Sprache entschlüsselt – die Kommunikationstreppe (Gesagt ist nicht Gehört)

Sprache entschlüsselt – die Kommunikationstreppe (Gesagt ist nicht Gehört) 1

Kennst du das auch? Du hast einem Kollegen oder deinem Partner gesagt, was du gerne hättest. Doch nach der verstrichenen Zeit stellst du fest: Es ist nichts passiert. Ihr habt völlig aneinander vorbei geredet.

Es gibt viele Kommunikationsmodelle und jedes hat seine Vor- und Nachteile. Nach diesem Artikel kannst du mit der Kommunikationstreppe deine Kommunikation analysieren und verbessern.

Es geht hierbei nicht nur um Kommunikation im Unternehmen, sondern es strahlt positiv auch in viele Bereiche deines Lebens aus. Den eine Botschaft richtig verstehen, hilft immer. Das Wichtigste ist …

 

Missverständnisse vermeiden

Alle Kommunikationsmodelle beschäftigen sich damit, wie Nachrichten vom Sender zum Empfänger gelangen. Und was zwischendurch alles schief gehen kann.

Und vertrau mir … da können unterschiedliche Dinge schlecht laufen, wenn Menschen miteinander reden.

Also, was sind …

 

Die Folgen von schlechter Kommunikation

Was passiert, wenn wir Menschen aneinander vorbei reden?

  1. ihr verfehlt die geplanten Ziele
  2. ihr vergeudet eure Lebenszeit
  3. ihr habt mehr Arbeit dadurch
  4. mehr Stress und Zeitdruck, weil die Arbeit nachgeholt werden muss
  5. die Unzufriedenheit wird größer
  6. im schlimmsten Fall scheitern daran Teams oder Partnerschaften

Und damit all dies (möglichst) nicht eintritt, präsentiere ich …

 

Die Konrad Lorenz Kette / Kommunikationstreppe (Zitat)

Konrad Lorenz war Verhaltensforscher. Die Stufen der Kommunikationstreppe machen die einzelnen Schritte sehr deutlich, an denen etwas schief gehen kann.

Mit diesem Kommunikationsmodell kannst du deine Kommunikation verbessern.

Es startet mit …

 

Gedacht ist nicht gesagt

gedacht ist nicht gesagt

Klingt simpel, oder? Ist es aber nicht. In dir befinden sich Gefühle, Gedanken, Verknüpfungen, Abbilder und Modelle, die den Zusammenhang für dich klären.

Du kannst also niemals (So ist es leider) genau das ausdrücken, was dir innerlich durch den Kopf geht. Das macht Kommunikation ja so spannend.

Und dann gibt es natürlich hier noch den einen Fall, der NIE passiert (Ironie Ende). Wenn du es schlicht und einfach nicht sagst. Vorannahmen wie: „Wenn er mich lieben / mögen / respektieren würde, dann wüsste er, was ich will.“ Das wäre Gedankenlesen und das kann dein Gegenüber nicht.

Also sag klar, was du willst. Denn dann geht es weiter mit …

 

Gesagt ist nicht gehört

Gesagt ist nicht gehört

Hier findet der spannende Wechsel statt. Nur weil du es gesagt hast, kannst du nicht automatisch davon ausgehen, dass es auch gehört wurde.

In diese Phase passt auch das Modell von Sender und Empfänger rein. Es kann so viel schief gehen. Hier die häufig auftretenden Ursachen, warum Informationen zwar gesendet wurden, aber nicht beim Gegenüber ankommen:

  • Der Empfänger hat keine Aufmerksamkeit für deine Nachricht. Wer schon mal versucht hat, mit spielenden Kindern oder Fußball-schauenden Männern zu kommunizieren weiß was ich meine. Hier hilft: Mach auf die aufmerksam und erst dann sprich.
  • Unterschiedliche Sprachen / Dialekte. Als ich damals in Englisch mit Indern sprach, konnte ich viel über die Vielfalt der Kommunikation lernen. Sie stimmen eher dem Gesagten zu, als nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben.
  • Gestörter Kanal: Wenn die Umgebung laut ist oder kein Augenkontakt gehalten wird, kommt die Nachricht oft nicht sauber an. Gilt nicht nur beim Sprechen. Auch Präsentationen können wegen kleiner Schriftart oder mangelndem Kontrast häufig schlecht gelesen werden.

Wichtiger Hinweis zur Kommunikation via Mail: Beim Schreiben gehen viele feine Nuancen der Sprache unter. Mimik, Gestik, Betonung, Sarkasmus usw. Damit erschwerst du den Empfang der Nachricht.

Was kannst du dagegen tun? Die besten Tipps kommen bei …

 

Gehört ist nicht verstanden

Gehört ist nicht verstanden

Dahinter kann auch eine Sprachverwirrung stecken. Es lässt sich aber auch damit erklären, dass ein gewisse Konzepte nicht beim Gegenüber vorhanden sind.

Wer nicht weiß, was eine Bilanz oder eine Kommunikationstreppe ist (und auch nicht nachfragt), dem helfen auch die weiteren Informationen nicht. Die Daten fallen dann vielleicht einfach in ein großes schwarzes Loch und gehen verloren. Das gilt nicht nur fürs Hören, sondern natürlich auch für die anderen Sinne. So kann die Bedeutung eines Logos total missverstanden werden.

Niemand möchte gerne das eigene Unwissen preisgeben. Das können wir alle nachvollziehen. Doch als Mensch kannst du einfach nicht alles wissen. Im Gegenteil: Wer Nachfragen stellt, wirkt für mich sympathischer und neugierig.

Wie soll man ans Ziel kommen, wenn man sich nicht traut, auch mal nach dem Weg zu fragen?

Mit einer kleinen Frage kannst du sofort überprüfen, ob diese Phase und die vorherige erfolgreich benommen wurden: „Wiederholst du bitte mit eigenen Worten, was du bisher verstanden hast! Ja?

Damit überprüfst du einfach und schnell, wie viel und was verstanden wurde. Einfach, oder? Ebenfalls findest du damit heraus, welches Modell sich im Kopf deines Gegenübers herausbildet. Welche Zusammenhänge kann er / sie schon erkennen?

Denn das ist jetzt ganz wichtig für …

 

Verstanden ist nicht akzeptiert

Verstanden ist nicht akzeptiert

Jetzt kommen die Modelle im Kopf ins Spiel. Wir alle haben Vorstellungen davon, wie etwas zu laufen hat. Und wenn jetzt ein neues Modell hinein will, das nicht passt, wird es erstmal abgelehnt.

Das endet nicht selten in Prokrastination / Aufschieberitis. Eigentlich weißt du, dass du diese Aufgabe machen solltest, aber wenn sie z.B. für dich keinen Sinn macht, lässt du sie liegen.

Deshalb ist hier die wichtige Frage: „Mal ganz offen … Spricht etwas dagegen, diese Aufgabe bis morgen zu erledigen?“ Und mit der Antwort kannst du sehr gut arbeiten.

Außer …

 

Akzeptiert ist nicht getan

Akzeptiert ist nicht getan

Lass uns jetzt mal gedanklich vor spulen. Bisher hast du dein Bestes gegeben, damit die Kommunikation funktioniert. Und trotzdem … nach 2 Tagen, 3 Wochen, 1 Monat liegt das Ergebnis, das vereinbarte Ziel noch nicht vor.

Dann hilft es wieder, miteinander zu sprechen. „Ich habe den Bericht noch nicht erhalten. Woran hat es gelegen?“

Entweder die Aufgabe wurde einfach vergessen. Dann wirst du jetzt entweder angelogen oder es wird ehrlich zugegen.

Viel häufiger kommt es aber vor, dass es gute Gründe dagegen gab. Ein wichtiges Projekt kam dazwischen, die Prioritäten drehten sich.

Wenn es nicht so tragisch ist, okay. Hättest du dir eine frühzeitige Information über diese Änderungen, dann schmoll nicht in dich hinein. Sondern nutze die Gelegenheit, deine Vorstellungen fürs nächste Mal gerade zu rücken.

 

Getan ist nicht beibehalten

Apropos „nächstes Mal“. Mit den meisten Menschen kommunizierst du mehrmals in deinem Leben. Dafür ist es gut, wenn du dir merkst, wie dieser Mensch bevorzugt reagiert.

Mit jedem Mal, wo du etwas weitergibst und dein Gegenüber die Informationen annimmt, gewöhnt ihr euch beide an das Vorgehen. Es wird dann „eure Sprache“.

Auch dein Aufwand für Nachverfolgung nimmt ab. Falls vorhanden, nimm das Mikromanagement raus, übergib mehr Verantwortung, stecke einen immer größeren Rahmen ab und kontrolliere in längeren Abständen.

Und wenn mal wieder etwas abbricht, nutze die Kommunikationstreppe.

 

Kommuniziert ist das, was ankommt

Das ist das neue Paradigma in der Kommunikation. Sobald du erkennst, dass Kommunikation nicht beim Verlassen deines Mundes aufhört, wird das Ergebnis besser und besser.

Denn …

 

Übernimm die Verantwortung für die gesamte Kommunikationstreppe

Du als Sender trägst ab jetzt die Verantwortung für die gesamte Kommunikationstreppe. Denn du möchtest ja auch, dass dein Kontakt einen eigenen Weg zur Aufgabe finden kann, der eventuell sogar besser ist, als dein eigener.

Das Alles hier gilt natürlich auch für deine visuelle Kommunikation. Welches Logo, welche Kleidung, welches Auto passt zu dir und welche Werte transportierst du damit?

 

Arbeite an deiner Kommunikationsfähigkeit – es lohnt sich

Welche lustigen / schrecklichen / lehrreichen Erfahrungen hast du schon mit Kommunikation gemacht?

 

Visualisieren im Home-Office – 7 Wege die Herausforderung zu meistern

Visualisieren im Home-Office

Erinnerst du dich noch an die Zeit, als man einfach ins Büro fuhr, um dort zu arbeiten? Als der Arbeitgeber dir das Material stellte, mit dem du deine Ergebnisse bringst. Als Meetings noch an einem Ort stattfanden und auch jemand mal am Flipchart präsentierte.

Heute arbeiten viele von zu Hause. Das hat viele Vorteile. Aber auch …

 

Herausforderungen im Home-Office

Wenn du von zu Hause arbeitest, dann sind überall um dich herum Ablenkungen.

Mal eben die sozialen Medien checken, eine Waschmaschine anwerfen oder mit dem Hund Gassie gehen. Die Liste ist lang.

Auch Besprechungen finden nur noch online statt.

 

unstrukturierte Meetings werden Online noch schlechter

Wurden in deinem Unternehmen die Besprechungen bisher eher locker und ohne Agenda gehalten? Dann sind sie jetzt vermutlich völlig unstrukturiert.

Ein gutes Meeting braucht nach meiner Erfahrung als New Work Trainer:

  • eine Agenda, aus der klar wird, wer welchen Beitrag zu welchem Punkt bringt
  • einen Timekeeper, der auf die Einhaltung der geplanten Zeit achtet.
  • einen Moderator, der durch die Inhalte führt.

Ohne diese Strukturen laufen Besprechungen aus dem Ruder. Dann nehmen die Meetings kein Ende.

Von Visualisierungen / Bilderndie  ist dabei noch gar nicht die Rede gewesen. Aber wen wundert es, wenn Besprechungen bisher nur als Zeitvertreib gesehen wurden und nicht mit einer Aufgabe versehen waren.

 

Im Büro war alles besser

Kommunikation direkt zwischen Menschen ist besser. Keine Frage, du siehst, hörst in Meetings viel mehr und bekommst auch kleinere Grunzer oder ein Kopfnicken mit.

Im Büro konnte niemand die Kamera abstellen und den Ton aus drehen.

Deshalb kommt es dir möglicherweise rückblickend besser vor.

Doch statt dem Blick zurück, können wir auch einen Blick in die Zukunft werfen. Und da gibt es …

 

moderne Einsatzmöglichkeiten von Visualisierung in Besprechungen

Was wäre, wenn du deine Beiträge zum Meeting in Zukunft mit dem besten aus beiden Welten kombinieren könntest?

Echte Zusammenarbeit kann auch Online möglich sein. Und dass wir Menschen gerne Sachen ausprobieren erkennt man daran, wie oft die Home Office Hintergrund Leinwand mit einem anderen Bild ausgetauscht wird.

Ich zeige dir 7 Beispiele, wie dir Visualisierung im Home-Office gelingen kann.

 

1. Flipchart hinter dir oder auf dem Tisch

Visualisieren im Home-Office - 7 Wege die Herausforderung zu meistern 2

Das ist die einfachste Variante. Positioniere ein Flipchart hinter / neben dir. Und visualisiere deine Idee.

Das braucht Platz neben dir und natürlich ein Flipchart. Das hat ja nicht jeder zu Hause rumstehen. Aber es erfrischt deine Meetings. Deine Teilnehmer werden dir die Abwechslung danken.

Natürlich wirkt diese Tipp auch bei Teilnehmern in einem Workshop. Schließlich finden ja auch viele Workshops jetzt online statt.

Eine Alternative könnte ein Tisch-Flipchart* sein.

 

2. die Wand hinter dir nutzen

Visualisieren im Home-Office - 7 Wege die Herausforderung zu meistern 3

Hinter deinem Sitz hast du direkt eine Wand? Das ist großartig. Montiere dir dort ein Whiteboard. Am Whiteboard visualisieren kommt super an. Oder nutze elektrostatisch haftende Flipchart-Folie*, die deine Wand im Meeting in eine riesige Leinwand verwandelt.

Die Wände bleiben sauber, die Folie kannst du hinterher einfach abziehen.

Wir denken sowieso in Bildern. Warum sie also nicht dem ganzen Team zeigen?

 

3. Am Tisch zeichnen

Visualisieren im Home-Office - 7 Wege die Herausforderung zu meistern 4

Schließe eine zusätzliche Webcam an deinem Rechner an. Diese kannst du dann auf deinen Arbeitsplatz blicken lassen.

So verfolgen deine Kollegen / Kolleginnen, was du soeben aufs Papier zauberst. Sie sehen deine Hand, wie sie Wissen in ein praktisches Beispiel verwandelt. Das ist Magie und fesselt die Aufmerksamkeit. Von den vielen langweiligen Präsentationen wird deine Präsentation sicherlich hervorstechen.

Die totale Profi-Lösung wäre OBS. Das ist eine Software, mit der du verschiedene Ansichten wie ein Regisseur vordefinieren und dann nutzen kannst.

  • Schwenk auf mich
  • Schwenk auf meinen Tisch mit der Zeichnung (Kamera von oben)
  • Schwenk auf meine Bildschirm-Präsentation.

Open Broadcast Studio ist kostenlos und die Installation ist schnell erledigt. Aber bitte teste vor dem Meeting ein paar Mal, damit alles klappt.

Und als Idee: Du könntest deinen Kolleginnen / Kollegen eine Einführung in Zentangle geben. Ist eine entspannende Lockerungsübung für den Auftakt.

 

4. Gezeichnetes in PowerPoint einbinden

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Du kannst auch die Daten oder Informationen weiterhin in deinen Präsentationen mittels PowerPoint kommunizieren. Das ist erprobt und verunsichert auch deine Mitarbeitenden nicht.

Wenn du für jede Kernaussage ein Bild findest, dass du Botschaft unterstützt, wäre schon mal viel erreicht. Damit stichst du schon aus der Masse von schlechten Präsentationen heraus. Und wenn du dir noch ein eigenes Logo erstellst, arbeitest du bereits jetzt an deiner Marke. Denn dafür gibt es 9 gute Gründe.

Deine Gedanken werden durch Visualisierungen unterstützt. Entweder Fotos. Aber selbst erstellte Werke passen laserscharf und zeigen Persönlichkeit.

 

5. Whiteboard in Zoom / MS Team nutzen

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Fast alle Online Konferenz Tools wie Zoom und Microsoft Teams bieten ein digitale Whiteboard an. Darauf kannst du mit der Maus zeichnen. Und das geht auch in Meetings.

Eine Visualisierung am Bildschirm zeichnen ist nicht optimal, aber für einfache Skizzen wirkt es besser als reine Textwüste. Da kannst du sogar ein wütendes Gesicht zeichnen, es geht einfach und schnell.

 

6. iPad in die Sitzung einblenden

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Du besitzt ein iPad oder ein anderes Tablet? Dann bist du ja bereits optimal ausgestattet.

Tritt mit deinem iPad einer Sitzung bei und gib deinen Bildschirm frei. Dann kannst du allen deine Visualisierungen zeigen.

 

7. TOP-TIPP: Vorab Visualisierung und als Hintergrund nutzen

Visualisieren im Home-Office - 7 Wege die Herausforderung zu meistern 8

Viele fühlen sich noch nicht bereit, live die eigenen Zeichnungen zu erstellen. In der „früheren“ Welt gingen ja auch wenige Menschen freiwillig ans Flipchart, um eine Flipchart zu gestalten.

Es würde mich natürlich freuen, wenn du ab jetzt zu den Mutigen gehörst.

Deshalb hier ein Tipp, der aus meiner Sicht Gold wert ist.

  • Zeichne ein Template digital vor (oder lade dir eines herunter)
  • Fülle das Template live im Meeting. Das geht auch mit dem digitalen Whiteboard.

 

neuer Gold-Standard: Visualisierung als neue Arbeitsmethode

Die Zukunft kann ich auch nicht vorhersagen. Aber vielleicht können wir sie gemeinsam erzeugen.

Corona wird nicht weggehen. Und selbst wenn, Homeoffice wird bleiben. In welcher Form und Aufteilung auch immer.

Und mit guten Meetings (Agenda, Timekeeper, Moderator) PLUS deiner Freude an Visualisierung bleiben viel mehr Informationen im Gedächtnis der Teilnehmenden.

 

Wie nutzt du Visualisierungen bei deiner Arbeit?

Schreib mir deinen Kommentar!

 

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WEGVON oder HINZU?

metaprogramm-wegvon-hinzu

Da habe ich mir jahrelang etwas vorgemacht. 🤿 Doch jetzt weiß ich, was mich motiviert. Du auch?

Ich hielt mich viele Jahre für einen sehr 😀 „Hinzu“-Motivierten. Denn ich hatte große Träume, die ich auch erreichen wollte.

Aber mit der Zeit kam mir Eines merkwürdig vor. Wenn ich doch sagte, dass ich da hin will, warum unternahm ich dann nichts❓ Ich unterließ sogar die wichtigen Schritte, die mich mühelos dorthin gebracht hätten.

Und da wurde mir klar: Ich bin doch mehr 😡 „Wegvon“-motiviert, als ich mir das früher eingestehen wollte.

Für mich muss eine Situation auch schmerzhaft und unbequem sein, damit ich die Schritte für die Veränderung wage. Das gibt mir den Antrieb. Und die Richtung kommt vom Ziel.

#selbstbetrugade #wegvon #hinzu #motivation

Wie ist das bei dir?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

Keine Zeit zum Säge schärfen 🪓 die Holzfäller-Geschichte

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Wenn es ums Zeitmanagement geht, ist die Geschichte vom Holzfäller mit der stumpfen Säge so hilfreich. Ich liebe sie.

Zum ersten Mal habe ich diese Geschichte beim Management-Trainer Stephen Covey gelesen. In seinen Büchern geht es sehr oft um die Themen Effektivität und Effizienz.

 

Die Geschichte vom Holzfäller mit der stumpfen Säge

Ein Mann geht im Wald spazieren. Nach einer Weile sieht er einen Holzfäller, der intensiv und sehr angestrengt versucht, einen Baumstamm zu zersägen. Er stöhnt und schwitzt und hat offensichtlich viel Mühe mit seiner Arbeit.

Der Spaziergänger tritt etwas näher heran, erkennt schnell die Ursache und sagt zum Holzfäller: „Guten Tag. Ich sehe, dass Sie sich Ihre Arbeit unnötig schwer machen. Ihre Säge ist stumpf – warum schärfen Sie sie nicht?“

Der Holzfäller schaute nicht einmal hoch, sondern zischte nur durch die Zähne: „Ich habe keine Zeit, die Säge zu schärfen. Ich muss sägen!“

 

Fokus oder Weitblick – Was ist besser?

ACHTUNG 👁️ Wie schnell geraten wir doch in einen Tunnelblick . Dann blendest du alles Andere aus und konzentrierst dich auf EINE Sache (z.B. das Logo erstellen, denn dafür gibt es 9 gute Gründe). Du willst es durchziehen. 🥕 So schnell es geht.

In vielen Fällen ist Fokus die Lösung 👁️ . Aber hier wird es zum Problem 😱 . Wenn du einfach machst. Ohne zu hinterfragen. Bloß um fertig zu werden. Irgendwie durch. Wenn du ein iPad und einen Beamer besitzt, aber beide nicht verbinden kannst.

Keine Sorge und kein trauriges Gesicht, denn …

 

Wie sorgst du dafür, dass dir sowas auffällt?

Deine Gefühle geben dir schnelle Rückmeldung. Du fühlst dich ausgelaugt, angestrengt, gestresst?

Das sind dann gute Signale dafür, dass deine Arbeiten nicht angemessen zu deine Ziele sind. Wenn du das Beil schärfen solltest.

 

💘 Achtsamkeit.

Je achtsamer du auf deine Gedanken und Gefühle achtest, desto schneller wird es dir selber auffallen, wenn du dich in etwas verrennst. Wenn du deine Axt schärfen lassen solltest.

Dann ziehst du dich selber aus der Situation heraus (herauszoomen) und stellst dir folgende Fragen.

 

Diese Fragen holen dich aus dem Tunnelblick

Hier können gute Fragen helfen:

  • ❓ Geht das irgendwie anders?
  • ❓ Wer kann das besser?
  • ❓ Was macht er anders?
  • ❓ Bringt mich das überhaupt zum Ziel?

Und ganz wichtig: Ärgere dich nicht noch darüber. Du hast etwas bemerkt, gelernt und angepasst. Kein Grund, noch lange über das Problem zu schmollen. Oder ein wütendes Gesicht zu machen.

Nicht:“Oh Mann bin ich blöd, ich hätte schon längst die Säge schärfen sollen“.

 

Weitere Stephen Covey Zitate

  • „Unser Leben ist das Ergebnis unserer Entscheidungen.“
  • „Wir sind für unser eigenes Leben verantwortlich.“
  • „Unsere ultimative Freiheit ist das Recht und die Macht zu entscheiden, wie sich jemand oder etwas außerhalb von uns auf uns auswirkt.“

 

Geschichten wirken Wunder

Und wenn dir diese Art von Storytelling gefällt, dann schau dir mal meinen Artikel zu Digital Storytelling an. Und wenn du deine Kommunikation verbessern willst, schau dir mal die Kommunikationstreppe an.

 

Welche Bäume fällst du so?

  • Welche Ziele möchtest du im Leben oder bei der Arbeit erreichen.
  • Machst du dir die Arbeit unnötig schwer? Kein Grund für ein trauriges Gesicht.
  • Steht „Säge schleifen“ auf deinem Plan? Das kann auch Entspannen mit Zentangles sein.
  • Hältst du an deinem Plan krampfhaft fest? Dann könnte eine Kreativitätsmethode wie die ABC-Liste helfen.
  • Wann hast du bisher das Feedback von Kollegen mit „Säge schärfen – keine Zeit“ beantwortet.
  • Oder nimmst du lieber die Kettensäge zum Baum fällen? Wäre ja auch sehr klug.

 

Wenn du das Bild so belässt, darfst du den Holzfäller Comic auch gerne nutzen. Du möchtest eines meiner Bilder ohne Hintergrund und mit Lizenz nutzen? Dann sprich mich an.

 

 

Alles ist EINS – über Egoismus und Altruismus

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Immer diese Ellenbogen-Gesellschaft – jeder denkt nur an seinen eigenen Nutzen!

Und hier kommt ein 🐎 Trojaner-Gedanke ins Spiel. Wenn der Gedanke erstmal im Hirn ist, setzt der sich fest. Dieser Gedanke verändert alles:

ALLES IST EINS

Einfach so als ⚗️ Experiment:
Was würde es verändern, wenn alles eins wäre?

  • 😡 Dann würdest du keine anderen Menschen mehr ärgern.
  • 😬 Du würdest dich auch nicht mehr über Andere ärgern.
  • 👋 Vermutlich würdest du deine Mitmenschen unterstützen, denn ihr seid ja eins. Angst wäre auch nur noch selten nötig. Schließlich geht es nur um Erfahrungen.

 

Sogar als Verkäufer … du würdest deinen Kunden das passendste Angebot machen, denn andere übers Ohr hauen, würde dir nur selber schaden. Und ein wütendes Gesicht wäre auch nicht mehr nötig.

Aber dies hier war ja nur ein Gedanken-Experiment 😜

Oder doch nicht?

 

Weitere, hilfreiche Artikel:

Produktiv oder nur beschäftigt?

produktiv-beschaeftigt

Es gibt da draußen noch immer Firmen, da müssen die Mitarbeiter das „Beschäftigt-Spiel“ spielen. Wenn der Chef rein kommt und du liest ein Fach-Buch, dann kommt die Frage: „Na Müller, nix zu tun?“

Dabei brauchen Wissensarbeiter kreative Pause! Nur dann kann das Gehirn neue Vernetzungen bilden. Mir persönlich fallen ganz viele Dinge erst wieder ein, gerade wenn ich mich NICHT mit ihnen beschäftige.

Und als Selbständiger oder Unternehmer ist das ja noch mal krasser. Wenn du nichts umsetzt, kommt kein Umsatz rein.

Auf meine Zeit als New-Work-Trainer blicke ich dankbar zurück. Im Team haben wir immer die Frage gestellt: „Was ist das Ergebnis?“ Am Meeting teilnehmen ist kein Ergebnis, dass ist eine Tätigkeit. „Die Teilnehmer sind von meiner neuen Kursidee begeistert“, das ist ein Ergebnis.

Mein Mantra seid damals:
Bevor ich mir nicht über das Ergebnis im Klaren bin, lohnt es noch gar nicht loszulegen.

 

Wie ist das bei dir?

 

weitere, passende Artikel:

Ich muss erst noch … – Lass dich nicht davon abhalten

ich-muss-erst-noch

Ich kann das nicht, denn ich bin … zu jung, zu alt, zu dick, zu dünn, nicht ausgebildet, nicht erfahren genug, …

So ein Quatsch! Bei fast allen Aufgaben kannst du nach einer kurzen Vorbereitung loslegen. Damit sammelst du erste Erfahrungen, aus denen du lernst. Mit dieser Erfahrung kannst du danach Nachbessern.

Deshalb gilt fast immer:
Starte bevor du dich bereit fühlst!

die Heldenreise Methode ✅- Storytelling Beispiele aus bekannten Filmen

Die Heldenreise - Erfolgsstruktur für Storytelling

Die Heldenreise – kennst du schon diese Struktur? Sie ist Grundlage fast aller Hollywood-Filme wie Star Wars, Disney/Pixar, Titanic, Harry Potter, die Matrix usw. Das sind nur einige Storytelling Beispiele, du findest sicherlich noch viele mehr. Nichts ist leichter als mit der Heldenreise Storytelling vorzubereiten. Wenn du für die Heldenreise Beispiele suchst, hier findest du sie.

Darüber hinaus eignet sie sich hervorragend für Coaching-Prozesse. Du kannst deine derzeitigen Herausforderungen einordnen und siehst, welcher logische nächste Schritt nun folgt. Oder du nutzt diese Struktur für deine Flipchart Präsentationen.

Die Heldenreise beim Storytelling einzusetzen, eignet sich sehr gut für Content Marketing auf Social Media Kanälen.

Hier siehst du, wie die Zeichnungen entstanden sind:

 

Joseph Campbell beschreibt die Archetypen wie Held oder Mentor

Der Mythenforscher Joseph Campbell fand heraus, dass alle großen Geschichten / Mythen der Menschheit (z.B. Gilgamesch-Epos, Nibelungen-Saga, u.v.m.) eine gemeinsame Struktur, das gleiche Grundmuster haben. Alle diese Erzählungen folgen einem ähnlichen Drehbuch, auch wenn die Details unterschiedlich sind. Er nannte es „the hero’s journey“ bzw. den Monomythos.

Paul Rebillot entwickelte daraus eine Methode für Coaching und Therapie. Das Buch eignet sich hervorragend zur Persönlichkeitsentwicklung. Eine ein Seminar nach Paul Rebillot ist ein unglaublicher Selbsterfahrungsprozess mit Teilen der Gestalttherapie.

 

Vogler bringt die Anwendung der Heldenreise fürs Kino / und George Lukas verwertet sie perfekt

Christopher Vogler entwickelte für Drehbuchschreiber eine Anleitung, die auf der Heldenreise basiert. „the writer’s journey“

Und weltweit bekannt wurde die Heldenreise, als George Lukas sie als Grundlage für seine Star Wars Filme nutzte. Seitdem ist sie aus Hollywood nicht mehr wegzudenken.

Hier die Schritte im Einzelnen:

Die 12 Stationen der Heldenreise

1. Die gewohnte Welt

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Dies ist der Startpunkt der Heldenreise.

Der Held lebt friedlich, ist aber irgendwie nicht zufrieden, weil etwas nicht stimmt.  So richtig wütend ist er aber auch nicht auf sein Leben.

Harry Potter wohnt unter der Treppe bei seinen Verwandten, Luke Skywalker lebt auf der Farm seines Onkels auf Tattoine. So startet die Heldenreise.

 

2. Der Ruf

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Das Abenteuer ruft den Helden. Es gibt Andeutungen, dass es da draußen noch eine weitere Welt gibt.

Harry bekommt Einladungen aus Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Luke findet beim Reinigen von R2-D2 eine versteckte Botschaft der Prinzessin, die Meister Kenobi um Hilfe ruft.

Wenn der Held den Ruf ignoriert, wird er meistens stärker und lauter, bis er unüberhörbar wird. Denke mal an die vielen Briefe an Harry.

 

3. Weigerung (Konflikt zwischen Sehnsucht und Sicherheit)

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Hach, wie schön ist doch die Komfortzone. „Ist doch eigentlich gar nicht schlecht hier“.

Der Held weigert sich noch, die gewohnte Welt zu verlassen. Auch wenn der Ruf zum Abenteuer verlockend klingt. Es stehen vielleicht noch Verpflichtungen im Weg oder ein fieser Onkel, der alle Briefe zerreißt.

Luke kann seinen Onkel nicht auf der Farm allein lassen, er wird dort doch gebraucht. Und Neo aus der Matrix traut sich noch nicht, über den Fenstersims zu entkommen.

(Falls du hier Angst zeichnen möchtest, hier die passende Anleitung)

 

4. Der weise Mentor

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Jeder Held findet einen Mentor. Das ist jemand, der die Erfahrungen schon gemacht hat, die dem Helden noch bevor stehen. Der Mentor gibt dem Helden nicht einfach Wissen, er lässt ihn die passenden Erfahrungen sammeln.

Für Harry Potter wird es Prof. Dumbledore sein, für Luke Skywalker ist es Obi Wan Kenobi und für Neo steht Morpheus als Mentor zur Seite. Für Frodo Beutlin in „der Herr der Ringe“ steht Gandalf mit Rat und Tat zur Seite.

 

5. Die Schwelle (Beginn der Persönlichkeitsentwicklung)

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Oft unfreiwillig wird der Held zum Aufbruch gezwungen. Das Überschreiten der ersten Schwelle beginnt die eigentliche Reise des Helden. Von nun an gibt es kein Zurück. Manchmal taucht ein Schwellenwächter (als Dämon oder Widerstand) auf. Der Held muss seine Entschlossenheit beweisen und die neue Welt betreten.

Die Farm von Onkel Owen verbrannt, deshalb gibt es nichts, was Luke noch auf Tattoine hält. Hagrid kommt, holt Harry ab und nimmt ihn in die Winkelgasse mit. Damit startet die andere Hälfte der Heldenreise.

 

6. Werkzeuge + Freunde

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Damit der Held die Aufgaben bewältigen kann, die vor ihm liegen, findet er Freunde und Werkzeuge. Und er muss lernen, wie er die Tools nutzt.

Beides wird unserem Helden bei seinem Weg helfen. Hermine & Ron werden Harrys beste Freunde / Verbündete, Harry erhält Zauberstab, Kessel und Bücher.

Zu Lukes Team gesellen sich Han Solo, Chewbacca und natürlich bekommt er ein Lichtschwert. Manche Werkzeuge bleiben dem Helden während der gesamten Heldenreise erhalten. Andere kommen währenddessen hinzu.

 

7. Prüfungen / Tests

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Würde der Protagonist jetzt schon dem fiesen Oberschurken (Antagonist / Gegenspieler) entgegen treten, hätte er keine Chance. Alle Prüfungen und Tests, die jetzt „passieren“ sind nötig, um den Helden vorzubereiten. In Filmen ist dieser Teil der Heldenreise der längste Teil.

Neo kämpft in der Kung Fu Simulation mit Morpheus und trainiert sein Bewusstsein / Mindset. Harry erlernt Zaubersprüche und Luke übt sich im Lichtschwertkampf, mit dem Blaster und als Pilot.

 

8. Die tiefste Höhle

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All das Training und alle Prüfungen finden ihren Höhepunkt, wenn der Held die tiefste Höhle des Feindes betritt. Und das geht meist nur alleine.

Luke stellt sich Darth Vader alleine auf dem Todesstern, Harry Potter wagt sich mit Ron und Hermine in die Keller Hogwarts. Die beiden Freunde machen Harry den Weg frei, so dass er letztendlich Voldemort gegenüber steht.

 

9. Der Drache

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Nun muss der Held den Drachen besiegen. Darth Vader, Lord Voldemort, die Agenten der Matrix (besonders Agent Smith).

Ganz oft stellt der Drache eine unterdrückte Angst oder einen nicht angenommen inneren Teil des Helden dar. Manchmal wird der Drache bekämpft und manchmal kommt mit der Erkenntnis auch eine Versöhnung zustande. Das ist dann die therapeutische Wirkung der Heldenreise.

 

10. Das Elixier

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Als Belohnung für den Sieg gewinnt der Held ein Elixier / einen Schatz oder rettet die Prinzessin. Mit dem Gewinn eines physischen Gegenstandes geht dann oft auch eine innere Erkenntnis des Helden einher.

In Star Wars Episode IV retten sie wirklich eine Prinzessin, Harry gewinnt den Stein der Weisen und Neo erkennt die Wahrheit hinter der Matrix.

 

11. Wiedergeburt / Apotheose

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Der Held ist wie verwandelt / wiedergeboren, quasi Held 2.0. Die Reise, die mit dem Leben begann, endet mit dem Tod der alten Existenz.

Neo beherrscht jetzt die Matrix, Harry kann jetzt zaubern und Luke hat jetzt Zugang zur Macht.

Dadurch hat der Held jetzt gottähnliche Fähigkeiten. (Apotheose)

 

12. Rückkehr & Herrscher zweier Welten

12-Heldenreise-Rückweg-nach-Hause-Herrscher-zweier-Welten

Der Held muss wieder in seine Welt zurück. Dort muss er beide Welten vereinen. Und das ist oft nicht so leicht, denn die alten Gewohnheiten möchten wieder die Kontrolle übernehmen. Hieran kann der Held ein weiteres Mal wachsen, aber das ist dann die nächste Heldenreise.

Harry muss zurück zu den Dursleys, Neo lebt jetzt in und außerhalb der Matrix.

Natürlich habe ich dir die einzelnen Schritte der Heldenreise auch gezeichnet.

Die Heldenreise - Erfolgsstruktur für Storytelling. Mit der Heldenreise als Schablone gelingen dir spannende Geschichten, auch für deine Flipchart Präsentation

Noch nicht jeder kennt diese Erfolgsstruktur für gutes Storytelling. Es ist eine gute Methode. Du darfst es gerne teilen!

Und wenn du in deine eigene Geschichte blickst, werden dir sicherlich Beispiele für dein eigenes Digital Storytelling einfallen. Dann leg mit deinem Online Marketing los! Du kannst auch deine Heldenreise in ein Logo verpacken.

Ich verlinke dir noch eine gute Ressource zum Storytelling. Von Günter Heini erfährst du dort, warum du Storytelling unbedingt für dein Marketing nutzen solltest. Und mit Persönlichkeitsmodellen wie Spiral Dynamics oder den NLP Metaprogrammen werden deine Charaktere noch lebendiger.

 

Weitere Heldenreise Beispiele gefällig?

Hier eine Liste von vielen Filmen, in denen Heldenreisen genutzt werden. Und in Hollywoodfilmen steht das Konzept der Heldenreise an allererster Stelle.

Beispiele der Heldenreise sind:

  • Herr der Ringe
  • Die Matrix
  • Pixar-Filme (Oben, Alles steht Kopf, Cars, Toy Story, uvm)
  • Titanic
  • Harry Potter

 

In welcher Phase der Heldenreise steckst du gerade?

Was ist dein nächster Schritt?

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Gefallen dir die Icons / Symbole zur Heldenreise?

die Heldenreise Methode ✅- Storytelling Beispiele aus bekannten Filmen 9

Hol dir die Nutzungsrechte und verwende die hier gezeigten Icons auch in deinen Präsentationen, Schulungen oder Coachings.

 

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3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik

Flipchart Farben beeinflussen Manipulation

Präsentation ist Kontrolle, Kommunikation ist Manipulation. Klingt vielleicht hart, ist aber ehrlich so. Flipchart Farben sind EIN Weg, um deine Zuschauer zu beeinflussen. Weißt du schon, wie das geht? In diesem Artikel findest du den Schlüssel.

 

Welchen Nutzen haben die besten Flipchart Farben?

Dein persönlicher Nutzen ist höchst subjektiv. Wenn du deine Motive und dein Mindset genauer unter die Lupe nehmen möchtest, dann empfehle ich dir den Flipchart Helden Mindset Minikurs.

Dies sind Auszüge von Teilnehmern:

  • Leser finden das Flipchart toll.
  • Sie akzeptieren dadurch die Botschaft besser.
  • Denn die Liebe zur Lieblingsfarbe wird auf die Botschaft projiziert.
  • Die Leser mögen dich als Referent (ebenfalls Übertragung von der Farbe zu dir)

 

Was hast DU davon?

Auch hier liefere ich dir Auszüge. Entscheide selber, welche Vorteile am Flipchart zeichnen für dich am reizvollsten sind.

  • Mehr Aufträge
  • Zufriedenere Kunden
  • Mehr Geld
  • Mehr Freude
  • Mehr Wissen bleibt hängen, mehr Erfolge deiner Teilnehmer, mehr Weiterempfehlungen

Du siehst, wie das kleine Detail Farbe letztendlich auf deinen Erfolg einzahlt. Von Kissmetrics gibt es eine coole Infografik zu diesem Thema.

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik 10

Doch wie wählst du die passende Farbe aus? Das kommt jetzt.

 

Wann passt eine Farbe?

Wie entscheidest du, welche Farbe du für das Flipchart nutzt? Dies hier sind übliche Kriterien:

  • Deine eigene Firmenfarbe: Vermutlich bist du eine eigene Marke und deshalb hat deine Brand auch eine (oder mehrere) Firmenfarben.
  • Deine persönliche Lieblingsfarbe: Wenn du schöne Flipcharts erstellst, dann orientierst du dich vermutlich zuerst daran, was dir gut gefällt.
  • Die Firmenfarben deiner Zielgruppe: Du kannst dich auch in dein Publikum versetzen und wenn der Großteil aus einer Firma stammt, dann gibt es dort eine Corporate Color. Die könntest du auch nutzen.
  • Die emotional passende Farbe: Dein Flipchart hat eine Kernaussage (hoffe ich zu mindestens, sonst guck dir nochmal „Ein Flipchart gestalten“ an) und manche Farben unterstützen die Kernaussage, während andere die Kernaussage blockieren können.
  • Die Lieblingsfarbe deiner Zielgruppe: Wenn du die Lieblingsfarbe deiner Zielgruppe kennst, hast du gewonnen. Blöderweise sind alle Menschen unterschiedlich … oder doch nicht?

Ich habe die besten Erfahrungen mit den untersten Kriterien gemacht. Wie ist das bei dir?

 

To-Do: Finde die Lieblingsfarbe

Dann hängt es also einfach nur daran, die Lieblingsfarbe deines Gegenübers, deiner Teilnehmer, deines Publikums herauszufinden. Einfach oder vielleicht doch nicht?

Der erste Tipp ist sehr simpel und wird dennoch oft übersehen.

 

Fragen und Beobachten

3 magische Flipchart Farben, die deinen Zuschauer beeinflussen + Lieblingsfarbe Statistik 11 Ja, es kann so einfach sein.

Menschen kleiden sich z.B. gerne in ihren Lieblingsfarben und umgeben sich auch sonst so gerne damit. Ein Blick in das Büro, ins Zuhause oder auf die Webseite (falls vorhanden), kann dir unglaubliche Einblicke geben.

Oder frage dein Gegenüber.

 

Was mache ich bei Gruppen oder Unbekannte?

Du kannst natürlich raten und hoffen, dass du irgendwie richtig liegst.

Oder du machst dir die Statistik zu Nutze und recherchierst, welches die Lieblingsfarben deiner Zielgruppe sind. Aber keine Sorge, ich habe das bereits für dich erledigt.

Mit ein paar Hinweisen kommst du schon sehr weit.

 

Hängt es vom Land ab?

Definitiv hängt die Lieblingsfarbe vom Land ab. Aber der Unterschied ist nicht so gewaltig, wie du vielleicht glaubst. Das zeigt eine Studie von YouGov aus dem Jahr 2015

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Wie du sehen kannst, decken in Deutschland die Farben Blau, Rot und Grün ca. 60% der Lieblingsfarben ab. (Lieblingsfarbe Statistik)

 

Hängt es vom Geschlecht ab?

Auch dafür konnte ich eine Studie finden.

Die Technikerschule für Agrarwirtschaft an der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim fand in einer nicht repräsentativen Umfrage folgende Präferenzen heraus.

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Verändert sich die Lieblingsfarbe mit dem Alter?

Die gleiche Studie fragte auch nach dem Alter. Dies fanden sie dabei heraus.

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Hierbei dominierten die Farben Blau, Rot Gelb und Grün.

 

Was sagt Statistika?

Auch eine Umfrage aus dem Jahr 2001 von Statistika mit 2000 Teilnehmern in Deutschland kommt zu einem vergleichbaren Ergebnis.

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Auch hier liegen Blau, Rot und Grün auf den ersten 3 Plätzen, gefolgt von Schwarz und Gelb.

 

Welches sind die 3 magischen Flipchart Farben?

Wenn ich die Statistiken zusammenfasse, komme ich auf 2 einfache Grundsätze:

  • Wenn du die Lieblingsfarbe deiner Zielgruppe kennst, benutze diese
  • Ansonsten liegst du mit Blau, Rot oder Grün statistisch sehr gut.

 

Und was ist deine Lieblingsfarbe?

Der SinnSTIFT David lächelt

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

P.S. Die Farbe Rot passt super zu einem wütenden Gesicht. Alles über Farben und Visualisieren findest du im „Vorsprung durch Visualisierung„.

 

Passende, nützliche Artikel

Einwand zu teuer – Einwandbehandlung im Verkaufsgespräch – Preiseinwände entkräften

Das ist zu teuer Einwandbehandlung Verkaufsgespräch

Hin und wieder höre ich von einem interessierten Leser den Einwand „ Das ist zu teuer “. Wenn du als Coach, Trainer oder Berater unterwegs bist, kennst du diesen Einwand vermutlich auch. Die „Einwandbehandlung zu teuer“ im Verkaufsgespräch darfst du „draufhaben“.

Die Preisverhandlung ist essentiell. Denn wenn die potentiellen Kunden sagen, dass der Preis zu hoch ist, steckt sehr oft, etwas Anderes dahinter.

 

Für wirklich gute Tipps zum Einwand „zu teuer“ führte ich ein Interview mit Verkaufsprofi Christina Bodendieck.

 

Interview mit Christina Bodendieck (Preiseinwände entkräften)

Wir haben uns auf 20 Minuten beschränkt, damit du den Inhalt schnell und einfach konsumieren kannst.

Und hier findest du das Handout, das wir im Video erwähnen.

Anschließend jetzt noch meine ergänzenden Ideen:

Nicht persönlich nehmen

GAAAANZ wichtig. Dein potentieller Kunde meint nicht dich persönlich, er greift nicht dich als Person an. Vielleicht greift er dich auch überhaupt nicht an.

Viele Menschen werten den Einwand „Das ist zu teuer“ als Angriff gegen die eigene Person. Viel klüger ist es aber, wenn du interessiert bleibst.

Eigene „Knöpfe“ kannst du übrigens stilllegen.

 

Weiterhin Zuhören

„Zu teuer“ ist eventuell noch nicht mal ein ernst gemeinter Einwand. Auch Sätze wie „da geht doch sicher noch was am Preis“ zielen in die gleiche Richtung.

Als kluger Verkäufer deiner Produkte oder Dienstleistungen interessiert es dich, welche Wünsche und Bedürfnisse dein zukünftiger Kunde hat.

Dafür gibt es den besten Geheimtipp: „Zuhören“. Und wenn das Gespräch in der Bedarfsermittlung mal stockt, dann kurbelst du den Gesprächsfluss mittels guter Fragen wieder an.

 

Ein Signal für Interesse

Überhaupt – dein potentieller Kunde zeigt Interesse an deinem Produkt und spricht schon mit dir. Das darfst du gerne erstmal bemerken und auch hervorheben – als positives Kaufsignal.

Er nimmt sich die Zeit, um mit dir zu sprechen. Das zeigt dir, dass es mindestens einen Aspekt an deinem Angebot gibt, der ihn interessiert.

Diesen Aspekt willst du finden und ins Rampenlicht rücken. Dann wird eventuell auch die „Einwandbehandlung zu teuer“ unnötig.

 

Einwandbehandlung „Zu teuer“ – Im Verhältnis wozu

Lass uns mal die Worte genauer betrachten. Im Satz „Das ist zu teuer“ fehlen etliche Informationen, die dein Gegenüber in seinem Kopf für selbstverständlich hält. Doch gesagt hat er sie nicht.

Womit vergleichst du mein Angebot? Hast du schon mal ein solches Produkt erworben?“  Und schon bist du wieder im Gespräch. „Was hat dir am anderen Produkt gut gefallen? Was nicht?“ Du erhältst wertvolle Hinweise darauf, was deinen Kunden interessiert und was ihm wichtig ist.

 

Zu teuer – Für wen

Der Satz „Das ist zu teuer“ enthält noch weitere Tilgungen. Für wen ist das Produkt zu teuer? Vermutlich für den Kunden. Aber vielleicht muss er den Kauf noch mit einer dritten Person rechtfertigen (Chef, Mitinhaber, Ehepartner, usw.)

Du hast hier die Chance, den Entscheider herauszufinden. Steht er vor dir? Oder ist es eine komplett andere Person, die du vielleicht auch noch überzeugen musst.

 

Es gibt kein IST

Noch eine kleine Bemerkung zum Wort IST. Das zementiert einen Zustand ein und lässt wenig Raum. Doch dabei SIND die wenigsten Sachen einfach so.

Im Satz „Das ist zu teuer“ versteckt sich oftmals ein „Das ist MIR zu teuer“ oder ein „Das möchte / kann / darf ich mir nicht leisten.“

Wenn du durch Fragen herausfindest, welche die echten Hürden sind, nimmt dein Gespräch eine viel produktivere Entwicklung.

 

Weitere Zahlungsmodelle anbieten

Geht es dem Kunden um die Höhe der Kosten oder hat er das Geld gerade einfach nicht flüssig? Dann hilft dir vielleicht, wenn du alternative Zahlungsmodelle anbieten kannst.

Bequeme Ratenzahlung in mehreren Teilbeträgen könnten den Ausschlag für einen Kauf geben

 

Den Wert kommunizieren

Du hast dem Kunden viel zugehört und auch ein paar Nachfragen gestellt. Jetzt bist du vorbereitet, um den nächsten Schritt zu machen.

Du bietest dein Produkt an und hebst die Eigenschaften hervor, die laut eurem Gespräch für deinen Kunden ausschlaggebend sind. So hebst du den Nutzen für deinen Kunden hervor.

Zusatztipp: Kombiniere die Eigenschaften mit dem Nutzen. Beispiel: „Dieser Online Kurs wird persönlich betreut. Du brauchst also nicht befürchten, mit eventuellen Fragen alleine zu bleiben. Wir sind für dich da.“

 

Referenzrahmen

Jeder Mensch versucht, eine neue Information mit vorhandenen Maßstäben abzugleichen. Und der Preis ist als Zahl so wunderbar klar. Deswegen präsentierst du den Preis für deine Leistung im Brustton der Überzeugung.

Auf keinen Fall solltest du fragen, was dein Kunde denn bereit wäre zu zahlen. Damit setzt er dann den Referenzrahmen und jede Verhandlung wird sich daran messen. Aber zur „Einwandbehandlung zu teuer“ kannst du einen anderen Referenzrahmen ins Gespräch bringen, der höher ist. Vielleicht wieviel Geld du dieses Jahr schon für Fortbildungen ausgegeben hast.

 

RONI – Return on Not-Investing

Du kennst sicherlich den ROI, den Return-on-Invest. Es ist das Verhältnis aus Investition zu Ertrag. Je höher der ROI ist, desto besse ist eine Investition.

Dreh es doch einfach mal um: „Kannst du es dir leisten, es nicht zu kaufen?“ Was bedeutet es für dein zukünftiges Leben, wenn du diesen Kauf jetzt nicht tätigst?

 

Warum ist es dennoch interessant für dich?

Der Kunde hat schon ein Kaufsignal gesendet, indem er über den Preis reden will. Du kannst also unterstellen / vermuten, dass er interessiert ist. Frag ihn doch einfach mal offen:

Kunde sagt: „Das ist zu teuer.“

Du fragst: „Warum ist es dennoch interessant für dich?“

 

Du leitest seinen Einwand um und fragst nach dem dahinterliegenden Bedürfnis, das dein Produkt für ihn erfüllt.

Eventuell kommt der Kunde später auf seinen Einwand „Das ist zu teuer“ zurück. Dann nimm diesen Einwand auf jeden Fall ernst, er hätte ihn sonst nicht wiederholt.

Auf keinen Fall solltest du automatisch was beim Preis machen, nur weil der Kunde es anspricht.

 

WIE kannst du es dir leisten vs. ZU teuer

Und jetzt noch mein letzter Gedanke zum Thema. Es geht um das Unternehmer-Mindset. Ein Angestellter sagt sich: „Das ist zu teuer“. Ein Unternehmer denkt anders.

Ein Unternehmer, der den Sinn einer Investition sieht, dem aber aktuell nicht die nötigen Mittel zur Verfügung stehen, fragt sich: „Wie kann ich das nötige Geld dazu besorgen?“

Einwand zu teuer - Einwandbehandlung im Verkaufsgespräch - Preiseinwände entkräften 16 Dazu ein Bespiel aus meinem Online Kurs „Digital Zeichnen am iPad mit Procreate“:  Ein iPad ist in der Tat ein wertvolles Stück Hardware und nicht jeder ist bereit, dafür 600€ und mehr auszugeben.  Schon 3x bekam ich (bislang) eine Antwort wie diese:

„Hallo David, ich würde gerne in deinem Kurs digital zeichnen lernen, das würde mich beruflich echt weiterbringen, aber ich habe leider kein iPad.“

Und meine Antwort lautet: „Du kannst durch mein Partnerprogramm an jedem verkauften Kurs mitverdienen. So hast du in kurzer Zeit dein eigenes iPad.“ Ich liebe es, mit selbstbestimmten Menschen zu arbeiten. Du auch?

 

Hast du den Entscheider / Stakeholder vor dir?

Das kann auch ein Grund sein, warum dir der Vorwand „Das ist zu teuer“ genannt wird. Dann nämlich, wenn noch weitere Personen über den Kauf entscheiden müssen. Im privaten Bereich kann das der Ehepartner sein, im beruflichen Kontext sind es vielleicht der Chef, die Einkaufsabteilung oder der Betriebsrat.

Weil dies ein eigenes, großes Feld ist, findest du meine Tipps dazu in einem eigenen Artikel.

Entscheider finden: Präsentierst du bei denen, die Entscheidungen treffen?

 

Öfters mal Offtopic?

So, dieser Artikel war jetzt mal ziemlich Off-Topic, also jenseits vom Zeichnen und Flipcharts.

Hat er dir trotzdem gefallen? Möchtest du mehr?
Dann schreib es in die Kommentare!

Der SinnSTIFT David lächelt

SinnSTIFTende Grüße,
Dein David

 

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