Mit Thrive Apprentice einfach einen Online Kurs erstellen

mit Thrive Apprentice Online Kurse erstellen

Du möchtest einen Online Kurs erstellen? Vielleicht später sogar noch weitere Online Kurse? Das geht mit Thrive Apprentice* super einfach. In diesem Artikel / Tutorial gebe ich dir eine Einführung, wie du mit Thrive Apprentice deinen Online Kurs aufbauen kannst.

3 Gründe für einen Online Kurs

Es gibt 3 gute Gründe, warum du einen Online Kurs erstellen solltest.

1. Du möchtest damit Reichweite erzielen

Du kannst einen Online Kurs zu deinem Expertenthema aufbauen und kostenlos verteilen. Als Inhalte eignen sich meist Themen, die deinen zukünftigen Kunden aktuell quälen. Bietest du ein paar Online Kurse kostenlos an, dann werden sie gerne geteilt und verbreitet.


2. eine E-Mail-Liste aufbauen

Du möchtest mit Menschen, die deine Webseite besucht haben, in Kontakt bleiben. Wir Menschen geben unsere E-Mail-Adresse mittlerweile nur gegen einen Mehrwert her.

So ein kostenloser Kurs kann dir beim Aufbau deiner E-Mail-Liste helfen. Es ist quasi ein Freebie.


3. Online Kurs verkaufen

Die ersten beiden Optionen sind für kurze Kurse oder Freebies geeignet. Du willst deinen Markt nicht selber kaputt machen, indem du alle online Kurse gratis heraus gibst, vor allem nicht, wenn sie mittelgroß bis groß sind.

Dann macht es mehr Sinn, Online Kurse zu verkaufen. Die neue Art des Lernens setzt sich immer mehr durch. Nimm einfach Online Kurse als neues Geschäftsmodell in dein Business auf. Einen Online Kurs erstellen hilft dir, dein Business zu skalieren.

Die 2 Optionen: Buy or Make

Wie so oft im Business musst du dich entscheiden, ob es selber tun möchtest oder ob du jemanden dafür bezahlst, dass er / sie es für dich erledigt.

Make or buy

Option A: Fremde Online Kurs Plattformen

Es gibt mittlerweile sehr viele interessante Anbieter am Markt, die dir die Arbeit abnehmen können. Vor allem, wenn du keinen Bock auf den Technikkram hast. Hier eine (nicht vollständige Liste) solcher Anbieter:

Teachable: Hier kannst du alle deine Videos und Texte lagern. Für 29$ bis 399$ monatlich bist du dabei, je nachdem welche Ansprüche und Ziele du verfolgst. Kleine Quizze, Lernzielkontrolle und Zertfikate sind als Funktionen verfügbar und die Kurse sehen direkt klasse aus. mehr Infos ...

Udemy: Auch Udemy lagert für dich alle Materialien, wie Videos, Texte, Downloads & Co. Der große Vorteil von Udemy ist der große Marktplatz. Hier wirst du einer großen Gruppe an Menschen präsentiert, die dort auf deine Kurse aufmerksam werden. Dafür sind die Kurse eher niederpreisig und du wirst ca. mit 50% am Umsatz beteiligt. mehr Infos ...

Coachy: Das ist eine Plattform, speziell für die Belange von Coaches. Der Leistungsumfang ist ähnlich wie bei Teachable. Es handelt sich um eine europäischen Anbieter, was im Hinblick DSGVO interessant ist. Preislich bewegst du dich bei 27€ bis 167€ im Monat. mehr Infos ...

Online Kurs Plattform aufbauen

Option B: Die eigene Online Kurs Plattform aufbauen

Du siehst, man kann schon viel Geld für Plattformen ausgeben, wen Andere deine Online Kurse lagern. Wenn du dich vor einem kleinen bisschen Technik nicht scheust, kannst du viel Geld sparen. Das kann vor allem beim Aufbau eines Online Business interessant sein, wenn du mehr Zeit als Geld hast.

DigiMember: ist vermutlich im deutsch-sprachigen Raum das Membership-Plugin für WordPress mit der größten Verbreitung. Damit erstellst du in deinem Blog Seiten, stellst sie zu Kursen zusammen, schaltest Inhalte zeitgesteuert frei usw.

Übrigens nutze ich DigiMember selber schon seit vielen Jahren und bin wirklich zufrieden damit. 

Es gibt eine Free-Version für 1 Online Kurs und 50 Mitglieder. Die Pro-Version kostet monatlich 27€. Als verknüpfter Zahlungsanbieter wird DigiStore24 empfohlen. mehr Infos ...

Thrive Apprentice: Seit Mitte 2019 ist Thrive Apprentice* frei verfügbar. Davor war es nur in einer Mitgliedschaft zu erhalten. Jetzt kannst du sehr einfach einen Online Kurs erstellen. Und zwar auf deinem eigenen WordPress-Blog. Ich war selber erstaunt, wie einfach das geht.

Leider unterstützt DigiMember nicht Thrive Apprentice und so musste ich selber forschen, wie ich Thrive Apprentice und DigiStore24 verknüpfen kann.

Es ist eine eigene kleine Online Kurs Plattform und sieht super strukturiert aus. Schau doch mal in meine SinnSTIFTen-Akademie, da bekommst du schon einen guten Einblick.

Du benötigst Thrive Architect als Page Builder. Damit erstellst du deine Seiten, Blogartikel usw. und natürlich auch die Inhalte für deine Online Kurse.

Thrive Apprentice

Thrive Apprentice Deine Online Kurse

Jetzt ein paar Einblicke, wie Thrive Apprentice so unter der Haube aussieht. Thrive Apprentice* begrüßt dich im WordPress-Backend mit einer Übersicht deiner Kurse.

Thrive Apprentice - Schaufenster für deine Online Kurse

Thrive Apprentice Deine Online Kurse extern

So sieht dein Kunde das Thrive Apprentice Schaufenster

Was mir sehr gut gefällt: Thrive Apprentice* präsentiert deinen potentiellen Teilnehmern alle Kurse in einer gemeinsamen Ansicht. Beim Durchstöbern bleibt sicherlich jemand mal bei einen Kurs hängen und kauft ihn.

Der Thrive Apprentice Kursaufbau

Thrive Apprentice Kursaufbau

Kombiniere aus 3 Stufen deinen Online Kurs

Für deinen Kurs hast du die Wahl zwischen 3 Hierarchie-Stufen.

  1. Module
  2. Kapitel
  3. Lektion

Du kannst beliebig kombinieren. Du kannst sowohl alle 3 Stufen (Module, Kapitel & Lektionen) nutzen, nur 2 (Kapitel & Lektionen) oder auch nur Lektionen. Hauptsächlich hängt das von der Komplexität und Größe deines Online Kurse ab.

Kursinhalte professionell gestalten - Thrive Architect

Thrive Apprentice Thrive Architect

In Thrive Apprentice werden die Kursseiten mit dem Thrive Architect erstellt.

Für einen professionellen Eindruck sollen natürlich auch die Kursinhalte gut aussehen. Das Team hat dafür das Rad nicht neu erfunden und setzt auf den bewährten Page Builder Thrive Architect.

Texte, Videos, Bilder, Preislisten, Garantiesiegel, Tabellen und vieles vieles mehr lassen sich super einfach einbauen.

In der Mitte die Vorschau auf die Seite, links die Eigenschaften des ausgewählten Elements und rechts die Auswahl von neuen Elementen, die du nur per Drag & Drop ins die Seite ziehen brauchst.


Deine Online Kurse verkaufen

Online Kurse verkaufen

Als Unternehmer machst du das Leben deiner Kunden besser und erhältst dafür Geld. Also muss so ein Online Kurs auch verkauft werden.

Dafür gibt es verschieden Zahlungsanbieter, die bekanntesten deutschen sind:

  • DigiStore24
  • Elopage
  • CopeCart

Hier gibt es eine Anleitung, um ...

Ich wünsche dir einen großen Erfolg mit deiner eigenen Online Kurs Plattform, ein skalierbares Businessmodell und ganz viel Freude in deinem Leben.

SinnSTIFTende Grüße,
dein David


Thrive Apprentice mit Digistore24.com verknüpfen – Erfahrungen

Thrive Apprentice Digistore

In diesem Artikel schildere ich dir, wie ich Thrive Apprentice mit Digistore24.com verknüpft habe. Der Weg zur Lösung war steinig, aber rückblickend ist dabei wirklich eine gute Lösung entstanden.


Was ist Thrive Apprentice?

Du kennst Thrive Apprentice noch nicht? Es ist ein Plugin für WordPress, mit dem du deine Webseite mit Online Kursen erweitern kannst.

Thrive Apprentice wurde von Thrive Themes entwickelt. Diese Firma hat es sich auf die Fahne geschrieben, erstklassige Lösungen für Online Business Unternehmer zu entwickeln.

Wenn du kleine bis mittelgroße Online Kurse entwickeln möchtest, geht das mit Thrive Apprentice sehr einfach. Und du kannst alle Kurse zusammen in einem Schaufenster präsentieren.

Und damit die Kurse auch wirklich gut aussehen, setzt es auf dem Thrive Architect auf. Das ist der beste Page Builder Buillder, den ich bisher kenne.

Beispiele:


Was ist Digistore24

Digistore24.com ist ein sehr großer, deutscher Zahlungsanbieter für digitale Produkte. Dort kannst du deine Produkte einstellen und Digistore24.com kümmert sich um die gesamte Zahlungsabwicklung und Rechnungsstellung

Gerade bei Käufen aus anderen Ländern können dich die unterschiedlichen Steuersätze und Regelungen wahnsinnig machen. Digistore24.com tritt als dein Reseller auf. Der Kunde kauft also bei Digistore24.com.

Du bekommst hinterher einfach nur deine "Lizenzgebühren" überwiesen.


Meine Digistore Erfahrungen

Für mich ist Digistore24ein fester Bestandteil meines Geschäftsmodell. Als Trainer und Coach möchte ich mich möglichst wenig mit Abrechnungen, Steuern und Verwaltung abmühen. Das nehmen sie mir als Reseller einfach ab. Auch die Mehrwertsteuersätze bei unterschiedlichen Ländern ... nicht mehr mein Problem.

Wenn erstmal alle Kurse eingerichtet sind, läuft von nun an alles automatisch. Und das macht mich wirklich glücklich.


Wie hoch sind die Digistore Preise?

Das Schöne bei Digistore ist, dass du keine laufenden Kosten hast. Erst wenn ein Kauf zustande kommt, zahlst du einen entsprechenden Anteil für deren Bearbeitung.

Du zahlst bei Digistore 7,9% + 1€ an Gebühren. Diese werden dir - wie die MWSt vom Umsatz abgezogen und den Rest bekommst du als Lizenzgebühr auf dein Konto überwiesen.


Thrive Apprentice und Digistore24.com verknüpfen

Nachdem ich mir Thrive Apprentice* geholt hatte (Die Lizenz für eine Webseite beträgt nur einmalig 67$) wuchs in mir die Frage, wie kann ich meine beiden lieben Mitspieler zusammenbringen?

Doch das war erst nicht so einfach.


Geht das nicht mit DigiMember?

Die kurze Antwort: Nein.

Auch ich dachte: "Ich habe da doch DigiMember, mit dem ich meine anderen Online Kurse schütze bzw. freischalte". Das wird schon damit gehen.

Doch leider war das nicht so. Denn DigiMember schützt einzelne Seiten, aber Thrive Apprentice arbeitet mit einer anderen Struktur.


Digimember Preise - habe ich lange genug gezahlt

Mit DigiMember* hatte ich gute Erfahrungen. Das Einrichten ging problemlos und neue Kurse aufsetzen auch.

Allerdings sind die Kosten von monatlich 27€ für die Pro-Version gerade für Beginner nicht gerade gering.

Also weiter suchen.



Thrive Themes empfiehlt SendOwl

In den Artikeln, die ich bei Thrive Themes fand, las ich immer nur von SendOwl als Membership-Plugin, mit dem ein Schutz bzw. eine Freischaltung der Inhalte möglich sei.

Aber schau dir mal die Preise von SendOwl an. Gerade als Beginner im Online Business möchte man sich nicht diese monatlichen Kosten ans Bein binden.

Okay SendOwl ersetzt quasi das Digistore in dem Konstrukt und kann mehr mit WooComerce verglichen werden.


Lass doch ein eigenes Plugin entwickeln

Ich komme ja ursprünglich aus der IT und habe dort andauernd Entwicklungsprojekte betreut. Warum also nicht ein Lastenheft schreiben und einen Programmierer darauf ansetzen?

Ich fragte bei mehreren Programmieren an, doch irgendwie kam nie etwas zustande.


Also selber forschen

Mein Ehrgeiz war geweckt, jetzt wollte ich es alleine herausfinden. Es konnte doch alles kein Hexenwerk sein.

Schließlich bekommen es Membership-Plugins ja auch hin, mit Digistore zu sprechen.


Das Problem zerlegen

Was macht ein Ingenieur, wenn er ein Problem lösen möchte? Er zerlegt es hin kleine Teile. Was muss also so eine Lösung alles machen.

  1. Digistore muss eine Nachricht abschicken
  2. Die Nachricht muss am WordPress-Blog ankommen
  3. Dann soll dort ein neuer Benutzer angelegt werden. 
  4. Der Thrive Apprentice Kurs soll gegen fremde Zugriffe geschützt sein.
  5. Kurs-Teilnehmer sollen Zugriff erhalten.


Der Umweg über Zapier

Digistore nutzt Instant Payment Notifications (IPN), das wusste ich aus meiner Zeit mit DigiMember und Digistore. Also musste es irgendwie darüber gehen.

Als ich so durch die Möglichkeiten von IPN stöberte, fiel mir Zapier.com ins Auge. Zapier ist ein Online Service, um wiederkehrende Prozesse zu automatisieren. Ähnlich wie If This Then That.

Und ja, über Zapier bekam ich eine Brücke zwischen Digistore und Thrive Apprentice geschlagen.

Doch leider ist Zapier nur bis 100 Aktionen pro Monat kostenlos. Dann kostet es monatlich Geld und damit wäre ich wieder in der Höhe von SendOwl gelandet.

Und ich bin froh, dass ich weiter gesucht habe. Denn letztendlich komme ich jetzt total ohne Zapier aus. Keine zusätzliche Schwachstelle, keine zusätzliche Stelle, die meine Kundendaten verarbeitet und die ich nach DSGVO dokumentieren muss.


Wer legt die neuen Benutzer an?

Dafür fand ich nach einiger Recherche ein super Plugin, nämlich WP Webhooks Pro*. Es ist eher ein Tool für Profis, bei dem man wissen muss, was man macht. Aber es bot mir die unglaubliche Möglichkeit, neue User in WordPress anzulegen. 

Und nicht nur das. Es kann auch so konfiguriert werden, dass es bestehende Benutzer mit zusätzlichen Rechten ausstattet. Denn schließlich möchtest du vermutlich, dass deine Kunden auch mehrere Kurse von dir kaufen können.

Es kostet nur 39$ im Jahr, das sind monatlich nur 3,25$. Das finde ich okay.


Und dann noch die Details

Was fällt einem auf, wenn der grobe Prozess erstmal steht? Wenn man sich in die Stelle des zukünftigen Kursteilnehmers begibt? Dann fallen einem so viele kleine Stellen auf, die einen Kursteilnehmer frustrieren könnten.

Und wow, da gab es noch etliche Stellen, die ich für ein positives Kundenerlebnis verbessern konnte.

Doch jetzt bin ich sehr glücklich mit der Lösung.


Wie setzt du es jetzt um?

In diesem Artikel hast du alle Bestandteile erhalten, die für die Lösung nötig waren. Doch die Probleme entstehen oft im Detail.

Deshalb habe ich das alles sehr detailliert, mit Videos, Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt.

In einem Tag hast du alles fertig eingerichtet. Versprochen.


Jetzt siehst du, ​Thrive Apprentice* kann relativ einfach mit Digistore24.com verknüpft werden.

Ich hoffe, dir hat der Einblick in die Entstehung gefallen.


SinnSTIFTende Grüße,

dein David


Thrive Architect – #1 Page Builder für Landing Pages

Thrive Architect Page Builder

Als Online Unternehmer kommt es immer wieder vor: Du musst eine Landingpage erstellen. Und oh je, wie viele Page Builder habe ich schon ausprobiert. Doch mit meinem Thrive Architect* bin ich jetzt rundum zufrieden.

Ich habe dir ein Video aufgezeichnet. Dort siehst du, wie einfach und flexibel der Thrive Architect* zu bedienen ist.

5 Gründe für den Thrive Architect

Hier kommen die besten Argumente für den Thrive Architect*. Wenn du ebenfalls mit ihm arbeitest, dann fallen dir sicherlich noch weitere Gründe ein. Ich freue mich über deinen Kommentar.

1. Einfach

Ich mag es, wenn ich ein Tool installiere und sofort damit loslegen kann. So ging mir das mit dem Thrive Architect*. Es gibt viele gute Erklärvideos, aber das Erste reicht aus, um loszulegen.

Einfach rechts mit dem + Zeichnen ein neues Element "rüberziehen" und fertig. Jetzt noch die Details anpassen.

2. Schnell

Die Landingpages, die du mit Thrive Architect erstellst, sind genauso schnell wie andere Seiten auf deinem Blog. Dein Besucher merkt keine Geschwindigkeitseinbußen, weil erst noch die Inhalte entschlüsselt werden müssen.

3. Keine "Geiselhaft" deiner Seite

Früher habe ich DIVI als Theme genutzt. Damit konnte ich auch gut arbeiten, aber als ich aus Performance-Gründen von DIVI wechselte, sah ich das Problem.

Viele Page Builder nutzen Shortcodes, um die Seiten hübsch aussehene zu lassen. Das ist okay, solange du bei dem Plugin bleibst. Doch also ich wechselte, blieben ganz viele, unleserliche Texte übrig.

Und ich musste manuell durch alle diese Seiten durch und den Code entfernen. Gar nicht schön.

Thrive Architect hinterläßt sauberen Code, auch wenn du es später mal entfernen solltest.

4. Gute Vorlagen / Templates

Das WordPress Plugin kommt direkt mit einer großen Auswahl an Templates / Vorlagen daher. Da findest du immer eine gute Ausgangsbasis, um loszulegen.

Es gibt Vorlagen für alle verschiedenen Zwecke: Landingpages, Optin-Seiten, Salespages, Termine buchen, "so geht´s weiter"-Seiten u.v.m.

Und auch sowas wie eine Preistabelle fügst du auf Knopfdruck ein.

5. die Erweiterungen sind KLASSE

Thrive Architect ist die Basis für viele weitere, coole Plugins aus dem Hause Thrive. Auf diese Plugins möchte ich nicht mehr verzichten. 

Thrive Optimize: Ein Plugin, um A/B-Splittests durchzuführen. So erfährst du, welche Buttonfarbe, welche Verkaufstext oder welches Bild die meisten Käufe generiert.

Thrive Apprentice: Mit diesem Tool erstellst du einfach Online Kurse. Direkt auf deinem Blog, ohne deine Kursinhalte auf fremden Servern lagern zu müssen. Du kannst auch Thrive Apprentice mit Digistore verknüpfen.

Thrive Headline Optimizer: Finde die perfekte Überschrift für deinen Blogpost, der die meisten Interaktionen auslöst. Hier mein Testartikel zum Thrive Headline Optimizer.


Welchen Page Builder nutzt du? Auch den Thrive Architect?

Schreibs mir in die Kommentare! Ich kenne noch den DIVI Builder und Elementor.

SinnSTIFTende Grüße,
dein David


Überschriften finden und testen » Thrive Headline Optimizer

Überschriften finden und testen

Jedes Mal, wenn ich einen Blogartikel plane, fällt es mir schwer, coole Überschriften zu finden. Schon manchmal habe ich einen Artikel nicht geschrieben, weil mir kein guter Titel einfiel.

Da bin also auch ich einem kleinen Perfektionsteufelchen aufgesessen. Wenn dich manchmal auch der Perfektionismus plagt, dann findest du hier inspirierende Ansätze.

Mir hat dieser Ansatz eine schwere Last von den Schultern genommen.

 

Das Problem

Vermutlich stammt das Problem ursprünglich aus dem Verlagswesen. Wenn du eine Zeitung herausbringst, dann hast du nur eine Chance. Entweder reißt deine Überschrift deine Leser vom Tresenstuhl oder eben nicht. Eine zweite Chance für den ersten Eindruck gab es damals nicht.

Deswegen gibt es ja auch den großen Bereich des Werbetexten oder auf englisch Copywriting. Da gibt es große und teure Kurse zu diesem Thema, denn Werbetexten ist wirklich wichtig. Es kann über Kauf und Nicht-Kauf entscheiden.

 

Warum ist die Überschrift überhaupt wichtig?

Gute Frage. Geht es nicht eigentlich um den Inhalt? Ist der nicht eigentlich das Wichtigste?

Das stimmt. Aber wenn niemand den Inhalt überhaupt liest, erkennt niemand die Qualität deines Inhalts. Also hat die Überschrift eine einzige Bedeutung:

Die Überschrift soll dem Leser den Text verkaufen.

Erst wenn die Überschrift die Aufmerksamkeit eingefangen hat, bekommt der Inhalt seine Chance. Ansonsten wird daraus nix.

Und wenn deine Leser länger auf deiner Seite bleiben und damit interagieren, dann wertet das auch Google als positives Signal. So steigst du im Google-Ranking und arbeitest an deinem SEO. (Zur Suchmaschinen-Optimierung kommt am Ende auch noch ein Tipp von mir.)

 

Hat die Headline Auswirkung auf das Verhalten?

Du solltest keine Aussagen einfach so glauben, ohne sie geprüft zu haben. Also war ich selbst erstmal kritisch als mir jemand gegenüber behauptete:

„Verbessere deine Überschriften und du wirst die Leser glücklicher machen!“

Also startete ich selber einen Test, um eigene Erfahrungen dazu zu sammeln. Und jetzt bin ich überzeugt. Aber dazu später mehr.

 

Wie schreibt man gute Überschriften?

Dazu gibt es einige gute Ressourcen, die du kostenlos im Internet finden kannst. Mir leistet seit Jahren das ultimative Überschriften-Handbuch von Walter Epp sehr gute Dienste. Dort finde ich immer zahlreiche Inspirationen.

Ein paar Fragen, um deine Überschriften zu checken:

  • Ist sie auffällig?
  • Hat sie eine Zahl?
  • Besitzt sie Power-Wörter?
  • Zeigt sie einen Nutzen auf?
  • Weckt sie Emotionen?
  • Lässt sie Bilder im Kopf entstehen?

Sicherlich gibt es noch viele weitere Tipps. Ich freue mich über deine Tipps als Kommentar.

 

Muss es sofort perfekt sein?

Heute schreiben wir keine Zeitungen mehr, sondern wir erstellen Blogartikel. Und die sind nicht in Stein gemeißelt, sondern können auch noch nachträglich geändert werden.

Müsste man nicht irgendwie messen können, ob eine Überschrift besser ankommt als eine Andere? Es wäre doch schön, wenn mir ein Tool zur Hand gehen und mich beim Sammeln und Analysieren unterstützen könnte.

Zum Glück habe ich da meine Lösung gefunden. Und die teile ich jetzt mit dir.

 

Die Lösung – Thrive Headline Optimizer

Thrive Themes ist eine Firma aus der Schweiz und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben von Online Unternehmern wie uns einfacher zu machen.

Ich habe schon einige Produkte von Thrive im Einsatz und bin bereits ein „Fanboy“. Thrive Leads hilft mir Anmelde-Formulare und Popups für Emaileintragungen zu optimieren, mit Thrive Optimize erstelle ich einfach Splittests für meine Seiten und jetzt habe ich ein neues Plugin hinzugenommen –

den Thrive Headline Optimizer*.

Nach der Installation taucht ganz unspektakulär bei deinen Blogbeiträgen im WordPress-Backend ein Button auf:

Überschriften finden - neue Headline

Du ergänzt einfach ein paar alternative Überschriften und lässt sie gegeneinander testen.

 

Woran wird der Erfolg gemessen?

Das Plugin misst 3 verschiedene Faktoren

  • Wie lange bleiben die Leser?
  • Wie viele klicken den Artikel an?
  • Wie weit wird der Text gescrollt?

Du kannst die einzelnen Einstellungen anpassen, aber es läuft schon super mit dem Standard-Einstellungen.

Hier siehst du am Beispiel meines Blog-Artikels, welchen Einfluss die Überschrift auf den Erfolg hat. Ich habe zum alten Titel “Was kann ich zeichnen? 12 Ideen zum Zeichnen” zwei zusätzliche Varianten hinzugefügt.

Überschriften finden - Engagement Rate

 

Und das Plugin liefert dir wirklich übersichtlich die Zahlen, die dir zur Beurteilung der besseren Variante helfen.

Überschriften finden - Signifikanz

Die erste Zeile ist die bestehende Variante, auch Control genannt.

Jeder weitere Variante wird mit Control verglichen. Hier hat mir das Tool eine 20% bessere Überschrift ermittelt. Sogar die zweite Variante lieferte bessere Ergebnisse. So kannst du in kleinen Schritten immer wieder testen, was bei deinen Lesern besser ankommt.

 

Für welche Artikel lohnt sich ein Split-Test?

Um gute Ergebnisse zu bekommen, sollten deine Blogbeiträge bereits eine gewisse Menge an Besuchern erhalten. Je weniger Leser deine Seite besuchen, desto länger musst du auf Ergebnisse warten.

Nach meiner Erfahrung braucht es 50-100 Erfolge pro Variante, bevor du überhaupt eine Entscheidung treffen kannst. Das kannst du auch beim oben gezeigten Beispiel ablesen. Ab einem gewissen Zeitpunkt bleiben die Abstände ähnlich.

Wenn du genau wissen willst, ob die Unterschiede statistisch signifikant sind … Ich nutze gerne diesen Online Signifikanz-Rechner. Er gibt mir für mein Beispiel aus, dass ich ein Konfidenzniveau von 98% erreicht habe. Das bedeutet, es gibt nur ein kleines Restrisiko von 2%, dass diese Verbesserung zufällig entstanden ist.

Als Folge dieses Experiments teste ich jetzt immer wieder neue Überschriften für die beliebtesten Artikel hier, wie Flipchart gestalten. Denn ich möchte das beste Erlebnis für meine Leser liefern.

 

Noch ein Tipp für SEO

Optimierst du deine Artikel bereits für Suchmaschinen? Die Headline (oder im HTML Jargon H1 genannt) ist Teil deiner SEO-Maßnahme.

Hast du deinen Artikel also bereits für ein Keyword oder eine Keyword-Phrase optimiert? Dann sollte das Keyword auch in der Überschrift vorkommen. Und somit auch in den Varianten.

Nutze als URL für deine Artikel auch lieber nur die wichtigen Keywords. So behältst du dir die Möglichkeit offen, nachträglich den Titel zu ändern.

 

Und was ist mit dem Datenschutz / DSGVO?

Viele Plugins von Thrive nutzen Cookies, so auch der Thrive Headline Optimizer. Es werden keine personen-bezogenen Daten gespeichert, nur welche Variation dem Leser gezeigt wurde und welche Engagement er ausgeführt hat. Thrive hat alle Cookie-Information sauber dokumentiert.

Ich weise in meiner Datenschutzerklärung sauber darauf hin. So sollte das kein Problem sein, wobei dies hier natürlich keine Rechtsberatung ist.

 

Machst du schon A/B Tests (Splittests) mit deinen Überschriften?

Ich bin auf deine Erfahrungen / Kommentare gespannt!

Oder du nutzt den Thrive Headline Optimizer* selber, um deine Artikel attraktiver zu machen.

 

Interesse am Kurs “Überschriften finden & testen”?

Aus meinen eigenen Notizen ist mittlerweile ein kleiner Kurs geworden. Du bekommst so viele Möglichkeiten an die Hand, dass dir die Ideen für neue Überschriften nie ausgehen werden. Und mit dem Plugin kannst du sie sofort testen.

Hier geht es zur Kursseite

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

 

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