernd beschäftigt, aber ohne echtes Vorankommen. Das frustriert, weil es sich ja „richtig“ anfühlt: schreiben, optimieren, posten. Nur: SEO in 2026 belohnt nicht Fleiß allein, sondern Wirkung.
Vielleicht erkennst Du Dich wieder:
- Du arbeitest an Texten – und sie verschwinden trotzdem im Nirgendwo
- Du „machst SEO“, aber kannst keinen klaren Hebel benennen
- Du investierst Zeit, ohne dass mehr Besucher messbar werden
Die erleichternde Wahrheit: Du bist nicht falsch – nur die zentrale Frage fehlt oft. Welche Aktivität bringt Dich wirklich näher an mehr Besucher? 🤔 Und wer entscheidet eigentlich, welches Thema jetzt überhaupt eine Chance hat?
SEO ist nicht tot in 2026 – es ist anders
Wenn Deine Inhalte nicht ziehen, liegt es 2026 selten daran, dass Du „zu wenig produzierst“ oder die falschen Tools nutzt.
Content ist heute billig geworden: KI und AI können in Minuten Texte ausspucken, die 2025 noch nach viel Aufwand aussahen. Dadurch steigt die Konkurrenz – nicht dramatisch, aber spürbar.
Und genau deshalb wird Keyword-Recherche weniger zur Technikübung und mehr zur Entscheidung: Welches Thema lohnt sich für Dich wirklich? 🎯
Der Engpass ist nicht „wie schreibe ich“, sondern:
- Welche Fragen haben Deine Leserinnen jetzt – und wo suchen sie danach?
- Welche Inhalte gewinnen in Suchmaschinen, obwohl jede Plattform voller Content ist?
- Welche Themen zahlen auf Dein Angebot ein, statt nur Reichweite zu sammeln?
Das ist der Punkt, an dem SEO strategisch wird. Wenn Du das sauber einordnen willst, lohnt sich auch ein Blick auf SEO Marketing, weil es genau diese Verbindung zwischen Sichtbarkeit und Ziel klarzieht. ✅
Bevor Du also irgendwelche Keywords jagst: Was ist eigentlich die eine Blogartikel-Idee, die Du heute wirklich treffen willst?
Schritt 1: Eine klare Blogartikel-Idee festlegen
Keyword-Recherche startet nicht mit Tools, sondern mit einer Idee, die Du greifen kannst. 🧭 Dein Thema darf am Anfang noch unscharf sein – aber es braucht einen klaren Rahmen. „Drama-Dreieck in Teams“ ist z. B. eine Idee. „Kommunikation“ ist nur Nebel.
Der häufigste Denkfehler: sofort nach Keywords zu suchen, ohne zu wissen, welchen Content Du überhaupt schreiben willst. Dann sammelst Du Begriffe, die vielleicht Traffic bringen, aber nicht relevant für Deine Zielgruppe sind – und auch nicht zu Deinen Marken und Deiner Markenführung passen.
Wenn die Idee steht, wird alles leichter: Du erkennst schneller, was dazu gehört – und was nur ablenkt. Und dann kommt der Perspektivwechsel, der über Erfolg oder „nett geschrieben“ entscheidet: Wie würden Menschen genau danach suchen?
Schritt 2: Immer mehr Suchanfragen sammeln (+FAQs prüfen)
Jetzt kommt der Aha-Moment: Deine Idee ist nicht das, was Menschen eintippen. Sie suchen nicht nach Deinem Fachbegriff, sondern nach ihrem Problem – in ihrem Wording. 🔎
Genau hier beginnt Search-Denken: Stell Dir vor, Deine Leserinnen sitzen abends am Laptop und wollen schnell eine Lösung.
Welche Suchanfragen würden sie formulieren?
- „Drama-Dreieck erkennen“
- „Warum eskaliert mein Team ständig“
- „Konflikte im Team lösen Methoden“
Schau auch auf FAQs: Welche Fragen tauchen immer wieder in Gesprächen, Mails oder Calls auf? Das sind oft die Formulierungen, die später in den Suchergebnissen landen.
Wenn Du Dich gerade fragst, ab wann sich SEO dafür wirklich lohnt: SEO für Selbstständige: Wann soll ich starten? bringt schnell Ordnung rein. ✅
Schritt 3: Wer hat laut Google die Topical Authority / den besten Content?
Für saubere Suchmaschinenoptimierung brauchst Du keinen Ratespiel-Modus. Gib jede Suchphrase, die Du gesammelt hast, direkt bei Google ein. Das ist die simpelste Form von Optimierung – und sie schafft Klarheit, weil Du siehst, was Google bereits als relevant bewertet. ✅
Die Top-Ergebnisse sind eine Vorauswahl: Diese Seiten sind schon optimiert genug, um sichtbar zu sein. Oft steckt dahinter eine Mischung aus Authority, echter Expertise und passender Struktur. Wichtig: Es geht nicht darum, blind zu kopieren.
Es geht darum, Muster zu erkennen:
- Welche Fragen werden beantwortet?
- Wie tief gehen die Inhalte?
- Welche Formate dominieren (Ratgeber, Liste, Definition)?
Wenn Du das ein paar Suchphrasen lang machst, erkennst du immer gleichen Muster.
Schritt 4: Relevante URLs systematisch sammeln
Jetzt wird’s handwerklich – und ja: das ist der Punkt, an dem viele aussteigen.
Realistisch gerechnet landest Du schnell bei 80–120 URLs, wenn Du mehrere Suchphrasen prüfst. Das ist nicht „mal eben“, sondern eine mittlere Analyse mit Geduld. 🧱
- Lege eine Liste an (Sheet reicht) und sammle pro Suchphrase die Top-Ergebnisse
- Notiere Quelle, Titel, URL, Format (Ratgeber, Liste, Definition)
- Markiere, ob der Inhalt für Dich Intern relevant ist (passt er zu Deinem Angebot?)
- Halte fest, ob die Seite auffällig strukturierte Elemente nutzt (z. B. klare H2s, Listen, Bilder, Videos oder sogar Strukturierte Daten)
- Denke schon an Interne Verlinkung: Wo könnte Dein Artikel später auf bestehende Inhalte einzahlen?
Wenn Du dranbleiben willst, hilft dieser Gedanke sehr: SEO Erfolgsfaktor Fleiß. ✅
Und sobald Deine Liste steht, kommt der Teil, der aus URLs echte Chancen macht: Für welche Begriffe ranken diese Seiten eigentlich wirklich gut?
Schritt 5: Keywords erfolgreicher Seiten analysieren
Jetzt kommt der Teil, vor dem ich immer Respekt habe: Du gehst URL für URL durch und ermittelst, für welche Begriffe diese Seite wirklich gut rankt. Das ist Fleißarbeit – aber genau hier steckt der Goldstaub, weil diese Keywords sich schon bewährt haben. 🔍
Dafür brauchst Du Tools (wie Ubersuggest) und ein bisschen analytisches Denken: Nicht jedes Keyword ist ein Treffer, nur weil es irgendwo auftaucht. KI-Tools können Dich unterstützen, aber sie ersetzen nicht Deine Bewertung. Ich nutze dafür gern ChatGPT (Copilot oder Claude gehen natürlich auch), um Muster schneller zu erkennen und Listen zu strukturieren.
Einen praktischen Einstieg findest Du hier: Keyword Recherche mit ChatGPT. ✅
Wenn Du das für 80–120 URLs machst, hast Du am Ende noch keine „Keyword-Liste“, sondern einen riesigen Haufen Begriffe, jetzt heißt es… sortieren.
Schritt 6: Keywords bewerten, bereinigen und gruppieren
Wenn Du jetzt auf Deine Liste schaust, wirkt sie erstmal wie ein wilder Mix. Und genau hier braucht es Ruhe und Konzentration. 🧠 Du führst alle Begriffe zusammen und entscheidest: Was passt wirklich – und was lenkt nur ab?
- Unpassendes streichen (keine Relevanz für Dein Angebot)
- Mehrdeutigkeiten /Ambiguitäten erkennen (Teekesselchen): ein Wort, verschiedene Suchziele. Ist mir kürzlich beim Keyword “Artikel schreiben” deutlich sichtbar geworden. Siehst du die doppelte Bedeutung?
- Begriffe Semantisch sortieren: Was gehört inhaltlich zusammen?
- Synonyme und Varianten zu einer Entität bündeln, damit Dein Artikel Konsistent bleibt
Das ist keine Checkliste, die „immer“ funktioniert. Oft ist es Erfahrung: Du spürst, ob ein Begriff wirklich die gleiche Frage meint oder eine ganz andere Tür aufmacht.
Und wenn Du diese Gruppen einmal sauber stehen hast, passiert etwas sehr Beruhigendes: Aus dem Keyword-Haufen wird ein Plan, der Dich durch die nächsten Monate tragen kann.
Schritt 7: Redaktions- und Fokus-Plan erstellen
Vorher fühlt sich Bloggen oft so an: Du schreibst, wenn Zeit ist. Du springst zwischen Ideen, Verschieben Themen ständig nach hinten und hoffst, dass irgendwas zündet. Unsicherheit inklusive. 😬
Nachher sieht es ganz anders aus: Du hast Klarheit, welche Keyword-Gruppen in welchen Artikel gehören – und welche Themen bewusst später kommen. Das gibt Sicherheit, weil Du nicht mehr jedes Mal neu entscheiden musst, was „dran“ ist. 🧩
- Du planst Inhalte entlang Deiner Prioritäten statt impulsiv
- Du kannst Teile Automatisiert vorbereiten (Briefings, Gliederungen, interne Aufgaben)
- Du baust thematische Cluster, die auch für GEO sinnvoll sein können
Das Ergebnis: weniger Kopfchaos, mehr Fokus – und deutlich weniger Zeitverlust durch ständiges Umplanen.
Allerdings lässt dir dasstrukturierte Verfahren auch immer noch den Raum für impulsive Artikel, die einfach aus dir heraus müssen.
Kein Hexenwerk – aber auch keine Nebenbei-Aufgabe
Wenn Du die 7 Schritte einmal nüchtern anschaust, ist Keyword-Recherche eigentlich sehr logisch:
- Idee festlegen,
- Suchanfragen denken,
- Google als Bewertungsinstanz nutzen,
- URLs sammeln,
- Keywords der Gewinnerseiten ziehen,
- bereinigen und gruppieren – und daraus
- einen Redaktionsplan bauen.
Das ist kein Geheimwissen. Es ist Handwerk. 🛠️
Die ehrliche Einordnung: Es kostet Zeit. Du brauchst Geduld, einen klaren Kopf und die Bereitschaft, analytisch dranzubleiben. Genau das macht den Unterschied zwischen „viel gemacht“ und wirklich messbarer Wirkung – und es schützt Deine Glaubwürdigkeit, weil Du nicht irgendwas veröffentlichst, sondern gezielt und passend.
Wenn Du gerade überlegst, was das an Aufwand (und ggf. Budget) bedeutet, schau Dir auch SEO Kosten an. ✅
Und trotzdem: Muss das alles jedes Mal so schwer sein – oder gibt es einen Weg, diese Logik so zu bündeln, dass Du schneller zu klaren Entscheidungen kommst?
Die Abkürzung: Die SMARTE Keyword Recherche
Die gute Nachricht: Du musst diese 7 Schritte nicht jedes Mal komplett „von Hand“ durchspielen. Die SMARTE Keyword Recherche bildet genau diese Logik ab – nur deutlich schneller.
Statt Dich durch endlose Listen zu kämpfen, bekommst Du in wenigen Minuten klare Entscheidungen: welches Thema sich lohnt, welche Begriffe zusammengehören und worauf Du Deinen Content wirklich fokussieren solltest. 😌
Wichtig ist die Einordnung: Das ist kein Trick, der KI-Systeme austrickst. Es ist eine Entlastung, damit Du Deine Energie wieder in Inhalte steckst, die wirken – gerade jetzt, wo AI Overviews, KI-Antworten und Chatbots wie Gemini und Perplexity Suchverhalten verändern und Plattformen wie Reddit in den Ergebnissen stärker sichtbar werden.
Genau hier wird Generative Suche zur neuen Normalität – inklusive Generative Engine Optimization als Denkrahmen für Sichtbarkeit in einer neuen Engine aus klassischen Suchtreffern und KI-Ausspielungen.
Wenn Du Dir das anschauen willst: Keyword Recherche Tool.









Tief verwurzelt in der SEO- und GEO-Welt, ist Jonas Mitgründer und Head of Operations des White-Label Anbieters