5 Tipps für mehr Motivation

Tipps-mehr-Motivation

[ein Gastartikel von Uta Färber] Versuchst Du, Dich in dieser Welt zu finden? Möchtest Du den Job wechseln oder ein eigenes Unternehmen gründen? Versuchst Du, Gewicht zu verlieren oder eine schlechte Angewohnheit loszuwerden? Zweifelst Du ständig?

Wenn Du Dich im Moment weniger motiviert fühlst als immer, bedeutet dies nicht, dass Du eine Phase der Stagnation hast, im Gegenteil, es kann bedeuten, dass Du auf dem Weg zum Erfolg bist. Die Motivation ist eine der komplexesten Komponenten des Erfolgs.

Wenn ich verstehe, dass mich Faulheit überfordert, finde ich verschiedene Möglichkeiten, mich selbst zu motivieren.
Ich habe für mich die fünf effektivsten Techniken hervorgehoben, die ich mit Dir teilen möchte.

 

Warum ist Motivation wichtig?

Die Motivation ist die treibende Kraft hinter dem Erfolg. Sie bietet die folgenden Vorteile.

1. Erhöht die Nachhaltigkeit

Die Motivation ist der Wunsch, die Bedürfnisse nach Selbstentwicklung zu befriedigen. Sie regt einen Menschen dazu an, komplexe Dinge zu tun. Sie ist eine Art innerer Kern des Menschen.

 

2. Entwickelt die Initiative

Eine motivierte Person ist energisch und hat einen ausreichenden Anteil an Einfallsreichtum. Sie ist frei, selbstbewusst und immer bereit, Verantwortung für die Folgen ihrer Entscheidungen zu übernehmen.

 

3. Fördert die angeborene Neugier

Die Neugier ist der wichtigste Teil der menschlichen Entwicklung. Je mehr ein Mensch sich für alles in seiner Umgebung interessiert, je mehr stellt er sich ständig die Frage: „Warum?“, „Wie?“, desto mehr entwickelt er sich moralisch und intellektuell.

 

5 Tipps, sich zu motivieren

1. Baue Deine innere Harmonie und Dein Selbstwertgefühl auf

Manchmal liegen die Gründe für unser Versagen in uns. Ein Mangel an Motivation ist das logische Ergebnis negativer Gefühle und einer langen Zeit der Depression.

Wenn Deine innere Harmonie abnimmt, fängst Du an, an Dich selbst zu zweifeln, Dein Selbstwertgefühl nimmt ab und Du kannst nicht alle Anstrengungen unternehmen, um erfolgreich zu sein.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, innere Harmonie und Zuversicht zu erreichen, aber einer meiner Favoriten ist die Verwendung von Affirmationen.

Affirmationen helfen Dir dabei, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln, Dein Ziel klar zu definieren, Dich auf positive Momente im Leben zu konzentrieren, nicht aufzugeben und an Deinen Traum zu glauben. Hier sind einige Beispiele für wirklich wirksame Affirmationen.

  1. Ich bin der Meister meines eigenen Lebens.
  2. Nichts kann mich brechen.
  3. Ich habe die Macht zu wählen, was ich will und so zu leben, wie ich will.
  4. Ich kann alles erreichen, was ich will.

Wiederhole diese Aussagen täglich und Du wirst feststellen, dass Du selbstbewusster wirst und Deine Gedanken besser verstehst.

 

2. Erinnere Dich an Deine Erfolge und vergleiche Dich nur mit Dir selbst

Überprüfe alle Deine kleinen und großen Siege, um die Motivation für eine bessere Leistung wieder zugewinnen.

Du kannst sie aufschreiben, erneut lesen und Dich inspirieren lassen, wie viel Du bereits getan hast und wie viel Du in Zukunft tun wirst. Wenn Du darüber nachdenkst, wie stark Du Dich verbessert hast und wie weit Du gekommen bist, steigert Deine Motivation.

Vergleiche in der Zwischenzeit niemals Deine Ergebnisse mit den Ergebnissen anderer Menschen. Denke daran, dass es immer Menschen geben wird, die besser, klüger und stärker sind, und das ist vollkommen in Ordnung. Jeder auf dieser Welt hat seinen eigenen Weg zum Erfolg, und kein Weg ist einfach und angenehm.

Wenn Du anfängst, Dich mit anderen zu vergleichen, kann dies zu einem Rückgang der Motivation und zu geringer Selbstsicherheit führen. Konzentriere Dich stattdessen auf Dich.

Überprüfe Deine persönlichen Ziele, Deine Ergebnisse und sieh, wo Du in der Vergangenheit Fehler gemacht hast und wie Du mögliche Gefahren in der Zukunft vermeiden kannst.

Wenn Du Dein Leben analysierst, wirst Du die Motivation haben, weiterzumachen und Deine Träume zu verwirklichen.

 

3. Mache eine Liste Deiner Ziele

Warum erreichen Menschen ihre Ziele nicht?

„Den meisten Menschen wurde die Wichtigkeit von Zielen nie beigebracht. Mit dem Ergebnis, dass sie auch niemals Ziele setzen. Manchmal haben sie auch Angst vor dem Scheitern“, sagte Brian Tracy, einer der größten Erfolgslehrer der Welt in Sachen Zielsetzung und Erfolg.

Denke daran, dass sowohl das Scheitern als auch der Erfolg ein wesentlicher Bestandteil des Lebens ist. Nimm das Scheitern nicht als Hindernis, sondern als wertvolle Erfahrung, als notwendige Lektion.

Frage Dich bei jedem Scheitern: „Was kann ich lernen?“

Michael Jordan sagte: „Ich habe in meiner Karriere mehr als 9000 Schüsse verpasst. Ich habe fast 300 Spiele verloren. 26 Mal wurde mir vertraut, um das Spiel zu gewinnen, und gewann. Ich habe in meinem Leben immer und immer wieder versagt. Und deshalb gelingt es mir.“

Denke daran, dass das Scheitern Teil der Entwicklung ist.

 

Wie Ziele zu setzen?

Setze Dich ein globales Ziel, es kann sogar unplausibel und unpraktisch klingen.

Teile dieses Ziel in mehrere kleine Ziele (Phasen) auf. Jedes Mal, wenn Du ein kleines Ziel erreichst, erhältst Du die notwendige Motivation, um das Hauptziel zu erreichen.

Denke daran, dass das Ziel spezifisch, realistisch und erreichbar, relevant und zeitgebunden sein sollte.

 

4. Verlasse Deine Komfortzone

Wenn Du Deine Motivation finden möchtest, probiere etwas Neues und Herausforderndes aus. Auch wenn Du kleine Schritte unternimmst, entwickelst Du Dich als Person. Es gibt verschiedene Dinge, die Du ausprobieren kannst.

Probiere beispielsweise eine Aktivität aus, die Dich geistig wachsen lässt (Bildungskurse) oder nimm an einer Veranstaltung teil, die Dich sozial wachsen lässt.

Außerdem ist jede herausfordernde körperliche Aktivität (Yoga, Zumba, Leichtathletik), die Dich körperlich stärker macht, ein wichtiger Schritt für Deine Entwicklung.

Wenn Du etwas tust, das Dich wachsen lässt, gibt es Dir zusätzliche Motivation. Du verstehst, dass Du früher oder später alles erreichen kannst, was Du willst.

Deine eigenen Handlungen, Dein eigenes Beispiel werden zu Deiner Motivation.

 

5. Tu die Dinge, die Dich glücklich machen

Eine positive Einstellung hilft, nicht aufzugeben, immer nach alternativen Wegen zu suchen, um das Ziel zu erreichen, selbstbewusst zu bleiben und dem Negativen nicht zu erlauben, einen dominanten Platz im Leben einzunehmen.

Wo findest Du die notwendige Motivation?

Tu, was Dich glücklich macht. Triff Dich mit Deiner Familie oder Deinen Freunden. Diese Versammlungen werden eine freundliche und warme Atmosphäre schaffen und Dir helfen, Dich zu entspannen.

Finde ein neues Hobby: Sport, Tanzen, Singen, Zeichnen, Kochkurse, Einkaufen, Catering, Camping – alles kann zu einer Quelle positiver Emotionen im Leben werden.

Noch ein Tipp – lach! Lachen verlängert wirklich das Leben.

Gehe ins Kino oder ins Theater, besuche Comedian-Performances, schaue Dich lustige Videos auf YouTube an oder lasse Dich von lustigen Bildern inspirieren.

 

Das Fazit

Um erfolgreich zu sein, musst Du motiviert sein. Die Motivation ist der Hauptanreiz für die notwendigen Maßnahmen.

Wachse persönlich und beruflich, sei immer selbstbewusst, zweifle nicht an Dir selbst und vergleiche Dich nicht mit anderen. Dann wird Dein Leben voller positiver Emotionen sein und Du wirst Dich immer inspiriert und stark fühlen, das zu tun, was Du willst.

 

Über die Autorin

Uta Färber Uta Färber ist die Besitzerin der Website Busen-Freunde.com. Uta ist eine unverbesserliche Optimistin, die mithilfe lustiger, berührender, romantischer und weiser Sprüche versucht, das Leben anderer Menschen glücklicher und interessanter zu machen.

 

Geld macht nicht glücklich – Was ist wahr und was nur Mythos?

Geld macht nicht glücklich

Den Spruch hast du sicherlich schon mal gehört. Ist es wahr – oder nicht? Wie viel ist Fakt und wieviel ist Mythos? Macht Geld weniger traurig?

Lass es uns in diesem Artikel herausfinden.

 

Hängen beide Faktoren überhaupt zusammen?

Mal ehrlich, es gibt sie alle.

  • Ich kenne arme Menschen, die glücklich sind.
  • Reiche Menschen, die glücklich sind
  • Arme Menschen, die unglücklich sind.
  • Und reiche Menschen, die unglücklich sind.

In dem Spruch wird also sprachlich eine Verknüpfung so dargestellt, als wäre es sowas wie ein Naturgesetz. Wenn A, dann B. Das kann ich mir aufgrund meiner Erfahrungen kaum vorstellen. Macht etwa wenig Geld glücklich? Vielleicht hängen Geld und Glück auch gar nicht voneinander ab. Und glücklich macht dich ganz etwas Anderes.

Was sagt dazu die Forschung?

 

Das Easterlin-Paradox

Der Ökonom Richard Easterlin untersuchte, inwieweit mehr Geld zu mehr Zufriedenheit führt. Dabei kam er zu der Erkenntnis, dass ab einem gewissen Niveau der Einfluss von noch mehr Geld auf die Zufriedenheit abnimmt.

Oder anders ausgedrückt:

Sobald du ein gewisses Niveau erreicht hast, macht dich mehr Geld nicht viel glücklicher.

 

Der Weg in die Hölle – der Vergleich mit Anderen

Stell dir bitte Folgendes vor: Du verdienst 5.000€ im Monat und dein Nachbar nur 4.000€. Wie fühlt sich das an?

Und jetzt vergleiche, was passiert: Du verdienst 8.000€ im Monat, aber dein Nachbar 10.000€. Wie ändert sich dein Gefühl?

Vermutlich fühlst du dich im 2. Fall ungerecht behandelt und das obwohl die absolut gesehen jetzt viel mehr verdienst.

Der Vergleich mit Anderen führt also meist zu einem schlechten Gefühl.

 

Ist es eigentlich die Aufgabe vom Geld, mich glücklich zu machen?

Spüre mal in dich hinein und stell dir vor, du hast ganz viel Geld im Lotto gewonnen, z.B. 30 Millionen €. Was macht dich daran glücklich? Wirst du dadurch automatisch glücklich? Oder stellst du dir gerade vor, was du mit dem Geld anstellen könntest?

Die wenigsten denken an den Besitz des Geldes, sondern daran, was sie damit machen würden. Und es sind die Möglichkeiten, die Vorstellungen, die Erwartungen der tollen Dinge, die sich mit Geld anstellen lassen.

Geld macht dich nicht glücklich

Viel Geld verdienen nur die Anderen

Kommt es dir auch manchmal so vor, dass Geld-Sprüche nur von Menschen genutzt werden, bei denen es am Geld mangelt?

Dabei ist es heute so einfach wie noch nie in der Geschichte der Menschheit, mit einem eigenen Unternehmen zu starten.

Wenn du heute ein Online Business starten willst, liegen die Basiskosten gerade mal bei 5€ pro Monat für eine Webseite, die dir gehört. Mal ehrlich, viele verqualmen das pro Tag. Wie setzt du dein Geld ein? Nutzt du es für Dinge, die dich glücklich machen?

Ich will jetzt nicht das Unwort „Geld verdienen im Internet“ unnötig bemühen, aber gerade das Ausprobieren und Testen möglicher Geschäftsideen ist heute wirklich sehr einfach möglich. Du kannst auch mit deiner Leidenschaft Geld verdienen, z.B. T-Shirts designen oder Online Kurse gegen Provision empfehlen. Endlose Möglichkeiten.

 

Diese 2 Sachen verhindern deinen Erfolg

Entweder weißt du nicht, wie du es angehen sollst. Dir fehlt die Anleitung, das Rezept. Dafür gibt es Kurse und Bücher.

Oder dir fehlt der Antrieb. Beide Probleme habe ich schon in einem anderen Artikel beschrieben: „Erfolglos – bist du zu dumm oder zu faul?

Du hast es selbst in der Hand, ob Geld oder Glück oder beides in dein Leben kommen dürfen.

 

Wie ist dein Leben in richtig?

Coaching Karten - dein bester Tag - das optimale Ergebnis Stell dir doch mal die Frage: „Wie sieht dein Leben in richtig aus? Die beste Version deiner besten Version?“.

Hast du da viel Geld zur Verfügung oder nicht? Stell dir vor, was du damit alles anfangen kannst. Du kannst auch viel Gutes damit bewirken.

Ich glaube ja, glücklicher macht es dich, wenn du der Tätigkeit nachgehen kannst, die aus deinem inneren kommt.

 

Also – Ist Geld dein Freund?

Möchtest du mehr Geld verdienen? Dann betrachte Geld als deinen Freund. Von einem Freund würde man erwarten, dass man gut über ihn spricht – selbst wenn er gerade mal nicht da ist.

Wie sprichst du über Geld?

Wie denkst du über Geld?

 

Schreibe es in die Kommentare!

 

Weitere Ressource:

Schlank und Schön dank Flipcharts ▷ dein Bindegewebe stärken

Bindegewebe stärken Flipchart

Cellulite & Orangenhaut sind ja eher totgeschwiegene Themen. Doch wenn du dein Bindegewebe stärken, Cellulite bekämpfen & deinen Winkearm trainieren möchtest, dann habe ich hier ein wirklich ungewöhnliches Workout für dich:

Am Flipchart gestalten, zeichnen & präsentieren

In der Tat, das klingt sehr merkwürdig und ungewöhnlich, aber es wirkt. Und wer sieht nicht gerne gut aus, hat eine straffe Haut

Ich werde dich gleich mal durch die Zahlen dahinter führen.

 

Sitzen ist das neue Rauchen

Das hast du sicherlich schon mal gehört und es gibt dazu auch ein gutes Buch. In aller Kürze

  • Sitzen wirkt sich negativ auf Zucker- und Fettstoffwechsel, Blutfluss und Gefäßfunktion aus.
  • Entzündungsprozesse werden gefördert.
  • Muskeln bauen ab.
  • Fettzellen füllen sich.
  • Sitzen verbraucht kaum Energie, der Organismus arbeitet im Sparmodus.
  • Menschen, die viel sitzen, haben ein um 90% erhöhtes Diabetes-Risiko.
  • Arterien werden in Leiste und Kniekehle abgeknickt, dadurch erhöht sich das Risiko für Gefäßverkalkung und das kann zu koronaren Herzkrankheiten und einen Schlaganfall führen.
  • Sitzen begünstigt das Entstehen von Ödemen und Thrombosen, weil die Muskelpumpe ruht.
  • Schon bei 30 Minuten Sitzen steigt der Blutdruck.

Wow, da musste ich bei der Recherche zu diesem Artikel erstmal schlucken. Doch ignorieren macht es nicht besser. Also ran.

 

Stehen erhöht die Herzfrequenz

Kennt du diese Präsentationen, wo die Rednerin / der Redner vor seinem Bildschirm sitzt und monoton den Text vorliest?

Steh für deine nächste Präsentation einfach mal auf. Schon allein das wird dich und deine Botschaft ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

Durch das Stehen verbrennst du 0,7 Kalorien pro Minute mehr. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber pro Stunde macht das 42 Kalorien mehr.

Und wenn du von jetzt an nur 3 Stunden pro Tag mehr stehst, dann hast du in einer Arbeitswoche 630 Kalorien zusätzlich verbrannt.

 

Zusätzlich Winkearme trainieren

Wenn du am Tisch / Laptop präsentierst, dann ist deine Gestik noch zusätzlich eingeschränkt. Deine Arme ruhen meist auf dem Tisch, weil du die Maus bedienen musst. Mal ehrlich, so kannst du niemanden begeistern.

Winkearm trainieren

Wenn du am Flipchart präsentierst, dann kannst du deine ganze Gestik einsetzen. Du zeichnest am Flipchart und zeigst immer wieder auf die wichtigen Stellen.

Und jedes Mal, wenn du deine Arme über Hüfthöhe erhebst, dann verbrauchst du nochmal zusätzliche Kalorien. Und trainierst deine Winkearme durch die Muskelanspannung. Zusätzlich wirst du dein Bindegewebe stärken.

Bindegewebe stärken Cellulite Winkearm

Fazit

Du schlägst also 2 Fliegen mit einem Flipchart, wenn du bei deiner nächsten Präsentation aufstehst, ans Flipchart gehst und dort einen begeisternden Vortrag hältst.

 

Welche weiteren, positiven Vorteile fallen dir beim Flipcharten ein?

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Weitere passende Beiträge:

Erfolglos – Bist du dumm oder zu faul?

Erfolglos-zu dumm zu faul

Bist du erfolglos, bei dem was du tust? Hechelst du deinen Zielen hinterher? Hast du große Ambitionen, aber es wird nichts daraus? Ziehen Andere mit weniger Qualifikation an dir vorbei? Dann ist dieser Artikel für dich.

Aber Achtung: Dieser Artikel ist offen, ehrlich und kann dir weh tun. Vielleicht zieht es sich in deinem Bauch so richtig zusammen, während du hier weiter liest. Wenn das so ist, dann bist du auf dem richtigen Weg. So ist das nun mal mit der Wahrheit. Die Wahrheit teilt manchmal harte Kinnhaken aus.

 

Was braucht man, um sich erfolglos zu fühlen?

Die wichtigste Zutat hierfür ist: eine Erwartung, ein Ziel. Denn womit solltest du dich sonst vergleichen?

Du brauchst also einen Vergleich, ein SOLL für dein IST. Sonst kannst du dich nicht erfolglos fühlen.

Die Meisten von uns machen sich das SOLL nur nie bewusst. Irgendwo tief im Inneren gibt es einen unbewussten Vergleichsmaßstab. Das kann ein Vorbild aus der Kindheit sein. Oder jemand in deinem derzeitigen Leben, der DEIN Leben lebt.

Warum bin ich noch kein YouTube-Influencer? Warum habe ich noch keine glückliche Beziehung? Warum fehlt mir immer das Geld für meine Wünsche?

Merkst du es?

Ohne Erwartung, keine Enttäuschung!

Lass das sein und du fühlst dich nicht mehr erfolglos. Aber du möchtest dich vermutlich erfolgreich fühlen, oder?

 

Soll ich jetzt ohne Erwartungen durchs Leben gehen?

Die typische, erste Gegenreaktion, oder? Kenne ich auch von mir. Und du vermutlich auch. Erstmal die Arme vor der Brust verschränken und den Kopf schütteln. Von einem Extrem ins Andere.

Das kannst du so machen. Bist ja ein freier Mensch. Niemand hindert dich daran. Habe ich auch so gemacht.

Doch das blöde Gefühl blieb trotzdem. Und natürlich blieb ich erfolglos.

Ich bin der festen Überzeugung – Du weißt, wie „dein Leben in richtig“ wäre.  Deshalb hat Ignorieren und Wegdenken auch keine Aussicht auf Erfolg.

 

Nimm erstmal an, was da ist.

Du fühlst dich scheiße, weil du deine Ziele noch nicht erreicht hast. Und das wurmt dich. Kann ich gut verstehen.

Aber du brauchst dich nicht darüber ärgern.

Wenn du von Hamburg nach München reisen willst, brauchst du dich auch nicht darüber ärgern, wenn du noch im Hamburg stehst. Das verändert gar nichts. Akzeptiere erstmal, wo du derzeit bist. Auch wenn das aktuell bedeutet, dass du dich erfolglos fühlst.

Und nimm deine Gefühle bewusst wahr, denn sie sind jetzt da – sie wollen von dir gespürt werden.

Tu das. Spüre rein.

Erst jetzt kannst du was verändern.

Bist du erfolglos? Dann hat es 3 mögliche Ursachen. Bu bist zu dumm, zu faul oder zu feige. Doch was hilft dann?

Es gibt 3 Erfolgsverhinderer

Wenn du in deinem Leben etwas nicht erreicht hast, was du erreichen wolltest, dann kann das an 3 Gründen liegen. Nur diese 3 können es sein, wenn du noch immer erfolglos bist.

Entweder

  1. bist du dumm oder
  2. du bist faul oder
  3. du hast Angst

Wow, das muss man erstmal sacken lassen, oder?

 

Was ist mit äußeren Umständen?

Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen auch die Macht - Coaching Karten

Nein, äußere Umstände können wir quasi nicht gelten lassen. Denn das würde dich als Gestalter deines Lebens entmündigen. Und dich direkt am Start erfolglos werden lassen.

Wenn du daran glaubst, dass die Anderen an deinem Schmerz und deinem Leiden schuld sind, dann verlasse bitte diesen Artikel. Dann bist du für den Rest noch nicht bereit. Dann bleib bitte sehr erfolglos und jammere alle die Ohren zu.

Somit verabschiede ich mich jetzt von dir. Leide noch weiter, bis du genug gelitten hast. Und wenn du es leid bist, länger zu leiden, dann komm gerne zurück.

 

Zu dumm?

Du hast keine Ahnung  und  keinen Plan von Sache. Das kommt vor. Und zwar immer wieder. Wenn du an Anfang einer neuen Fähigkeit stehst, ist es ganz natürlich, dass dir Wissen fehlt.

Blöd nur, wenn du es dabei belässt. Wenn du nichts daran änderst.

Dann bleibst du erfolglos und noch schlimmer: Du verschwendest deine Lebenszeit.

 

Mal angenommen, ich wollte einen Kuchen backen. Und angenommen, es wäre der erste Kuchen meines Lebens. Dann wäre es doch sehr klug, wenn ich mir ein Rezept fürs „Kuchen backen“ von jemandem besorge, der nachweislich leckere Kuchen hin bekommt.

Und wenn ich am Flipchart zeichnen möchte, dann würde ich doch auch jemanden fragen, der sich damit auskennt. Oder?

Alles Andere wäre doch dumm, oder?

 

Zu faul?

Coaching Karten - ist es dein ziel Du kannst es auch gerne anders nennen, wenn faul zu hart für dich klingt. Wie klingt Bequemlichkeit für dich? Kannst du dich damit anfreunden? STOP, merkst du wie wir es uns gerade bequem machen?

Wenn du ein großes Ziel verfolgst (Nebenbei ein Tipp zur Wortwahl: Wie lange willst du es noch verfolgen? Wie wäre es mit Erreichen?), dann kann dich doch nichts zurückhalten? Dann brennst du doch dafür und bleibst dran, bis du es erreicht hast.

Überprüfe, ob das Ziel wirklich deines ist! Und dann lass nicht mehr los.

Manche sind auch zu eitel, um eine bestimmte Tätigkeit zu erledigen. Sie sind sich dafür zu schade. Und dass ist wirklich schade.

 

Zu feige?

Ach ja, die liebe Angst. Natürlich macht sich evolutionär Sinn. Sie beschützte uns vor wilden Tieren und ich würde keinem Grizzlybär entgegentreten.

Aber worüber reden wir hier? Was kann dir heute passieren? Jetzt mal ernsthaft.

Du könntest nicht die Gehaltserhöhung bekommen. Du könntest halt nicht den Traumpartner finden und ansprechen? Du könntest an deinem Wohnort bleiben.

 

Coaching Karten - dein bester Tag - das optimale Ergebnis Und jetzt stell dir mal im Vergleich vor, wie geil dein Traumleben wäre! Wenn all das wahr wäre, was du dir erträumst. Große Klasse, oder?

Ich würde die Angst sinnvoll einsetzen! Wie blöd wäre mein Leben, wenn ich nicht meine Ziele erreiche? Davor sollte ich Angst haben.

 

Welche Ursache hält dich erfolglos?

Ich vermute mal, niemand wird hier einen Kommentar abgeben, weil er / sie sich nicht traut.

Oder doch?

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

SMART Methode: Warum Ziele SMART formulieren NICHT reicht!

Ziele SMART formulieren

Von überall hört man: „Du sollst deine Ziele SMART formulieren! Ziele müssen schriftlich festgelegt werden!“ Doch stimmt das wirklich? Als Projektleiter musste ich jahrelang Ziele definieren. Was wollen wir erreichen? Und wie formuliert man Ziele?  Diesmal erfährst du von mir, was ich von der SMART-Methode halte.

 

Ziele SMART setzen: Die SMART-Formel

Lass uns zuerst einmal einen Blick auf die weltberühmte SMART-Methode (siehe auch Wikipedia) werfen. SMART ist ein Akronym und steht für die Bausteine:

  • S = Spezifisch
  • M = Messbar
  • A = Akzeptiert
  • R = Realistisch
  • T = Terminiert

Gucken wir uns die einzelnen Faktoren mal an.

 

S – Spezifisch

Wenn du dein Ziel nicht kennst, wirst du dort auch nie ankommen. Deshalb macht es wirklich Sinn, sehr genau festzulegen, WAS du erreichen möchtest.

Bei deinem Navi gibst du auch nicht „Irgendwo in den Süden“ ein. Im Reisebüro buchst du nicht „Bloß nicht Ballermann.“

Ein spezifisches Ziel klärt, WAS GENAU es sein soll.

Beispiel: „Ich möchte glücklicher sein“ ist nicht sehr spezifisch. Doch „Ich achte bewusst auf mein Stress-Level und nehme mir Zeit zur Entspannung, wenn es nötig ist.“ lässt dein Ziel schon viel spezifischer werden.

Also: Ziele formulieren und zwar spezifisch.

 

M – Messbar

Nach WAS geht es jetzt in Messbar darum, WIEVIEL du möchtest. Denn wie sollst du wissen, dass ein Ziel erreicht wurde, wenn du nicht genau geklärt hast, wieviel du möchtest.

Schlecht: „Mehr Geld“, „weniger wiegen“, „weniger rauchen“, „mehr Sport“ sind vor allem durch den Vergleich ungeeignet.

Besser: Mach es konkret mit „ich verdiene monatlich 5.000€“, „Am 1.1.2020 wiege ich 80kg“, „Ich rauche pro Woche höchstens 5 Zigaretten“, „An mind. 3 Tagen in der Woche jogge ich mindestens 30 Minuten lang“.

 

A – Akzeptiert

Möchtest du das Ziel überhaupt wirklich erreichen? Oder sprechen Gründe für dich dagegen? Wenn dich Blockaden daran hindern, wirst du deine Ziele nur mit viel Willenskraft und Disziplin erreichen.

Gerade wenn in Projekten Ziele erreicht werden sollen, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Ansonsten wirst du viel Zeit und Energie mit Störungen zu kämpfen haben

 

R – Realistisch

Dein Ziel muss realistisch sein, damit es SMART ist. Also prüfe, ob du es überhaupt erreichen kannst. Ansonsten wirst du viel Zeit und Energie verschwenden.

Aber sind realistische Ziele wirklich inspirierend?

 

T – Terminiert

Ohne konkrete End-Zeit kannst du nicht messen, ob du dein Ziel erreicht hast. Außerdem haben Projekte oft ein gegebenes Ende und müssen bis dahin fertig sein.

Terminiert ist stark mit messbar verknüpft.

 

100% Erfolgsgarantie?

Aus meiner eigenen Erfahrung sind SMARTe Ziele keine Garantie für den Erfolg. Projektmitarbeiter halten sich aus unterschiedlichen Gründen nicht an die Zusagen und auch ich merke bei mir persönlich immer mal wieder Tendenzen zur Rebellion, obwohl ich die Ziele smart formuliert habe.

Aber ich merke immer wieder, dass Ziele planen und formulieren DER wichtigste Prozess ist. Egal, ob du die SMART Methode nutzen möchtest oder etwas anderes. Formulierte Ziele wirken einfach besser als vage Zielvorstellungen.

Hauptsache ist: du beschäftigst dich mit deinem Ziel.

 

Was fehlt?

Als SinnSTIFTer fehlt mir im SMART Modell definitiv die Einordnung ins großer Ganze. Wie zahlt es auf das große Ziel ein? Ich mag es, wenn ich aus großen Zielen meine kleinen Unterziele ableiten kann.

Zudem ist die SMART Formel so kühl und sachlich. Da kommt bei mir keine große Motivation auf. Ich möchte vom formulierten Ziel quasi getragen werden, es darf mich mitreißen.

 

SinnSTIFTende Tipps zum Ziele setzen

Hier kommen meine ganz persönlich gefärbten Tipps zum Ziele setzen.

Übernimm davon, was dir gefällt:

  • Integriere dein WARUM. Weshalb ist dir dieses Ziel wichtig?
  • Formuliere dein Ziel im erreichten Zielzustand. Was siehst, hörst, fühlst du dann?
  • Prüfe innerlich, ob alles für die Zielerreichung passt. Oder steht dir gefühlt noch etwas im Wege.
  • Möchtest du am Liebsten sofort aufspringen und loslegen. Oder inspiriert es dich, wenn es nur schwer erreichbar ist?
  • Kannst du dein Ziel zeichnen? Dann ist es sehr konkret. Du kannst dich ja schlank zeichnen.

Um alle deine Ziele in ein großes, ganzes Bild zu verpacken, habe ich hier eine Vorlage zum Ziele visualisieren erstellt. Und um an deinen Zielen dranzubleiben, kennst du schon die Coaching Bilder und das Coaching Karten Set?

 

Wie setzt du deine Ziele?

Jetzt bist du dran. Schreib mir einen Kommentar, wie du deine Ziele setzt und erreichst? Welche Hürden hast du dabei und was hast du bereits gelernt / verbessert?

SMART Methode: Warum Ziele SMART formulieren NICHT reicht! 1

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

die Heldenreise ✅- Storytelling Beispiele

Die Heldenreise - Erfolgsstruktur für Storytelling

Die Heldenreise – kennst du schon diese Struktur?
Sie ist Grundlage fast aller Hollywood-Filme wie Star Wars, Disney/Pixar, Titanic, Harry Potter, die Matrix usw. Das sind nur einige Storytelling Beispiele, du findest sicherlich noch viele mehr. Nichts ist leichter als mit der Heldenreise Storytelling vorzubereiten. Wenn du für die Heldenreise Beispiele suchst, hier findest du sie.

Darüber hinaus eignet sie sich hervorragend für Coaching-Prozesse. Du kannst deine derzeitigen Herausforderungen einorden und siehst, welcher logische nächste Schritt nun folgt. Oder du nutzt diese Struktur für deine Flipchart Präsentationen.

Die Heldenreise beim Storytelling einzusetzen, eignet sich sehr gut für Content Marketing auf Social Media Kanälen.

Hier siehst du, wie die Zeichnungen entstanden sind:

 

Der Mythenforscher Joseph Campbell fand heraus, dass alle großen Geschichten der Menschheit (z.B. Gilgamesch-Epos, Nibelungen-Saga, u.v.m.) eine gemeinsame Struktur haben. Alle diese Erzählungen folgen einem ähnlichen Drehbuch, auch wenn die Details unterschiedlich sind.

Paul Rebillot machte daraus eine Methode für Coaching und Therapie.

Christopher Vogler entwickelte für Drehbuchschreiber eine Anleitung, die auf der Heldenreise basiert.

Und weltweit bekannt wurde die Heldenreise, als George Lukas sie als Grundlage für seine Star Wars Filme machte.

 

 

Hier die Schritte im Einzelnen:

1. Die gewohnte Welt

1-Heldenreise-die-gewohnte-Welt Dies ist der Startpunkt der Heldenreise.

Der Held lebt friedlich, ist aber irgendwie nicht zufrieden, weil etwas nicht stimmt.

Harry Potter wohnt unter der Treppe bei seinen Verwandten, Luke Skywalker lebt auf der Farm seines Onkels auf Tattoine. So startet die Heldenreise.

 

2. Der Ruf

2-Heldenreise-der-Ruf Das Abenteuer ruft den Helden. Es gibt Andeutungen, dass es da draussen noch eine weitere Welt gibt.

Harry bekommt Einladungen aus Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberrei. Luke findet beim Reinigen von R2-D2 eine versteckte Botschaft der Prinzessin, die Meister Kenobi um Hilfe ruft.

Wenn der Held den Ruf ignoriert, wird er meistens stärker und lauter, bis er unüberhörbar wird. Denke mal an die vielen Briefe an Harry.

 

3. Weigerung

3-Heldenreise-die-Weigerung Hach, wie schön ist doch die Komfortzone. „Ist doch eigentlich gar nicht schlecht hier“.

Der Held weigert sich noch, die gewohnte Welt zu verlassen. Es stehen vielleicht noch Verpflichtungen im Weg oder ein fieser Onkel, der alle Briefe zerreißt.

Luke kann seinen Onkel nicht auf der Farm allein lassen, er wird dort doch gebraucht. Und Neo aus der Matrix traut sich noch nicht, über den Fenstersims zu entkommen.

 

4. Der weise Mentor

4-Heldenreise-der-weise-Mentor Jeder Held findet einen Mentor. Das ist jemand, der die Erfahrungen schon gemacht hat, die dem Helden noch bevor stehen. Der Mentor gibt dem Helden nicht einfach Wissen, er lässt ihn die passenden Erfahrungen sammeln.

Für Harry Potter wird es Prof. Dumbledore sein, für Luke Skywalker ist es Obi Wan Kenobi und für Neo steht Morpheus als Mentor zur Seite. Für Frodo Beutlin in „der Herr der Ringe“ steht Gandalf mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

5. Die Schwelle

5-Heldenreise-die-erste-Schwelle Oft unfreiwillig wird der Held zum Aufbruch gezwungen. Von nun an gibt es kein Zurück. Manchmal taucht ein Schwellenwächter auf. Der Held muss seine Entschlossenheit beweisen.

Die Farm von Onkel Owen verbrannt, deshalb gibt es nichts, was Luke noch auf Tattoine hält. Hagrid kommt, holt Harry ab und nimmt ihn in die Winkelgasse mit. Damit startet die andere Hälfte der Heldenreise.

 

6. Werkzeuge + Freunde

6-Heldenreise-Freunde-Helfer-Gefährten-Werkzeuge Damit der Held die Aufgaben bewältigen kann, die vor ihm liegen, findet er Freunde und Werkzeuge.

Beides wird unserem Helden bei seinem Weg helfen. Hermine & Ron werden Harrys beste Freunde, Harry erhält Zauberstab, Kessel und Bücher.

Zu Lukes Team gesellen sich Han Solo, Chewbacca und natürlich bekommt er ein Lichtschwert. Manche Werkzeuge bleiben dem Helde während der gesamten Heldenreise erhalten. Andere kommen währenddessen hinzu.

 

 

7. Prüfungen / Tests

7-Heldenreise-Prüfungen-Test-Training Würde der Held jetzt schon dem fiesen Oberschurken entgegen treten, hätte er keine Chance. Alle Prüfungen und Tests, die jetzt „passieren“ sind nötig, um den Helden vorzubereiten. In Filmen ist dieser Teil der Heldenreise der längste Teil.

Neo kämpft in der Kung Fu Simulation mit Morpheus und trainiert sein Bewusstsein / Mindset. Harry erlernt Zaubersprüche und Luke übt sich im Lichtschwertkampf, mit dem Blaster und als Pilot.

 

8. Die tiefste Höhle

8-Heldenreise-die-tiefste-Höhle-des-Feindes Als das Training, alle Prüfungen finden ihren Höhepunkt, wenn der Held die tiefste Höhle des Feindes betreten muss. Und das geht meist nur alleine.

Luke stellt sich Darth Vader alleine auf dem Todesstern, Harry Potter wagst sich mit Ron und Hermine in die Keller Hogwarts. Die beiden Freunde machen Harry den Weg frei, so dass er letztendlich Voldemort gegenüber steht.

 

9. Der Drache

9-Heldenreise-Endkampf-Drache Nun muss der Held den Drachen besiegen. Darth Vader, Lord Voldemort, die Agenten der Matrix (besonders Agent Smith).

Ganz oft stellt der Drache eine unterdrückte Angst oder einen nicht angenommen inneren Teil des Helden dar. Manchmal wird der Drache bekämpft und manchmal kommt mit der Erkenntnis auch eine Versöhnung zustande. Das ist dann die therapeutische Wirkung der Heldenreise.

 

10. Das Elixier

10-Heldenreise-der-Schatz-das-Elixier Als Belohnung für den Sieg gewinnt der Held ein Elixier / einen Schatz oder rettet die Prinzessin. Mit dem Gewinn eines physischen Gegenstandes geht dann oft auch eine innere Erkenntnis des Helden einher.

In Star Wars Episode IV retten sie wirklich eine Prinzessin, Harry gewinnt den Stein der Weisen und Neo erkennt die Wahrheit hinter der Matrix.

 

11. Wiedergeburt / Apotheose

11-Heldenreise-Auferstehung-Wiedergeburt-Apotheose Der Held ist wie verwandelt / wiedergeboren, quasi Held 2.0

Neo beherrscht jetzt die Matrix, Harry kann jetzt zaubern und Luke hat jetzt Zugang zur Macht.

Dadurch hat der Held jetzt gottähnliche Fähigkeiten. (Apotheose)

 

12. Rückkehr & Herrscher zweier Welten

12-Heldenreise-Rückweg-nach-Hause-Herrscher-zweier-Welten Der Held muss wieder in seine Welt zurück. Dort muss es beide Welten vereinen. Und das ist oft nicht so leicht, denn die alten Gewohnheiten möchten wieder die Kontrolle übernehmen. Hieran kann der Held ein weiteres Mal wachsen, aber das ist dann die nächste Heldenreise.

Harry muss zurück zu den Dursleys, Neo lebt jetzt in und außerhalb der Matrix.

 

Natürlich habe ich dir die einzelnen Schritte der Heldenreise auch gezeichnet.

Die Heldenreise - Erfolgsstruktur für Storytelling. Mit der Heldenreise als Schablone gelingen dir spannende Geschichten, auch für deine Flipchart Präsentation

Noch nicht jeder kennt diese Erfolgsstruktur für gutes Storytelling.
Du darfst es gerne teilen!

Und wenn du in deine eigene Geschichte blickst werden dir sicherlich Beispiele für dein eigenes Storytelling einfallen. Und dann leg mit deinem Online Marketing los!

Funktioniert die Heldenreise auch für Social Media?
Aber ja, du kannst es z.B. bei Claudia Grajek nachlesen.

 

In welcher Phase der Heldenreise steckst du gerade?
Was ist dein nächster Schritt?

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Gefallen dir die Heldenreise-Icons?

die Heldenreise ✅- Storytelling Beispiele 2

Hol dir die Nutzungsrechte und verwende die hier gezeigten Icons auch in deinen Präsentationen, Schulungen oder Coachings.

Soul Branding – Erfolgsbooster für Selbstvermarktung und Markenkommunikation

Soul Branding – Erfolgsbooster für Selbstvermarktung und Markenkommunikation

[Gastartikel von Anna Breitenöder]

Flipcharts und Präsentationen sind wunderbare Kommunikationstools und können dir im Business für vieles nützlich sein. Gekonnt im Online-Business zur Selbstvermarktung angewandt, verwandelst du dein einzigartiges Potenzial zu purem Gold!

Doch diese Tools sind bloße „Wege“ zu deinen Wunschkunden, denn sie beeinflussen nicht, WAS du anbietest und WIE faszinierend du es präsentierst. Sondern lediglich, über WELCHES Medium du DICH SELBST sowie dein Wissen und Können präsentierst.

Die Basis für dein nachhaltig erfolgreiches Business sind dabei zunächst deine hochwertigen Produkte bzw. Services. Die Differenzierung, die darüber entscheidet, ob dein Produkt von deinen Wunschkunden anziehend wahrgenommen wird, erfolgt jedoch über die Art und Weise deiner Präsentation – deine Marke.

 

Leuchten oder Ablehnung?

Die Frage ist: Wie reagieren deine Wunschkunden auf deine Selbstvermarktung? Leuchten deine Produkte für die Empfänger deiner Botschaft? Oder verursachen sie Langeweile, Genervt-Sein und Ablehnung?

Es ist also klar, dass die Botschaft, mit der du dein Angebot und deine Botschaft präsentierst, am Markt eine wesentliche Rolle spielt und maßgeblich für deinen Erfolg ist. Denn nur darüber kannst du Interesse wecken, dich wirksam von anderen abheben und erfolgreich punkten.

 

Ein wahrer Erfolgsbooster für dein Business

Die Differenzierung erfolgt über eine psychologisch fundierte Markenentwicklung – ein wahrer Erfolgsbooster für deine Selbstvermarktung!

Aber warum ist das so effektiv und, ehrlich gesagt, bahnbrechend?

Als Unternehmer oder Unternehmerin bist du sozusagen selbst das „Produkt“, weil du zum Beispiel Coaching-, Trainings-, Therapie-, Beratungs- oder Designdienstleistungen verkaufen musst, BEVOR sie erfahren wurden. Ein potenzieller Kunde weiß somit nie, was er oder sie bekommt, sobald gebucht wurde.

Das Geheimnis ist: Du musst das Gefühl erzeugen, das dem Gefühl ähnelt, das dein Kunde sehr wahrscheinlich nach der Zusammenarbeit mit dir haben wird.

So erfolgt deine Differenzierung über dein aussagekräftiges „Personal Branding“ bzw. „Soul Branding“.

Aber Eins nach dem Anderen…

 

Was ist eigentlich eine Marke?

Welche zwei der folgenden Antworten treffen zu? Kreuze an:

  1. Deine Marke ist dein Firmenlogo
  2. Deine Marke ist das Versprechen, das du deiner Zielgruppe gibst
  3. Deine Marke sind die Texte, Farben oder Bilder auf deiner Webseite
  4. Deine Marke ist dein Kleidungsstil, mit dem du dich in deinem Geschäft präsentierst
  5. Deine Marke ist die Art und Weise, wie andere dich wahrnehmen, wenn sie über dich sprechen, wenn du nicht im Raum bist

Wenn du jetzt 2 und 5 angekreuzt hast, liegst du super richtig!

Die Markenästhetik, wie zum Beispiel deine Farben, Bilder, Logo oder Stil sind nur Bestandteile deines Geschäftsauftritts. Sie tragen dazu bei, in den Köpfen deiner Wunschkunden das umfassende Markengefühl zu erschaffen, das du dort haben möchtest.

Deine Marke ist also das eingebrannte Gefühl, das in deinen Wunschkunden durch die Begegnung mit deiner Marke entstanden ist, sobald sie zum Beispiel dein Logo oder deine Farben wahrgenommen haben.

Wenn dir das bewusst geworden ist, wirst du an deine Flipcharts und Präsentationen zur Selbstvermarktung plötzlich ganz anders herangehen.

Denn: Deine Marke ist das Gefühl, das du bei deiner Zielgruppe durch dein Markenversprechen erzeugst.

 

Was ist dein konkretes Markenversprechen?

Dazu gibt es viele Beispiele bei bekannten Marken, die ich dir gerne vorstelle:

  • Desigual: Einzigartigkeit.
  • Apple: schönes Design.
  • Chanel: Exklusivität und Eleganz.
  • Audi: Vorsprung durch Technik.
  • Amazon: Einfachheit.

Wie siehst du das, sofern du diese Marken kennst. Stimmst du zu?

Dein Markenversprechen ist das Gefühl, das deine Zielgruppe erhält, wenn du zum Beispiel eine Präsentation in einer bestimmten Art und Weise erstellst.

Und: Du kannst dieses Gefühl beeinflussen, indem du deine Markenkommunikation bewusst gestaltest.

Wie würden Menschen zum Beispiel über Desigual sprechen?

Du erinnerst dich: Das Markenversprechen ist „Einzigartigkeit“.

Wahrscheinlich würden sie dann von Spaß, bunten Farben, Extravaganz, ausgefallenem Design, Freude, Kreativität und Lebendigkeit sprechen. Dies ist die Wahrnehmung von Desigual als Marke.

 

Wie würden Menschen über dich und dein Unternehmen – deine Marke – sprechen?

Wenn du zum Beispiel willst, dass deine Zielgruppe deine Marke als lebendig und quirlig wahrnimmt, dann solltest du dich in leuchtenden Farben und lustigen Mustern anstatt in Uni, Schwarz oder Grau zeigen. Genau das überträgst du auf deine Präsentationen und Flipcharts sowie auf deine komplette Selbstvermarktung.

Ebenso könnte deine Markensprache die Worte „aufregend“, „laut“, „bunt“ oder „neon“ enthalten. Du könntest einen Ideenpool einrichten und deine Zielgruppe zum Beispiel in die Ideenfindung mit einbeziehen. In deiner Markenkommunikation könntest du zum Beispiel PopArt-Bilder verwenden.

Bitte beachte hier: Als Personenmarke ist es besonders wichtig, dass dein Markenausdruck dein wahres Wesen erfasst und kommuniziert. Es ist das, was andere von dir unterbewusst und emotional wahrnehmen, wenn sie persönlich mit dir kommunizieren. Sobald es eine Dissonanz zwischen deiner authentischen Ausstrahlung und deiner Markenkommunikation (oder innerhalb deiner Markenkommunikation) gibt, entsteht bei deiner Zielgruppe pure Verwirrung. Und Verwirrung verhindert leider Verkäufe.

Wenn du und dein Markenausdruck allerdings zusammenpassen, entsteht über den Zeitverlauf ein klarer Abdruck deiner Botschaft in den Köpfen deiner Zielgruppe, sobald sie mit deiner Marke in Berührung kamen. Dieser Abdruck ist deine Personal Brand oder Soul Brand, wie ich es nenne. (Brand, engl. = Brandzeichen, Stempel. Soul, engl. = Herz, Seele, Gefühl).

 

Schaffe einen klaren Abdruck in den Köpfen deiner Zielgruppe

Klarheit in der Markenkommunikation entsteht durch Herausarbeitung von zwei wesentlichen Aspekten:

  1. All das, für was du mit deiner Marke stehst.
  2. All das, für was du mit deiner Marke nicht stehst.

Dies schafft eine klare Definition dessen, wer du mit deinem Business bist. Gleichzeitig dient es dir, dich von deinen Mitbewerbern klar abzuheben (zu differenzieren).

Eine klare Marke, die einfach und auf den Punkt gebracht ist, bleibt am besten in der Erinnerung deiner Zielgruppe hängen.

Wenn zum Beispiel jemand fragt, für was Anna Breitenöder steht, dann ist das Soul Branding. Punkt.

Deine Differenzierung gelingt dir über die Konzeption einer Marke, die deine Zielgruppe bewusst emotional erreichen soll. Das Ziel ist der KLARE MARKENABDRUCK in ihren Köpfen und Herzen.

Dies erreichst du über eine konkrete und konsistente Kommunikation deiner Markenbotschaft. Und zwar überall da, wo deine Zielgruppe mit deiner Marke in Berührung kommt, wie zum Beispiel deinen Präsentationen und Flipcharts. Aber natürlich noch vielem mehr, wie deine Social Media Präsenzen, Webseite oder Live-Auftritte. Du sprichst sie damit über ihre limbischen Trigger direkt emotional an, worauf sie unterbewusst reagieren.

 

So entwickelst du deine Marke in vier Schritten – die perfekte Grundlage für deine Selbstvermarktung

Schritt 1: Brand Essence

Als Erstes ist es wichtig, dass du verstehst, welche Botschaften du selbst noch unbewusst aussendest und wie diese von deiner Zielgruppe wahrgenommen werden. Sobald du diese Botschaften erkannt hast, solltest du den dazugehörigen Soul Aspekt identifizieren, der deine Eigenschaften (bewusst und unbewusst) am besten aufgreift.

Als Nächstes analysierst du die Art deiner Services und dein Wunschkundenprofil. Auch hier findest du die entsprechenden Soul Aspekte heraus und schaust, wo es Übereinstimmungen gibt. Beginne doch gleich mit der Analyse deines persönlichen Soul Aspekts mit meinem Marken-Quiz.

Sobald du deinen passenden Soul Aspekt herausgefunden hast, besitzt du einen Filter für deine Markenbildung. Auf dieser Grundlage kannst du deine visuelle und verbale Markenkommunikation entwickeln und in deinem Brand Book festhalten.

Beispiele für Brand Books findest du hier:

Hier kannst du noch weiterstöbern: https://anna-breitenoeder.de/begeisterte-kunden/

 

Schritt 2: Markenbotschaft

Bei der Entwicklung deiner Markenbotschaft schaust du dir nun deine Markenpersönlichkeit an, die auf deinem Soul Aspekt basiert. Ebenso entwickelst du deinen Markenstandpunkt, dein Wunschkundenprofil und die gewünschte emotionale Reaktion bei deiner Zielgruppe, auf die du in der Folge deinen Markenausdruck abstimmst.

Als Letztes erstellst du deine Differenzierung im Markt und das konkrete Ziel deiner Marke. All diese Vorbereitungen dienen dir dazu, den essentiellen Grundstein für deine erfolgreiche Selbstvermarktung zur Neukundengewinnung zu erstellen.

 

Schritt 3: Markenästhetik und –kommunikation

Erst jetzt solltest du dich mit deiner visuellen und verbalen Kommunikation beschäftigen. Diese enthält idealerweise deine Markenfarben, dein Storytelling, deinen Elevator Pitch, deinen Slogan, deinen Markennamen, deine Markentypographie, deine Markenbildwelt und deine Wortdatenbank. Dies alles hältst du am besten in einem Dokument wie deinem Brand Book fest.

 

Schritt 4: Strategische Umsetzung

Nachdem du dies getan hast, geht es an die Erstellung deines Marketingmaterials, wie zum Beispiel deinen Präsentationen, genauso wie deiner Webseite, deiner Newsletter-Emails, deiner Social Media Kanäle oder deiner Landingpages. So erreicht dein „Vibe“ deine Zielgruppe und du bleibst positiv in ihrer Erinnerung. Die Chancen, dass sie sich an dich und dein Angebot erinnern, sobald sie einen konkreten Bedarf haben, erhöhen sich somit maßgeblich.

 

Wenn du mehr über Soul Branding erfahren willst, dann triff mich im Soul Business Café, meiner Facebook-Gruppe für Soul Leaderinnen (Achtung: Nur für Unternehmerinnen für garantiert geschützten weiblichen Raum).

Rock your Soul. Rock your Business.

Anna Breitenöder  I  Brand Alchemist

 

Anna Breitenöder - Soul Branding Anna Breitenöder ist Expertin für Personal Branding 

Ausgehend von der Markenkonzeption über die marketingstrategische Planung bis hin zur erfolgreichen Umsetzung unterstützt sie Solo-Unternehmerinnen darin, ihr einzigartiges Potenzial in eine erfolgreiche Marke zu verwandeln.

Annas Karriere startete im Fashionbereich und führte über ein mit Auszeichnung bestandenes Masterstudium in International Business in London hin zu Berufserfahrung in britischen und deutschen Unternehmen im Vertrieb, Marketing und Personalmanagement. Sie ist ausgebildeter Life und Business Coach mit zahlreichen Zusatzausbildungen in Online-Marketing und Branding.

Mehr über Anna und Kontakt unter https://anna-breitenoeder.de

 

Langweilige Meetings – Ursachen & Spiele

Langweilige Meetings - Was tun

Ich bin nicht nur Flipchart-Trainer.

Du weißt es vielleicht noch nicht, aber ich bin auch angestellt in einem großen Konzern. Und dort erlebe ich manchmal die besten Geschichten. Es ist wie ein Mikro-Kosmos mit eigenen Spielregeln und merkwürdigen Auswüchsen.

Vermutlich ist es in deiner Firma ähnlich, wenn du angestellt bist.

Aus unzähligen Meetings habe ich diesmal das schlimmste und langweiligste Meeting zusammen gestellt. Diese Besprechung hier hat es – Gott sei Dank – bisher noch nie gegeben, obwohl einige nah dran kamen.

Zu jedem Aspekt schlechter Meetings ergänze ich dir hier auch die entsprechende Verbesserung. Das soll ja so nicht bleiben.

Wie sehen deine Besprechungen so aus?

 

Keine Agenda – was soll ich hier?

Der Klassiker.

Dein Chef lädt sein Team zur Besprechung ein.

Einfach so, ohne vorab die Themen zu nennen. Wenn du Glück hast, steht der Besprechungsraum drin.

Wie soll man sich darauf einstellen? Was wollen wir besprechen? Welche Rolle spiele ich dabei? Was wird von mir erwartet?

Tipps für den Organisator

  1. Schreib, welche Themen angesprochen werden sollen.
  2. Welcher Art wird der Tagesordnungspunkt sein (Information, Diskussion, Erarbeitung einer Lösung, usw.)
  3. Was erwartest du von deinen Teilnehmern? Formuliere es bitte konkret. „Bitte lest alle das angehänge Dokument vor der Besprechung durch, damit wir direkt …“

Tipps für dich als Teilnehmer

Lass den Organisator vorab wissen, dass dir noch Informationen fehlen. Worüber reden wir? Was wird meine Rolle sein? Wie kann ich mich darauf vorbereiten?

Nach einer gewissen Zeit werden die Informationen von alleine und vorab in die Einladung einfließen. Du wirst sehen.

 

Keine Moderation

Langweilige Meetings - Ursachen & Spiele 3 Viele Besprechungen haben keinen Moderator benannt.

Im Idealfall organisiert sich die Gruppe selber. Meistens aber reißt ein Alpha-Tier den Zeitplan an sich. Das passiert sehr oft, wenn der Chef eingeladen hat, die Moderation übernimmt und sich selber einbringt. Da ist ein Rollenkonflikt vorprogrammiert.

Hilfreicher ist es, wenn man vorher einen Moderator benennt. Das muss niemand Externes sein, ein Teilnehmer aus der Gruppe eignet sich ebenfalls dafür.

Er achtet darauf, dass die Gruppe beim Thema bleibt und nicht abschweift. Wenn es doch passiert, äußert er seine Beobachtung darüber.

 

Zeitrahmen gesprengt

Ein Meeting sollte einen vorher gesetzten Zeitrahmen haben. Dann kann sich jeder darauf einstellen, wie lange es dauert.

Auch für jeden Tagesordnungspunkt wird ein zeitlicher Rahmen abgesteckt. Ansonsten kannst du zwischendurch nicht erkennen, ob du noch auf Kurs bist.

Auf die Einhaltung der Zeit kann der Moderator achten. Oder ihr bestimmt einen Time-Keeper, der einen Blick auf die Einhaltung der Zeiten hat. Und der frühzeitig Bescheid gibt, wenn eine Überschreitung droht.

Wir starten pünktlich, wir enden pünktlich.

 

Dunkler Raum

Das Licht wird ausgemacht und wir werden spontan müde.

Das ist doch vollkommen klar, denn wir sind darauf programmiert. Jeden Abend werden wir müde, sobald das Licht ausgeht. Warum sollte es also in einer Besprechung anders sein.

Tipps: dunkelt nur so viel ab, wie für das Lesen einer Beamer-Präsentation nötig ist. Je mehr natürliches Licht herein fällt, desto mehr bleiben wach.

 

Monotone Stimmen

Kennst du diese langen Schachtelsätze, die irgendwo anfangen, nie ein Ende nehmen und bei denen du nie bemerkst, ob das jetzt schon ein neuer Satz war oder ob der alte Satz nur weitergeführt wurde, was aber eigentlich egal ist, denn ….

Bist du schon eingedöst? Wach, Wach, Wach.

Dieser Singsang schläfert dich ein. Diese langen Sätze ebenso. Deshalb …

  1. Bei Aussagen solltest du am Ende des Satzes mit der Betonung nach unten gehen, die Stimme absenken. Punkt. Übe das und es wird dir mehr und mehr gelingen. Gib auch monotonen Sprechern diesen Tipps.
  2. Atme öfters mal bewusst ein und aus.
  3. Trink zwischendurch einen Schlunk.

 

Stimmen, die hinter Laptops zu dir sprechen

Kennst du diese sprechenden Laptops. Ich sehe und höre sie öfters. Da hat der Präsentator seinen Laptop aufgeklappt und spricht mehr in seinen Laptop als zur Gruppe. Das muss nicht sein.

„Sitzen ist das neue Rauchen“ also steh ruhig mal auf und geh während deiner Präsentation herum.

Wenn du stehst, klingt deine Stimme auch gleich voller und dein Inhalt kommt „stimmig“ rüber.

 

Langweilige Meetings durch „betreutes Lesen“

Apropos Stimmen. Kennst du das, wenn der Präsentator dir vorliest, was er da beschrieben hat?

Wort für Wort und in seinem Tempo. Ich lese meistens schneller und bin hin- und hergerissen. Ich kann meine Augen nicht vom Lesen abhalten, aber seine Worte und mein innerer Vorleser kommen einfach nicht in Gleichtakt.

Vorgelesene Folien nennt man Betreutes Lesen. Klick um zu Tweeten

Wie kannst du es besser machen?

Gib deinem Publikum nach dem Umblättern genug Zeit, um den Inhalt zu lesen. Dazu hilft es, wenn nicht so viel auf der Folie steht. Stichpunkte und Kernaussagen sind beim Flipchart gestalten besser als ausformulierte, lange Sätze. Fasse dich kurz.

Sehr gut eignen sich Diagramme, dazu später mehr.

Oder du nimmst ein Bild, das eine passende Emotionen auslöst und kommentierst den Rest auf der Tonspur. Dann kannst du auch Blickkontakt zu deinen Zuhörern aufnehmen, weil sie nicht mehr Lesen müssen.

 

Langweilige Powerpoint Präsentation

Online Flipchart Kurs SinnSTIFTen Wer hat überhaupt gesagt, dass alles auf Powerpoint Präsentationen vermittelt werden muss? Ich weiß, da kann man seine Gedanken hinein-„kotzen“, das geht schnell. Denn dann braucht sich niemand Gedanken über einen logischen Aufbau machen oder wie ein Spannungsbogen aufgebaut werden soll.

Wenn du mutig, dann trau dich doch mal und präsentiere am Flipchart. Präsentiere einen Mythos, über den deine Zuhörer noch nichts wussten und führe sie durch die Präsentation mit einer Geschichte.

Dafür musst du gar nicht gut zeichnen können, schon die Abwechslung wird die Anderen aus ihrer Folien-Trance holen. Denn sie wollen erleben, was da gerade live passiert. Das ist 1 von 24 Flipchart Vorteilen.

 

Nur ZDF – Zahlen, Daten, Fakten

Langweilige Meetings - Ursachen & Spiele 4 Wer springt schon für Tabellen mit Zahlen vor Freude in die Luft? Nackte Zahlen wecken keine Begeisterung.

Eine Geschichte kann das schon. Führe Personen in deine Geschichte ein, die eine Transformation durchmachen. Lass deine Zuhörer an der Entwicklung teilhaben. Streue die Zahlen nebenbei ein und verknüpfe sie mit der Person. So bleiben sie im Gedächtnis.

Überhaupt merken wir Menschen uns Fakten und Zahlen besser, wenn wir ihnen eine Bedeutung geben. Im Gehirn feuert dann die Amygdala und das brennt die Zahl ein.

Und anstatt Tabellen verwende lieber Diagramm. Setze einen Wert ins Verhältnis zu einer ähnlichen, aber bekannten Größe.

 

Schriftgröße 6

Hilfe, ich krieg Augenkrebs.

Manche Folien sind so klein geschrieben, dass ich eine Lupe brauche. Vielleicht denkt der Urheber, dass mehr Informationen die Präsentation besser machen. Mehr Worte = Besser?

Ich glaube nicht daran.

Ich lege dir die 10 -20 -30 Regeln von Guy Kawasaki ans Herz.

  • Nicht mehr als 10 Folien.
  • Nicht länger als 20 Minuten.
  • Schriftgrößer niemals unter 30.

Das zwingt dich, die Kernaussage herauszuarbeiten. Und deinem Chef schenkst du zu Weihnachten das Buch Präsentation ZEN*.

 

Zu viele Folien

Beschränke dich auf maximal 5 Argumente „Heute will ich mich kurzhalten. Deshalb hat meine Präsentation auch nur 138 Folien“. Echt jetzt?

Wie gerade schon beschrieben, bleiben weniger Folien besser im Gedächtnis haften. Bei 138 Folien kann sich doch niemand an alles erinnern. Aber Hauptsache man hat informiert.

Bei 24 Folien pro Sekunde wird’s ein flüssiger Film. Klick um zu Tweeten

Nochmal zur Wiederholung: Limitiere dich freiwillig.

Nutze weniger Folien. Deine Zuhörer werden es dir danken. Erschaffe ein Erlebnis, an das man sich gerne erinnert. Dann bleibst du länger im Gedächtnis.

 

Die Argumente wiederholen sich

Abseits der Präsentation gibt es noch weitere Problemzonen im Meeting. Als Kompensation für den langweiligen Vortrag geht es dann bei der Diskussion hoch her.

Ein Thema von vielen Seiten zu betrachten ist oft wichtig. Aber müssen immer und immer wieder die gleichen Argumente vorgebracht werden? Da drehen sich manche Diskussionen so im Kreis, dass sie einen Drehwurm bekommen.

Was kannst du dagegen tun?

Ein Moderator kann darauf achten, wenn bereits behandeltes Terrain nochmal abgegrast  werden soll.

Zusätzlich / alternativ könnt ihr jedes Feld am Flipchart festhalten. So ist für alle Teilnehmer sichtbar, was schon behandelt wurde.

 

Versteht überhaupt jemand das Problem?

Langweilige Meetings - Ursachen & Spiele 5 Werden bei dir auch große Meetings abgehalten, wenn ein Problem gelöst werden soll? Dann sitzen dort Teilnehmer rum, die nichts zum Thema beitragen können.

Und wenn dort Experten eingeladen sind, haben sie das Problem schnell durchschaut und bieten ihre Lösung an. Den Rest der Zeit wird dann über diese Lösung diskutiert.

Wie kannst du es besser machen?

Verstehen kommt vor lösen. Erfolgreiche Teams verwenden 90% der Zeit, um das Problem richtig zu verstehen. Und die restlichen 10% werden für die Lösung genutzt. Denn die ergibt sich oft sehr schnell, nachdem das Problem wirklich verstanden wurde.

Aber setzt euch einen Zeitrahmen. Manche Teams haben sich schon zu Tode analysiert.

 

Überflüssige Meetings absagen

Bist du schon mal einem Meeting fern geblieben? Ist davon die Welt zusammengebrochen? Was wäre, wenn das alle täten?

Statt einer Besprechung kann man die Unterlagen auch mal herumschicken. Es muss nicht immer ein Meeting sein.

Einfach mal ein Meeting absagen, spart Lebenszeit.

 

Oh Gott, 2 Stunden Lebenszeit verschwendet.

Manche Besprechungsleiter verfügen über deine Lebenszeit, auch über den angekündigten Zeitrahmen hinaus. Da werden aus angekündigten 60 Minuten auch mal locker 120 Minuten oder mehr.

Was für eine Respektlosigkeit.

Geh doch einfach mal nach der angesetzten Zeit. Ja, ich weiß. Das muss man mit Vorsicht austesten.

Oder setzt einen Time-Keeper ein, der auf die Einhaltung des Zeitrahmens pocht.

Und legt bereits am Anfang die Wichtigkeit der Tagesordnungspunkte fest. Das Wichtige wird zuerst behandelt, was am Ende hinten überfällt, hatte dann einfach keine Priorität.

 

Wachbleiben in Besprechungen

Bist du in eine Besprechung geraten, die sterbenslangweilig ist, aber aus der du dich nicht rausnehmen kannst. Dann kommen hier Davids Notfall-Tipps:

Tipp 1: Beteilige dich

Echt jetzt. Gib dem Treffen einen Sinn. Gestalte es mit. Sorge für eine gute Visualisierung am Flipchart. Bring Wortbeiträge ein. Damit tust du etwas gegen die Langeweile.

Oder erstelle Sketchnotes, also gezeichnete Notizen in deinen Block, um das gesagte besser zu merken.

Tipp 2: Hör den Teilnehmern zu / Strichliste

Du kannst nichts beitragen? Dann lerne deine Mit-Teilnehmer besser kennen. Ich erstelle mir eine Liste mit allen Teilnehmern und teste ein Persönlichkeitsmodell aus.

Was meine ich damit? Ein Kommunikationsmodell sagt, es gibt Visuelle, Auditive und Kinästhetische (gefühls) Menschen.  Also mach ich mir 4 Spalten auf einen Zettel  mit Name, V,A und K als Spaltenüberschrift. Dann achte ich auf die Sprache und die genutzen Worte.

Bei Aussagen wie „das sieht für mich gut aus“, mache ich einen Strich bei V. Bei „hört sich für mich gut an“, einen Strich bei A und bei „da habe ich ein gutes Gefühl“ mache ich einen Strich bei K.

So kann ich mich besser in meine Teilnehmer hineinversetzen.

Tipp3: Bullshit-Bingo

Ist echt die Notfall-Lösung, wenn wirklich nichts anderes mehr geht. Zeichne ein 5 x 5 Raster auf einen Zettel. In jedes Feld trägst du ein Buzzword ein, also ein Wort / einen Begriff, der oft in eurem Besprechungen fällt.

Sobald ein Begriff fällt, kreuzt du ihn ab. Und wenn du ganz mutig bist, rufst du Bingo, sobald du eine Reihe voll hast.

 

 

 

Diese Probleme tauchen oft in meinen Besprechungen auf, bzw. traten in der Vergangenheit auf. Es kommt immer darauf an, was du selber daraus machst.

Im nächsten Artikel nenne ich dir die Ursache vieler dieser heute erwähnten Probleme.

Wie sind deine Erfahrungen mit Meetings? Positiv, Negativ? Welche Aspekte habe ich vergessen?

 

SinnSTIFTende Grüße,

David

 

nachträgliche Ergänzungen von Lesern

Jens Beckmann: Kurzmeetings am Stehtisch halten die Meetings kurz.

Sandra Bischoff: Ohren massieren zum Wachbleiben. Da erwischt man eine Reihe von Akupressurpunkten.

 

 

Der Heldenauftritt – Präsentorik als Superkraft

Heldenauftritt-Praesentorik-Superkraft

[Gastartikel von Marcus Appelt]

„Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.“ Samuel Johnson Klick um zu Tweeten

Jeden Morgen kleiden wir uns, bevor wir zur Arbeit gehen. Am besten natürlich so, dass es unseren Mitmenschen gefällt. Gerade wenn wir einen wichtigen Termin haben, wie z.B. ein Vorstellungsgespräch, einen lukrativen Kundentermin oder vielleicht sogar ein Date, suchen wir uns das Beste aus unserem Schrank heraus.

Das machen wir natürlich um die Menschen von uns zu überzeugen und zu begeistern.

Damit wir andere Menschen von unseren Gedanken begeistern, müssen wir auch diese passend einkleiden.

Doch bei Menschen und Gedanken gilt das Gleiche: Die Kleidung kann noch so toll und teuer gewesen sein, der Mensch darin muss überzeugen.

Und gewisse Menschen schaffen das scheinbar auf ganz natürliche Art und Weise.

 

3 große Vorbilder aufschreiben

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und schreiben Sie dazu mal Ihre drei großen Vorbilder auf. Menschen, die Sie inspirieren. Personen, zu denen Sie aufschauen und denen Sie gerne nacheifern.

Wenn ich das in meinem Rhetorikseminaren mache, stehen am Ende unter anderem diese großartigen Charaktere am Flipchart:

Nelson Mandela, Muhammed Ali, Elton John, Mutter Theresa, der Papst, Jürgen Klopp, Per Mertesacker, Udo Lindenberg, Otto, Steffi Graf, John F. Kennedy, aber auch Personen aus dem eigenen Umfeld: ein Professor oder Dozent bei dem gelernt wurde, der große Bruder, Mama und Papa oder sogar der Opa.

Und dann frage ich nun auch Sie, was verbindet diese Personen?

Genau, Sie können andere begeistern, inspirieren, denken größer als wir, nehmen Einfluss und verändern uns und andere Menschen. Alle haben dieses gewisse Etwas, welches sich nur schwer beschreiben lässt.

 

Sie besitzen Charisma!

Und Charisma verbindet genau diese Eigenschaften mit noch einer weiteren Eigenschaft: Sie können reden! Sie können sogar großartig reden.

Egal ob Muhammed Ali eine Pressekonferenz gehalten hat, ob John F. Kennedy in Berlin gesprochen hat oder ob wir Opas Geschichten gelauscht haben, Sie haben es geschafft, dass wir ihnen gerne zuhören.

Eine gute Rhetorik hilft uns in allen Verkaufsgesprächen, Präsentationen, Meetings und Reden.

Und das können wir lernen.

 

Rhetorische No-Go´s & Tipps

Eine Basis dafür ist allein schon unsere Wortwahl, unser Satzbau und was wir in diese Sätze reinpacken. Das hier sind allgemeine rhetorische „No-Gos“ und Tipps:

Weniger ist mehr oder „KISS“ (Keep it short and simple)

Der Heldenauftritt - Präsentorik als Superkraft 6 Großartige Sätze wie „Ich bin ein Berliner.“ (John F. Kennedy), „I am the greatest.“ (Muhammed Ali) oder „Wir schaffen das.“ (Bob der Baumeister und nicht Angela Merkel) sind solche historischen und prägnanten Sätze. Denn Sie verzichten auf jegliche Art von Füllwörtern und unnötigem Beiwerk. Sprich folgende Dinge können sie getrost aus Ihrem Wortschatz streichen (gerade bei Kernaussagen, die Sie treffen wollen):

  • „ähm“ – klingt nach Unsicherheit. Lieber durch eine Pause ersetzen.
  • „vielleicht, eigentlich, wahrscheinlich, in der Regel“ – sind unnötige Weichmacher. „Schatz eigentlich liebe ich dich.“ Das würden Sie auch niemals zu Ihrer Frau sagen. Sie merken es sofort, wenn Sie einen dieser „Weichmacher“ in einen der großartigen historischen Sätze einbauen.
  • „Ganz ehrlich, ehrlich gesagt usw.“ – diese Aussage macht Sie nicht glaubwürdiger, denn wenn Menschen ihre Glaubwürdigkeit unterstreichen müssen, waren Sie an anderer Stelle nicht glaubwürdig.
  • „halt“ ist auch nur ein Platzhalter. „Das können wir halt so machen.“ Weg damit.
  • Auf Handlungsbeschreibungen dürfen sie genauso verzichten. Beispiel: „Ich würde sie gerne recht herzlich einladen…“ oder „Ich möchte mich bei Ihnen vorstellen…“ oder „Ich würde mir wünschen…“ – Dann frage ich nur zurück, würden Sie oder tun Sie es auch? – so geht es anders: „Ich lade sie ein…“ oder „Mein Name ist…“ oder „Ich wünsche mir…“

 

Vergleichen Sie selbst diese zwei Sätze:

  1. „Ähm also ich würde ihnen gerne sagen, dass ich ehrlich gesagt ähm eigentlich halt ein Berliner bin.“
  2. „Ich bin ein Berliner!“

Ich denke die Antwort ist klar.

Das war der erste Schritt. Wie sieht der zweite Schritt zu einer heldenhaften Präsentation aus?

 

Was ist das Ziel Ihrer Präsentation?

Viel zu oft bekomme ich dann bei langweiligen Präsentationen die Antwort, dass derjenige ja nur informieren wollte. Doch wenn der Inhalt auf Flipchart, PowerPoint und durch das Vorgetragene so komplex, detailreich und langweilig ist, dass die Zuhörer nach 5 Minuten schon nicht mehr folgen können, dann informiere ich nicht. Denn mir hört keiner mehr dazu.

Und das sehe ich leider immer wieder. Es werden dreißig PowerPoint-Folien mit riesigen Texten gezeigt, von diesen wird alles abgelesen und am Ende lässt man sich die Präsi schicken, da eh keine folgen könnte. Sorry lieber Referent, aber das ist aktive Zuhörersterbehilfe. Nichts anderes! Setzen Sie sich ein klares Ziel. Wollen Sie ihre Zuhörer motivieren? Wollen Sie Ihre Zuhörer informieren? Wollen Sie das Ihre Zuhörer eine Entscheidung treffen?

Wenn Sie das wissen, machen Sie sich klar, wie Sie dieses Ziel erreichen können und versetzen Sie sich dazu in die Lage Ihrer Zuhörer.

 

Starten Sie mit einem Knaller!

Das Ziel des Startes ist die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen. Das schaffe ich nicht durch eine klassische und langweilige Begrüßung. Was sind aber Alternativen?

  • Ein Zitat
  • Eine provokante These
  • Ein Video
  • Ein Bild
  • Eine Geschichte

Danach haben Sie immer noch Zeit, sich kurz vorzustellen. Doch die Aufmerksamkeit gehört erstmal Ihnen.

 

Was sind Ihre Kernaussagen?

In Ihrem Vortrag sollte es klare Kernaussagen geben. Dinge, die beim Zuhörer unbedingt ankommen müssen. Davon sollte es aber nicht mehr als 3 geben. Diese Kernaussagen sollte der Zuhörer definitiv verstehen und sich mitnehmen können.

Sprich der Puls des Publikums darf nach oben gehen. Und nicht nur der des Zuhörers, sondern auch Ihr eigenes als Redner. Wenn Sie diese Kernaussagen haben, nutzen Sie eine bildhafte Sprache um die Verarbeitung und das Verständnis der Information auf das Publikum abzufeuern. Ein Beispiel: „Wenn die Wellen des Arbeitsmarktes auf uns zurollen, können Sie uns brechen oder wir können Sie nutzen. Doch dafür benötigen wir ein modernes Recruiting mit folgenden Maßnahmen…!

 

Ein genialer Schluss!

Der Heldenauftritt - Präsentorik als Superkraft 7 Seien Sie auch hier kreativ. Denn der Schluss wird im Gedächtnis bleiben. Außerdem verknüpft der Schluss Ihr Ziel mit der anschließenden Handlung des Publikums. Das Ende kann also ein Handlungsaufruf (Kaufen Sie…, entscheiden Sie…, seien Sie motiviert…) sein. Ein Beispiel: „Ich habe Ihnen jetzt in einige Aussagen, Thesen und Fakten dargelegt, warum Sie wählen gehen sollten. Doch am Ende ist es ganz einfach: Wählen gehen, ist wie zum Zahnarzt gehen. Wenn man nicht hingeht, wird es irgendwann braun. Stehen Sie Sonntag also auf und machen Sie Ihr Kreuz. Mein Name ist Max Mustermann. Vielen Dank!“

 

Sie merken, ihr Inhalt muss gut sein. Umso schlechter der Inhalt ist, umso besser müssen Sie und Ihre Rhetorik sein. Viele Reden immer von der 55-38-7-Regel. Nach Albert Mehrabian beruht Ihre Wirkung bei Präsentationen o.ä. zu 55% auf Ihrer Körpersprache (Körperhaltung, Gestik, Augenkontakt), 38% auf Ihrer Stimmlage und nur 7 Prozent auf dem Inhalt Ihrer Kommunikation.

Deswegen noch ein Tipp zum Abschluss: Überprüfen Sie ihre Fakten. Diese so oft zitierte Regel ist falsch aus dem Zusammenhang gerissen und wurde sogar falsch verstanden. Dennoch erzählt jeder 2. Rhetoriktrainer davon.

Denn wenn diese Regel stimmen sollte, wie hat dann Stephen Hawking die Menschen bei seinen Reden begeistert?

Ich wünsche Ihnen heldenhaften Erfolg und viel Spaß beim Reden.

Ihr Marcus O. Appelt

 

Über den Autor Marcus Appelt

Der Heldenauftritt - Präsentorik als Superkraft 8 Marcus O. Appelt macht Menschen zu Helden! Stärke, Flexibilität, Ausdauer und Willenskraft stehen für seine Person. Egal ob auf der Bühne, in Seminaren, auf dem verschneiten Berg oder im persönlichen Gespräch – er bewegt seit über zehn Jahren den Körper und Geist von Menschen und unterstützt sie, diese Attribute weiterzuentwickeln.

Bereits mit 24 Jahren bewies er sich als erfolgreiche Führungskraft und kreierte sein „Happy Leading“ als unverwechselbare Führungsphilosophie. Zu seinen Kunden zählen u.a. namhafte Firmen aus dem Einzelhandel, der Fitnessbranche sowie zahlreiche klein- und mittelständische Unternehmen. Er begeistert seit jeher seine Kunden mit seiner Dynamik, seinem Humor und seiner anderen Art zu denken.

Schreiben Sie gemeinsam mit Marcus Appelt Ihre Helden-Story.

 

 

Wie du in 3 Schritten deine Zweifel besiegen wirst!

Zweifel besiegen

Zweifeln verbindet uns.

Kennst du das auch? Du hast gefühlt hunderte Stunden an einer Zeichnung voller Begeisterung gesessen, bist stolz auf deine Arbeit, aber beim Gedanken daran, sie Anderen zu zeigen, zieht sich dein Magen zusammen? Von einem Moment zum anderen siehst du unzählige Details, die dich an deiner Zeichnung stören und du denkst „das kann ich doch keinem zeigen!“? Und schon gelangt die Zeichnung in die Schublade zu den anderen, ebenso „unwürdigen“, die keiner je zu Gesicht bekommen wird.

Was du hier erlebst ist keine Seltenheit. Jeder hat diesen Punkt; nicht nur einmal, sondern hunderte, tausende Male. Und es ist nicht deine Schuld. Unsere Arbeit zu veröffentlichen ist wie die Hosen runter zu lassen. Wir machen uns angreifbar an Punkten, von denen wir bis dato noch nicht einmal wussten. Keiner will das machen, denn an der Vorstellung gibt es wirklich nichts Schmackhaftes dran.

Also ist das Zögern – das sein lassen – völlig logisch, menschlich, vernünftig…

Aber es bringt uns auch zum Grübeln, schlaflose Nächte, Unsicherheit und lässt unser Selbstbewusstsein dahin schmelzen. Und wir bauen damit einen Flechtzaun, der zu einem Holzzaun, zu einer Steinwand, zu einer Mauer, zu einem Staudamm wird.

 

Wie ich unentwegt an meine Fähigkeiten gezweifelt habe.

Was du erlebst, kenne ich nur zu gut. Im Zeichnen komme ich gerade einmal über ein Strichmännchen hinaus, doch habe mit 15 entschlossen, Gitarrenspielen zu lernen.

Dann, nach zwei Monaten Unterricht, kam mein Lehrer auf die glorreiche Idee, dass ich auf der Weihnachtsvorstellung spielen sollte. Ich hielt es für einen schlechten Witz. Vehement lehnte ich ab, doch er beharrte darauf. Also knickte ich ein und sagte zu; wohlwissend, was das für mich bedeuten wird. Zufrieden lächelte er, machte eine kurze Pause und ergänzte beiläufig: „Und du wirst dazu singen“.

Ich hätte beinahe meine Gitarre fallen lassen. Singen konnte ich genauso gut wie Zeichnen.

Da mein Lehrer von Mitspracherecht recht wenig hielt, blieben mir zwei Monate, um nicht eine Blamage zu erleben, wie die Leute, die es bei „Deutschland sucht den Superstar“ ins Abendprogramm schaffen.

Je näher der Tag kam, desto größer wurde meine Panik. Mein Magen zog sich zu, ich hatte Albträume davon wie eine Seite reißt, ich den Text vergesse und ausgelacht werde.

Wie du in 3 Schritten deine Zweifel besiegen wirst! 9 Nun gut, der Tag kam, ich saß auf der Bühne mit meiner Gitarre vor 100 Leuten. Alle schauten mich an und ich schaute nur auf meine Gitarre. Ich holte tief Luft, schloss die Augen und begann zu spielen.

Im nächsten Moment hörte ich das Klatschen (aus Höflichkeit, so meine Vermutung) und verließ die Bühne mit zitternden Beinen. Ich weiß nicht mehr viel davon, außer, dass ich nicht zufrieden war. Hier und da waren die Übergänge schwammig, mal zu schnell, zu langsam gespielt und „gesungen“. Dennoch: Eine große Last fiel ab. Keiner hat mich ausgelacht, keine Seite ist gerissen und ich bin nicht umgekippt.
Also haben sich alle meine Sorgen nicht bewahrheitet. Ich fühlte mich ungewohnt leicht und ein bisschen…stolz!

Doch die Geschichte endet hier noch nicht. Als die Veranstaltung vorbei war und ich gerade rausgehen wollte, hörte ich, wie jemand hinter mir mein Lied leise sang. Ich drehte mich um und sah den Mann perplex an. Er lächelte und nickte mir kurz zu.

Im selben Moment hörte ich wie jemand durch die Masse meinen Namen rief. „Michael! Hast du kurz eine Minute?“

Ich nickte ihm zu und stellte mich abseits der nach draußen strömendem Masse.

Er stellte sich als ein weiterer Musiklehrer vor, der in großer Not war. „Ich habe dich vorhin auf der Bühne gesehen und wollte fragen, ob du als Sänger einspringen kannst.“

Dieser Moment ist so in mir hängen geblieben, als ich diesen Beitrag geschrieben habe. Denn dieses ganze Aufplustern der Sorgen, Zweifel und Ängste hätte ich, mit dem richtigen Wissen, schon von Anfang an besser regeln können.

Welches Wissen ich gerne gehabt hätte, werde ich dir im Folgenden an die Hand geben, damit du diesen „Gedankenzirkus“ nicht erleben musst. Wollen wir also loslegen?

 

Wie du selbstbewusst zeichnest, ohne selbstbewusst sein zu müssen.

Mein erster Tipp ist dich von dem Wort Selbstbewusstsein zu distanzieren. Wir verbinden zwar damit Gefühle wie Stärke, Macht, Kontrolle, Ausstrahlung usw., aber im Grunde ist Selbstbewusstsein folgendes: SELBST BEWUSSST SEIN.

Das bedeutet: Du bist dir genau in diesem Moment bewusst, dass du da bist und atmest. Wenn du diese Perspektive des Selbstbewusstseins einnimmst, ergeben sich völlig neue Chancen, damit du mehr an dich und deine Zeichnungen glaubst. Wie du das für dich schaffen kannst, zeige ich dir in drei Schritten.

 

Schritt 1: Lerne zu akzeptieren statt zu bekämpfen.

Wenn du dich dagegen wehrst, wird jedes Mal wortwörtlich aus einer Mücke ein Elefant. Stattdessen akzeptiere es. Akzeptiere deine Zweifel ohne zu denken „Ich will das nicht, geh‘ weg Zweifel, ich will stark und selbstbewusst sein.“

Damit fütterst du deine Zweifel nur noch mehr. Nimm deinen Zweifeln die Kraft, indem du sie begrüßt oder wie Carl Off gesagt hat: „Sei reizend zu deinen Feinden. Nichts ärgert sie mehr.“ Wie du das machst? Schreib sie auf, zeichne ein Bild von deinen Zweifeln, spreche es aus. Probiere, was für dich am besten passt.

Das Ziel ist ein klares Bild von deinem „Feind“ zu bekommen: „Das, was ich gerade empfinde, sind Zweifel.“ Nüchtern und ohne Bewertung; ganz wichtig! Sag auch nicht „ICH zweifle“, weil du damit indirekt sagst: Ich = Zweifel. Vergiss nicht:  Es ist nur ein Gefühl, was gerade kurz vorbeischaut und sich schnell wieder verziehen wird. Warum also damit sich identifizieren? Ist es dir wirklich wert, deine innere Ausgeglichenheit deswegen zu verlieren?

 

Schritt 2: Höre in dich hinein.

Finde heraus, was in deinem Körper passiert, wenn die Zweifel hochkommen und wo sie herkommen. Schlägt dein Herz höher, werden deine Hände schwitzig oder fangen an zu zittern?

Sei dir der Empfindung bewusst. So kannst du sagen: „Ah, interessant! Meine Hände sind gerade schwitzig und mein Puls geht hoch. Die Zweifel sind gerade da. Gut zu wissen.“ Und das wars.

Denke daran, wenn auf Silvester ein Böller in deiner Nähe explodiert: zuerst fiept es im Ohr und nach und nach verschwindet es wieder. Hältst du dich an diesem, kurzen, intensiven Gefühl fest oder denkst du unbewusst: „Das geht gleich wieder vorüber?“

 

Schritt 3: Zweifeln bedeutet erfolgreich sein.

Dieser Schritt wird deine Zweifel zu deinem Verbündeten machen. Warum bist du am Zweifeln? Welche positiven Gefühle verbindest du damit? Mache eine Liste und schreibe als Überschrift: „Zweifel“.

In der Mitte ziehst du eine gerade Linie bis runter zum Blatt. Links schreibst du alles Positive, rechts alles Negative. Natürlich ist die linke Spalte im ersten Moment schwieriger, aber er ist sehr wichtig. Nimm dir Zeit, spreche mit deiner Familie und Freunden darüber und fülle die linke Seite nach und nach.

Wenn du denkst, dass die Seit voll ist (bitte mehr als nur drei Punkte), machst du folgendes: Als erstes zerreißt du die Liste in der Mitte. Die linke Spalte, mit den positiven Punkten von Zweifeln, behältst du. Die rechte, mit den negativen Punkten von Zweifel, spülst du die Toilette runter. Das ist keine Metapher, sondern ein wichtiger Akt. Spül diese rechte Seite wirklich runter! Die linke Seite behältst du immer in Sichtweite, kopierst sie, druckst sie aus und hängst sie da hin, wo du sie nicht übersehen kannst: Spiegel im Badezimmer, an die Kaffeemaschine, an die Haustür (Na, schon wieder Zweifel, was andere darüber denken? 😉).

 

Du bist größer als deine Zweifel- Deine Zweifel besiegen!

Wenn du diese Punkte ernsthaft umsetzt und dich von kleinen Rückschlägen nicht zurückhalten lässt, wirst du eine großartige Veränderung erfahren. Nicht von jetzt auf gleich, aber Schritt für Schritt. Ich verwende diese Schritte immer wieder aufs Neue, weil sie universell einsetzbar sind und so fantastisch funktionieren.

Zum Schluss möchte ich dir noch ein Zitat mitgeben und mich damit von dir verabschieden – für den Moment:

„Es ist besser, unvollkommen anzupacken, als perfekt zu zögern“. – Thomas A. Edison Klick um zu Tweeten

 

Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg an deine Zeichnungen!

Dein Michael

 

Über den Autor:

Wie du in 3 Schritten deine Zweifel besiegen wirst! 10 Michael Eckert ist ein Happiness Coach und Experte für „leichtes Ziele erreichen“.

In seiner Facebook Gruppe „Erreiche deine Ziele mit Leichtigkeit“ gibt er sein Wissen weiter mit dem Ziel, jedem zu zeigen, wie er alles, was er sich vornimmt, mit Leichtigkeit erreicht.

Sein Spezialgebiet ist die Positive Psychologie.