Mein Warum – Antriebslos oder Motivation zum Lernen

Mein Warum – Antriebslos oder Motivation zum Lernen

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade „Warum bloggst du eigentlich?“. Als ich diese Frage las, stellte ich entsetzt fest: „Ich habe ja noch gar nicht über mein Warum geschrieben. Dabei ist dein Warum so wichtig, wenn du ein Ziel erreichen willst. Und mein Ziel ist Erfahrungen sammeln, deshalb hat dieser Artikel auch den Untertitel „Antriebslos oder Motivation zum Lernen“.

 

Meine erste Webseite

Die erste Webseite, die ich jemals erstellt habe war eine Homepage für meinen damaligen Square Dance Verein „Mining Twirlers“ in Essen. Das muss so um 1998 gewesen sein. Weil ich damals schon in der IT (also mit Computern) arbeitete, lernte ich auf SELFHTML.ORG, wie man HTML schreibt.

Ein echter Blog war das nicht, aber wir konnten Tanzzeiten und Ort bekannt geben.

 

2008 – Mein erster Sohn wird geboren und ich verwirrt

Im Jahr 2008 wurde mein erster Sohn geboren. Ich wusste, er würde sich an mir ein Beispiel nehmen und damals war ich alles andere als glücklich mit meinem Beruf.

Also machte ich mich auf die Suche, was mich glücklich macht. Dabei kommt man irgendwie zwangsläufig mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und NLP (neuro-linguistisches Programmieren) in Kontakt.

Für unsere kleine NLP Kursgruppe setzte ich wieder eine Webseite auf, diesmal basierend auf Joomla.

 

2011 – Der Quest Kurs und mein erster Blog

Die Heldenreise ist ein wunderbarer Blueprint für erfolgreiche Hollywood-Blockbuster und zusätzlich ein erstklassiges Coaching-Werkzeug. Hier findest du übrigens Heldenreise Beispiele.

2011 absolvierte ich bei Martin Weiss einen sehr guten Online namens Quest. Es ging um „glücklich werden und Berufung finden“. Ich näherte mich meinem Traumberuf schrittweise an.

Ein Ergebnis von dem Kurs war, dass ich meinen ersten Blog Vision-Blog.info startete. Alles was ich über Traumberuf und Berufung finden bis dahin gelernt hatte, wollte ich darauf veröffentlichen.

Den Blog startete ich aus 2 Gründen:

  1. Wenn du anderen etwas beibringst, durchdringst du selber das Thema noch tiefer und lernst mehr. Neues zu lernen und verstehen, was dahintersteckt, ist meine Motivation zum Lernen.
  2. Der Blog kann auf der ganzen Welt gelesen werden. Somit steht dieses Wissen für alle bereit. Denn genauso wie ich von anderen kostenlosen Inhalten gelernt habe, so will ich das für andere ermöglichen.

 

2013 – Flipchart Kurse

Als Projektleiter hatte ich schon erfahren, wie nützlich gute Skizzen und Flipcharts sein können. Und 2013 gab ich meinen ersten Flipchart-Kurs im Rahmen meiner NLP-Trainerausbildung. Das Lernkonzept kam super an und schnell war ein passender Namen gefunden: SinnSTIFTen.

Doch dann dauerte es noch bis …

 

2015 Der Online Flipchart Kurs

So ein Blog kann super als Trainingsplattform genutzt werden und so erstellte ich 2015 meinen ersten Online Flipchart Kurs SinnSTIFTen.

Die ersten Start-Teilnehmer waren schnell gefunden.

Doch dann blieben die Teilnehmer aus, denn … ohne Marketing kauft niemand. Wie denn auch, wenn niemand von deinem Kurs erfährt.

Also startete ich …

 

2016 – SinnSTIFTen.biz

Seit 3 Jahren blogge ich jetzt hier auf SinnSTIFTen.biz. Der Name vereint die 3 wichtigen Elemente meinen Lebens:

  1. Leben soll Sinn machen. Und auch das, was du den Großteil deines Lebens tust, sollte von einem Sinn beseelt sein. Und ja, es darf auch Spaß machen.
  2. Ich denke gerne in Bildern und deshalb soll Zeichnen, Visualisieren und Imaginieren einen großen Teil einnehmen. Und dafür steht der Stift.
  3. Das Ganze soll kein Hobby sein, sondern ein Unternehmen. Und dafür steht das biz.

 

Bloggen & beyond

Nach meinem ersten Kurs ergaben sich fruchttragende Kooperationen aus denen ebenfalls Online Kurse entstanden. Mit Martje Kleinhans erstellte ich den Handlettering Kurs Buchstäblich Begeistern und den Kritzelfilmkurs für selbstgezeichnete Erklärvideos. Und mit Roland Illioae kreierten wir „Digital Zeichnen am iPad mit Procreate“. Alle diese Kurse wären ohne meine Blogs und die öffentliche Sichtbarkeit sicherlich nicht entstanden.

Mein aktuelles Warum würde ich so beschreiben:

Ich bin Online Trainer und gebe mein Wissen und meine Erfahrungen gerne an andere Menschen weiter. Denn ich bin der Überzeugung: „Das kann jeder“. Egal ob es um Zeichnen oder Business starten geht.

Mein Blog ist für diese Mission meine Home-Base, mein Verteilzentrum, meine Keimzelle. Die einzelnen Kanäle wie Facebook, Pinterest & Co mögen kommen und gehen. Doch mein Blog gehört mir und dort bin ich Gestalter.

Mein Online Business bietet mir die Möglichkeit, viel mehr Menschen zu erreichen, als ich das lokal und mit meinen 2 Händen schaffen könnte. Mein Blog und die Systeme drumherum sind meine Botschafter, meine Vertriebsmannschaft, meine Sendboten, die 24×7 für mich arbeiten.

Damit irgendwann jeder Mensch nach seinen eigenen Vorstellungen leben kann. Damit Menschen nicht mehr einen Großteil der Lebenszeit beim Pendeln zum ungeliebten Job vergeuden. Damit Kinder wieder mehr Zeit mit ihren berufstätigen Eltern verbringen können. Damit Väter ihre Kinder aufwachsen sehen können und an deren Leben teilhaben können.

 

Wie kannst du deine Antriebslosigkeit überwinden?

Jetzt fragst du dich vermutlich: „Wie kann ich meine Antriebslosigkeit überwinden?“.

Meine Antwort darauf, es gibt dort nichts zu überwinden. Aber es gibt etwas, was von dir wahrgenommen werden will.

Ein wichtige Botschaft steckt für dich im fehlenden Antrieb.

Hast du den Mut & die Zuversicht, um dir diese Botschaft anzuhören?

 

Wo geht es hin?

Card 22 - mein WarumWohin es geht, kann ich leider auch nicht vorhersagen. Aber die Reise bleibt spannend. Hinter jeder neuen Ecke verstecken sich Möglichkeiten und warten darauf, entdeckt zu werden.

Wer sein WARUM und seine Prinzipien kennt, denn werden auch Neuerungen nicht abschrecken.

Und darum teile ich hier noch das Bild einer Karte von meinem Coaching Karten Set.

Ich danke dir dafür, dass du hier bei mir zu Besuch warst und wünsche dir eine spannende Reise in die Zukunft.

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

P.S. Wie schon gesagt, ist dieser Artikel ein Teil der Blogparade „Warum bloggst du eigentlich?“ Guck doch auch mal dort vorbei und lass dich von den anderen Artikeln inspirieren. Und vielleicht schreibst du ja auch noch einen Artikel dort.

 

Der Laptop fährt nicht hoch – Kein Fiasko dank Flipchart

Laptop fährt nicht hoch - trotzdem kein Fiasko dank Flipchart

Du kennst diese Situation vermutlich aus deiner eigenen Erfahrung und du hast es schon mal miterlebt, wie es jemand anderen getroffen hast. Du willst gerade deine Präsentation mit Powerpoint halten doch dann – der Beamer überhitzt / überträgt das Bild nicht oder dein Laptop reagiert beim Hochfahren nicht mehr.

Diese Situation kann echt zu einem Fiasko werden. Doch du hast einen Plan B. Denn du bist vorbereitet und kannst deine Präsentation auch am Flipchart halten. Also hier die Tipps, wenn der Laptop nicht mehr startet – auch nicht im abgesicherten Modus.

 

Mögliche technische Pannen – eine kleine Auswahl

Du darfst diese Liste gerne ergänzen, denn vermutlich fallen mir nicht alle möglichen, technischen Pannen ein:

  • Der Laptop startet nicht.
  • Der Beamer zeigt kein Bild.
  • Die Lampe vom Beamer ist kaputt.
  • Niemand hat eine Ersatzlampe für den Beamer dabei.
  • Der Beamer ist überhitzt.
  • Es gibt einen Stromausfall.
  • Dir fehlt das passende Kabel zwischen Laptop und Beamer.
  • Der Chef ändert kurzfristig das Thema und sagt dir erst kurz vorher Bescheid.

Du siehst, eigentlich ist es fast schon ein Glücksfall, wenn mal alles reibungslos zusammenarbeitet. Doch wahrscheinlicher sind die kleinen Problemchen, die dich vorher nerven und ablenken.

Dabei brauchst du doch deine volle Aufmerksamkeit für die Präsentation.

Was nun?

 

Präsentation am Flipchart

Oder am  Whiteboard oder an der Glasscheibe oder auch einfach verbal. Wenn du deine Inhalte gut strukturiert hast und kennst, dann schockt dich so ein Medienwechsel nur wenig.

Die Realität sieht oft anders aus. Es wird alles auf die Folien geschrieben, was einem so einfällt. Kein roter Faden, keine Dramaturgie, nur Auflistungen. Das schläfert jeden Zuschauer / Zuhörer ein.

Wenn du dich aber an dem ANKER-Modell orientierst, dann bleibst du immer souverän.

 

Halte eine freie Rede

Wenn du deine Präsentation mit dem ANKER-Modell aufgebaut hast, dann kannst du die Inhalte sogar als freie Rede halten. Es bleibt trotzdem spannend. Und du wirst deine Inhalte und Kernbotschaften nachhaltig verankern.

Und du klebst nicht hinter dem Laptop fest, sondern bewegst dich frei im Raum. Ja, du hast sogar die Aufmerksamkeit dafür, um dein Publikum beim Reden anzugucken. Unglaublich.

Das Wichtigst ist: Du hast für deine Präsentation Ziele festgelegt.

 

Üben, üben, üben

Du musst demnächst eine Präsentation oder ein Flipchart gestalten? Dann nutze doch das ANKER-Modell und erfahre, welchen Unterschied du machst, wenn du dein Publikum anlächelst.

Also verstecke dich nicht länger hinter deinem Laptop, sondern baue eine echte Beziehungen zu deinem Publikum auf!

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Weitere Beiträge:

Geld macht nicht glücklich – Was ist wahr und was nur Mythos?

Geld macht nicht glücklich

Den Spruch hast du sicherlich schon mal gehört. Ist es wahr – oder nicht? Wie viel ist Fakt und wieviel ist Mythos? Macht Geld weniger traurig?

Lass es uns in diesem Artikel herausfinden.

 

Hängen beide Faktoren überhaupt zusammen?

Mal ehrlich, es gibt sie alle.

  • Ich kenne arme Menschen, die glücklich sind.
  • Reiche Menschen, die glücklich sind
  • Arme Menschen, die unglücklich sind.
  • Und reiche Menschen, die unglücklich sind.

In dem Spruch wird also sprachlich eine Verknüpfung so dargestellt, als wäre es sowas wie ein Naturgesetz. Wenn A, dann B. Das kann ich mir aufgrund meiner Erfahrungen kaum vorstellen. Macht etwa wenig Geld glücklich? Vielleicht hängen Geld und Glück auch gar nicht voneinander ab. Und glücklich macht dich ganz etwas Anderes.

Was sagt dazu die Forschung?

 

Das Easterlin-Paradox

Der Ökonom Richard Easterlin untersuchte, inwieweit mehr Geld zu mehr Zufriedenheit führt. Dabei kam er zu der Erkenntnis, dass ab einem gewissen Niveau der Einfluss von noch mehr Geld auf die Zufriedenheit abnimmt.

Oder anders ausgedrückt:

Sobald du ein gewisses Niveau erreicht hast, macht dich mehr Geld nicht viel glücklicher.

 

Der Weg in die Hölle – der Vergleich mit Anderen

Stell dir bitte Folgendes vor: Du verdienst 5.000€ im Monat und dein Nachbar nur 4.000€. Wie fühlt sich das an?

Und jetzt vergleiche, was passiert: Du verdienst 8.000€ im Monat, aber dein Nachbar 10.000€. Wie ändert sich dein Gefühl?

Vermutlich fühlst du dich im 2. Fall ungerecht behandelt und das obwohl die absolut gesehen jetzt viel mehr verdienst.

Der Vergleich mit Anderen führt also meist zu einem schlechten Gefühl.

 

Ist es eigentlich die Aufgabe vom Geld, mich glücklich zu machen?

Spüre mal in dich hinein und stell dir vor, du hast ganz viel Geld im Lotto gewonnen, z.B. 30 Millionen €. Was macht dich daran glücklich? Wirst du dadurch automatisch glücklich? Oder stellst du dir gerade vor, was du mit dem Geld anstellen könntest?

Die wenigsten denken an den Besitz des Geldes, sondern daran, was sie damit machen würden. Und es sind die Möglichkeiten, die Vorstellungen, die Erwartungen der tollen Dinge, die sich mit Geld anstellen lassen.

Geld macht dich nicht glücklich

Viel Geld verdienen nur die Anderen

Kommt es dir auch manchmal so vor, dass Geld-Sprüche nur von Menschen genutzt werden, bei denen es am Geld mangelt?

Dabei ist es heute so einfach wie noch nie in der Geschichte der Menschheit, mit einem eigenen Unternehmen zu starten.

Wenn du heute ein Online Business starten willst, liegen die Basiskosten gerade mal bei 5€ pro Monat für eine Webseite, die dir gehört. Mal ehrlich, viele verqualmen das pro Tag. Wie setzt du dein Geld ein? Nutzt du es für Dinge, die dich glücklich machen?

Ich will jetzt nicht das Unwort „Geld verdienen im Internet“ unnötig bemühen, aber gerade das Ausprobieren und Testen möglicher Geschäftsideen ist heute wirklich sehr einfach möglich. Du kannst auch mit deiner Leidenschaft Geld verdienen, z.B. T-Shirts designen oder Online Kurse gegen Provision empfehlen. Endlose Möglichkeiten.

 

Diese 2 Sachen verhindern deinen Erfolg

Entweder weißt du nicht, wie du es angehen sollst. Dir fehlt die Anleitung, das Rezept. Dafür gibt es Kurse und Bücher.

Oder dir fehlt der Antrieb. Beide Probleme habe ich schon in einem anderen Artikel beschrieben: „Erfolglos – bist du zu dumm oder zu faul?

Du hast es selbst in der Hand, ob Geld oder Glück oder beides in dein Leben kommen dürfen.

 

Wie ist dein Leben in richtig?

Coaching Karten - dein bester Tag - das optimale ErgebnisStell dir doch mal die Frage: „Wie sieht dein Leben in richtig aus? Die beste Version deiner besten Version?“.

Hast du da viel Geld zur Verfügung oder nicht? Stell dir vor, was du damit alles anfangen kannst. Du kannst auch viel Gutes damit bewirken.

Ich glaube ja, glücklicher macht es dich, wenn du der Tätigkeit nachgehen kannst, die aus deinem inneren kommt.

 

Also – Ist Geld dein Freund?

Möchtest du mehr Geld verdienen? Dann betrachte Geld als deinen Freund. Von einem Freund würde man erwarten, dass man gut über ihn spricht – selbst wenn er gerade mal nicht da ist.

Wie sprichst du über Geld?

Wie denkst du über Geld?

 

Schreibe es in die Kommentare!

 

Weitere Ressource:

Schlank und Schön dank Flipcharts ▷ dein Bindegewebe stärken

Bindegewebe stärken Flipchart

Cellulite & Orangenhaut sind ja eher totgeschwiegene Themen. Doch wenn du dein Bindegewebe stärken, Cellulite bekämpfen & deinen Winkearm trainieren möchtest, dann habe ich hier ein wirklich ungewöhnliches Workout für dich:

Am Flipchart gestalten, zeichnen & präsentieren

In der Tat, das klingt sehr merkwürdig und ungewöhnlich, aber es wirkt. Und wer sieht nicht gerne gut aus, hat eine straffe Haut

Ich werde dich gleich mal durch die Zahlen dahinter führen.

 

Sitzen ist das neue Rauchen

Das hast du sicherlich schon mal gehört und es gibt dazu auch ein gutes Buch. In aller Kürze

  • Sitzen wirkt sich negativ auf Zucker- und Fettstoffwechsel, Blutfluss und Gefäßfunktion aus.
  • Entzündungsprozesse werden gefördert.
  • Muskeln bauen ab.
  • Fettzellen füllen sich.
  • Sitzen verbraucht kaum Energie, der Organismus arbeitet im Sparmodus.
  • Menschen, die viel sitzen, haben ein um 90% erhöhtes Diabetes-Risiko.
  • Arterien werden in Leiste und Kniekehle abgeknickt, dadurch erhöht sich das Risiko für Gefäßverkalkung und das kann zu koronaren Herzkrankheiten und einen Schlaganfall führen.
  • Sitzen begünstigt das Entstehen von Ödemen und Thrombosen, weil die Muskelpumpe ruht.
  • Schon bei 30 Minuten Sitzen steigt der Blutdruck.

Wow, da musste ich bei der Recherche zu diesem Artikel erstmal schlucken. Doch ignorieren macht es nicht besser. Also ran.

 

Stehen erhöht die Herzfrequenz

Kennt du diese Präsentationen, wo die Rednerin / der Redner vor seinem Bildschirm sitzt und monoton den Text vorliest?

Steh für deine nächste Präsentation einfach mal auf. Schon allein das wird dich und deine Botschaft ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

Durch das Stehen verbrennst du 0,7 Kalorien pro Minute mehr. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber pro Stunde macht das 42 Kalorien mehr.

Und wenn du von jetzt an nur 3 Stunden pro Tag mehr stehst, dann hast du in einer Arbeitswoche 630 Kalorien zusätzlich verbrannt.

 

Zusätzlich Winkearme trainieren

Wenn du am Tisch / Laptop präsentierst, dann ist deine Gestik noch zusätzlich eingeschränkt. Deine Arme ruhen meist auf dem Tisch, weil du die Maus bedienen musst. Mal ehrlich, so kannst du niemanden begeistern.

Winkearm trainieren

Wenn du am Flipchart präsentierst, dann kannst du deine ganze Gestik einsetzen. Du zeichnest am Flipchart und zeigst immer wieder auf die wichtigen Stellen.

Und jedes Mal, wenn du deine Arme über Hüfthöhe erhebst, dann verbrauchst du nochmal zusätzliche Kalorien. Und trainierst deine Winkearme durch die Muskelanspannung. Zusätzlich wirst du dein Bindegewebe stärken.

Bindegewebe stärken Cellulite Winkearm

Fazit

Du schlägst also 2 Fliegen mit einem Flipchart, wenn du bei deiner nächsten Präsentation aufstehst, ans Flipchart gehst und dort einen begeisternden Vortrag hältst.

 

Welche weiteren, positiven Vorteile fallen dir beim Flipcharten ein?

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Weitere passende Beiträge:

Erfolglos – Bist du dumm oder zu faul?

Erfolglos-zu dumm zu faul

Bist du erfolglos, bei dem was du tust? Hechelst du deinen Zielen hinterher? Hast du große Ambitionen, aber es wird nichts daraus? Ziehen Andere mit weniger Qualifikation an dir vorbei? Dann ist dieser Artikel für dich.

Aber Achtung: Dieser Artikel ist offen, ehrlich und kann dir weh tun. Vielleicht zieht es sich in deinem Bauch so richtig zusammen, während du hier weiter liest. Wenn das so ist, dann bist du auf dem richtigen Weg. So ist das nun mal mit der Wahrheit. Die Wahrheit teilt manchmal harte Kinnhaken aus.

 

Was braucht man, um sich erfolglos zu fühlen?

Die wichtigste Zutat hierfür ist: eine Erwartung, ein Ziel. Denn womit solltest du dich sonst vergleichen?

Du brauchst also einen Vergleich, ein SOLL für dein IST. Sonst kannst du dich nicht erfolglos fühlen.

Die Meisten von uns machen sich das SOLL nur nie bewusst. Irgendwo tief im Inneren gibt es einen unbewussten Vergleichsmaßstab. Das kann ein Vorbild aus der Kindheit sein. Oder jemand in deinem derzeitigen Leben, der DEIN Leben lebt.

Warum bin ich noch kein YouTube-Influencer? Warum habe ich noch keine glückliche Beziehung? Warum fehlt mir immer das Geld für meine Wünsche?

Merkst du es?

Ohne Erwartung, keine Enttäuschung!

Lass das sein und du fühlst dich nicht mehr erfolglos. Aber du möchtest dich vermutlich erfolgreich fühlen, oder?

 

Soll ich jetzt ohne Erwartungen durchs Leben gehen?

Die typische, erste Gegenreaktion, oder? Kenne ich auch von mir. Und du vermutlich auch. Erstmal die Arme vor der Brust verschränken und den Kopf schütteln. Von einem Extrem ins Andere.

Das kannst du so machen. Bist ja ein freier Mensch. Niemand hindert dich daran. Habe ich auch so gemacht.

Doch das blöde Gefühl blieb trotzdem. Und natürlich blieb ich erfolglos.

Ich bin der festen Überzeugung – Du weißt, wie „dein Leben in richtig“ wäre.  Deshalb hat Ignorieren und Wegdenken auch keine Aussicht auf Erfolg.

 

Nimm erstmal an, was da ist.

Du fühlst dich scheiße, weil du deine Ziele noch nicht erreicht hast. Und das wurmt dich. Kann ich gut verstehen.

Aber du brauchst dich nicht darüber ärgern.

Wenn du von Hamburg nach München reisen willst, brauchst du dich auch nicht darüber ärgern, wenn du noch im Hamburg stehst. Das verändert gar nichts. Akzeptiere erstmal, wo du derzeit bist. Auch wenn das aktuell bedeutet, dass du dich erfolglos fühlst.

Und nimm deine Gefühle bewusst wahr, denn sie sind jetzt da – sie wollen von dir gespürt werden.

Tu das. Spüre rein.

Erst jetzt kannst du was verändern.

Bist du erfolglos? Dann hat es 3 mögliche Ursachen. Bu bist zu dumm, zu faul oder zu feige. Doch was hilft dann?

Es gibt 3 Erfolgsverhinderer

Wenn du in deinem Leben etwas nicht erreicht hast, was du erreichen wolltest, dann kann das an 3 Gründen liegen. Nur diese 3 können es sein, wenn du noch immer erfolglos bist.

Entweder

  1. bist du dumm oder
  2. du bist faul oder
  3. du hast Angst

Wow, das muss man erstmal sacken lassen, oder?

 

Was ist mit äußeren Umständen?

Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen auch die Macht - Coaching Karten

Nein, äußere Umstände können wir quasi nicht gelten lassen. Denn das würde dich als Gestalter deines Lebens entmündigen. Und dich direkt am Start erfolglos werden lassen.

Wenn du daran glaubst, dass die Anderen an deinem Schmerz und deinem Leiden schuld sind, dann verlasse bitte diesen Artikel. Dann bist du für den Rest noch nicht bereit. Dann bleib bitte sehr erfolglos und jammere alle die Ohren zu.

Somit verabschiede ich mich jetzt von dir. Leide noch weiter, bis du genug gelitten hast. Und wenn du es leid bist, länger zu leiden, dann komm gerne zurück.

 

Zu dumm?

Du hast keine Ahnung  und  keinen Plan von Sache. Das kommt vor. Und zwar immer wieder. Wenn du an Anfang einer neuen Fähigkeit stehst, ist es ganz natürlich, dass dir Wissen fehlt.

Blöd nur, wenn du es dabei belässt. Wenn du nichts daran änderst.

Dann bleibst du erfolglos und noch schlimmer: Du verschwendest deine Lebenszeit.

 

Mal angenommen, ich wollte einen Kuchen backen. Und angenommen, es wäre der erste Kuchen meines Lebens. Dann wäre es doch sehr klug, wenn ich mir ein Rezept fürs „Kuchen backen“ von jemandem besorge, der nachweislich leckere Kuchen hin bekommt.

Und wenn ich am Flipchart zeichnen möchte, dann würde ich doch auch jemanden fragen, der sich damit auskennt. Oder?

Alles Andere wäre doch dumm, oder?

 

Zu faul?

Coaching Karten - ist es dein zielDu kannst es auch gerne anders nennen, wenn faul zu hart für dich klingt. Wie klingt Bequemlichkeit für dich? Kannst du dich damit anfreunden? STOP, merkst du wie wir es uns gerade bequem machen?

Wenn du ein großes Ziel verfolgst (Nebenbei ein Tipp zur Wortwahl: Wie lange willst du es noch verfolgen? Wie wäre es mit Erreichen?), dann kann dich doch nichts zurückhalten? Dann brennst du doch dafür und bleibst dran, bis du es erreicht hast.

Überprüfe, ob das Ziel wirklich deines ist! Und dann lass nicht mehr los.

Manche sind auch zu eitel, um eine bestimmte Tätigkeit zu erledigen. Sie sind sich dafür zu schade. Und dass ist wirklich schade.

 

Zu feige?

Ach ja, die liebe Angst. Natürlich macht sich evolutionär Sinn. Sie beschützte uns vor wilden Tieren und ich würde keinem Grizzlybär entgegentreten.

Aber worüber reden wir hier? Was kann dir heute passieren? Jetzt mal ernsthaft.

Du könntest nicht die Gehaltserhöhung bekommen. Du könntest halt nicht den Traumpartner finden und ansprechen? Du könntest an deinem Wohnort bleiben.

 

Coaching Karten - dein bester Tag - das optimale ErgebnisUnd jetzt stell dir mal im Vergleich vor, wie geil dein Traumleben wäre! Wenn all das wahr wäre, was du dir erträumst. Große Klasse, oder?

Ich würde die Angst sinnvoll einsetzen! Wie blöd wäre mein Leben, wenn ich nicht meine Ziele erreiche? Davor sollte ich Angst haben.

 

Welche Ursache hält dich erfolglos?

Ich vermute mal, niemand wird hier einen Kommentar abgeben, weil er / sie sich nicht traut.

Oder doch?

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Deine Kernbotschaft formulieren, nachhaltig verankern & Anker zeichnen

Kernbotschaft formulieren nachhaltig verankern

Du kennst das sicherlich selber. Bald wirst du eine Präsentation halten und dir ist bewusst, dass eine knackige Kernbotschaft besser wirkt als langweiliges Gelaber. Du willst also deine Kernbotschaft formulieren und im Kopf deines Publikum nachhaltig verankern.

Dabei hilft die die ANKER-Methode.

Schau dir dieses Video an – auch wenn du mal einen Anker zeichnen willst:

 

A wie Adressat

Mach dir bewusst, für wen du präsentierst. An wen richtet sich deine Kernbotschaft?

Vielleicht werden ganz viele Menschen im Vortragsraum sitzen. Richtet sich deine Botschaft an alle? Oder nur an wenige? Eventuell willst du nur eine Person von deiner Botschaft überzeugen. In wessen Kopf willst du die Kernbotschaft verankern?

 

N wie Nutzen & Nachher

Unter dem N vereinen sich 2 Aspekte.

  1. Du betrachtest deine Nachricht auch der Perspektive von Nachher, also rückwirkend.
  2. Und es geht um den Nutzen.

Versetze dich in die Situation deines Publikums:
Wie soll sich dein Publikum, dein Adressat hinterher fühlen? Was soll sie / er denken? Und welche Handlung willst du auslösen?

Betrachte den Nutzen aus Sicht deines Adressaten. Beantworte ihre / seine Frage „Was ist für mich drin?“

Nur wenn dein Gegenüber einen Sinn darin sieht, wird sich die Botschaft verankern

 

Formuliere auch deine Erfolgskritierien! Woran wirst du erkennen, dass es funktioniert?

 

K wie Kernbotschaft

Jetzt erst ist es Zeit für die Kernbotschaft. Sammle die Vorteile / den Nutzen aus Sicht deines Adressaten. Es dürfen ruhig einige Punkte dabei zusammenkommen.

Und dann streiche die unwichtigsten Argumente weg.

Solange bis nur noch 3 Punkte übrig sind.

Schleife die Formulierung zurecht.

Solange, bis sie passt.

Auf den Punkt.

 

E wie Entwurf

Erst jetzt wird es Zeit für einen Entwurf. Nimm dir ein Blatt Papier und zeichne den ersten Entwurf.

Finde für jedes der Kernbotschaften ein passendes Symbol.

Teste, wohin du den Titel packst.

Und wohin kommen die Kernbotschaften + Symbole?

Traue dich und schmeiße Entwürfe in den Papierkorb und erstelle komplett andere Entwürfe.

Solange, bis du mit dem Entwurf zufrieden bist. Wenn du mit dem Bild noch nicht zufrieden bist, wird es sich auch nicht in deinem Publikum verankern.

 

R wie Reinzeichnen am Flipchart

Sobald du mit dem Entwurf zufrieden bist, zeichnest du dein Flipchart. Die Proportionen und Aufteilungen hast du ja bereits im Entwurf geklärt.

Denke an die Reihenfolge:

  1. Erst den Text
  2. Dann die Symbole
  3. Und dann die Textrahmen

So passt alles harmonisch zusammen.

 

Kernbotschaft formulieren & nachhaltig verankern mit der ANKER-Methode

Mit Hilfe des ANKER.-Modells überspringst du nie wieder einen wichtigen Schritt. Kernbotschaft formulieren und im Gehirn deines Publikums nachhaltig verankern ist ab jetzt ein Kinderspiel für dich. So wird das Flipchart planen echt einfach.

Kernbotschaft formulieren nachhaltig verankern-600

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

P.S. Hier kommt noch ein wunderschönes Flipchart. Meine liebe Flipchart-Kollegin Michaela Maino aus Leverkusen wurde durch meinen Artikel zum Flipchart zeichnen inspiriert. Echt klasse geworden, Michaela.

Anker-Methode

 

SMART Methode: Warum Ziele SMART formulieren NICHT reicht!

Ziele SMART formulieren

Von überall hört man: „Du sollst deine Ziele SMART formulieren! Ziele müssen schriftlich festgelegt werden!“ Doch stimmt das wirklich? Als Projektleiter musste ich jahrelang Ziele definieren. Was wollen wir erreichen? Und wie formuliert man Ziele?  Diesmal erfährst du von mir, was ich von der SMART-Methode halte.

 

Ziele SMART setzen: Die SMART-Formel

Lass uns zuerst einmal einen Blick auf die weltberühmte SMART-Methode (siehe auch Wikipedia) werfen. SMART ist ein Akronym und steht für die Bausteine:

  • S = Spezifisch
  • M = Messbar
  • A = Akzeptiert
  • R = Realistisch
  • T = Terminiert

Gucken wir uns die einzelnen Faktoren mal an.

 

S – Spezifisch

Wenn du dein Ziel nicht kennst, wirst du dort auch nie ankommen. Deshalb macht es wirklich Sinn, sehr genau festzulegen, WAS du erreichen möchtest.

Bei deinem Navi gibst du auch nicht „Irgendwo in den Süden“ ein. Im Reisebüro buchst du nicht „Bloß nicht Ballermann.“

Ein spezifisches Ziel klärt, WAS GENAU es sein soll.

Beispiel: „Ich möchte glücklicher sein“ ist nicht sehr spezifisch. Doch „Ich achte bewusst auf mein Stress-Level und nehme mir Zeit zur Entspannung, wenn es nötig ist.“ lässt dein Ziel schon viel spezifischer werden.

Also: Ziele formulieren und zwar spezifisch.

 

M – Messbar

Nach WAS geht es jetzt in Messbar darum, WIEVIEL du möchtest. Denn wie sollst du wissen, dass ein Ziel erreicht wurde, wenn du nicht genau geklärt hast, wieviel du möchtest.

Schlecht: „Mehr Geld“, „weniger wiegen“, „weniger rauchen“, „mehr Sport“ sind vor allem durch den Vergleich ungeeignet.

Besser: Mach es konkret mit „ich verdiene monatlich 5.000€“, „Am 1.1.2020 wiege ich 80kg“, „Ich rauche pro Woche höchstens 5 Zigaretten“, „An mind. 3 Tagen in der Woche jogge ich mindestens 30 Minuten lang“.

 

A – Akzeptiert

Möchtest du das Ziel überhaupt wirklich erreichen? Oder sprechen Gründe für dich dagegen? Wenn dich Blockaden daran hindern, wirst du deine Ziele nur mit viel Willenskraft und Disziplin erreichen.

Gerade wenn in Projekten Ziele erreicht werden sollen, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Ansonsten wirst du viel Zeit und Energie mit Störungen zu kämpfen haben

 

R – Realistisch

Dein Ziel muss realistisch sein, damit es SMART ist. Also prüfe, ob du es überhaupt erreichen kannst. Ansonsten wirst du viel Zeit und Energie verschwenden.

Aber sind realistische Ziele wirklich inspirierend?

 

T – Terminiert

Ohne konkrete End-Zeit kannst du nicht messen, ob du dein Ziel erreicht hast. Außerdem haben Projekte oft ein gegebenes Ende und müssen bis dahin fertig sein.

Terminiert ist stark mit messbar verknüpft.

 

100% Erfolgsgarantie?

Aus meiner eigenen Erfahrung sind SMARTe Ziele keine Garantie für den Erfolg. Projektmitarbeiter halten sich aus unterschiedlichen Gründen nicht an die Zusagen und auch ich merke bei mir persönlich immer mal wieder Tendenzen zur Rebellion, obwohl ich die Ziele smart formuliert habe.

Aber ich merke immer wieder, dass Ziele planen und formulieren DER wichtigste Prozess ist. Egal, ob du die SMART Methode nutzen möchtest oder etwas anderes. Formulierte Ziele wirken einfach besser als vage Zielvorstellungen.

Hauptsache ist: du beschäftigst dich mit deinem Ziel.

 

Was fehlt?

Als SinnSTIFTer fehlt mir im SMART Modell definitiv die Einordnung ins großer Ganze. Wie zahlt es auf das große Ziel ein? Ich mag es, wenn ich aus großen Zielen meine kleinen Unterziele ableiten kann.

Zudem ist die SMART Formel so kühl und sachlich. Da kommt bei mir keine große Motivation auf. Ich möchte vom formulierten Ziel quasi getragen werden, es darf mich mitreißen.

 

SinnSTIFTende Tipps zum Ziele setzen

Hier kommen meine ganz persönlich gefärbten Tipps zum Ziele setzen.

Übernimm davon, was dir gefällt:

  • Integriere dein WARUM. Weshalb ist dir dieses Ziel wichtig?
  • Formuliere dein Ziel im erreichten Zielzustand. Was siehst, hörst, fühlst du dann?
  • Prüfe innerlich, ob alles für die Zielerreichung passt. Oder steht dir gefühlt noch etwas im Wege.
  • Möchtest du am Liebsten sofort aufspringen und loslegen. Oder inspiriert es dich, wenn es nur schwer erreichbar ist?
  • Kannst du dein Ziel zeichnen? Dann ist es sehr konkret. Du kannst dich ja schlank zeichnen.

Um alle deine Ziele in ein großes, ganzes Bild zu verpacken, habe ich hier eine Vorlage zum Ziele visualisieren erstellt. Und um an deinen Zielen dranzubleiben, kennst du schon die Coaching Bilder und das Coaching Karten Set?

 

Wie setzt du deine Ziele?

Jetzt bist du dran. Schreib mir einen Kommentar, wie du deine Ziele setzt und erreichst? Welche Hürden hast du dabei und was hast du bereits gelernt / verbessert?

SMART Methode: Warum Ziele SMART formulieren NICHT reicht! 1

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

die Heldenreise ✅- Storytelling Beispiele

Die Heldenreise - Erfolgsstruktur für Storytelling

Die Heldenreise – kennst du schon diese Struktur?
Sie ist Grundlage fast aller Hollywood-Filme wie Star Wars, Disney/Pixar, Titanic, Harry Potter, die Matrix usw. Das sind nur einige Storytelling Beispiele, du findest sicherlich noch viele mehr. Nichts ist leichter als mit der Heldenreise Storytelling vorzubereiten. Wenn du für die Heldenreise Beispiele suchst, hier findest du sie.

Darüber hinaus eignet sie sich hervorragend für Coaching-Prozesse. Du kannst deine derzeitigen Herausforderungen einorden und siehst, welcher logische nächste Schritt nun folgt. Oder du nutzt diese Struktur für deine Flipchart Präsentationen.

Die Heldenreise beim Storytelling einzusetzen, eignet sich sehr gut für Content Marketing auf Social Media Kanälen.

Hier siehst du, wie die Zeichnungen entstanden sind:

 

Der Mythenforscher Joseph Campbell fand heraus, dass alle großen Geschichten der Menschheit (z.B. Gilgamesch-Epos, Nibelungen-Saga, u.v.m.) eine gemeinsame Struktur haben. Alle diese Erzählungen folgen einem ähnlichen Drehbuch, auch wenn die Details unterschiedlich sind.

Paul Rebillot machte daraus eine Methode für Coaching und Therapie.

Christopher Vogler entwickelte für Drehbuchschreiber eine Anleitung, die auf der Heldenreise basiert.

Und weltweit bekannt wurde die Heldenreise, als George Lukas sie als Grundlage für seine Star Wars Filme machte.

 

 

Hier die Schritte im Einzelnen:

1. Die gewohnte Welt

1-Heldenreise-die-gewohnte-WeltDies ist der Startpunkt der Heldenreise.

Der Held lebt friedlich, ist aber irgendwie nicht zufrieden, weil etwas nicht stimmt.

Harry Potter wohnt unter der Treppe bei seinen Verwandten, Luke Skywalker lebt auf der Farm seines Onkels auf Tattoine. So startet die Heldenreise.

 

2. Der Ruf

2-Heldenreise-der-RufDas Abenteuer ruft den Helden. Es gibt Andeutungen, dass es da draussen noch eine weitere Welt gibt.

Harry bekommt Einladungen aus Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberrei. Luke findet beim Reinigen von R2-D2 eine versteckte Botschaft der Prinzessin, die Meister Kenobi um Hilfe ruft.

Wenn der Held den Ruf ignoriert, wird er meistens stärker und lauter, bis er unüberhörbar wird. Denke mal an die vielen Briefe an Harry.

 

3. Weigerung

3-Heldenreise-die-WeigerungHach, wie schön ist doch die Komfortzone. „Ist doch eigentlich gar nicht schlecht hier“.

Der Held weigert sich noch, die gewohnte Welt zu verlassen. Es stehen vielleicht noch Verpflichtungen im Weg oder ein fieser Onkel, der alle Briefe zerreißt.

Luke kann seinen Onkel nicht auf der Farm allein lassen, er wird dort doch gebraucht. Und Neo aus der Matrix traut sich noch nicht, über den Fenstersims zu entkommen.

 

4. Der weise Mentor

4-Heldenreise-der-weise-MentorJeder Held findet einen Mentor. Das ist jemand, der die Erfahrungen schon gemacht hat, die dem Helden noch bevor stehen. Der Mentor gibt dem Helden nicht einfach Wissen, er lässt ihn die passenden Erfahrungen sammeln.

Für Harry Potter wird es Prof. Dumbledore sein, für Luke Skywalker ist es Obi Wan Kenobi und für Neo steht Morpheus als Mentor zur Seite. Für Frodo Beutlin in „der Herr der Ringe“ steht Gandalf mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

5. Die Schwelle

5-Heldenreise-die-erste-SchwelleOft unfreiwillig wird der Held zum Aufbruch gezwungen. Von nun an gibt es kein Zurück. Manchmal taucht ein Schwellenwächter auf. Der Held muss seine Entschlossenheit beweisen.

Die Farm von Onkel Owen verbrannt, deshalb gibt es nichts, was Luke noch auf Tattoine hält. Hagrid kommt, holt Harry ab und nimmt ihn in die Winkelgasse mit. Damit startet die andere Hälfte der Heldenreise.

 

6. Werkzeuge + Freunde

6-Heldenreise-Freunde-Helfer-Gefährten-WerkzeugeDamit der Held die Aufgaben bewältigen kann, die vor ihm liegen, findet er Freunde und Werkzeuge.

Beides wird unserem Helden bei seinem Weg helfen. Hermine & Ron werden Harrys beste Freunde, Harry erhält Zauberstab, Kessel und Bücher.

Zu Lukes Team gesellen sich Han Solo, Chewbacca und natürlich bekommt er ein Lichtschwert. Manche Werkzeuge bleiben dem Helde während der gesamten Heldenreise erhalten. Andere kommen währenddessen hinzu.

 

 

7. Prüfungen / Tests

7-Heldenreise-Prüfungen-Test-TrainingWürde der Held jetzt schon dem fiesen Oberschurken entgegen treten, hätte er keine Chance. Alle Prüfungen und Tests, die jetzt „passieren“ sind nötig, um den Helden vorzubereiten. In Filmen ist dieser Teil der Heldenreise der längste Teil.

Neo kämpft in der Kung Fu Simulation mit Morpheus und trainiert sein Bewusstsein / Mindset. Harry erlernt Zaubersprüche und Luke übt sich im Lichtschwertkampf, mit dem Blaster und als Pilot.

 

8. Die tiefste Höhle

8-Heldenreise-die-tiefste-Höhle-des-FeindesAls das Training, alle Prüfungen finden ihren Höhepunkt, wenn der Held die tiefste Höhle des Feindes betreten muss. Und das geht meist nur alleine.

Luke stellt sich Darth Vader alleine auf dem Todesstern, Harry Potter wagst sich mit Ron und Hermine in die Keller Hogwarts. Die beiden Freunde machen Harry den Weg frei, so dass er letztendlich Voldemort gegenüber steht.

 

9. Der Drache

9-Heldenreise-Endkampf-DracheNun muss der Held den Drachen besiegen. Darth Vader, Lord Voldemort, die Agenten der Matrix (besonders Agent Smith).

Ganz oft stellt der Drache eine unterdrückte Angst oder einen nicht angenommen inneren Teil des Helden dar. Manchmal wird der Drache bekämpft und manchmal kommt mit der Erkenntnis auch eine Versöhnung zustande. Das ist dann die therapeutische Wirkung der Heldenreise.

 

10. Das Elixier

10-Heldenreise-der-Schatz-das-ElixierAls Belohnung für den Sieg gewinnt der Held ein Elixier / einen Schatz oder rettet die Prinzessin. Mit dem Gewinn eines physischen Gegenstandes geht dann oft auch eine innere Erkenntnis des Helden einher.

In Star Wars Episode IV retten sie wirklich eine Prinzessin, Harry gewinnt den Stein der Weisen und Neo erkennt die Wahrheit hinter der Matrix.

 

11. Wiedergeburt / Apotheose

11-Heldenreise-Auferstehung-Wiedergeburt-ApotheoseDer Held ist wie verwandelt / wiedergeboren, quasi Held 2.0

Neo beherrscht jetzt die Matrix, Harry kann jetzt zaubern und Luke hat jetzt Zugang zur Macht.

Dadurch hat der Held jetzt gottähnliche Fähigkeiten. (Apotheose)

 

12. Rückkehr & Herrscher zweier Welten

12-Heldenreise-Rückweg-nach-Hause-Herrscher-zweier-WeltenDer Held muss wieder in seine Welt zurück. Dort muss es beide Welten vereinen. Und das ist oft nicht so leicht, denn die alten Gewohnheiten möchten wieder die Kontrolle übernehmen. Hieran kann der Held ein weiteres Mal wachsen, aber das ist dann die nächste Heldenreise.

Harry muss zurück zu den Dursleys, Neo lebt jetzt in und außerhalb der Matrix.

 

Natürlich habe ich dir die einzelnen Schritte der Heldenreise auch gezeichnet.

Die Heldenreise - Erfolgsstruktur für Storytelling. Mit der Heldenreise als Schablone gelingen dir spannende Geschichten, auch für deine Flipchart Präsentation

Noch nicht jeder kennt diese Erfolgsstruktur für gutes Storytelling.
Du darfst es gerne teilen!

Und wenn du in deine eigene Geschichte blickst werden dir sicherlich Beispiele für dein eigenes Storytelling einfallen. Und dann leg mit deinem Online Marketing los!

Funktioniert die Heldenreise auch für Social Media?
Aber ja, du kannst es z.B. bei Claudia Grajek nachlesen.

 

In welcher Phase der Heldenreise steckst du gerade?
Was ist dein nächster Schritt?

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

Soul Branding – Erfolgsbooster für Selbstvermarktung und Markenkommunikation

Soul Branding – Erfolgsbooster für Selbstvermarktung und Markenkommunikation

[Gastartikel von Anna Breitenöder]

Flipcharts und Präsentationen sind wunderbare Kommunikationstools und können dir im Business für vieles nützlich sein. Gekonnt im Online-Business zur Selbstvermarktung angewandt, verwandelst du dein einzigartiges Potenzial zu purem Gold!

Doch diese Tools sind bloße „Wege“ zu deinen Wunschkunden, denn sie beeinflussen nicht, WAS du anbietest und WIE faszinierend du es präsentierst. Sondern lediglich, über WELCHES Medium du DICH SELBST sowie dein Wissen und Können präsentierst.

Die Basis für dein nachhaltig erfolgreiches Business sind dabei zunächst deine hochwertigen Produkte bzw. Services. Die Differenzierung, die darüber entscheidet, ob dein Produkt von deinen Wunschkunden anziehend wahrgenommen wird, erfolgt jedoch über die Art und Weise deiner Präsentation – deine Marke.

 

Leuchten oder Ablehnung?

Die Frage ist: Wie reagieren deine Wunschkunden auf deine Selbstvermarktung? Leuchten deine Produkte für die Empfänger deiner Botschaft? Oder verursachen sie Langeweile, Genervt-Sein und Ablehnung?

Es ist also klar, dass die Botschaft, mit der du dein Angebot und deine Botschaft präsentierst, am Markt eine wesentliche Rolle spielt und maßgeblich für deinen Erfolg ist. Denn nur darüber kannst du Interesse wecken, dich wirksam von anderen abheben und erfolgreich punkten.

 

Ein wahrer Erfolgsbooster für dein Business

Die Differenzierung erfolgt über eine psychologisch fundierte Markenentwicklung – ein wahrer Erfolgsbooster für deine Selbstvermarktung!

Aber warum ist das so effektiv und, ehrlich gesagt, bahnbrechend?

Als Unternehmer oder Unternehmerin bist du sozusagen selbst das „Produkt“, weil du zum Beispiel Coaching-, Trainings-, Therapie-, Beratungs- oder Designdienstleistungen verkaufen musst, BEVOR sie erfahren wurden. Ein potenzieller Kunde weiß somit nie, was er oder sie bekommt, sobald gebucht wurde.

Das Geheimnis ist: Du musst das Gefühl erzeugen, das dem Gefühl ähnelt, das dein Kunde sehr wahrscheinlich nach der Zusammenarbeit mit dir haben wird.

So erfolgt deine Differenzierung über dein aussagekräftiges „Personal Branding“ bzw. „Soul Branding“.

Aber Eins nach dem Anderen…

 

Was ist eigentlich eine Marke?

Welche zwei der folgenden Antworten treffen zu? Kreuze an:

  1. Deine Marke ist dein Firmenlogo
  2. Deine Marke ist das Versprechen, das du deiner Zielgruppe gibst
  3. Deine Marke sind die Texte, Farben oder Bilder auf deiner Webseite
  4. Deine Marke ist dein Kleidungsstil, mit dem du dich in deinem Geschäft präsentierst
  5. Deine Marke ist die Art und Weise, wie andere dich wahrnehmen, wenn sie über dich sprechen, wenn du nicht im Raum bist

Wenn du jetzt 2 und 5 angekreuzt hast, liegst du super richtig!

Die Markenästhetik, wie zum Beispiel deine Farben, Bilder, Logo oder Stil sind nur Bestandteile deines Geschäftsauftritts. Sie tragen dazu bei, in den Köpfen deiner Wunschkunden das umfassende Markengefühl zu erschaffen, das du dort haben möchtest.

Deine Marke ist also das eingebrannte Gefühl, das in deinen Wunschkunden durch die Begegnung mit deiner Marke entstanden ist, sobald sie zum Beispiel dein Logo oder deine Farben wahrgenommen haben.

Wenn dir das bewusst geworden ist, wirst du an deine Flipcharts und Präsentationen zur Selbstvermarktung plötzlich ganz anders herangehen.

Denn: Deine Marke ist das Gefühl, das du bei deiner Zielgruppe durch dein Markenversprechen erzeugst.

 

Was ist dein konkretes Markenversprechen?

Dazu gibt es viele Beispiele bei bekannten Marken, die ich dir gerne vorstelle:

  • Desigual: Einzigartigkeit.
  • Apple: schönes Design.
  • Chanel: Exklusivität und Eleganz.
  • Audi: Vorsprung durch Technik.
  • Amazon: Einfachheit.

Wie siehst du das, sofern du diese Marken kennst. Stimmst du zu?

Dein Markenversprechen ist das Gefühl, das deine Zielgruppe erhält, wenn du zum Beispiel eine Präsentation in einer bestimmten Art und Weise erstellst.

Und: Du kannst dieses Gefühl beeinflussen, indem du deine Markenkommunikation bewusst gestaltest.

Wie würden Menschen zum Beispiel über Desigual sprechen?

Du erinnerst dich: Das Markenversprechen ist „Einzigartigkeit“.

Wahrscheinlich würden sie dann von Spaß, bunten Farben, Extravaganz, ausgefallenem Design, Freude, Kreativität und Lebendigkeit sprechen. Dies ist die Wahrnehmung von Desigual als Marke.

 

Wie würden Menschen über dich und dein Unternehmen – deine Marke – sprechen?

Wenn du zum Beispiel willst, dass deine Zielgruppe deine Marke als lebendig und quirlig wahrnimmt, dann solltest du dich in leuchtenden Farben und lustigen Mustern anstatt in Uni, Schwarz oder Grau zeigen. Genau das überträgst du auf deine Präsentationen und Flipcharts sowie auf deine komplette Selbstvermarktung.

Ebenso könnte deine Markensprache die Worte „aufregend“, „laut“, „bunt“ oder „neon“ enthalten. Du könntest einen Ideenpool einrichten und deine Zielgruppe zum Beispiel in die Ideenfindung mit einbeziehen. In deiner Markenkommunikation könntest du zum Beispiel PopArt-Bilder verwenden.

Bitte beachte hier: Als Personenmarke ist es besonders wichtig, dass dein Markenausdruck dein wahres Wesen erfasst und kommuniziert. Es ist das, was andere von dir unterbewusst und emotional wahrnehmen, wenn sie persönlich mit dir kommunizieren. Sobald es eine Dissonanz zwischen deiner authentischen Ausstrahlung und deiner Markenkommunikation (oder innerhalb deiner Markenkommunikation) gibt, entsteht bei deiner Zielgruppe pure Verwirrung. Und Verwirrung verhindert leider Verkäufe.

Wenn du und dein Markenausdruck allerdings zusammenpassen, entsteht über den Zeitverlauf ein klarer Abdruck deiner Botschaft in den Köpfen deiner Zielgruppe, sobald sie mit deiner Marke in Berührung kamen. Dieser Abdruck ist deine Personal Brand oder Soul Brand, wie ich es nenne. (Brand, engl. = Brandzeichen, Stempel. Soul, engl. = Herz, Seele, Gefühl).

 

Schaffe einen klaren Abdruck in den Köpfen deiner Zielgruppe

Klarheit in der Markenkommunikation entsteht durch Herausarbeitung von zwei wesentlichen Aspekten:

  1. All das, für was du mit deiner Marke stehst.
  2. All das, für was du mit deiner Marke nicht stehst.

Dies schafft eine klare Definition dessen, wer du mit deinem Business bist. Gleichzeitig dient es dir, dich von deinen Mitbewerbern klar abzuheben (zu differenzieren).

Eine klare Marke, die einfach und auf den Punkt gebracht ist, bleibt am besten in der Erinnerung deiner Zielgruppe hängen.

Wenn zum Beispiel jemand fragt, für was Anna Breitenöder steht, dann ist das Soul Branding. Punkt.

Deine Differenzierung gelingt dir über die Konzeption einer Marke, die deine Zielgruppe bewusst emotional erreichen soll. Das Ziel ist der KLARE MARKENABDRUCK in ihren Köpfen und Herzen.

Dies erreichst du über eine konkrete und konsistente Kommunikation deiner Markenbotschaft. Und zwar überall da, wo deine Zielgruppe mit deiner Marke in Berührung kommt, wie zum Beispiel deinen Präsentationen und Flipcharts. Aber natürlich noch vielem mehr, wie deine Social Media Präsenzen, Webseite oder Live-Auftritte. Du sprichst sie damit über ihre limbischen Trigger direkt emotional an, worauf sie unterbewusst reagieren.

 

So entwickelst du deine Marke in vier Schritten – die perfekte Grundlage für deine Selbstvermarktung

Schritt 1: Brand Essence

Als Erstes ist es wichtig, dass du verstehst, welche Botschaften du selbst noch unbewusst aussendest und wie diese von deiner Zielgruppe wahrgenommen werden. Sobald du diese Botschaften erkannt hast, solltest du den dazugehörigen Soul Aspekt identifizieren, der deine Eigenschaften (bewusst und unbewusst) am besten aufgreift.

Als Nächstes analysierst du die Art deiner Services und dein Wunschkundenprofil. Auch hier findest du die entsprechenden Soul Aspekte heraus und schaust, wo es Übereinstimmungen gibt. Beginne doch gleich mit der Analyse deines persönlichen Soul Aspekts mit meinem Marken-Quiz.

Sobald du deinen passenden Soul Aspekt herausgefunden hast, besitzt du einen Filter für deine Markenbildung. Auf dieser Grundlage kannst du deine visuelle und verbale Markenkommunikation entwickeln und in deinem Brand Book festhalten.

Beispiele für Brand Books findest du hier:

Hier kannst du noch weiterstöbern: https://anna-breitenoeder.de/begeisterte-kunden/

 

Schritt 2: Markenbotschaft

Bei der Entwicklung deiner Markenbotschaft schaust du dir nun deine Markenpersönlichkeit an, die auf deinem Soul Aspekt basiert. Ebenso entwickelst du deinen Markenstandpunkt, dein Wunschkundenprofil und die gewünschte emotionale Reaktion bei deiner Zielgruppe, auf die du in der Folge deinen Markenausdruck abstimmst.

Als Letztes erstellst du deine Differenzierung im Markt und das konkrete Ziel deiner Marke. All diese Vorbereitungen dienen dir dazu, den essentiellen Grundstein für deine erfolgreiche Selbstvermarktung zur Neukundengewinnung zu erstellen.

 

Schritt 3: Markenästhetik und –kommunikation

Erst jetzt solltest du dich mit deiner visuellen und verbalen Kommunikation beschäftigen. Diese enthält idealerweise deine Markenfarben, dein Storytelling, deinen Elevator Pitch, deinen Slogan, deinen Markennamen, deine Markentypographie, deine Markenbildwelt und deine Wortdatenbank. Dies alles hältst du am besten in einem Dokument wie deinem Brand Book fest.

 

Schritt 4: Strategische Umsetzung

Nachdem du dies getan hast, geht es an die Erstellung deines Marketingmaterials, wie zum Beispiel deinen Präsentationen, genauso wie deiner Webseite, deiner Newsletter-Emails, deiner Social Media Kanäle oder deiner Landingpages. So erreicht dein „Vibe“ deine Zielgruppe und du bleibst positiv in ihrer Erinnerung. Die Chancen, dass sie sich an dich und dein Angebot erinnern, sobald sie einen konkreten Bedarf haben, erhöhen sich somit maßgeblich.

 

Wenn du mehr über Soul Branding erfahren willst, dann triff mich im Soul Business Café, meiner Facebook-Gruppe für Soul Leaderinnen (Achtung: Nur für Unternehmerinnen für garantiert geschützten weiblichen Raum).

Rock your Soul. Rock your Business.

Anna Breitenöder  I  Brand Alchemist

 

Anna Breitenöder - Soul BrandingAnna Breitenöder ist Expertin für Personal Branding 

Ausgehend von der Markenkonzeption über die marketingstrategische Planung bis hin zur erfolgreichen Umsetzung unterstützt sie Solo-Unternehmerinnen darin, ihr einzigartiges Potenzial in eine erfolgreiche Marke zu verwandeln.

Annas Karriere startete im Fashionbereich und führte über ein mit Auszeichnung bestandenes Masterstudium in International Business in London hin zu Berufserfahrung in britischen und deutschen Unternehmen im Vertrieb, Marketing und Personalmanagement. Sie ist ausgebildeter Life und Business Coach mit zahlreichen Zusatzausbildungen in Online-Marketing und Branding.

Mehr über Anna und Kontakt unter https://anna-breitenoeder.de

 

Langweilige Meetings – Ursachen & Spiele

Langweilige Meetings - Was tun

Ich bin nicht nur Flipchart-Trainer.

Du weißt es vielleicht noch nicht, aber ich bin auch angestellt in einem großen Konzern. Und dort erlebe ich manchmal die besten Geschichten. Es ist wie ein Mikro-Kosmos mit eigenen Spielregeln und merkwürdigen Auswüchsen.

Vermutlich ist es in deiner Firma ähnlich, wenn du angestellt bist.

Aus unzähligen Meetings habe ich diesmal das schlimmste und langweiligste Meeting zusammen gestellt. Diese Besprechung hier hat es – Gott sei Dank – bisher noch nie gegeben, obwohl einige nah dran kamen.

Zu jedem Aspekt schlechter Meetings ergänze ich dir hier auch die entsprechende Verbesserung. Das soll ja so nicht bleiben.

Wie sehen deine Besprechungen so aus?

 

Keine Agenda – was soll ich hier?

Der Klassiker.

Dein Chef lädt sein Team zur Besprechung ein.

Einfach so, ohne vorab die Themen zu nennen. Wenn du Glück hast, steht der Besprechungsraum drin.

Wie soll man sich darauf einstellen? Was wollen wir besprechen? Welche Rolle spiele ich dabei? Was wird von mir erwartet?

Tipps für den Organisator

  1. Schreib, welche Themen angesprochen werden sollen.
  2. Welcher Art wird der Tagesordnungspunkt sein (Information, Diskussion, Erarbeitung einer Lösung, usw.)
  3. Was erwartest du von deinen Teilnehmern? Formuliere es bitte konkret. „Bitte lest alle das angehänge Dokument vor der Besprechung durch, damit wir direkt …“

Tipps für dich als Teilnehmer

Lass den Organisator vorab wissen, dass dir noch Informationen fehlen. Worüber reden wir? Was wird meine Rolle sein? Wie kann ich mich darauf vorbereiten?

Nach einer gewissen Zeit werden die Informationen von alleine und vorab in die Einladung einfließen. Du wirst sehen.

 

Keine Moderation

Langweilige Meetings - Ursachen & Spiele 2Viele Besprechungen haben keinen Moderator benannt.

Im Idealfall organisiert sich die Gruppe selber. Meistens aber reißt ein Alpha-Tier den Zeitplan an sich. Das passiert sehr oft, wenn der Chef eingeladen hat, die Moderation übernimmt und sich selber einbringt. Da ist ein Rollenkonflikt vorprogrammiert.

Hilfreicher ist es, wenn man vorher einen Moderator benennt. Das muss niemand Externes sein, ein Teilnehmer aus der Gruppe eignet sich ebenfalls dafür.

Er achtet darauf, dass die Gruppe beim Thema bleibt und nicht abschweift. Wenn es doch passiert, äußert er seine Beobachtung darüber.

 

Zeitrahmen gesprengt

Ein Meeting sollte einen vorher gesetzten Zeitrahmen haben. Dann kann sich jeder darauf einstellen, wie lange es dauert.

Auch für jeden Tagesordnungspunkt wird ein zeitlicher Rahmen abgesteckt. Ansonsten kannst du zwischendurch nicht erkennen, ob du noch auf Kurs bist.

Auf die Einhaltung der Zeit kann der Moderator achten. Oder ihr bestimmt einen Time-Keeper, der einen Blick auf die Einhaltung der Zeiten hat. Und der frühzeitig Bescheid gibt, wenn eine Überschreitung droht.

Wir starten pünktlich, wir enden pünktlich.

 

Dunkler Raum

Das Licht wird ausgemacht und wir werden spontan müde.

Das ist doch vollkommen klar, denn wir sind darauf programmiert. Jeden Abend werden wir müde, sobald das Licht ausgeht. Warum sollte es also in einer Besprechung anders sein.

Tipps: dunkelt nur so viel ab, wie für das Lesen einer Beamer-Präsentation nötig ist. Je mehr natürliches Licht herein fällt, desto mehr bleiben wach.

 

Monotone Stimmen

Kennst du diese langen Schachtelsätze, die irgendwo anfangen, nie ein Ende nehmen und bei denen du nie bemerkst, ob das jetzt schon ein neuer Satz war oder ob der alte Satz nur weitergeführt wurde, was aber eigentlich egal ist, denn ….

Bist du schon eingedöst? Wach, Wach, Wach.

Dieser Singsang schläfert dich ein. Diese langen Sätze ebenso. Deshalb …

  1. Bei Aussagen solltest du am Ende des Satzes mit der Betonung nach unten gehen, die Stimme absenken. Punkt. Übe das und es wird dir mehr und mehr gelingen. Gib auch monotonen Sprechern diesen Tipps.
  2. Atme öfters mal bewusst ein und aus.
  3. Trink zwischendurch einen Schlunk.

 

Stimmen, die hinter Laptops zu dir sprechen

Kennst du diese sprechenden Laptops. Ich sehe und höre sie öfters. Da hat der Präsentator seinen Laptop aufgeklappt und spricht mehr in seinen Laptop als zur Gruppe. Das muss nicht sein.

„Sitzen ist das neue Rauchen“ also steh ruhig mal auf und geh während deiner Präsentation herum.

Wenn du stehst, klingt deine Stimme auch gleich voller und dein Inhalt kommt „stimmig“ rüber.

 

Langweilige Meetings durch „betreutes Lesen“

Apropos Stimmen. Kennst du das, wenn der Präsentator dir vorliest, was er da beschrieben hat?

Wort für Wort und in seinem Tempo. Ich lese meistens schneller und bin hin- und hergerissen. Ich kann meine Augen nicht vom Lesen abhalten, aber seine Worte und mein innerer Vorleser kommen einfach nicht in Gleichtakt.

Vorgelesene Folien nennt man Betreutes Lesen. Klick um zu Tweeten

Wie kannst du es besser machen?

Gib deinem Publikum nach dem Umblättern genug Zeit, um den Inhalt zu lesen. Dazu hilft es, wenn nicht so viel auf der Folie steht. Stichpunkte und Kernaussagen sind beim Flipchart gestalten besser als ausformulierte, lange Sätze. Fasse dich kurz.

Sehr gut eignen sich Diagramme, dazu später mehr.

Oder du nimmst ein Bild, das eine passende Emotionen auslöst und kommentierst den Rest auf der Tonspur. Dann kannst du auch Blickkontakt zu deinen Zuhörern aufnehmen, weil sie nicht mehr Lesen müssen.

 

Langweilige Powerpoint Präsentation

Online Flipchart Kurs SinnSTIFTenWer hat überhaupt gesagt, dass alles auf Powerpoint Präsentationen vermittelt werden muss? Ich weiß, da kann man seine Gedanken hinein-„kotzen“, das geht schnell. Denn dann braucht sich niemand Gedanken über einen logischen Aufbau machen oder wie ein Spannungsbogen aufgebaut werden soll.

Wenn du mutig, dann trau dich doch mal und präsentiere am Flipchart. Präsentiere einen Mythos, über den deine Zuhörer noch nichts wussten und führe sie durch die Präsentation mit einer Geschichte.

Dafür musst du gar nicht gut zeichnen können, schon die Abwechslung wird die Anderen aus ihrer Folien-Trance holen. Denn sie wollen erleben, was da gerade live passiert. Das ist 1 von 24 Flipchart Vorteilen.

 

Nur ZDF – Zahlen, Daten, Fakten

Langweilige Meetings - Ursachen & Spiele 3Wer springt schon für Tabellen mit Zahlen vor Freude in die Luft? Nackte Zahlen wecken keine Begeisterung.

Eine Geschichte kann das schon. Führe Personen in deine Geschichte ein, die eine Transformation durchmachen. Lass deine Zuhörer an der Entwicklung teilhaben. Streue die Zahlen nebenbei ein und verknüpfe sie mit der Person. So bleiben sie im Gedächtnis.

Überhaupt merken wir Menschen uns Fakten und Zahlen besser, wenn wir ihnen eine Bedeutung geben. Im Gehirn feuert dann die Amygdala und das brennt die Zahl ein.

Und anstatt Tabellen verwende lieber Diagramm. Setze einen Wert ins Verhältnis zu einer ähnlichen, aber bekannten Größe.

 

Schriftgröße 6

Hilfe, ich krieg Augenkrebs.

Manche Folien sind so klein geschrieben, dass ich eine Lupe brauche. Vielleicht denkt der Urheber, dass mehr Informationen die Präsentation besser machen. Mehr Worte = Besser?

Ich glaube nicht daran.

Ich lege dir die 10 -20 -30 Regeln von Guy Kawasaki ans Herz.

  • Nicht mehr als 10 Folien.
  • Nicht länger als 20 Minuten.
  • Schriftgrößer niemals unter 30.

Das zwingt dich, die Kernaussage herauszuarbeiten. Und deinem Chef schenkst du zu Weihnachten das Buch Präsentation ZEN*.

 

Zu viele Folien

Beschränke dich auf maximal 5 Argumente„Heute will ich mich kurzhalten. Deshalb hat meine Präsentation auch nur 138 Folien“. Echt jetzt?

Wie gerade schon beschrieben, bleiben weniger Folien besser im Gedächtnis haften. Bei 138 Folien kann sich doch niemand an alles erinnern. Aber Hauptsache man hat informiert.

Bei 24 Folien pro Sekunde wird’s ein flüssiger Film. Klick um zu Tweeten

Nochmal zur Wiederholung: Limitiere dich freiwillig.

Nutze weniger Folien. Deine Zuhörer werden es dir danken. Erschaffe ein Erlebnis, an das man sich gerne erinnert. Dann bleibst du länger im Gedächtnis.

 

Die Argumente wiederholen sich

Abseits der Präsentation gibt es noch weitere Problemzonen im Meeting. Als Kompensation für den langweiligen Vortrag geht es dann bei der Diskussion hoch her.

Ein Thema von vielen Seiten zu betrachten ist oft wichtig. Aber müssen immer und immer wieder die gleichen Argumente vorgebracht werden? Da drehen sich manche Diskussionen so im Kreis, dass sie einen Drehwurm bekommen.

Was kannst du dagegen tun?

Ein Moderator kann darauf achten, wenn bereits behandeltes Terrain nochmal abgegrast  werden soll.

Zusätzlich / alternativ könnt ihr jedes Feld am Flipchart festhalten. So ist für alle Teilnehmer sichtbar, was schon behandelt wurde.

 

Versteht überhaupt jemand das Problem?

Langweilige Meetings - Ursachen & Spiele 4Werden bei dir auch große Meetings abgehalten, wenn ein Problem gelöst werden soll? Dann sitzen dort Teilnehmer rum, die nichts zum Thema beitragen können.

Und wenn dort Experten eingeladen sind, haben sie das Problem schnell durchschaut und bieten ihre Lösung an. Den Rest der Zeit wird dann über diese Lösung diskutiert.

Wie kannst du es besser machen?

Verstehen kommt vor lösen. Erfolgreiche Teams verwenden 90% der Zeit, um das Problem richtig zu verstehen. Und die restlichen 10% werden für die Lösung genutzt. Denn die ergibt sich oft sehr schnell, nachdem das Problem wirklich verstanden wurde.

Aber setzt euch einen Zeitrahmen. Manche Teams haben sich schon zu Tode analysiert.

 

Überflüssige Meetings absagen

Bist du schon mal einem Meeting fern geblieben? Ist davon die Welt zusammengebrochen? Was wäre, wenn das alle täten?

Statt einer Besprechung kann man die Unterlagen auch mal herumschicken. Es muss nicht immer ein Meeting sein.

Einfach mal ein Meeting absagen, spart Lebenszeit.

 

Oh Gott, 2 Stunden Lebenszeit verschwendet.

Manche Besprechungsleiter verfügen über deine Lebenszeit, auch über den angekündigten Zeitrahmen hinaus. Da werden aus angekündigten 60 Minuten auch mal locker 120 Minuten oder mehr.

Was für eine Respektlosigkeit.

Geh doch einfach mal nach der angesetzten Zeit. Ja, ich weiß. Das muss man mit Vorsicht austesten.

Oder setzt einen Time-Keeper ein, der auf die Einhaltung des Zeitrahmens pocht.

Und legt bereits am Anfang die Wichtigkeit der Tagesordnungspunkte fest. Das Wichtige wird zuerst behandelt, was am Ende hinten überfällt, hatte dann einfach keine Priorität.

 

Wachbleiben in Besprechungen

Bist du in eine Besprechung geraten, die sterbenslangweilig ist, aber aus der du dich nicht rausnehmen kannst. Dann kommen hier Davids Notfall-Tipps:

Tipp 1: Beteilige dich

Echt jetzt. Gib dem Treffen einen Sinn. Gestalte es mit. Sorge für eine gute Visualisierung am Flipchart. Bring Wortbeiträge ein. Damit tust du etwas gegen die Langeweile.

Oder erstelle Sketchnotes, also gezeichnete Notizen in deinen Block, um das gesagte besser zu merken.

Tipp 2: Hör den Teilnehmern zu / Strichliste

Du kannst nichts beitragen? Dann lerne deine Mit-Teilnehmer besser kennen. Ich erstelle mir eine Liste mit allen Teilnehmern und teste ein Persönlichkeitsmodell aus.

Was meine ich damit? Ein Kommunikationsmodell sagt, es gibt Visuelle, Auditive und Kinästhetische (gefühls) Menschen.  Also mach ich mir 4 Spalten auf einen Zettel  mit Name, V,A und K als Spaltenüberschrift. Dann achte ich auf die Sprache und die genutzen Worte.

Bei Aussagen wie „das sieht für mich gut aus“, mache ich einen Strich bei V. Bei „hört sich für mich gut an“, einen Strich bei A und bei „da habe ich ein gutes Gefühl“ mache ich einen Strich bei K.

So kann ich mich besser in meine Teilnehmer hineinversetzen.

Tipp3: Bullshit-Bingo

Ist echt die Notfall-Lösung, wenn wirklich nichts anderes mehr geht. Zeichne ein 5 x 5 Raster auf einen Zettel. In jedes Feld trägst du ein Buzzword ein, also ein Wort / einen Begriff, der oft in eurem Besprechungen fällt.

Sobald ein Begriff fällt, kreuzt du ihn ab. Und wenn du ganz mutig bist, rufst du Bingo, sobald du eine Reihe voll hast.

 

 

 

Diese Probleme tauchen oft in meinen Besprechungen auf, bzw. traten in der Vergangenheit auf. Es kommt immer darauf an, was du selber daraus machst.

Im nächsten Artikel nenne ich dir die Ursache vieler dieser heute erwähnten Probleme.

Wie sind deine Erfahrungen mit Meetings? Positiv, Negativ? Welche Aspekte habe ich vergessen?

 

SinnSTIFTende Grüße,

David

 

nachträgliche Ergänzungen von Lesern

Jens Beckmann: Kurzmeetings am Stehtisch halten die Meetings kurz.

Sandra Bischoff: Ohren massieren zum Wachbleiben. Da erwischt man eine Reihe von Akupressurpunkten.