Die wichtigsten NLP Metaprogramme verstehen und besser kommunizieren (Überblick)

die wichtigsten Metaprogramme im NLP

Staunst du manchmal über das Verhalten anderer Menschen? Warum macht er / sie das jetzt? So wie eine Taschenlampe Licht ins Dunkle bringen kann, können Metaprogramme die dabei helfen, andere Menschen besser zu verstehen.

Gemäß des Pareto-Prinzips erfährst du in diesem Artikel die 6 wichtigsten Metaprogramme. Damit du diese Informationen besser verarbeiten kannst, findest du hier allgemeingültige Aussagen, die für alle Metaprogramme gelten.

Für die speziellen Eigenarten jedes Metaprogrammes verlinke ich dir dann noch einzelne, weitere Artikel.

Los geht es!

 

Metaprogramme in 30 Sekunden erklärt

Im Neuro-Linguistischen Programmieren (einem erprobten Werkzeugkasten der Kommunikation) machten sich die Begründer Gedanken darüber, wie Menschen die Informationen verarbeiten, die täglich auf sie einprasseln.

Denn obwohl Menschen die gleichen Sachen sehen können, ziehen sie doch komplett unterschiedliche Schlüsse daraus und handeln sehr unterschiedlich.

Stell dir dein Gehirn wie ein sehr komplexes Computerprogramm vor. Weil sekündlich so viele Informationen eintreffen, braucht es vorab gute Filter.

Und diese Wahrnehmungsfilter sind deine NLP Metaprogramme. Sie sortieren für dich bereits Informationen vor. Darauf basiert dann deine Strategie fürs Leben.

 

Meta Programme: die eigenen Filter (Sorting Styles) verstehen und besser kommunizieren

Wenn du mit anderen Menschen täglich zu tun hast, werden dir die Metaprogramme einen guten Dienst leisten. Das Wissen über deine eigenen Metaprogramme hilft dir zu verstehen, wie und warum du so tickst, wie du tickst. Und danach fallen dir immer schneller und einfacher auch die Programme deiner Mitmenschen auf.

Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten. Auf manche kommt man sehr schnell und andere erschließen sich erst nach einem kurzen Nachdenken:

  • Therapeuten, die wissen wollen, wie ihre Kunden denken
  • Menschen, die sich und den inneren Kritiker besser verstehen wollen
  • Führungskräfte, die verstehen wollen, warum manche Mitarbeiter immer aneinander geraten
  • Mitarbeiter, die ihre Chefs verstehen wollen
  • Menschen in Personalabteilungen, die passende Kandidaten einer vakanten Position suchen
  • Verkäufer, die einen guten Kontakt zum Kunden aufbauen wollen
  • Eltern, die die eigenen Kinder verstehen möchten

Wie auch immer dir dieses Wissen hilft, setzt es bitte weise ein! Du kannst z.B. die Wahrnehmung deines Gegenübers auf mehr Möglichkeiten richten und so starres Denken in Flexibilität verwandeln.

 

Es gibt keine guten oder schlechte Metaprogramme?

Wenn ich dich frage:

„Was ist besser? Messer, Gabel oder Löffel?“

Wie lautet dann deine Antwort?

Vermutlich wirst du erstmal zurück fragen: „Moment mal. Für welchen Zweck?

Und genauso ist das auch mit den Metaprogrammen. Es kommt immer darauf an, für welchen Zweck du sie einsetzen möchtest.

Ein Beispiel? Der Kapitän eines großen Schiffes braucht einen guten Überblick. Er gibt den Kurs vor. Die anderen Offiziere geben dann die Befehle für die einzelnen Untergruppen (Maschinenraum, Navigation und Co).

Würde sich der Kapitän in jedes Detail (Mikromanagement) einmischen, käme er nicht mehr dazu, das große Ganze im Auge zu behalten.

Zudem ist ein Metaprogramm sehr oft kontextabhängig. Im Privaten verhalten wir uns dann anders als im Beruf.

Lass dich auch nicht von deinem Metaprogramm einschränken oder festlegen. Doch durch die Beschäftigung damit, können dir deine unbewussten Vorlieben bewusst gemacht werden.

 

Ein Wort zur Ethik

Jedes Werkzeug kann in den falschen Händen Unheil anrichten und in den richtigen Händen ein Segen sein.

Bevor du weiterliest, überprüfe bitte sorgfältig und bewusst deine Gesinnung.

Möchtest du das Leben anderer Menschen besser machen oder sie einfach nur über den Tisch ziehen. Wenn Letzteres der Fall ist, höre bitte auf zu lesen. Du sammelst sonst mieses Karma.

 

Die Achse der meisten Metaprogramme

Die meisten Metaprogramme haben eine Achse – eine Dimension. Du kannst sie dir wie einen Horizont vorstellen.

die wichtigsten Metaprogramme im NLP

Zur Vereinfachung wird diese Achse meist in 2 Bereiche geteilt:

  • A oder B
  • Introvertiert oder extrovertiert
  • Überblick / Details

Doch genauso wie Menschen nicht entweder oder sind, solltest du je nach Ziel und Situation auch nicht in diesen Schubladen denken und kommunizieren. Menschen sind halt nicht extrovertiert oder introvertiert. Aber die Eine tendiert eher zur leichten Extraversion, während der Andere sich stark introvertiert zeigt. Bitte halte das im Kopf: Es ist immer ein breites Spektrum. Und du spielst meist um deinen Schwerpunkt herum.

Du kannst es gleich selber ausprobieren. Zeichne einen Strich und fahre mit dem Stift über den Strich bis zu der Stelle, wie du dich selber einschätzt. Dann siehst du, welche Seite bei dir ausgeprägt ist.

 

 

Wohlfühlzone / Komfortzone

Menschen sind mehr als ein Punkt auf einer Linie. Und Metaprogramme sind ein vereinfachtes Modell, nicht die Wahrheit oder die Realität.

Du kannst dir einen Bereich um deinen Punkt vorstellen. In diesem Bereich kannst du dich flexibel bewegen, solange du entspannt bleibst. Das ist dann deine Verhaltensflexibilität.

Wenn du unter Stress gerätst, verengt sich dein Bereich und meist handelst du dann eher reduziert. Dann entgegen dir Möglichkeiten, die du normalerweise problemlos sehen würdest.

 

Wie findest du die Metaprogramme anderer Menschen heraus?

Es ist ganz natürlich, dass du nach einer kleinen Einführung tiefer in das Thema einsteigen möchtest. Und es gibt sehr gute Bücher darüber z.B. Wort sei Dank.

Du findest die Metaprogramme deiner Mitmenschen auf 2 Arten heraus:

  • Beobachte was sie tun!
  • Sprich mit ihnen und stell ihnen gute Fragen

Die Fragen zielen genau auf die einzelnen Metaprogramme ab. Hilfreiche Metaprogramm Fragen findest du auch im oben genannten Buch.

 

Welche NLP Metaprogramme gibt es?

Es gibt unglaublich viele Metaprogramme. Je nach Quelle sind es zwischen 20 und 60. Wie so oft spielen ein paar Wenige eine große Rolle (das Pareto-Prinzip).

Ich habe dir am Anfang des Artikels einen schnellen und guten Überblick versprochen. Deshalb hier nun die 6 (aus meiner persönlichen Sicht) wichtigsten NLP Metaprogramme.

1. Weg-von / Hin-zu

metaprogramm Wegvon hinzu

Wohin geht deine Motivation? Möchtest du Schmerzen vermeiden (Weg-von) oder doch lieber Lust gewinnen (Hin-zu)? Ich wage die Behauptung, dass in einer Beziehung sehr viel getan wird, um einen Schmerz zu vermeiden.

 

2. Introvertiert / Extrovertiert

metaprogramm introvertiert extrovertiert

Woher holst du deine Energie? Aus dem Rückzug und der Beschäftigung mit dir? Oder aus dem Umgang und das Treffen mit anderen Menschen?

 

3. Überblick (der Überblicker) / Detail (der Detailverliebte)

metaprogramm überblick detail

Wie strukturierst du deine Informationen?

Machst du dir zuerst ein Bild vom großen Ganzen? Du magst es Entscheidungen zu treffen, um das Ziel zu erreichen?

Oder möchtest du die Details genau verstehen? Vielleicht hast du Freude daran, dich auf die Details zu konzentrieren?

Wenn du beides gut beherrschst, bist du ein richtiges Organisationstalent.

 

4. Internal / External

metaprogramm internal external

Folgende Frage klärt deine Vorgehensweise: „Woher weißt du, dass deine Arbeit gut war?“

Hast du ein inneres Gefühl dazu (Intern)? Oder fragst du Andere nach deren Meinung (Extern)?

 

5. Prozedural / Optional

metaprogramm prozedural optional

Wie gehst du deine Arbeit an? Legst du dir eine Reihenfolge fest? Oder springst du intuitiv zum nächsten sinnvollen Schritt?

 

6. Wechsel / Dauer

metaprogramm wechsel dauer

Wechselst du schnell den Arbeitsplatz / die Beziehung / das Auto? Oder bleibst du lange beim Vertrauten?

 

Ähnlichkeiten zu anderen Tests der Persönlichkeit

Die Einteilung in Achsen ist bei sehr vielen Persönlichkeitstypen anderer Modelle sehr beliebt. Sie haben sich alle gegenseitig inspiriert, möchte man fast meinen. Da du jetzt dein Metaprogramm kennst, findest du dich auch in den anderen Modellen gut zurecht.

Psychologische Typen nach C.G. Jung

Jung beschreibt in seinem Modell folgende 3 Dimensionen und kommt damit auf insgesamt 8 Typen:

  1. extravertiert / introvertiert
  2. Denken / Fühlen
  3. Empfinden / Intuition

 

Myer-Briggs-Typindikator oder 16 Personality

Dieses Persönlichkeitsmodell erweitert das jungsche Modell. Somit findest du hier folgende Dimensionen

  1. Introversion (I) / Extraversion (E)
  2. Intuition (N) / Sensing (S)
  3. Feeling (F) / Thinking (T)
  4. Judging (J) / Perceiving (P)

Tests hierfür sind kostenpflichtig, weil dafür Lizenzen nötig sind.

Der kostenlose Test bei 16 Personalities ist aber auch sehr gut, treffend bebildert und es macht Spaß, ihn durchzuführen. Nimm dir aber ein bisschen Zeit dafür.

 

DiSG-Typen

disc disg modell Das DiSG oder auch DiSC-Modell wird gerne im Vertrieb genutzt. Ein Verkäufer kann relativ schnell einen Kunden einem der 4 Typen zuordnen. Und damit treffender kommunizieren. Das DiSG-Modell besteht aus nur 2 Dimensionen:

  1. introvertiert / extrovertiert
  2. Menschen orientiert / Aufgaben orientiert

Daraus ergeben sich die 4 Typen Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft.

 

Big Five (OCEAN)

Das Big Five Modell ist im Gegensatz zu den obrigen anderen wissenschaftlich untersucht und steht damit auf guten Beinen. Hier sind es 5 Dimensionen (und ihre unausgesprochen Gegensätze)

  1. Offenheit (neugierig)
  2. Gewissenhaftigkeit (organisiert)
  3. Extraversion (gesellig)
  4. Verträglichkeit (mitfühlend)
  5. Neurotizismus (emotional verletzlich)

 

Die Probleme aller Konzepte

Egal ob Metaprogramme, Big Five, DiSC oder jungsche Typen. Jedes Modell presst Menschen in eine Schublade.

Aber die angestrebten Vorteile liegen klar auf der Hand. Du kannst mit einfachen Programmen einen Großteil der Menschen treffend ansprechen.

Doch jeder Mensch tickt dann wieder ein wenig anders. Und dort solltest du das Modell (welches auch immer) wieder schnell verlassen.

Gehe eine echte, authentische Beziehung mit dem Menschen gegenüber ein. Lerne sie / ihn besser kennen. Und dann redet über eure Metaprogramme und lacht gemeinsam darüber.

 

Metaprogramme sind sehr nützlich

Während du dir die Metaprogramme soeben durchgelesen hast, hast du bestimmt weitere Einsatzmöglichkeiten für dich erkannt.

Wenn du mehr über die einzelnen Metaprogramme erfahren möchtest, schreib mir eine Nachricht.

Die meisten Menschen lassen ihre Metaprogramm Ausprägungen sehr schnell und eindeutig erkennen. Und manchmal brauchst du ein bisschen mehr Übung, um sie fehlerfrei zu erkennen.

Natürlich gibt es auch noch weitere Kommunikationsmodelle wie die Kommunikationstreppe.

 

Wie gefallen dir die Metaprogramme?
Schreib es doch in die Kommentare!

 

Weitere Artikel:

Überblick oder Detail? Meta-Programme

metaprogramme-ueberblick-detail

Verwirren SIE mich nicht mit Details! 💥 Ach, IHNEN fehlt ja völlig der Überblick!

Wie ist es mit dir? Mit welcher Art von Aufgaben beschäftigst du dich lieber?

Überblick 🗺️ Du entwirfst große Visionen und überwachst die Erledigung auf einer großen Flughöhe. Wie ein Feldherr auf seinem Hügel steuerst du die Einheiten.

Detail ⚙️ Du tüftelst gerne an den kniffligen Dingen herum. Für dich machen die kleinen Details den großen Unterschied aus.

Wie gut zu erkennen, benötigt es beide Sichtweisen für gute Ergebnisse. Sowohl einen Weitblick für das große Ganze, aber auch für die einzelnen Aufgaben, die erledigt werden müssen.

#überblick #detail

Zu welcher Richtung schlägt dein Herz?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

WEGVON oder HINZU?

metaprogramm-wegvon-hinzu

Da habe ich mir jahrelang etwas vorgemacht. 🤿 Doch jetzt weiß ich, was mich motiviert. Du auch?

Ich hielt mich viele Jahre für einen sehr 😀 „Hinzu“-Motivierten. Denn ich hatte große Träume, die ich auch erreichen wollte.

Aber mit der Zeit kam mir Eines merkwürdig vor. Wenn ich doch sagte, dass ich da hin will, warum unternahm ich dann nichts❓ Ich unterließ sogar die wichtigen Schritte, die mich mühelos dorthin gebracht hätten.

Und da wurde mir klar: Ich bin doch mehr 😡 „Wegvon“-motiviert, als ich mir das früher eingestehen wollte.

Für mich muss eine Situation auch schmerzhaft und unbequem sein, damit ich die Schritte für die Veränderung wage. Das gibt mir den Antrieb. Und die Richtung kommt vom Ziel.

#selbstbetrugade #wegvon #hinzu #motivation

Wie ist das bei dir?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt)

spiral-dynamics

Alles entwickelt sich … aber wohin? Hier kommt eine gute Antwort darauf.

Kennst du Spiral Dynamics? Wenn du noch nie davon gehört hast, solltest du dir diese kurze Zusammenfassung „reinziehen“. Danach wirst du deine Mitmenschen und Firmen in einem anderen Licht sehen.

Nach dem Spiral Dynamics Modell entwickeln sich Menschen, Firmen, Gesellschaften und auch Religionen. Du kannst dabei eine Pendelbewegung beobachten. Wenn etwas zu weit aus dem Gleichgewicht gerät, entwickelt sich ein positiver Gegentrend.

 

Was ist Spiral Dynamics? Einfach erklärt!

Spiral Dynamics ist ein System zum Verständnis menschlichen Verhaltens und sozialer Systeme. Es verwendet ein Entwicklungsmodell namens „Spirale der Entwicklung“, um zu erklären, wie sich Menschheit entwickeln hat und wie das Individuum interagiert. Dazu gehören das individuelle Selbst, die Gesellschaft, Gruppen, Organisationen, Gemeinschaften (Kollektiv) und die Kultur. Und mal ehrlich … in einer Welt zunehmender Komplexität ist ein gutes Modell immer hilfreich.

Spiral Dynamics ist im Laufe der Jahre immer beliebter geworden. Es hilft uns, unsere Beziehungen zu anderen Personen und Gruppen zu verstehen. Tatsächlich kann es auch auf Unternehmen, Kulturen und sogar Regierungen angewendet werden.

 

Wer hat´s erfunden? Die Schweizer? Nein!

Clare Graves stellte die grundlegenden Theorien auf. Und darauf basierend entwickelten seine Schüler Don Beck und Christopher Cowan das Spiral Dynamics Modell weiter.

Ihr Buch erschien 1996 und war ursprünglich für das Management gedacht. Weil das Spiral Dynamics Modell aber so gut ankam, verbreitete sich die Information schnell auch in andere Kreise.

Durch die Bücher und Romane von Ken Wilber gelangte das Modell weitere Berühmtheit.

 

Die typische Pendelbewegung

Das Wertesystem jeder Ebene bietet Stärken, aber auch eine Schattenseite.

Jede nächste Ebene (im Englischen Level) im Spiral Dynamics Modell entwickelt sich durch einen Mangel / ein Problem / einen Engpass der vorherigen Ebene. (Damit passt es enorm gut zur Theory of Constraint, der Engpass-Strategie.)

Dabei pendeln die Ebenen und Wertesysteme zwischen ICH-Bezogenheit und WIR-Bezogenheit. Achte mal darauf, wenn du jetzt die 8 Ebenen kennenlernst! Auf jedes ICH-Level folgt ein WIR-Level.

 

Was sind die 8 Ebenen (levels of existence) von Spiral Dynamics?

Das ursprüngliche Modell von Clare Graves basierte auf den Ängsten der jeweiligen Ebenen. Also z.b. die Angst vor dem Verhungern.

Jede Entwicklungsebene erhielt eine Farbe zu zugeteilt. Und während der Entwicklung eines jeden Menschen gehen wir durch diese Ebenen. Bis wir auf einer Ebene ankommen.

Hier die einzelnen Ebenen in einer kurzen Zusammenfassung:

 

1. BEIGE 🍔 der nackte Überlebensmodus. Fressen, Atmen, Sex.

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 1

Überlebenslevel: Grundbedürfnisse erfüllen. Instinkte werden verwendet, um zu überleben. Es wird wenig Aufwand betrieben, um eine individuelle Identität zu bewahren.

Sex und Sicherheit, Gewohnheiten und Instinkte bestimmen die Handlungen.

 

2. PURPUR 🔮 der eigene Clan, magisches Denken (Medizinmann)

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 2

Opfer für die Ahnengeister und die strikte Einhaltung der Sitten sind die wichtigsten Dinge im Leben. Es gibt magische Geister, gute und böse, die die Erde heimsuchen. Geister diktieren, was in der Welt passiert.

Ethnische Gruppen bilden sich um Blutsverwandte und Familien herum.

 

3. ROT 👑 der Herrscher bestimmt, was gemacht wird

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 3

Erstes Erscheinen eines „Ich“, das sich vom Stamm unterscheidet; stark, impulsiv, egozentrisch, heroisch. Magisch-mythische Geister, Drachen, wilde Tiere und mächtige Menschen.

Archetypen von Göttern und Göttinnen, Wesen der Macht, Wesen, mit denen man sich auseinandersetzen muss, sowohl positiv als auch negativ.

Man geht davon aus, dass die Welt mit den eigenen Werten übereinstimmt. Ansonsten liegen die anderen falsch.

Es gilt das Gesetz des Stärkeren, wie in Herr der Fliegen zu sehen ist.

 

4. BLAU 💼 Regeln, Richtig & Falsch

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 4

Das Leben hat Sinn, Zweck und Richtung. Es wird von einer allmächtigen Kraft namens Gott regiert. Er stellt eine Reihe von Regeln auf, an die wir uns halten sollen. (Heute wünschen wir uns einen Superhelden, der mit ROT und BLAU alles ins Lot bringt.)

Diese Regeln sind als die Zehn Gebote bekannt. Verletze sie und du wirst ewige Konsequenzen erleiden. Das Befolgen der Regeln bringt dem Gläubigen Belohnungen, aber das Übertreten und sich erwischen zulassen bringt Strafe.

Aber auch jenseits göttlicher Gesetze werden Regeln und Gesetze aufgestellt, um Organisation und Gesellschaften in eine gut geölte Maschine zu leiten. Obwohl das mit der Maschine eher schon auf die nächste Ebene hindeutet.

 

5. ORANGE 🔬 Wissenschaft und Entdeckung

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 5

Wissenschaft ist das Studium der Natur und ihrer Gesetze. Es ist stark leistungsorientiert und konzentriert sich hauptsächlich auf materiellen Gewinn.

Die Gesetze der Wissenschaft sind rational und bestimmen Politik, Wirtschaft und menschliche Gesellschaft.

 

6. GRÜN 🌱 Empathie & Liebe

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 6

Menschliche Solidarität, Gemeinschaftssinn, ökologische Sensibilität, Netzwerke und Wertschätzung für die Erde, für Gaia, für das Leben.

Gegen jede Hierarchie, Schaffung von Querverbindungen und Vernetzung.

 

7. GELB ♻️ Systemisches Denken

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 7

Das Selbst ist, was es sein möchte, respektiert andere und das Leben im Allgemeinen. Die gelbe Ebene fördert den Aufstieg immer komplexer werdender Gebilde auf allen Ebenen.

Schätzungen zufolge gehören zu Beginn des 21. Jahrhunderts etwa ein Prozent der Weltbevölkerung und etwa fünf Prozent der Machtstrukturen dieser Ebene an.

 

8. TÜRKIS 🌐 Holistisches Denken, alles hängt zusammen

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 8

Ein selbstloses System aus mehreren Ebenen, die zu einem bewussten System verflochten sind. Auf der türkisen Ebene wird die Denkweise ganzheitlich. Die Stärken jeder Ebene können hier gemeinsam genutzt werden.

 

 

9. KORALLE

Spiral Dynamics Modell zur persönlichen Entwicklung (einfach erklärt) 9

Was immer sich aus den Bedürfnissen der türkisen Ebene entwickeln wird.

Welches Problem könnte aus Türkis entstehen, wofür Koralle eine Lösung bietet?

 

Die Ebenen von Spiral Dynamics im Überblick

spiral-dynamics

Nutzen von Spiral Dynamics in Organisationen

Durch Spiral Dynamics kannst du verstehen, warum Menschen sich so verhalten, wie sie es tun. Es erklärt, warum manche Menschen erfolgreicher sind als andere. Es hilft dir, Lösungen für Probleme zu finden, Wert zu stiften und so auch mehr Geld zu verdienen. Und es hilft dir, Wiederholungsfehler zu vermeiden.

 

Der Umgang mit Spiral Dynamics Modell zur Persönlichkeitsentwicklung

Zuerst kannst du mit diesem Test hier ermitteln, wie stark die Ebenen bei dir ausgeprägt sind. Und dann darfst du entscheiden, welche Ebene du besonders stärken möchtest.
Sobald du dich besser in die Ebenen einordnen kannst, werden dir vermutlich auch deine eigenen Werte und Ziele bewusster. Deine Ziele kannst du dann mit der angepassten SMART-Methode setzen.

 

Warnung: Spiral Dynamics Kritik

Genau wie die Bedürfnispyramide von Maslow ist Spiral Dynamics nur ein Modell. Aber es erklärt recht gut, warum z.B. Donald Trump so reagierte, wie er es tat. Typisch ROT.

Du hast fast immer Zugriff auf die tieferen Ebenen. Aber nach oben stößt jeder Mensch an eine gläserne Decke, über die er zur Zeit nicht hinaus denken kann.

Interessante Nebeninfo. Meine beiden Hauptfarben habe ich hieraus abgeleitet. Wer mir also was verkaufen möchte, sollte das berücksichtigen. 😆

 

Wofür kannst du Spiral Dynamics noch nutzen?

Menschen verstehen … hatte ich schon angesprochen. Auch Organisationen kannst mit diesem Modell hinsichtlich ihrer Entwicklung relativ gut einschätzen. Auf welcher Ebene steht eine Organisation zur Zeit. Du erkennst es an der Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden.

Aber auch für deine Verkaufsseite kann es dir nutzen. Zu welche Ebene gehört dein Kundenavatar?

Ich habe z.B. meine beiden Spiral Dynamics Farben in meinem Logo genutzt.

Teste doch einfach mal verschiedene Ansprachen in deinen Werbebotschaften oder in deinen Überschriften aus. Hilft auch bei Präsentationen am Beamer und iPad, einfach mal verschiedene Ansprachen nutzen.

Hier noch eine Buchempfehlung zu Spiral Dynamics.

 

Na, auf welcher Ebene befindet sich dein Nachbar?

 

Weitere, hilfreiche Artikel

Bist du eher Introvertiert oder Extrovertiert?

Bist du eher Introvertiert oder Extrovertiert? 10

Bist du schüchtern oder Rampensau? Pah, alles Vorurteile.

Mit diesem beiden Extremen werden oft 📘 Introvertierte bzw. 📢 Extrovertierte beschrieben. Dabei trifft es das nicht so genau.

Introvertierte

📘 Sie ziehen die Energie aus der Ruhe und dem Rückzug. Wissen ein gutes Buch zu schätzen. Wägen die eigenen Gedanken lange intern ab, bis sie sie für passend halten.

 

Extrovertierte

📢 Sie ziehen die Energie aus der Begegnung mit anderen Menschen. Reden, Treffen, Geselligkeit, da fühlen sie sich wohl. Sie brauchen das Gespräch, um die eigenen Ideen zu überprüfen.

 

Schubladendenken

📥 Natürlich bist du nicht entweder Intro oder Extro. Vor allem im entspannten Zustand haben die meisten von uns eine große Spielbreite.

 

Ich würde mich zum Beispiel eher als introvertiert einstufen (hey, ich zeichne, das sagt viel). Trotzdem gebe ich gerne Seminare oder habe Spaß als Square Dance Caller 🎤🤠 .

#introvertiert #extrovertiert

 

Tipp: Schätz dich doch mal selber ein und male auf einer Linie ebenfalls deinen Bereich als Ellipse ein. Und dann wiederhole das für jemanden, den du sehr magst. Und für jemanden, mit dem du oft aneinander gerätst.

Das öffnet die Augen! 👀

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

Platz 1 – Mit Suchmaschinenoptimierung dein Google Ranking verbessern

Suchmaschinenoptimierung-google-ranking-verbessern

Stell dir bitte mal vor, du eröffnest ein Ladengeschäft. Doch blöderweise liegt es in einer wenig besuchten Straße und kaum jemand schaut bei dir vorbei. Das wäre doch blöd, oder?

Genauso kann es mit deiner Webseite enden, wenn du keine Keywordrecherche machst und keine Suchmaschinenoptimierung betreibst. Dann schaut niemand bei dir vorbei.

Aber wenn du dir vorher Gedanken machst, für welches Keyword du deinen nächsten Artikel optimierst und ein wenig recherchierst, dann finden schon bald immer mehr Besucher über Google zu deiner Webseite.

Keine Sorge, diese Artikel wird nicht so lang wie andere Artikel zum Thema. Ich gebe dir eine kurze Einführung ins Thema und dann ein wunderbare Abkürzung, wie du es dir einfacher machen kannst.

 

Warum solltest du deine Seite für SEO optimieren?

Wenn deine Blogbeiträge in den Google Suchergebnissen weiter vorne / oben erscheinen, dann klicken mehr Besucher auf dein Ergebnis und besuchen deine Website.

In den organischen Suchergebnissen spielen fast nur die ersten 3-5 Suchergebnisse eine Rolle und werden angeklickt. Je weiter hinten deine Seiten erscheinen, bleiben für dich nur Krümel ab.

Dein großes Ziel sollte sein: Bei Google auf Platz 1 landen.

Denn dann finden viele Leser kostenlos den Weg zu dir und deinen Inhalten. Doch das Ganze ist manchmal nicht ganz einfach.

 

Was ist SEO / Suchmaschinenoptimierung?

SEO steht für den englischen Begriff „search engine optimization“, also übersetzt Suchmaschinenoptimierung. Mit Suchmaschinenoptimierung sind die Maßnahmen gemeint, die dich in Google (oder anderen Suchmaschinen) weiter nach oben / vorne bringen sollen.

Aber im Grunde musst du derzeit nur für Google deine Website optimieren. Denn 70-95% Prozent der Suchanfragen kommen über Google. Das variiert je nach Land.

Die SEO Maßnahmen kannst du in 2 Kategorien unterteilen: Onpage-SEO und Offpage-SEO

 

1. Onpage-SEO = Alles was auf deiner Webseite passiert.

Es gibt eine unglaublich große Anzahl an sogenannten Rankingfaktoren, die Google für relevant hält und bei der Berechnung der Platzierung heranzieht.

Weitere Informationen zu Rankingfaktoren hat Vladislav Melnik von Chimpify zusammengestellt.

Hier ein paar Onpage-Rankingfaktoren im Überblick:

  • Länge des Textes
  • Anzahl von Bildern
  • Liefert der Artikel deinen Kunden einen Nutzen?
  • Ist der Inhalt strukturiert (z.B. sinnvolle Überschriften & Aufzählungen)?
  • Lädt die Seite schnell?
  • Wie oft verlinken andere, interne Artikel auf den Text? (Interne Verlinkung)
  • Wie sieht funktioniert sie mobil / vom Handy?
  • Wie oft taucht das Keyword im Text auf?
  • Wird das Keyword auch im Titel genutzt?
  • Wie lange bleiben deine Besucher auf dem Artikel

Beim Optimieren für Suchmaschinen wusstest du bisher nicht so genau, welche Faktoren für Google SEO eine wichtige Rolle spielen und welche nicht.

Wie du einfacher eine Webseiten optimieren kannst, das verrate ich dir später.

Erst noch die andere Seite, nämlich …

 

2. Offpage-SEO = Signale von Draußen

Weil die Google-Erfinder Larry Page und Sergey Brin aus der akademischen Welt stammten, schauten sie einige Ideen aus dem Vorgehen bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen ab.

Wenn eine Veröffentlichung von vielen anderen Autoren zitiert wird, dann ist sie wohl wichtig.

Und das Pendant zum Zitat ist im Internet die Verlinkung.

Deswegen durchsucht Google mit seinen Bots / Spidern auch jeden Tag das Internet und ermittelt, welche Websites zu deiner eigenen Website verlinken.

Das sind dann die Backlinks.

Je mehr Links, desto besser. Solange du keine toxischen Links von dubiosen Website wie Porno, Kredite oder Casinos einsammelst.

Wenn du gutes Content Marketing betreibst, dann werden deine Leser von alleine und gerne auf deine Artikel verlinken. Das mag Google und belohnt dich, indem sich dein Google Ranking verbessert.

Weitere Offpage-Rankingfaktoren sind darüber hinaus Signale aus den Sozialen Medien. Wird deine Website oft per Facebook, Pinterest, LinkedIn oder Instagram erwähnt und verlinkt, gefällt auch das Google.

 

Jetzt kommt die Abkürzung: Surfer SEO

Ich habe in den letzten 30 Tagen eine ziemlich neue App getestet.

Ihr Name lautet Surfer SEO.

Hier ein cooles Ergebnis

  • So konnte ich beispielsweise meinen Artikel zu Coaching Bilder zum entsprechenden
  • Keyword „Coaching Bilder“ von
  • vorher Platz 34 am 12.03.20
  • auf Platz 14 am 21.04.20
  • um 20 Plätze in den organischen Suchergebnissen nach vorne bringen.

Dafür musste ich nur ein paar Änderungen am Text und am Titel vornehmen.

 

Wie macht Surfer SEO das?

Niemand weiß 100% genau, wie Google arbeitet und denkt. Dieses große Geheimnis hüten die Entwickler bei Google auch wie den heiligen Gral.

Aber Surfer SEO arbeitet rückwärts und analysiert die 45 ersten Suchergebnisse bei Google hinsichtlich einer sehr großen Anzahl an Rankingfaktoren. Und stellt dann Hypothesen inkl. Maßnahmen zur Verbesserung auf.

 

So arbeitest du mit Surfer SEO:

  1. Du gibst das Keyword ein, für das ein entsprechender Artikel von dir hoch ranken soll.
  2. Surfer SEO analysiert für das Keyword die 45 ersten Suchergebnisse. Er guckt also bei deiner Konkurrenz vorbei. Die müssen ja irgendwas richtig machen.
  3. Danach rufst du ein Audit für deine Seite auf. Wenn dein Blogartikel innerhalb der 45 besten auftauchte, brauchst du nur auf Audit klicken. Bist du noch zu weit entfernt, kopierst du einfach deine URL hinein.
  4. Surfer SEO liefert dir eine Liste an Tipps / Maßnahmen, mit denen du deinen Artikel optimieren solltest.

Surfer SEO ist also quasi Optimierung für Suchmaschinen mit Blindenhund.

 

Hier 2 Screenshots mit den Anaylsen und Tipps. Einmal zu den Backlinks, die andere erfolgreiche Autoren gesetzt haben.

Suchmaschinenoptimierung-surfer-backlinks

 

Und einmal Tipps, wie ich mit Keywords so liege.

Suchmaschinenoptimierung

 

Du kannst für 1$ Surfer SEO 7 Tage lang testen*.

Ich war so begeistert, ich habe danach zugeschlagen. Ja, die monatliche Rate ist nicht ohne. Aber du kannst monatlich kündigen, sobald deine Ranking zufriedenstellend sind.

Viel Spaß beim Austesten, ich gehe jetzt und optimiere meine Blogartikel.

 

SinnSTIFTende Grüße,

dein David

Online Business aufbauen ▷ Diese 12 Elemente sind unverzichtbar!

Online Business aufbauen

Dein derzeitiger Job nervt dich? Du bist selbständig und dein Geschäft ist derzeit bedroht? Du könntest dir ein Online Business aufbauen.

In diesem Artikel stelle ich dir die 12 Elemente vor, die für den Aufbau deines Online Business unverzichtbar sind.

Lass uns starten mit …

 

7 Gründe, warum du dir jetzt dein eigenes Online Business aufbauen solltest

Vielleicht fragst du dich, warum du mit einem Online Business starten solltest. Dafür habe ich dir nicht nur einen Grund gesammelt, sondern gleich 7.

  1. Du kannst es perfekt nebenberuflich starten. Am Anfang brauchst du sowieso Zeit, bis du in die neue Denke hinein gewachsen bist – bis du eine Auswahl an Tools gefunden hast, die dich optimal unterstützen.
  2. Du brauchst verschiedene Einkommensströme. Wenn du nur von einer Geldquelle abhängig bist, dann steckst du in großen Schwierigkeiten, sobald diese versiegt. Deswegen besitzen reiche Menschen viele unterschiedliche Einkommensquellen.
  3. Online Geld verdienen war noch nie so einfach wie heute. Früher musstest du selbst Programmieren können und dich mit der Technik auskennen. Wenn du heute in Word einen Brief schreiben kannst, dann besitzt du auch die Fähigkeiten, ein Online Business aufzubauen.
  4. Dein derzeitiger Job bereitet dir keine Freude. Jeden Morgen quälst du dich aus dem Bett, um eine Tätigkeit zu erledigen, die du nicht magst. Dein Online Business dagegen baust du um deine besonderen Fähigkeiten herum auf.
  5. Die gängigen Arbeitszeiten entsprechen nicht deinem Lebensentwurf. Vielleicht bist du allein erziehende Mutter und würdest gerne mehr Zeit bei deinen Kindern verbringen. Oder als Nachteule kommst du erst zu später Uhrzeit richtig auf Hochtouren. Ein erfolgreiches Online Business kennt keine Öffnungszeiten, denn du setzt auf automatisierte Prozesse.
  6. Du spürst in dir eine Berufung für dein Thema. Deine Mission ist es, deine Botschaft an möglichst viele Menschen zu verteilen. Denn das lässt sich online sehr einfach erreichen.
  7. Ein passives Einkommen würde es dir ermöglichen, Zeit und Geld in deine Herzensthemen zu stecken. Und das Herzensthema ist natürlich für jeden Menschen etwas anderes. Im Idealfall kannst du um dein Herzensthema herum dein eigenes Online Business aufbauen.

Das waren hier nur 7 Beispiele, warum du dein Online Business aufbauen solltest. Hier kommt noch der Brandbeschleuniger, warum du es JETZT aufbauen solltest.

Wenn du jetzt nicht damit startest, wird es dir hinterher fehlen.

Die folgende 12 Elemente geben dir einen Überblick über alle Bereiche, die du für dein Online Business im Auge haben solltest. Zu jedem Element könnte ich noch unendlich weit in die Tiefe gehen. Dafür soll dieser Artikel aber nicht gedacht sein. Hier geht es ganz klar darum, die das große Bild zu vermitteln.

 

1. Deine Zentrale (Content Hub) z.B. ein eigener Blog

Online Business aufbauen - dein eigener Blog als Content Hub

Beim Aufbau deines Online Business ist eins ganz wichtig:

Baue nie auf gemietetem Land

Du solltest im Besitz einer zentralen Drehscheibe für deine Inhalte sein – Ein Stück Online-Land, das nur dir gehört und über das du verfügen kannst, wie du möchtest.

Das bislang beste Mittel dafür ist deine eigene Webseite. Das ist dann dein sogenannte Content Hub, also der Platz, an dem alle Fäden zusammenlaufen sollten.

Du kannst viele Suchmaschinen und Social Media Kanäle nutzen, aber letztendlich solltest du immer versuchen, deine Besucher auf deine Webseite zu führen und dort in treue Leser und eventuell später in Kunden zu verwandeln.

Die einfachste Methode, eine eigene Webseite aufzubauen, ist das Programm WordPress. Ich selber bin bei All-Inkl.com, das ist ein Website-Hoster. Dort kostet das Einstiegspaket nur 5€ / Monat und die setzen dir WordPress automatisch mittels Skripten auf. Ganz einfach und schnell.

Mit dem passenden Domainenname bekommt dein Online Business dann auch ein vorzeigbares Schaufenster in die Welt.

 

2. Suchmaschinen wie Google, Bing & Co

Online Business aufbauen - Traffic über Suchmaschinen

Dein Online Business wird in Schönheit sterben, wenn du keine Besucher hast. Wenn niemand dich kennt und bei dir vorbei kommt, kann die Seite noch so schön sein. Es nützt nix.

Eine wichtige Methode, um sogenannten Traffic (das sind deine Online-Besucher) auf dein Online Business zu leiten, sind Suchmaschinen wie Google, Bing und andere kleinere. Auch Youtube und Pinterest sind eigentlich Suchmaschinen.

Suchmaschinen gibt es viele, aber in Deutschland lag Google mit einem Markanteil von 90% bei Desktop-Suchen und 98% bei mobilen Suchen eindeutig vorne.

 

Der Blick in den Kopf deiner Kunden mittels Keywords (Suchphrasen)

Ich weiß … beim Wort Keyword rollen viele mit den Augen und schalten sofort ab, weil es ihnen zu technisch wird. Aber wenn ich sage, die Besucher lassen uns in ihre Köpfe gucken, dann kehrt das Interesse sofort wieder zurück.

Ein erfolgreiches Online Business funktioniert nicht, wenn du deine Kunden nicht kennst. Und Keywords bieten dir einfach einen optimalen Einstieg in die Gedanken deiner zukünftigen Kunden.

So ein Keyword kann auch aus mehreren Worten bestehen und ist im Grunde genau das, was viele Menschen bei Google eingeben, wenn sie online nach etwas suchen.

Erstelle anfangs deine Inhalte für nur ein Keyword pro Artikel, für das du weit oben bei Google gefunden werden willst. Wenn dann auch noch viele Menschen danach suchen, ist das ideal.

Suchmaschinen-Optimierung ist ein Marathon. Deshalb dauert es einige Zeit, bis du es auf vordere Plätze im Google Ranking schaffst. Aber wenn du nie startest, wirst du dir nie kostenlosen Traffic für dein Online Business aufbauen. Also leg am Besten direkt jetzt los!

 

Beachte allgemeine Trends

Du solltest vermeiden, dein Online Business auf Themen zu errichten, die niemanden mehr interessieren. Ein guter Tipp, um herauszufinden ob dein Thema noch trendy ist, ist Google Trends. Du bekommst dort zwar keine absoluten Zahlen, aber einen wunderbaren Trendverlauf.

Google-Trends-Skifahren-Sonnenbrille

Als Beispiel vergleiche ich hier die Suchbegriffe Skifahren und Sonnenbrille. Wie du gut sehen kannst, sind beide Begriffe saisonal.

3. Social Media wie Facebook, Instagram oder LinkedIn

Online Business aufbauen - Traffic über Social Media

Die sozialen Medien sind eine weitere gute Traffic-Quelle für dein Online Business. Vor allem am Start deines Online Business kannst du hier einfach auf dich aufmerksam machen.

Wenn du in Social Media wie Facebook, Instagram oder LinkedIn gute Inhalte veröffentlichst (postest), dann gibt es viele Möglichkeiten, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Schließlich heißt es Social Media und nicht „Feuer frei“-Media.

In Social Media ist der Austausch und die Kommunikation zu anderen Menschen wichtig. Hier geht es nicht vorrangig ums Geld verdienen, sondern um Inspiration und Kontakt. Deswegen solltest du hier oft und schnell interagieren.

Gerade am Anfang deines Online Business lernst du in den sozialen Medien sehr viel darüber, was deine Leser mögen und was nicht.

 

Es gibt keine Fehler, nur Feedback

Traue dich und wage auch Experimente. Das Internet vergisst zwar nichts, aber alte Posts rutschen schnell nach unten und werden fast gar nicht mehr beachtet. Deswegen schaden fehlgeschlagene Experimente in Social Media quasi nicht, du lernst immer aus deinem Fehler und entwickelst eine neue Idee. Nirgendwo anders kannst du so schnell die Zielgruppe finden, die perfekt zu dir passt.

Je mehr Menschen du mit deinen Inhalten erreichst, desto schneller wird dein Online Business wachsen. Aber pass auf …

Social Media ist eine wunderbare Möglichkeit, um mit neuen Kunden in Kontakt zu kommen. Doch je mehr Firmen bei Facebook, Instagramm & Co ihre Inhalte und Produkte veröffentlichen, desto weniger Menschen werden deine Inhalte zu sehen bekommen.

In den vergangenen Jahren kamen immer wieder neue soziale Medien auf den Markt, verschwanden oder wurden aufgekauft. Damit du deine Investitionen langfristig sicherst, musst du deine Leser immer wieder zu deinem Blog führen.

 

4. Landingpages – ein potentieller Kunde betritt dein Online Business

Online Business aufbauen - Kunden betreten deinen Laden über Landingpages

Ein Online Business ist kein Hobby-Blog! Es braucht von dir eine klare Entscheidung ein echtes Online Business aufzubauen. Deswegen ist eine gute Mischung von kostenlosem Inhalt und gewerblichen Angeboten gut.

Dein Online Business sollte auf jedem Artikel deinem Leser die Möglichkeit bieten, sich bei dir anzumelden. Das kann für ein sogenanntes Freebie (dazu später mehr) sein oder direkt für ein Angebot, dass sie / er kaufen kann.

Optimal für eine solche Anmeldung ist eine sogenannte Landingpage. Hier lenkt nichts den Leser von der einen Aktion ab, die zur Auswahl steht. Anmelden oder die Seit schließen.

Hier ein paar Beispiele meiner Landingpages. Hier und hier und hier.

Eine Landingpage erzählt im besten Fall eine Geschichte und zieht deinen Leser immer tiefer hinein. Am Ende (und auch zwischendrin) gibst du deinem Leser immer wieder die Chance, die ersehnte Handlung durchzuführen.

 

5. E-Mail Marketing lebt – mehr denn je

Online Business aufbauen - Bleib in Kontakt mit E-Mail-Marketing

Vermutlich kennst du den alten Newsletter. Also ein regelmäßiges Schreiben, mit dem Firmen ihrer Kunden informieren. Die meisten Newsletter sind stinklangweilig. Viele Leute finden Newsletter doof und das kann ich gut verstehen.

Newsletter berichten darüber, was es neues in der Firma gibt, ob ein digitales Produkt neu erschienen ist oder was der Inhaber zum Mittag gegessen hat. Gähn.

Dank der heutigen technischen Möglichkeiten kannst du deinen Lesern ganz andere Angebote machen und damit im Gedächtnis bleiben. Das sind E-Mail-Serien, die sogenannten Autoresponder-Emails.

Wenn dein Leser sich bei dir anmeldet, schickst du ihm eine 5 teilige E-Mail-Serie zu. Jeden Tag löst du eines der Probleme, die deinen zukünftigen Kunden nerven. So baust du eine echte Basis auf.

Denn jeder von uns checkt täglich seine E-Mails. So bleibst du in Erinnerung.

Und deine E-Mail-Liste wächst automatisch von Tag zu Tag. Du kannst deine Leser kontaktieren, wenn du für sie wichtige Neuigkeiten hast.

Dein E-Mail-Anbieter sollte Autoresponder-Funktionen bieten und Tag-basiert arbeiten. Dann kannst du deine Leser viel gezielter anschreiben. Ich bin mit Klick-Tipp* sehr zufrieden.

 

6. Freebie – die kostenlose Probe deiner Expertise

Online Business aufbauen - Freebie, Leadmagnet als Zeichen deiner Expertise

Warum sollte dir ein Leser die wertvolle E-Mail-Adresse anvertrauen? Schließlich bekommen wir täglich schon genügend E-Mails, vermutlich auch du.

Als Vorbereitung für digitale Produkte eignen sich z.B. sogenannte Freebies. Das sind kostenlose Problemlösungen, mit denen du deinen Lesern im Austausch gegen ihre E-Mail-Adresse weiterhilfst.

Du kennst das Prinzip von der Käsetheke. Dort kannst du kleine Käsehäppchen ausprobieren. Und wenn es dir schmeckt, dann kaufst du vielleicht auch dort. Auf jeden Fall verbindest du ein angenehmes Gefühl mit dem Geschäft.

Freebies kannst du in ganz unterschiedlichen Formaten anbieten. Hier ein paar Beispiele:

  • Eine Checkliste mit den 10 wichtigsten Irrtümern zum Thema.
  • Einen 3 teiligen Videokurs, in dem du deine Kunden über eines ihrer Themen hilfst.
  • Ein Dokument mit wichtigen Informationen, die man sich selber mühselig zusammensammeln müsste (z.B. die 10 besten Buchempfehlungen zu deinem Thema.
  • Die Anmeldung zu einem kostenlosen Strategie-Gespräch.
  • Eine Text-Vorlage, die deinem Kunden viel Zeit spart.
  • Ein PDF mit leckeren Low-Carb-Rezepten

Du siehst, das Beispiel hängt sehr von deinem idealen Kunden und der aktuellen Problemsituation ab. Auch hier gilt wieder, ganz viel ausprobieren, testen, analysieren und optimieren. Bis du die perfekte Mischung gefunden hast.

 

7. Eine Online Kurs Plattform wie Thrive Apprentice

Online Business aufbauen - Ein Online Kurs mit Thrive Apprentice

Wer sich ein eigenes Online Business aufbauen möchte, wird irgendwann ganz sicher auch an Online Kurse denken. Ein Online Kurs bietet dir die Möglichkeit, einmalig dein Wissen zu speichern und in einem Kurs-Produkt danach beliebig oft zu verkaufen.

Das ist der Traum vom passiven Einkommen, das meist gar nicht so passiv ist. Aber es ist trotzdem eine raffinierte Strategie, mit der du ganz einfach viele Menschen erreichen und ihnen helfen kannst.

So ein Online Kurs (genauso wie deine Webseite) kann rund um die Uhr gekauft werden und bringt dir online Geld ein. Und glaube mir, es ist ein wunderbares Gefühl, wenn du das erste Mal an einer Supermarkt-Kasse stehst und feststellst, dass du soeben ein Produkt verkauft hast, ohne aktuell etwas dafür tun zu müssen. Deswegen setzen immer mehr Online Unternehmer auf Online Kurse.

Möchtest du auch einen eigenen Online Kurs starten? Dann habe ich hier eine gute Anleitung für dich. Ich empfehle die Kombination aus Digistore24 für den Verkauf und Thrive Apprentice für deine Kursinhalte.

Das Update für Thrive Apprentice bietet 3 super-Feature.

 

8. Die Möglichkeit, Textdokumente abzulegen

Online Business aufbauen - Cloud-Speicher für deine PDFs und Dokumente

Wer sein eigenes Online Business aufbauen will, wird für Produkte, E-Mail-Serien oder Online Kurse sehr schnell eine Menge an Dateien und Dokumenten aufbauen. Die kannst du natürlich auf deinem Blog unterbringen.

Oft ist es eine bessere Idee, wenn du PDF-Dateien & Co auf einem Cloud-Speicher ablegst und nur einen Link dorthin an deine Kunden verschickst. So bleibt deine Webseite frei von Dateien, die oft heruntergeladen werden, aber eine große Datenmenge verursachen.

Erprobte Lösungen für solche Cloud-Speicher bietet z.B. Google mit Google Drive an oder Dropbox. Selbst mit kostenfreien Accounts kannst du dort schon eine große Datenmenge ablegen.

 

Cloudspeicher sind ideal für die Zusammenarbeit

Wenn du mit virtuellen Assistenten oder Geschäftspartnern online zusammen arbeiten willst, sind diese Cloudspeicher ideal.

Beim Aufbau meiner Online Kurse Handlettering – Buchstäblich Begeistern oder Digital Zeichnen am iPad mit Procreate habe ich mit meinen Partnern die Videos untereinander ausgetauscht. So konnten die Kurse in extrem kurzer Zeit fertig gestellt werden.

Und wenn du später Geschäftsprozesse an virtuelle Assistenten oder Mitarbeiter abgeben möchtest, dann solltest du die dafür nötigen Dateien bereits jetzt online speichern.

 

9. Wohin mit den ganzen Videos?

Online Business aufbauen - Wohin mit deinen Videos

Ein digitales Produkt verfügt heute oft über Videos und auch der Großteil meiner Online Kurse sind eine Mischung aus Texten, Checklisten und Videos.

Online Kurse oder auch dein Begrüßungsvideo auf deiner Startseite brauchen Speicherplatz. Weil Videoanzeige eine große Datenmenge überträgt, solltest du dieser Aufgabe an einen Anbieter abgeben, der darauf spezialisiert ist.

Ich habe hier 3 verschiedene Anbieter, abhängig von deinem Geldbeutel

  1. Youtube: Dort lädst du deine Videos hoch und stellst sie auf „nicht öffentlich“. Dadurch tauchen die Videos nicht in der Youtube-Suche auf. Für dein Online Marketing solltest du ein paar Videos bei Youtube hochladen, damit du auch dort gefunden werden kannst.
  2. Vimeo: Für die Dienste bei Vimeo musst du Geld bezahlen, aber die Summen sind noch überschaubar. Dafür kannst du entscheiden, auf welchen Webseiten deine Videos eingebettet werden können. Damit hast du eine sehr gute Kontrolle und einen guten Schutz gegen Schwarzseher. Ich nutze Vimeo für alle meine Videos, egal ob für Freunde oder für meine Online Kurs Videos (z.B. über Procreate)
  3. Wistia: Bei Wistia bekommst du einen echten Profi-Video-Hoster mit Statistiken und sehr verlässlicher Stabilität Das hat allerdings einen höheren Preis.

Ich empfehle immer, starte am Anfang mit der preisgünstigsten Lösung. Du wirst unterwegs viel lernen. Wenn deine Produkte erstmal viel Geld verdienen, kannst du immer noch zu teuren Lösungen wechseln.

 

10. Wer nimmt das Geld in Empfang?

Online Business aufbauen - Geld verdienen im Internet

Online Geld zu verdienen geht mit digitalen Produkten wirklich ganz einfach. Du kannst gut damit starten und Schritt für Schritt dein Sortiment ausbauen bzw. erweitern. Du fängst vielleicht mit einem E-Book an, dann kommt ein kleiner Online Kurs dazu und dann ein größerer.

Wenn ich ein neues Projekt plane, denke ich gerne vom Ende her. Und da kommt definitiv die Bezahlung. Natürlich spricht nichts dagegen, wenn du dir von deinen Kunden das Geld für deine Arbeit überweisen lässt. Gerade am Anfang macht das sogar sehr viel Sinn.

Doch je mehr automatisierte Prozesse zu in deinem Online Business aufbaust, desto weniger willst du dich manuell um den Bezahlprozess kümmern.

Eine gute Möglichkeit kann die Bezahlung via Paypal sein. Ein Paypal-Bezahlbutton ist schnell eingerichtet und viele Prozesse können damit sehr gut umgehen.

Doch wie du siehst, zahlen nur ca. 20% der Online Kunden mittels Paypal.

Online Business aufbauen - Zahlungsmittel Überblick 2016

Ich liebe es, Geld zu verdienen. Aber Abrechnungen erstellen mag ich gar nicht. Deshalb bin ich froh, dass es Zahlungsanbieter gibt, die mir viele lästige Arbeiten abnehmen. Mein Favorit ist Digistore24, aber in Deutschland gibt es auch weitere Anbieter wie Elopage und viele andere.

 

Unterschiedliche Mehrwertsteuer je Ursprungsland deiner Käufer

Nach aktueller Rechtsprechung richtet sich die Mehrwertsteuer nach dem Land, in dem dein Käufer lebt. Wenn du nur in dein eigenes Land verkaufst, kann dich das kalt lassen. Aber wenn du auch in andere Länder verkaufen willst, dann musst du die MWSt für jedes Land berücksichtigen.

Einen eigenen Mitarbeiter für diese Aufgabe einstellen ist dir vermutlich noch nicht möglich, wenn du gerade eben dein Online Business aufbaust.

Auch deshalb sind Zahlungsanbieter eine gute Idee.

Du kümmerst dich nur um deine Kernkompetenz. Alles Andere übergibst du an Experten.

 

11. Schreibst du gerne Rechnungen?

Online Business aufbauen - Lass Andere die Rechnung schreiben

Es ist das gleiche Thema, wie beim Geld verdienen bzw. entgegen nehmen. Warum möchtest du selbst noch Rechnungen schreiben? Bist du Expertin im Rechnungen schreiben? Bezahlt die jemand das Rechnungen schreiben?

Wenn es dir so geht wie mir, dann liegt deine Superfähigkeit ganz woanders.

Dann liegt deine erste Online Business Idee in einer deiner Schubladen oder in deinem Kopf. Vielleicht hält dich auch gerade der Gedanke an den ganzen Verwaltungskram davon ab, deine Berufung zu leben.

Die gute Nachricht ist auch hier: Du kannst das Thema an Andere abgeben. Anbieter dafür gibt es einige.

In meinem Online Business schreibt Digistore24 die Rechnungen an meine Kunden. Und verschickt sie sofort nach dem Kauf.

Die Rechnungen für mein Coaching Karten Set (Das wird übrigens direkt von Amazon verschickt. Diese schöne Form der Automatisierung nennt sich FBA-Fullfilment by Amazon) lass ich von BillBee.io erstellen. Eine Rechnung kostet mich 7ct. Für den Preis habe ich noch nicht mal den Computer hochgefahren. Und die Daten werden automatisch übermittelt.

Du siehst: Deine Online Business Ideen sind vielleicht gar nicht so weit entfernt, wie du gedacht hast. Du brauchst nur den Entschluss, dein Online Business zu starten und online Geld zu verdienen.

 

12. Und das Finanzamt will auch bezahlt werden

Online Business aufbauen - Steuern zahlen leicht gemacht

Und hier das letzte Element aus meiner Auflistung. Als Online Business Unternehmer schuldest du dem Finanzamt Geld. Die Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer nimmst du nur stellvertretend für das Finanzamt entgegen, dieses Geld gehörte quasi niemals dir.

Trotzdem geraten Selbständige, Freiberufler und Unternehmer gerade am Anfang genau in dieses Problem. Sie geben früh das eingenomme Geld aus. Doch wenn das Finanzamt das Geld haben will, fehlt es ihnen.

Deswegen habe ich hier noch 2 Tipps für dich:

  1. Nutze einen Online Service wie Digistore24 dafür, die Umsatzsteuer direkt ans Finanzamt zu bezahlen und
  2. Nutze ein System wie Profit First* und überweise regelmäßig einen prozentualen Anteil deiner Einnahmen auf ein separates Steuerkonto für deine Einkommenssteuer.

So bleibt deine Website bzw. dein Online Unternehmen direkt von Anfang an tragfähig und du gerätst nicht später in die Schieflage. Und der nette Steuerbeamte sagt auch Danke.

 

Ein Online Business aufbauen (Fazit)

  • Ein Online Business aufbauen lohnt sich und ist jetzt super einfach.
  • Ein Online Business starten ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt. Der beste wäre vor 3 Jahren gewesen.
  • Zusätzlich Geld zu verdienen macht dich unabhängig von deinen jetzigen Geldquellen.
  • Ein Blog als zentrale Stelle ist eine richtige Idee.
  • Kunden kaufen bei dir Produkte, die ihre Probleme lösen.
  • Wenn du ein Online Business aufbauen willst, kümmere dich nicht um alles selbst. Nutze passende Dienste, die automatisiert für dich arbeiten.
  • Starte jetzt mit dem wichtigsten Schritt und optimiere unterwegs.

Dieser Artikel hat hoffentlich viele deiner Fragen beantwortet und war trotzdem noch nicht erschöpfend.

Wenn du eine strategische Begleitung suchst, die dich durch die Untiefen leitet, dann vereinbare doch einfach einen Termin mit mir. Gemeinsam macht es auch viel mehr Spaß, ein Online Business aufzubauen.

SinnSTIFTende Grüße

dein David

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 11

Einleitung

Wie schön wäre es doch, wenn wir die Zukunft kennen würden, eben die Trends der Zukunft. Denn dann könnten wir uns darauf optimal vorbereiten. Fast genauso gut ist es, wenn du mögliche Zukunftsperspektiven erstellst und aktiv dorthin arbeitest. Damit kannst du dir dann auch passende Ziele formulieren.

Um dich dabei im Feld Visualisierung zu unterstützen, habe ich etliche Experten gefragt, wie sie sich die Zukunft der Visualisierung vorstellen können. Vielleicht erinnerst du dich an letztes Jahr, da haben 13 Experten ihrer besten Tipps verraten.

 

Und jetzt geht es los!

 

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 12

 

Carola Scharvogel

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 13 Webwww.trainer-lounge.net

 

Vorlagen oder auch ‚Templates‘

sind nicht nur nützlich, sondern machen richtig Spaß. Warum? Ganz einfach, weil sie einerseits Struktur geben, andererseits aber nicht einengen. In unserer Train-the-Trainer Ausbildung ist das Thema Visualisieren ein grundlegender Baustein, den unsere Teilnehmer von Anfang an lernen und der sich durch das gesamte Training durchzieht. Visual Templates nutzen wir in den unterschiedlichsten Größen von DIN A4, über Flipchart bis hin zum Pinnwand-Format. Unsere Kleingruppenarbeiten sind damit genauso gut vorbereitet, wie zB eine Stimmungsabfrage, die wir dir hier gerne vorstellen. Unsere Empfehlung: immer einen Satz Kopien davon ins Trainerköfferchen stecken. Du darfst gerne das TRAINER LOUNGE Template nutzen oder du entwirfst dein eingenes. Ganz nach Gusto!

So funktioniert’s:
Template ausdrucken und an deine Teilnehmer verteilen
★ Bitte sie, sich zu überlegen, wie es ihnen gerade geht und das Template entsprechend ihrer Stimmung zu vervollständigen. Auch Gedanken und Gefühle (wie Trauer, Angst, Wut) aufschreiben.
★ Jeder der möchte, kann anschließend sein fertiges Bild zeigen und es erläutern
★ Du kannst soviel Zeit einräumen, wie es die Situation erfordert und/oder du eben zur Verfügung hast
★ Das Template eignet sich übrigens auch für’s Coaching und Selbstmanagement

Probier es doch gleich bei dir selber aus ? Viel Spaß damit wünscht, Carola von der TRAINER LOUNGE

Alternative: Take Aways

So funktioniert’s:
Template am Ende deiner Veranstaltung an deine Teilnehmer verteilen mit dem Hinweis, dass die Vorlage nicht eingesammelt wird, sondern bei ihnen bleibt und als Erinnerung dient
★ Lade sie jetzt ein, sich ein paar Gedanken darauf zu notieren und gib ihnen dazu ausreichend Zeit. Wir rechnen ca. 10 Minuten ein und geben evtl. weitere 5-10 Minuten dazu
★ Anschließend gibt’s eine Plenumsreflexion in der jeder sein Template vorstellen darf. Hier kannst du schön variieren, ob du in die Tiefe gehen willst oder nur kurz und knapp jeder 2 Minuten erzählt. Je nach Situation und Zeit.

 

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Nadine Roßa

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 15 Ich bin Nadine Roßa , das Gesicht hinter https://sketchnote-love.com und die Autorin des Sketchnote Buches  »Visuelles Notizen für alles«. Ich lebe und arbeite in Berlin und habe vor ein paar Jahren Sketchnotes auf einer Konferenz entdeckt und bin seitdem »angefixed«. Ich sketchnote auch wirklich alles was geht, von Elternabenden bis zu Fußballspielen.

 

Visualisierung wird dreidimensionaler werden

Ich bin ein großer Fan des Analogen, also von Papier und Stift und werde gerade erst mit dem iPad fürs Visualisieren warm. Das hat durchaus seinen Reiz. Nun bin ich aber auch mit Stift und Papier aufgewachsen und habe es quasi so gelernt, ich mag den Charme und die Haptik des Papiers. Das wird sich bei zukünftigen Generationen sicher anders gestalten, die schon heute viel selbstverständlicher mit Tablets umgehen.

Generell glaube ich, dass Visualisierung in Zukunft weg vom zweidimensionalen und eher in den Raum hinein geht. Ich kann mir vorstellen, dass mit 3D Pens eher räumlich gezeichnet wird oder mit Augmented Reality direkt in den Raum rein. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten, nimmt aber mitunter auch die Einfachheit weg. Fraglich ist auch, ob Stifte dann noch die gleiche Rolle spielen wie heute. Vielleicht zeichnet man dann eher mit den Fingern oder es gibt Aufsätze für Finger für präzises Zeichnen. Sehr spannend!

 

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Timo Strauss

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 17 Mein Name ist Timo (sketchnoting.net) und ich bin begeisterter Designer mit einer Leidenschaft für Handlettering und Sketchnotes. Seit ich denken kann, male und zeichne ich gerne.

Heute geschieht dies häufig digital – was mich auch direkt zu meiner Vorstellung der Visualisierung der Zukunft bringt.

 

Digital und Analog werden eins

Ich denke, digital und analog werden weiter verschmelzen. Das iPad Pro ist schon sehr gut, wenn es darum geht, das Gefühl eines echten Stifts zu imitieren. In Zukunft wird diese Technologie noch besser und hoffentlich können wir irgendwann wie mit einem Bleistift zeichnen. Das Display ist dabei dünn wie Papier und zum Teil flexibel. Beim Zeichnen fällt idealerweise nicht mehr auf, dass es sich um eine digitale Zeichnung handelt. Erst wenn man die äußerst nützliche „Rückgängig-Funktion“ nutzt fällt auf, dass hier kein Papier im Einsatz ist. Da hätte ich wirklich Bock drauf. Am besten lässt sich das Ganze noch kompakt verstauen, sodass man es ohne Probleme unterwegs nutzen kann.

Visualisierung-digital-analog

Außerdem glaube ich dann die künstliche Intelligenz von Maschinen. Die Algorithmen werden immer besser und in 5-10 Jahren mit Sicherheit als noch menschlicher wahrgenommen. Für uns Kreative könnte das bedeuten, dass eine Suchmaschine das optimale Bild für eine benötigte Visualisierung ausspuckt und sogar Objekte fusioniert.

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Oliver Vogel (Visulog)

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 19 InternetFacebook, InstagramXINGYoutubePinterest, Twitter

 

Was machst du und wo findet man dich?

Als Visualisierer, VisualCoach, Trainer und Konzepter habe ich die Kraft innerer und gemalter Bilder für mich entdeckt.

Bilder helfen, komplexe Zusammenhänge darzustellen und verständlich zu machen. Visualisierungen erhöhen die Aufmerksamkeit, verbessern den Behaltenswert und bieten schnelle Orientierung. Dabei geht es nie um das Bild bzw. das Malen an sich, sondern die Botschaft, die vermittelt werden soll.

Durch den Dialog mit den Visualisierungen lassen sich in Coachings und Trainings Denkmuster erkennen, Blockaden lösen, Ressourcen aktivieren, Potenziale entfalten, Erfolge sichern und Begeisterung schaffen.

So führen Visualisierungen zu Klarheit durch visuellen Dialog.

Wie sieht die Zukunft der Visualisierung aus?

Die Zukunft hat begonnen. Wir leben in einer Zeit, die durch stetigen Wandel geprägt ist und in der Denk- und Arbeitsprozesse immer komplexer werden. Die Technik von Heute ist Morgen schon von Gestern und damit komplett überholt. Arbeitsprozesse werden digitalisiert. Es werden immer mehr Tätigkeiten von Maschinen und Computern ausgeführt und der Mensch wird zu einem eher
steuernden anstatt ausführenden Faktor.

Zukunft_Visualisierung Mit dem Wandel in der Arbeitswelt geht ein Wandel im Umgang mit der Technik einher. Während meine Generation X noch schnurgebundene Telefone mit Wählscheibe kennt, ist für die jetzt heranwachsende Generation der Umgang mit Internet und Smartphone selbstverständlich. Spannend finde ich an dieser Stelle allerdings, dass die Technik der Visualisierung deutlich voraus ist.
Das Symbol für ein Telefon funktioniert immer noch als Telefon mit Wählscheibe. Und dass das Symbol für „Speichern“ eine Floppy-Disc/Diskette darstellt, weiß von den Jüngeren kaum einer.

Mit dem IPad Pro hat jetzt bereits ein digitales Medium Einzug in die Visualisierungswelt gefunden und wird immer mehr als Werkzeug genutzt, um komplexe Sachverhalte durch einfache Visualisierungen zu veranschaulichen.

Denken wir fünf bis zehn Jahre weiter, wird es für wahrscheinlich selbstverständlich sein, mit Datenbrillen in virtuellen Welten spazieren zu gehen. Hier liegen auch ungeahnte Möglichkeiten für uns Visualisierer. Ich kann jetzt die reale Welt in Echtzeit mit Visualisierungen ergänzen und damit in jeder Umgebung visuelle Notizen einblenden. Oder ich lasse Menschen durch dreidimensionale Visualiserungswelten spazieren gehen, damit wird Raum zur virtuellen Graphic-Wall. Der Betrachter ist mittendrin in der Visualisierung statt nur davor. Die Visualisierung erreicht so auch mit dem Zeichenstift die dritte Dimension.

Auf der anderen Seite, ist jetzt auch schon eine Gegenbewegung zur Digitalisierung spürbar. Die Komplexität in der Arbeits- und Lebenswelt nährt die Sehnsucht nach Einfachheit. Und auch hier liegt eine große Chance der Visualisierung. Mit Hilfe von Bildern und Sketchnotes werden komplexe Themen auf einfache Weise dargestellt und damit auf ihren wesentlichen Kern reduziert. Das fördert
das Verständnis und macht Lernprozesse merk-würdiger.

Gehen wir auch hier wieder fünf bis zehn Jahre weiter, werden wir feststellen, dass Papier und Marker immer noch, und vielleicht sogar noch mehr als jetzt, die bevorzugten Medien zur Visualisierung sein werden. Papier und Stifte sind anfassbar, sie sind real und schnell einsetzbar. Komplexität wird dadurch kreativ kontrollierbar.

Ach ja, und Sketchnoting ist natürlich bis dahin auch zu einem festen Schulfach geworden.

Kernaussage

Bei aller Komplexität der Themen liegt die wahre Kraft der Visualisierung in ihrer Einfachheit. (Oliver Vogel)

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 12

Walter Gröschel

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 21 Dreidimensionale Visualisierung in der „Virtual Reality“ (VR)

Gedanken im dreidimensionalen, virtuellen Raum zu visualisieren wird völlig neue Dimensionen der Visualisierung möglich machen – schön, wenn man die gestalterische Kompetenz dafür besitzt.

Man zeichnet im dreidimensionalen Raum. Um sich herum. Mit Licht und Farben. Mit Seifenblasen, Sternenstaub oder Regenbogen. Vor dem Hintergrund des Alls. Oder einer van Gogh-Café-Szene. Zeichnungen schweben im Raum, Wörter blinken und leuchten. Wenn man mit einer VR-Brille und zwei Joysticks (Palette und Pinsel)  in die Virtual Reality und das Grafikprogramm „Google Tilt Brush“ eintaucht, bekommt man ein Gefühl dafür, wie Visualisierung zu Schöpfung werden kann. Diese dreidimensionalen Werke, die auch noch teilweise animiert sind, können abgespeichert und von anderen besichtigt werden. Man kann um gezeichnete Objekte herumgehen oder den kompletten Raum um sich herum als Leinwand nutzen. Und man kann in der Gruppe zusammen zeichnen.

In einer solchen virtuellen Realität erreichen Brain Storming und Mind Mapping im wahrsten Sinne des Wortes neue Dimensionen und ein Grafic Recording kommt einem göttlichen Schöpfungsakt gleich. Man erschafft seine eigenen Welten, sein eigenes Universum. Zum Abspeichern und Hochladen.

Gut, dass man trotz der beeindruckenden Technik noch ein gewisses zeichnerisches und gestalterisches Talent braucht, ein Gespür für Formen und Farben, für Bildaussage und Informationsgehalt. In den nächsten Jahren werden 3D-Visualisierungen in der Virtual Reality zunehmend gefragter. Die architektonische Skizze des neuen Wintergartens, die gemalte Zusammenfassung eines Meetings, das Tafelbild des Lehrers mit schwebenden Chemie-Modellen werden als begehbare Werke über unsere VR-Brillen zugänglich sein. Wir werden durch Comics wandern und uns in Gebrauchsanweisungen finden, in impressionistischen Landschaften spazieren gehen und Graffitis schaffen, ohne Gebäude zu beschädigen.

Für einen gewissen Zeitraum werden die grafisch bewanderten Zeichner, die sich schnell mit dieser Technik auseinander setzen, gefragte Visualisierer sein. Fehler können zurückgenommen werden, Farben schnell ausgetauscht. Nichts kleckert und die Hände bleiben sauber. Außer der Brille braucht man kein Material, kein Papier, keine Stifte. Dabei ist die technische Steuerung wirklich einfach und schnell erlernt. Als Business-Modell wird Visualisieren in der Virtual Reality also sicher ein attraktives Thema werden. Meetings, Trainings und Coachings werden im dreidimensionalen Raum ganz neue Konzepte ermöglichen. Im privaten Umfeld wird man (eine entsprechende Verbreitung der Technik vorausgesetzt), wieder mit selbst gemalten Bildern glänzen können. Und sich einfach im Zeichnen und Malen lächelnd verlieren.

Bis dann in einer späteren Phase künstliche Intelligenz auch diesen Job übernehmen wird. Spannend bleibt die Frage, wie viel Fantasie man einem Computerprogramm zutrauen darf.

Da dreidimensionalen Bilder mit Animationen kaum analog darstellbar sind, verschafft euch einfach selbst einen Eindruck. Entweder sucht ihr nach Videos zu „Tilt Brush“ im Internet. Oder ihr erlebt es am eigenen Leib in einer Virtual Reality-Spielhalle, die das Programm im Einsatz haben.

Natürlich darf man sich eine VR-Brille auch schenken lassen!

Viel Spaß!

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 12

Peter Holliger (Führungskompetenz)

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 23 Internet: www.peter-holliger.ch

 

Visuelle Komplexitätsreduktion

Mein Kopf wird schwerer und schwerer. Die Tischkante kommt gefährlich näher und ich kämpfe mit aller Kraft gegen den Verlust meiner Aufmerksamkeit. Nach 35 Power Point Folien habe ich diesen Kampf verloren und kapituliere vor der totalen Reizüberflutung. Als ich zu mir komme habe ich vergessen, worüber der mir unbekannte Referent gesprochen hat. Will ich so meine Zeit verbringen? Willst Du es?

Du hast viel zu sagen. Du erzählst spannende Geschichten. Du gibst wichtige Informationen weiter… verleihe Deinen Worten Flügel und visualisiere sie mit Bildern. Sei und bleibe MERK-WÜRDIG.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 24 Ich bin überzeugt, dass je schneller die Digitalisierung und die Globalisierung an Fahrt aufnehmen wird, umso mehr müssen wir in der Lage sein wie unsere Vorfahren in Bildern sprechen zu können. Wie einst am Lagerfeuer werden wir unser Wissen mit Bildern weitergeben. Diversity wird in der Visualisierung an Einfluss gewinnen. Nutze Papier, Stift, Smartphone, LapTop, Beamer und Flip Chart um Deine Botschaft MERK-WÜRDIG zu platzieren.

Ich helfe Dir Deine Gedanken und Ideen in Bilder zu fassen. Ich zeige Dir wie Du mit wenigen Strichen auf den Punkt kommst. Ich unterstütze Dich, um MERK-WÜRDIG zu werden und zu bleiben. Peter Holliger – Führungskompetenz – www.peter-holliger.ch – visuelle Komplexitätsreduktion.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 12

Maike Grunwald

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 26 Mein Name ist Maike Grunwald. Als Künstlerin liebe ich es, Bilder zu zeichnen und zu malen, die man zur Selbstreflexion und Inspiration nutzen kann. Viele von ihnen veröffentliche ich in Form von Kartensets.
Hier findest du mich:

 

Wer wären wir ohne Bilder? Ohne einfache Zeichen? Stell´ dir vor, es gäbe keine Ampel mit Farben, sondern mit Worten… Wie lange bräuchten wir, um zu reagieren? Ich bin dankbar, für all die Bilder, die uns unseren Alltag erleichtern. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass viel mehr Menschen sie für sich bewusst nutzen und den Zauber und die Magie entdecken, die in ihnen wohnt. Es gibt so viel Potential.

Sichtbarmachung deiner inneren Welt

Nicht nur unsere äußere Welt lässt sich visualisieren. Mein Fokus liegt auf der Sichtbarmachung unserer inneren Welt. Die Welt der Gefühle, unsere inneren Persönlichkeitsanteile, wie das Ego. Doch auch die eigene Traurigkeit kann durch eine Figur dargestellt werden und ihren eigenen Charakter erhalten. 

Visualisieren kann auch transformieren

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 27 Wenn ein (belastender) Aspekt deiner Persönlichkeit als Figur seinen Ausdruck findet, verliert er dadurch seine Macht. Malen und Zeichnen hat daher für mich eine transformierende Kraft, von der ich mir auch wünsche, dass wir sie in Zukunft noch mehr einsetzen. So lassen sich zum Beispiel auch Glaubenssätze zeichnerisch verwandeln. 

Dein innerer Schweinehund in 3D?

Heute zeichne ich überwiegend digital, doch möchte ich Bleistift und Papier nicht missen. Ich kann mir vorstellen noch mehr Geräte zu nutzen, die das analoge Zeichnen direkt digitalisieren. Meine persönliche Vision eher weiter in die Zukunft ist für mich die Animation. Wie fändest du es, deinen inneren Schweinehund oder deinen inneren Kritiker als bewegte Figur vor dir zu sehen? Oder Visualisieren wird 3D und wir erstellen unser eigenes „Persönlichkeitskino“? 

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 12

Susanne Speer (designpiranha)

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 29 Zu mir: Susanne Speer, sketchnotende Designerin und coachingaffine Kreativgärtnerin

Du findest mich im Internet unter Designpiranha.de und bei Facebook

 

Was bleibt

Als ich vor ziemlich genau 20 Jahren mein Grafik-Design-Studium begonnen habe, kamen wir uns vor wie im Mittelalter, als wir per Hand
Reinzeichnungen machen sollten, statt den Rechner zu nutzen. Im Nachhinein hat sich meine Sicht darauf sehr verändert. Heute weiß ich, wie wichtig es ist, Material auch zu spüren, um es optimal zu bearbeiten. Digitale Zeichnungen sind erst der zweite Schritt in meinen Augen.

Ich glaube an Papier und den direkten Kontakt damit. In Workshops empfehle ich vor allem Anfängern immer wieder zuerst mit echtem Papier und Stiften zu arbeiten, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sie Gedanken sichtbar werden lassen mit Sketchnotes. Viele sind überfordert, wenn gleichzeitig auch noch digitale Technik dazu kommt. Es ist gefühlt “weiter weg” und macht einen ersten Einstieg in visuelles Denken nicht wirklich leichter.

Da wir Menschen gern anfassen und ein haptisches Erlebnis brauchen, wird es glaube ich auch weiterhin Papier geben, wenn auch vielleicht in einer anderen Form, zum Beispiel mit Sensoren ausgestattet, die zuverlässig Druck, Strich und Form weitergeben an digitale Systeme oder wirklich brauchbare, zuverlässige Stifte, die diese Information senden.

Was wird sich ändern

In 10-15 Jahren werden Visualisierungstechniken in der Bildung und im Marketing vollständig angekommen sein – nicht zuletzt weil sie schneller und leichter zu den gewünschten Empfänger durchdringen und längere Texte nur noch in ganz bestimmten Kontexten gelesen werden.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 30 Dabei werden neue Jobs entstehen: Visualisierungscoaches, die Lehrern, Trainern und Marketingverantwortlichen zeigen, wie sie ihre
Themen attraktiv und leicht verständlich transportieren. Intuitive Visualisierungsapps werden entstehen und VR wird so ausgereift sein, dass Gesten direkt zu Zeichnungen umgewandelt werden können.

So wie heute schon Emoji fest zu unserem Leben dazugehören, werden Iconbibliotheken wachsen, Software die beim Visualisieren
unterstützt wird das heutige Office lange ersetzt haben und das Rennen “Bild gegen Wort” wird deutlich zugunsten der schnelleren, visuellen Form entschieden sein.

Visualisierung ist dann keine Nische mehr, sondern die gängige Kommunikationsform, die mit wenig Text und viel Bild die wesentlichen
Informationen präzise ausliefert.

Eine weltweite visuelle Sprache wird entstehen, die Sprachbarrieren überwindet. Das wird mit zunehmender Globalisierung immer wichtiger, weil Kulturen sich annähern, verschmelzen und eine neue Basis für den Austausch brauchen.

Ich bin überzeugt: Die Zukunft gehört der Visualisierung – sie wird alle Bereiche erobern und eine gemeinsame Sprache schaffen.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 12

Sandra Schulze

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 32 Auf meinem Blog findest du aktuelle Graphic Recordings und meine Webseite ist www.sandraschulze.com.

 

Komplexität individuell greifbar machen

Hallo, liebe visuellen Denker und Macher! Mein Name ist Sandra Schulze, ich bin seit mittlerweile sieben Jahren Graphic Recorder – hätte ich nie gedacht , dass ich mit Skizzieren meinen Lebensunterhalt verdienen und Kunden glücklich machen werde. Doch ich hatte schon immer den gewagten Wunsch, mit Zeichnen mein Geld zu verdienen (Vielleicht mit T-Shirt Design?). In meinem Studium – Kommunikationsdesign an der Hochschule Mannheim – waren Skizzieren und Entwerfen sowie das Entwickeln von Ideen und Layouts mit Kunden Grundbestandteile des konzeptionellen Arbeitens, neben Editorial Design, Interaction Design, Filme bauen und Websites designen. Diese Grundlagen helfen mir noch heute, die Wünsche meiner Kunden und deren Aussagen und Schwerpunkte schnell zu erfassen, anzuordnen und die gewünschte Wirkung bei den Betrachtern hervorzurufen.

Die-Zukunft-der-Visualisierung In meinem Alltag (als ob es da „Alltag“ wirklich gäbe) als Graphic Recorder arbeite ich gerne auf Foamboards in Flipchartgröße: auf der glatten Oberfläche lässt sich schnell und schön zeichnen. Noch lieber arbeite ich auf meinem heiß geliebten iPad Pro und der App Adobe Draw. Faszinierend finde ich dabei, dass die App automatisch einen Zeitraffer erstellt- diese Zeitraffer kann ich dann einfach zu einem Film mit anderen Illustrationen zusammenschneiden. Ein erwünschter Nebeneffekt ist auch, direkt nach der Veranstaltung den Entstehungsprozess eines Bildes über den Beamer zeigen, zusammen mit meinen anderen visuellen Dokumentationen einer Konferenz oder eines Workshops. Das verzaubert die Zuschauer am Schluss, und nebenbei bauen sich die gesprochenen Inhalte vor Ihren Augen Schritt für Schritt auf.

Bestimmt bemerkt Ihr auch den gar nicht mehr so jungen Trend, Erklärfilme und Tutorials auf YouTube und ähnlichen Plattformen zu veröffentlichen. Ich denke, dieser Trend wird sich noch verstärken: Die Welt wird immer komplizierter, schneller, technischer und kühler. Es werden mehr Filme geschaut, und es werden mehr Filme produziert, ziemlich wahrscheinlich auch günstiger als bisher. Große Sorgen, ob unsere Arbeit daher überflüssig wird, mache ich mir nicht, die Programme werden immer einfacher und wir immer schneller im „Aufnehmen“ der Inhalte. Die Menschen lieben es nach wie vor, wie vor tausenden Jahren, Geschichten und berührende Bilder zu sehen. Das ist der Gegenpol und wird vielleicht auch ein Ventil für die eher introvertierte Welt der Zukunft.

Für meine Kunden erstelle ich immer häufiger Strategiebilder. Diese Kunden (aus der Hightech-, Software- und Automobilbranche) bestehen oft aus Teams, die auf der ganzen Welt verstreut sind. Gerade deshalb brauchen sie verständliche Bilder, um ihre Ideen „virtuell“ zu skizzieren, gemeinsam darauf rumzudenken und im Team weiter zu entwickeln. Es passiert auch hin und wieder, dass sich Aufgaben und Strukturen in Organisationen schnell ändern, also müssen die Strategiebilder auch ohne riesigen Aufwand veränderbar sein. Da hilft es enorm, auf dem Tablet mit einem vektorbasierten Programm zu arbeiten. Nicht selten wollen meinen Kunden auch einen Film und ein Plakat von dem Strategiebild.

Meinen Kunden hilft es sehr, wenn sie selbst Ideen skizzieren, um ihre Gedanken zu sortieren und zu strukturieren. Sie haben gute Ideen, müssen schnell mal etwas präsentieren, haben aber – zum Glück! – keine Zeit, um eine superschicke PowerPoint-Präsentation zu erstellen. Da greifen sie auch immer öfter gerne selbst zum Tablet, denn das Budget oder straffe Zeitvorgaben reichen nicht immer für einen Graphic Recorder. Für diese Situationen habe ich das Buch „Auf dem Tablet erklärt – Wie Sie Ihre guten Ideen einfach und digital visualisieren“* gestaltet und geschrieben, da ich mir gut vorstellen kann, dass wir mehr und mehr kreative Berater im digitalen Dschungel werden.

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Miriam Hamel (Visual Selling GbR)

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 34 Wir sind Im Netz unter Visual Selling zu finden. Bei Facebook,Twitter und YouTube.

 

Mein Name ist Miriam Hamel. Ich bin Geschäftsführerin der Visual Selling GbR aus Erfurt und wir sind spezialisiert auf Mittelstand und Großkonzerne mit komplexen Produkten und Dienstleistungen. Unsere Kunden unterstützen wir dabei, Fragestellungen in Vertrieb, Marketing und Unternehmenskommunikation visuell zu analysieren, Informationen zu strukturieren und Nutzen darzustellen. Hierbei profitieren sie von unserer eigens entwickelten Visual Selling®-Methode, unseren Kenntnissen zu IT und Technologie sowie unserem analytischen Denken. Somit wird es unseren Kunden möglich, ihre Ziele nachhaltig zu erreichen. Sie werden produktiver, können schneller und erfolgreicher ihre Produkte und Ideen verkaufen, sowie eigene Herausforderungen effizient im Team lösen.

Ich denke, dass die Zukunft der Visualisierung analog bleibt und gleichzeitig zunehmend digital wird. So wird es digitale Schreib- und Zeichenwerkzeuge geben, die individuell und modisch gestaltet sind. D.h., wer jetzt gerne stilvoll mit einem hochwertigen Füllfederhalter schreibt, z.B. von MontBlanc, muss in Zukunft nicht darauf verzichten, wenn er digital arbeitet.

zukunft-der-visualisierung-800 Zudem wird die Technik immer ausgereifter, sodass in Zukunft auch digital wirkliches Zusammenarbeiten möglich wird. In Workshops kann über große Touchscreens ein komplett digitales World Café ermöglicht werden. Dadurch können die Ergebnisse schnell und einfach zusammengetragen und weitergenutzt werden. In Online-Meetings und -workshops können mehrere Tablets angeschlossen werden und auf eine gemeinsame Arbeitsfläche zugreifen. Es findet eine Echtzeitsynchronisation statt, sodass jeder Teilnehmer am Gesamtbild mitarbeiten kann.

Auch Nachhaltigkeit wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Dadurch wird sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich mit langlebigem Material gearbeitet. Neben Recyclingpapieren und nachfüllbaren und kunststofffreien Stiften aus Naturmaterialien werden auch digitale Geräte beständig. Dadurch werden Ressourcen gespart, wodurch auch Visualisierer zukünftig mehr Freude erleben und kostensparender arbeiten können.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 35 Gleichzeitig braucht jede Entwicklung auf dem Markt der Visualisierungen eine gute Methodik. Um Strategien zu entwickeln, mit Kunden und Mitarbeitern zu kommunizieren oder Ideen zu erarbeiten, sind Visualisierungen auch in Zukunft wichtiger Bestandteil. Wer mehr dazu erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, unser Buch „Visual Selling – Das Arbeitsbuch für Live-Visualisierung im Kundengespräch“ als täglichen Begleiter zu nutzen.

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Simone Fass

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 37 Du findest mich bei Facebook und auf meiner Webseite. Und hier ist mein Portfolio.

 

Vielseitig und zweckbestimmt

Ich bin Simone Fass und nenne mich Visuelle Übersetzerin. Ich komme aus der Illustration und habe mich darauf spezialisiert, Konzepte von Wort in Bild zu übersetzen, um sie besser verständlich zu machen. Dies können entweder Live-Visualisierungen sein (Graphic Facilitation und Graphic Recording) oder überarbeite Grafiken und Illustrationen (z. B. erstelle ich Bilder für Leichte-Sprache-Texte und Schulbücher).

Meine Website: www.simonefass.de. Ich bin besonders auf Twitter, Facebook und Instagram unterwegs, man findet mich aber auch über Xing und Linkedin. Meine Website: www.simonefass.de (diese wird aber demnächst überarbeitet). Und eine Übersicht meiner Arbeiten fndet man in meinem Portfolio: http://bit.ly/2i2pHQ3

Wie wirst du in 5 (10) Jahren deine Visualisierungen erstellen?

Ich werde nach wie vor hauptsächlich mit Stift und Papier arbeiten, um die Grundzeichnungen zu erstellen. Ich brauche einfach den Kontakt zum Papier. Die Bearbeitung erfolgt dann meistens über Photoshop. Ich habe mir aber nun auch ein iPad zugelegt. Sicher werden digitale Zeichnungen in den nächsten Jahren mehr Platz bei mir einnehmen. Ich finde digitales Arbeiten gut, um Zeichnungen noch mehr auf den Punkt zu bringen und noch einfacher zu gestalten. Ich habe nämlich einfach keine Lust, mich zu lange mit dem iPad zu befassen und zwinge mich so selber, die Bilder so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten. 🙂

In vielen Fällen ist Zeichnen auf Tablet auch angebrachter als analog. Wenn die Zeichnungen z. B. projiziert oder live über twitter geteilt werden sollen. Ich bin der Meinung, zuerst der Zweck, dann die Ästhetik. Also ich stelle mir zuerst die Frage, wie die Visualisierungen weiter verwendet werden sollen, wer die Rezipienten sind, wie sie Informationen aufnehmen und welche Informationen bei ihnen ankommen sollen. Erst wenn ich die Antworten auf diese Fragen habe, fange ich an zu zeichnen. 🙂

Welche Jobs werden neu entstehen?

Als ich im November auf dem Meetup der europäischen Visual Practioners war, wurde darüber gesprochen, wie Grahic Facilitators zukünftig arbeiten können. Es gibt wohl eine wachsende Zahl an Unternehmen, die Graphic Facilitators fest anstellen, um sie bei den täglichen Kommunikationsaufgaben zu unterstützen. Die europäischen Visual Practioners werden sich besser untereinander vernetzen und unterstützen. Es wird eine offizielle Organisation geben (Name: European Forum of Visual Practioners), die visuell Arbeitende miteinander vernetzt und unterstützt. Vielleicht wird es da sogar neue Stellen geben innerhalb dieser Organisation.

Ich kann mir auch vorstellen, dass Visualisierungen für immer mehr und unterschiedliche Themen angewendet werden, um sie zu erklären. In Frankreich ist es z. B. fast schon üblich, alle möglichen Inhalte im Comicstil zu kommunizieren und zu erklären. Man nutzt die Vorteile dieses Mediums und wendet sie auf die Zielgruppe und Kommunikationskanäle an.

Wenn sich immer mehr Leute trauen –vor allem Nicht-Illustratoren –, Visualisierungen einzusetzen und selber Bilder zu schaffen, wird die Bilderwelt vielseitiger und auch tiefsinniger werden. Zumindest hoffe ich das. Bilder können sich genauso abnutzen wie alles andere. Deswegen ist es wichtig, die Vielseitigkeit voranzutreiben.

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Sandra Elsig

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 39 Expertin für berufliche Neuorientierung und Standortbestimmung (Visualisierungscoaching), Business-Illustrationen, Bloggerin (Ich-Zeit-Blog über Themen Mut, Sein, Herz) und Inhaberin und Gründerin Hearty Heroes©
www.heartyheroes.com

 

Visualisierung ist für mich die Sprache der Zukunft

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 40 In der Visualisierung liegt (bereits) ein riesiges Potential. Ich bin überzeugt, dass sich die Möglichkeiten der Visualisierung auf digitaler Ebene noch ausbauen werden, vieles wird noch einfacher – doch ich bin auch davon überzeugt, dass der Stift und das Papier uns in 10 Jahren immer noch begleiten werden. Die Visualisierung wird sicher noch mehr an Bedeutung gewinnen und ich kann mir vorstellen, dass es rund um dieses Thema in 10 Jahren noch viel mehr Ausbildungen und Berufsbilder geben wird. Visualisierung kann live, vor Ort über Video oder im Nachhinein stattfinden. Visualisierung kann von zu Hause oder mit den digitalen Möglichkeiten einfach mobil von überall ausgeübt werden. Die Anerkennung und Nutzung werden steigen.

Visualisierung umgeht die Sprache und schafft Klarheit. Auch in Unternehmungen ein sehr spannender Ansatz. Über ein eigenes entwickeltes Visualisierungscoaching entsteht bei meinen Kunden ein spannender Perspektivenwechsel, welcher gerade bei Standortbestimmungen und Neuorientierungen eine enorm wichtige Basis für die nächsten Schritte darstellt. Doch auch in Teams und Gruppen ist diese Methode sehr effizient. Ich bin überzeugt, dass auch dies in den nächsten Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 41

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Sandra Dirks

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 43 Du findest mich über meine Webseite, bei Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und YouTube.

 

Sortieren und professionalisieren?

Ich bin Sandra Dirks, ich blogge über Flipcharts und Trainingsmethoden, um dir dabei zu helfen, Ideen zu finden, für quirlige, überraschende und unvergessliche (Lern-)Events.

Die Frage, die durch meinen Kopf saust ist:

„Ist das, was ich mir da vorstelle das, was realistisch zukünftig möglich ist, oder ist es das, was ich mir wünsche?“

Vielleicht wird das, was ich mir wünsche aber auch die Realität, wenn ich es einfach mal aufschreibe?

Wenn ich mir den Markt der Visualisierung anschaue, dann ist er in den letzten 5 Jahren gewachsen wie verrückt. Es ist sehr schwer geworden, hier den Überblick zu behalten.

Aktuell habe ich das Gefühl, dass der Markt beginnt, sich zu sortieren, um sich zu professionalisieren und zu organisieren, um teilweise [hoffentlich] auch Qualitätsstandards für einzelne Bereiche zu entwickeln. Zwar bin ich kein Freund von zu vielen Vorgaben, doch wir Visualisierer wissen um die Macht der Bilder, und wir wollen nicht nur eine Modeerscheinung sein, darum sollten wir verstehen, was wir da tun.

So haben viele von uns noch vor einiger Zeit alles angeboten, das ändert sich gerade:

„Ich bin Visual Practitioner, ich kann Graphic Recording, Graphic Facilitation, ich zeige dir, wie du Flipcharts malst, wie du Sketchnotes machst. Dann kann ich auch noch Handlettering, Comics und Illustration. Das kann ich natürlich auch alles digital. Ach, und Erklärvideos kann ich auch.“

Ich will mich da gar nicht aufspielen, schließlich habe ich da auch immer eine mittlere Palette aufgezählt.

Aber dann muss man sich mal ganz ordentlich selbst hinterfragen, um festzustellen, dass das im Grunde Unsinn ist. Ja, es ist vielleicht kein Ding, wenn du die kleinen Motive aus den Sketchnotes auch auf ein Flipchart bringst, oder umgekehrt. Aber mal ganz ehrlich:
Macht dir das 1:1 genau so viel Spaß? Schließlich nutzt du hier ganz unterschiedliche Materialien.

Selbstverständlich spricht nichts dagegen, zwei bis drei dieser Techniken zu verbinden.

  • Graphic Facilitation, Graphic Recording und Flipcharttraining ODER
  • Sketchnotes und Handlettering ODER
  • Graphic Recording digital, etc.

Aber professionalisiere dich, kombiniere dein Visualisierergeschick mit deinem fachlichen Background, dann kannst du viel erreichen.

Gut ist, dass der Markt groß genug ist für alle, und dass der Kunde sowieso denjenigen bucht, dessen Stil er besonders mag.

Der Markt bleibt aber nur groß genug für alle, wenn wir dem Kunden auch nur unsere Stärken verkaufen, die für sein Geschäft oder sein Projekt wichtig sind. Wie schnell kann sich herumsprechen, dass diese wunderbare Methode zu nichts Nutze ist, wenn der Graphic Facilitator zwar ganz hübsch malen kann, aber von Facilitation keinen blassen Schimmer hat? Leider ist es auch gar nicht zielführend, wenn ein Graphic Recorder keine Stimmungen in der Gruppe wahrnimmt, weil er davon einfach keine Ahnung hat, oder es gar nicht erst als seine Aufgabe ansieht.

Wie sollen dann die essentiellen Dinge auf seinem Blatt landen? Passiert das nicht, dann taugt das entstandene Bild nur, um hübsch im Foyer aufgehängt zu werden. Davon mehr, und wir können die Visualisierung begraben.

Kurz gesagt:

Sortiere und professionalisiere dich, damit wir in Zukunft einen vielseitigen Markt behalten und vergrößern. Einen Markt, von dem wir alle etwas haben.

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Susanne Kitlinski

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 45 Kickstarter und Designerin für soziale Innovationen

Was ich mache: Ich habe vor ein paar Jahren angefangen Visualisierungen als Werkzeug für die Verständlichkeit von sozialen und ökologischen Innovationen zu verwenden. Das hat das Interesse an der Sache und die aktive Beteiligung um 100% erhöht.

Wo du mich findest: www.opensustain.comhttps://www.instagram.com/opensustain/

 

Mit Visualisierungen komplexe Themen leicht erklären und Beteiligungsmöglichkeiten stärken

Das Thema Visualisierung hat sich in den letzten Jahren stark professionalisiert. Es gibt sehr viele Workshops und Online-Tutorials, und jede Menge Fachliteratur sowie Blogs und Foren. Immer mehr Menschen verwenden Visualisierungen, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, Veranstaltungen zu dokumentieren, Menschen miteinander in das Gespräch zu bringen, aber auch zum Entschleunigen, etwas Schönes zu schaffen oder einfach nur zum Spaß. Wenn ich auf die letzten 6 Jahre zurückblicke und in die Zukunft blicke sehe ich 5 Trends im Bereich Visualisierung

Professionalisierung und Individualisierung

opensustain-resources-used-for-this-year Während es vor sechs Jahren im deutschsprachigen Raum nicht viele Bücher gab, ist die Anzahl deutlich gestiegen und dies wird auch anhalten. Social Media trägt dazu bei, dass Menschen ihre Visualisierungen auf Instagram und anderen Kanälen posten, nach Feedback fragen sich regional in Meetups vernetzen. Dadurch kann man auch sehr gut seinen eigenen Stil entwickeln, sortieren und sich inspirieren lassen.

Austausch online und offline

Wer professionell als Graphic Facilitator oder Graphic Recorder unterwegs ist, sieht sich auch gerne andere Beispiele an. Facebookgruppen wie https://www.facebook.com/groups/sketchnotesgermany/, https://www.facebook.com/groups/2708716559/ werden immer stärker genutzt.

Analog bleibt, Digitalisierung wird zunehmen

Viele Kunden wünschen sich analoge Visualisierungen. Oft geht es um die Haptik aber auch die Einzigartigkeit, die sich im Raum manifestiert, wie zum Beispiel bei Veranstaltungen. Persönlich mag ich die digitale Variante sehr, da sie mir so viele Möglichkeiten bietet. Beim analogen Graphic Recording konzentriere und fokussiere ich mich mehr. Die Materialschlacht bei analogen Visualisierungen kann schnell groß und in das Geld gehen. Trotzdem freue ich mich immer wieder darüber, qualitativ gute Stifte und Papier verwenden zu können. Ich kann nur empfehlen hier etwas mehr Geld auszugeben, es lohnt sich.

Kreislaufwirtschaft bei und mit den Materialien

opensustain-airde Ich freue mich sehr, dass sehr viele Stifte von Neuland wieder auffüllbar sind. Bei Druckereien frage ich oft nach Fehldrucken von Postern, Kalendern und Postkarten. Die Rückseiten sind oft leer und lassen sich ganz hervorragend verwenden. Toll, was da alles zusammen kommt und neu gemixt werden kann. Es gibt aber auch ganz tolle Materiallager, die für Visualisierungsmöglichkeiten geschaffen sind. Ich bin ein großer Fan von Initiativen wie die Materialmafia http://www.material-mafia.net/ in Berlin, die REMiDAhttp://www.remida.de/ in Hamburg und Kunzstoffe http://kunzstoffe.de/aktuelles/ in Leipzig und immer noch auf der Suche wo es in Süddeutschland ähnliche Ort gibt.

Kommunikationswerkzeug – einfache Sprache, Beteiligung ermöglichen

Visualisierungen werden immer mehr als Kommunikationsmittel genutzt. Kunden bestellen oft ein Graphic Recording, weil es schön aussieht und etwas Besonderes ist. Wie wäre es, wenn Kollegen anfangen ihre Kundengespräche in einem Comic darzustellen, Produktideen via Sketchnotes festzuhalten und animierte Zeichnungen endlich langweilige Powerpoints ablösen? Wir wären alle ein bisschen produktiver und hätten wahrscheinlich auch mehr Spaß.

 

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Diana Meier-Soriat (Sketchnotes by Diana)

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 47 Du findest mich über meine Webseite, bei Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und YouTube.

 

Mein Name ist Diana Meier-Soriat, ich bin in Salzburg geboren und lebe mit meiner Familie in Bremen. 2015 gründete ich  Sketchnotes by Diana und gebe regelmäßig Visualisierungs Workshops in Bremen und deutschlandweit. Ich biete Graphic Recordings, zeichne Auftrags Sketchnotes und führe mit großer Leidenschaft einen Blog.

Back to the roots – Bilder erzeugen Gefühle

Wir leben im absoluten digitalen Zeitalter. Smartphone, Tablet, Laptop, Excel, Power Point sind unsere täglichen Begleiter, befinden uns allerdings auch in einer gewissen Abhängigkeit. Wir sind angewiesen auf Programme und vorgefertigte digitale Templates. Jedoch habe ich das Gefühl,  die Menschen haben die ewig gleichen Power Point Folien mit den ewig gleichen Stock Fotos satt. Der Trend den Stift wieder in die Hand zu nehmen, kann man verstärkt beobachten. Ich vergleiche dies ein bisschen wie den Trend der Food Blogs. Die Leute wollen auf den Markt gehen, Lebensmittel anfassen, sie wollen wissen, wo es her kommt. Es ist ein bisschen wie „Back to the roots“ – Zurück zu Stift und Papier.

Die visuelle Kommunikation ist die Übermittlung von Informationen an das menschliche Auge. Im beruflichen und geschäftlichen Alltag kommt es sehr häufig auf visuelle Kommunikation an. Meist wollen wir etwas sehen, bevor wir es kaufen oder uns für etwas engagieren.  Bildhafte Visualisierungen kann man nutzen, um anderen Menschen etwas verständlich zu machen. Denn Bilder erzeugen Gefühle. Ohne Gefühle können wir weder denken, noch lernen, noch verstehen. Umgekehrt sind Gefühle immer an Bilder geknüpft. Visualisierungen lenken den Blick also auf das Wesentliche. . Durch Visualisierung mache ich Dinge „begreifbar“. Und begreifen hat wiederum etwas mit „Anfassen“ zu tun.

Wie sehe ich die Zukunft der Visualisierung? Wie bereits erwähnt ist der Trend, wieder zu Stift und Papier zu greifen vielerorts zu beobachten. Vielleicht ebbt das ganze wieder ab, aber die visuelle Kommunikation scheint die Menschen zu berühren. Sich über Bilder auszudrücken ist ohnehin in unseren Genen verankert. Schon die Höhlenmalereien vor etwa 35.000 Jahren beweisen das. Wir müssen es einfach wieder aus uns heraus holen. Ich kenne übrigens keinen einzigen Menschen, der NICHT im Vorschulalter gekritzelt hat.

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Simone Abelmann

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 49 Ich bin Simone Abelmann, Baujahr 1970, Mama von zwei Kindern, Webdesignerin und kreativ aktiv seit Sommer 2017. Mich hat das Thema Sketchnotes “gefunden” und lässt mich nicht mehr los. Du findest mich und meine Arbeiten auf Facebook.

 

Visualisierung meets Schule / Lernen!

Mit solchen Blicken in die Glaskugel tue ich mich meistens schwer – denn ich bin gar nicht in der Lage wirklich abzuschätzen, was da noch in den nächsten 5, 10 oder 20 Jahren auf uns zu kommt.

Was aber ganz klar ist: Unser Gehirn denkt in Bildern. 60 Bilder pro Sekunde spielen sich einfach so in deinem Kopf ab. Erfahrungen, Erlebnisse und vieles mehr und das auch noch in Farbe. Warum man dann in der Schule Wissen rein mit Texten in unsere Köpfe reinhämmern will, ist mir ein Rätsel. Klar gibt es diese Genies, die sich einen Text durchlesen und dann wissen was da steht, aber ich gehöre nicht wirklich dazu.

Mein Traum ist es, dass in der Zukunft Visualisierungstechniken großflächig in der Schule genutzt werden. Im Vokabelheft Sketchnotes auftauchen und nicht nur das spaltenweise Abschreiben von englisch – deutsch oder umgekehrt. Ich bin davon überzeugt, dass wir viele Schüler mit Visualisierungsmethoden mehr fördern können, als mit jeder Nachhilfe.

Stell Dir vor, die Kinder zeichnen den Stoff mit und egal WIE es aussieht – es zählt nur was hängen bleibt. In dem Moment wo man sich Gedanken macht, WIE man etwas aufs Papier bringt, um es festzuhalten, speichert man dieses Bild im Gehirn ab. 60 Mal in der Sekunde.

Wie gesagt, ich wage es nicht wirklich ein Aussage abzugeben, was in 5 oder 10 Jahren sein wird, aber mein Wunsch ist es, dass die Visualisierung in die Schulen einzieht und den Kindern die Möglichkeit gegeben wird, unsere angeborene Fähigkeit in Bildern zu denken auszuleben und sinnvoll einzusetzen!

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Doris Reich

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 51 Coach und Beraterin für ganzheitliche Potenzialentfaltung, so nenne ich mich. Du findest mich unter www.doris-reich.com. Ich inspiriere Menschen mit kreativen und visuellen Methoden dazu, ihre eigenen Themen sichtbar zu machen und Ideen zu entwickeln. Ich gebe Raum und Mut, die eigenen Potenziale zu erkennen und zu entfalten.

 

Klares Sowohl-als-auch: Analog und digital

Wie werde ich zukünftig visualisieren, ist hier die Frage. Für mich stellt sich nicht die Frage nach entweder analog oder digital visualisieren. Ich vertrete für ein klares Sowohl-als-auch! Das analoge oder digitale Visualisieren kann in unterschiedlichen Kontexten genutzt werden.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 52 In meinen Workshops und Beratungen, erlebe ich immer wieder, dass die Menschen es als Wohltat erleben, analog zu arbeiten. Es entspannt und lässt Ideen fließen, es gibt viel Raum und ist zudem zutiefst befriedigend, etwas mit den eigenen Händen zu gestalten. Neuste Untersuchungen haben übrigens ergeben, dass in unserem Gehirn mehr Areale (für Sensorik, Motorik, Sprache, Planung und Strukturierung und kreatives Denken) aktiv sind, wenn wir analog arbeiten. So sind wir im analogen arbeiten kreativer (Zeit Wissen, 3.12.2017).

Durch die allgegenwärtige vielgepushte Digitalisierung verlernen die Menschen, analog zu arbeiten und merken auch, dass etwas fehlt. Zu diesem Megatrend der Digitalisierung ist das analoge Arbeiten ein Gegentrend (Visualisieren. Lettering, DIY, Handarbeiten erfahren in den letzten Jahren einen enormen Zuspruch).

Wir müssen unsere eigenen Gesten bewahren oder vielleicht sogar wieder zurückgewinnen, weil sie unsere Persönlichkeit repräsentieren. Sonst entfremden wir uns von uns selbst.“, so die Maria Sebregondi, die Mitbegründerin von Moleskine.

Meinen Erfahrungen nach helfen kreative und visuelle Methoden, eine Verbindung zu uns selbst zu schaffen, die im Alltag häufig verloren geht.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 53 Dabei bietet sich u.a. Möglichkeit, das Vertrauen in die eigenen Kräfte zu stärken und auf kreativem Wege zu entspannen.

Sichtbar machen, worüber gerade gesprochen wird, ist für mich eine wichtige Methode in meinen Beratungen. Wenn ich aufzeichne, was ich wahrgenommen habe und welche Möglichkeiten ich sehe, ist dies immer ein zentraler Schlüsselmoment für meine Kund*innen. Sie erhalten dadurch eine neue Perspektive, neue Impulse und finden so neue Lösungen.

Erstaunen entsteht außerdem immer dann, wenn in eine zur Höchstgeschwindigkeit angestachelte Gesellschaft, das Tempo reduziert und die Menschen bewusst wahrnehmen, was um sie herum geschieht. Genauso ist es, wenn Menschen visuelle denken und arbeiten: Dann reduziert sich automatisch das Tempo, man rast nicht durch die Themen, sondern geht Schritt für Schritt vor, erkennt andere Facetten, sieht plötzlich Aspekte, über die vorab hinweggerast wurde. Eigene Wünsche, Bedürfnisse und Gedanken werden klarer. Und kommt dann häufig schneller ans Ziel.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 54 Das digitale Visualisieren wird andererseits immer mehr an Bedeutung gewinnen, insbesondere in Unternehmen, in denen viele Inhalte intern und extern präsentiert und vermittelt werden müssen. „PowerPoint ist so was von out. Ich kann´s nicht mehr sehen!“, war just heute die Aussage einer Kundin eines großes Unternehmens meiner Region in meinem Visualisierungs-Workshop. Hier bietet das digitale Visualisieren den Vorteil, dass die Inhalte schnell und breit zur Verfügung gestellt werden können.

Ich kann nicht abschätzen, wie ich in z.B. fünf Jahren visualisieren werden. Ich kann nur abschätzen, dass ich mich auf neue Methoden mit großer Neugier einlassen werde und ich mir sicher bin, dass mir immer einfallen wird, wie ich das Neue in meinen Kontext und für meine Kunden nutzen kann.

Und ich habe den Verdacht, dass ich nicht alleine damit bin, wenn ich sage: „Mein Herz schlägt für das analoge Visualisieren, weil es für mich einen besonderen Wert hat.“

Für mich gibt es „immer eher ein sowohl – als auch“ als ein „entweder – oder“.

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Andrea Brücken

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 56 Wie kamst du zum Visualisieren – wer bist du?

Vor drei Jahren, also 2014, wollte ich mal wieder etwas Kreativität in mein Leben bringen. Auf Twitter fand ich die tolle internationale Community #todaysdoodle. Die Challenge lautete: 365 Tage am Stück täglich irgendetwas Gezeichnetes zu erstellen und online zu teilen. Das Ganze war frei und locker, genau das Richtige für mich. Über die kleinen Schritte stellte sich dann schnell die Lust am Lernen ein: Ich professionalisierte meine Visualisierungstechniken zügig und wurde „Sketchnoterin“.
Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 57 Anfang 2017 gründete ich zusammen mit Kathrin Werner die Facebook-Gruppe „Sketchnotes Germany“ ,weil meiner Ansicht nach in Deutschland ein Forum fehlte, in dem sich Deutsche intensiv und fachlich über Visualisierung austauschen können. Die Gruppe hat inzwischen über 700 Mitglieder. Mit Diana Meier-Soriat, Katharina Theis-Bröhl und Marianne Rady organisierte ich dann das 1. Internationale Sketchnote Camp ,das vom 22.-23. September 2017 in Hamburg stattfand.
Man findet mich auf Twitter https://twitter.com/diehauteculture, Instagram https://www.instagram.com/andrea_sketcht/, meiner Website http://andrea-bruecken.de/, dem Flowcampus http://flowcampus.com/faculty/andrea-bruecken/ – wo ich auch meinen 4-teiligen Online-Kurs für Anfänger anbiete. Darüber hinaus auf Flickr, Pinterest, Facebook … einfach überall im Web.

Visualisieren ist eine angeborene Sprache, die jeder Mensch nutzen kann.

Dezember 2030, kurz vor Weihnachten. Ich habe mir einen Viz-Stick geschenkt, der neueste Schrei. Das Ding ist kleiner als die Kreditkarten von früher: Man kann es am Handgelenk, als Kette oder als Schlüsselanhänger tragen. Per Spracheingabe öffnen sich Zeichenprogramme nach Wahl – mit dem dazugehörigen Stift kann ich auf jeder Oberfläche arbeiten! Ich muss nur den Viz-Stick auf einen Tisch, ein Blatt Papier oder neben mein Smart-Tab legen. Alles, was ich konzeptioniere und zeichne, geht gleich in eine gesicherte Cloud – über Datenklau braucht sich niemand mehr Gedanken machen. Klar, dass ich Projekte zusammen mit anderen bearbeiten kann. Und: In meinem Umfeld arbeiten wir inzwischen nur noch in 3-D.
Schulen und Universitäten haben sich zu offenen Lernräumen entwickelt: Die Menschen haben erkannt, dass sie der Komplexität der technologischen Entwicklung mit neuen Kompetenzen begegnen müssen. Visualisieren ist inzwischen selbstverständlich, die Wertung von Zeichnen als Kunst(fertigkeit) ist passé. Jeder lernt von Kindesbeinen an die Sprache der Bilder. Der Weltrat „Visual Languages“ kümmert sich darum, dass kulturell bedingte Unterschiede in der Bildsprache global kommuniziert und diskutiert werden.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 12

David Goebel (SinnSTIFTen)

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 59 Hi, ich bin Papa von 2 coolen Jungs, verheiratet und seit 5 Jahren als Flipchart-Trainer analog und digital unterwegs. Du findest mich hier auf dem Blog, den du gerade liest 🙂

 

3 Dimensionen der Zukunftsbetrachtung – Digitalisierung – Mobilisierung – Individualisierung

Digitalisierung: Als ich Zeichnen am Flipchart lernte, war das natürlich ganz analog mit Stift und Papier. Doch die Technik hält auch immer mehr Einzug in den Bereich der Visualisierung. Seit ca. 1 Jahr nutze ich jetzt mein iPad Pro und Pencil zur Visualisierung und bin noch immer von den Möglichkeiten begeistert. Bilder und Logo lassen sich extrem schnell erstellen und nutzen.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 60 Ich kann hemmungslos Entwürfe skribbeln, editieren, löschen, verbessern und die Besten dann endgültig finalisieren. Und auch bei der Weiterverarbeitung nimmt mir die Technik Arbeit ab. Wo ich vorher Bilder einscannen, fotografieren und nachbearbeiten musste, kann ich sie heute einfach hochladen. Das vereinfacht und beschleunigt meine Prozesse erheblich.

Mobilisierung: Jeder hat heute sein Smartphone überall dabei. Da werden wieder Geräte zusammenwachsen, so wie das schon bei Telefon, Kamera und GPS passiert ist. Auf 7 Zoll Geräten kann man schon respektabel zeichnen und ich glaube, dass immer mehr Menschen digital zeichnen werden, weil es so einfach geworden ist. Dadurch können immer mehr Menschen ihre Kreativität auch bildlich ausdrücken.

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 61 Bilder werden dann einfach am Smartphone gezeichnet oder supermodern mit Google Glases einfach in der Luft. So können Menschen ihre Visionen und Ideen viel direkter ihren Mitmenschen zeigen, als über den Umweg der Sprache.

Tools zur mobilen Zusammenarbeit wie Skype oder Zoom werden zur Selbstverständlichkeit werden. Viele Reisen werden dadurch unnötig. So sparen wir Zeit, Geld und schonen unsere Umwelt.

Individualisierung: Anstatt eine Lösung allen Menschen überzustülpen, werden wir viel differenzierter und spezialisierter vorgehen – auch in der Visualisierung. Powerpoint-Trancen haben ausgedient, vielleicht machen wir Visualisierer dann Präsentation sinnlich begreifbar und begehbar.

Ich freue mich schon auf die pfiffigen Software-Lösungen, die man für uns erfinden wird. Schon jetzt kann ich meine Lieblings-Zeichen-App ProCreate so einstellen, dass sie optimal zu meinen Bedürfnissen passt (Linkshänder, Handflächenaufleger).

Und was mache ich daraus?

Zukunftstrends entstehen UND werden gemacht. Denn wir alle bestimmen durch unsere Handlungen, welche Trends sich durchsetzen werden. So werde ich vermehrt Visuelle Online Coachings anbieten, bei denen ich die Gedanken meiner Kunden digital und live in unseren virtuellen Besprechungsraum „reinzeichne“. Das bringt dem Kunden echt viel Klarheit und kommt gut an.

Ich möchte aber auch weiterhin als Trainer Menschen zur Visualisierung führen. Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder, analog und digital. Denn wenn Kinder keinen Stift mehr halten können, steht es schlecht um uns alle.

Nach der dominanten Ära der Sprache folgt nun ein gemeinsames Regieren von Wort UND Bild.

 

Und jetzt bist DU gefragt …

Wie siehst du die Zukunft der Visualisierung? Ich finde ja Entspannung beim Zeichnen ist ein sehr großer Nebengewinn.

Schreib uns deine Meinung als Kommentar!

 

Quo Vadis Visualisierung: 19 Experten über die Trends der Zukunft 62

SinnSTIFTende Grüße,
dein David

P.S. Zum Start findest du hier 12 genial einfache Zeichnen Ideen.

Zeichne dein Geschäftsmodell – Business Model Canvas

Zeichne Dein Geschaeftsmodell - Business Model Canvas

Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie und für wen du dein Geschäft betreibst. Du kennst das vielleicht als große Textwüste – als seeeehr langes Dokument, das niemand lesen will. Doch das hier ist anders. Hier heißt es „Zeichne dein Geschäftsmodell„, denn so kannst du es auf einem Papier mit dir führen, herumtragen und mit anderen besprechen.

Zuerst zeige ich dir, was ein Geschäftsmodell ist und warum du deines auch zeichnest solltest.

Danach bekommst du von mir eine Zusammenfassung aller Schritte.

Und als Extra habe ich noch eine Schatzkiste voller Symbole für dich, falls du denkst: „Ich kann gar nicht zeichnen“. Aber dazu später mehr.

 

Was ist ein Geschäftsmodell?

Wikipedia schreibt dazu:

Ein Geschäftsmodell (englisch business model) beschreibt die logische Funktionsweise eines Unternehmens und insbesondere die spezifische Art und Weise, mit der es Gewinne erwirtschaftet.Weder in der Wissenschaft noch in der Praxis gibt es eine allgemein akzeptierte Definition. Grundsätzlich soll die Beschreibung von Geschäftsmodellen helfen, die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges oder Misserfolges zu verstehen, zu analysieren und zu kommunizieren.

Bitte verwechsel das Geschäftsmodell nicht mit dem Geschäft. Die Speisekarte im Restaurant ist ja auch nicht das Essen. 🙂

 

Was bringt dir ein Geschäftsmodell?

Und auch da bringt es Wikipedia auf den Punkt:

Wichtig ist festzuhalten, dass ein Geschäftsmodell keine Strategie an sich darstellt, da jedes Unternehmen per Definition ein Geschäftsmodell hat. Heute dient die Entwicklung von Geschäftsmodellen in Unternehmen vor allem für strategische Analysen mit folgenden Zielen:

  1. das eigene Geschäft besser zu verstehen,
  2. das heutige Geschäft zu verbessern, sich besser gegenüber Wettbewerbern zu differenzieren oder die eigenen Schwächen zu verstehen, wenn neue Wettbewerber mit neuen Geschäftsmodellen im Markt aktiv werden.
  3. neue Geschäftsideen systematisch darzustellen und so zu evaluieren, worin sich die neue Geschäftsidee von bestehenden unterscheidet, wo die Wettbewerbsvorteile liegen, welchen Kundennutzen die neue Geschäftsidee aufweist und dadurch zu verstehen, welche Erfolgswahrscheinlichkeiten eine neue Geschäftsidee hat,
  4. zu prüfen, ob das Geschäftsmodell skalierbar ist, z. B. durch Übertragung auf neue Märkte oder Franchising.

Wenn du also nicht nur operativ in deinem Business arbeiten willst, sondern auch strategisch an deinem Business gestalten möchtest, dann kann ich dir nur empfehlen: „Zeichne dein Geschäftsmodell“.

 

Warum ZEICHNEN?

Zeichne dein Geschäftsmodell - Business Model Canvas 63 Unser Gehirn liebt Bilder und Geschichten. Schon seit der Steinzeit erzählen wir uns gegenseitig unsere Geschichten und deshalb hat sich das Gehirn dafür optimiert.

Der Umgang mit Zahlen, Daten und Fakten dagegen ist für unser Gehirn evolutionsbedingt eher neuzeitlich. Du kannst dein Geschäftsmodell gerne mit dem Sammeln von Worten und Daten beginnen, aber BITTE zeichne es anschließend. Dafür kann unser Gehirn super Emotionen lesen, wie Wut, Angst, Trauer, Furcht oder Freude.

Denn durch das Zeichnen wirst du das Thema im wahrsten Wortsinn beGREIFen. Dann fangen die Neuronen an zu feuern und belohnen dich mit neuen Einfällen fürs Marketing und die Strategie.

 

Zeichne dein Geschäftsmodell – Die 9 Schritte im Überblick

Das Konzept der 9 Schritte stammt aus dem Buch „Business Model Generation“. Die Autoren Alexander Osterwalder und Yves Pigneur nehmen dich mit auf eine spannende Reise in dein Geschäftsmodell. Unbedingt lesenswert. Dort wird auch das Business Model Canvas erklärt, also die Fläche, auf der du dein Geschäftsmodell erstellt.

Für dich als Trainer, Coach, Berater oder Blogger habe ich die Schritte entsprechend umformuliert und in 9 einzelne Artikel verpackt. Hier kommt die Zusammenfassung in aller Kürze.

 

1. Zeichne deinen Wunschkunden

zeichne deinen wunschkunden kunden avatar erstellen Dein Kunde ist der Dreh- und Angelpunkt in deinem Geschäft. Beschreibe ihn / sie in allen Kritierien.

Und dann zeichne deinen Wunschkunden. Manche nennen das Kunden-Avatar und andere den idealen Kunden.

Der besondere Trick hierbei ist: Zeichne deinen Wunschkunden in der Problemsituation, wenn der Schmerz am größten ist. So wird dir der „Kittelbrennfaktor“ deiner Wunschkundin nochmal bewusst.

 

2. Zeichne den Mehrwert

zeichne den Mehrwert für Kunden Welchen Mehrwert hat dein Wunschkunde davon, dass er mit dir arbeitet? Dass er deine Dienstleistung in Anspruch nimmt? Dass er deinen Kurs, dein Seminar besucht?

Was ist danach anders als davor? Wenn du möchtest, denke in einer Vorher/Nachher-Metapher wie in Werbeanzeigen.

Und dann zeichne diesen Kundennutzen auch als Bild. Auf einmal werden dir weitere Möglichkeiten einfallen, wie du deine Kunden bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen kannst. Ein echter Quell der Inspiration. Vielleicht entsteht dabei auch eine gute Idee für dein Produktlogo.

 

3. Wie werden Neukunden auf dich aufmerksam?

Zeichne neue Geschäftskontakte aufbauen, mehr Leads generieren Wo können dich neue, potentiell Kunden finden? Wo bist du sichtbar? Wo zeigst du dich ihnen?

Das können Messen oder Kongresse sein, aber auch dein Webauftritt, deine guten Rankings bei Google oder in den Sozialen Medien. Es können deine Wurfpost oder deine Facebook-Ads sein.

Zeichne wie und wo deine Neukunden dich finden können. Ideal für die Online-Sichtbarkeit sind die Freebies. Das sind kleine, nutzbringende Lösungen, die du deinen Interessenten für eine Emaileintragung schenkst.

 

4. Wie kommt der Nutzen zum Wunschkunden?

Zeichne deine Vertriebskanäle - Wie kommt dein Nutzen zum Wunschkunden Wie genau sorgst du dafür, dass deine Kunden die Veränderung vollziehen? Meistens sind das deine kostenpflichtigen Angebote, die du deinen Kunden anbietest. Und manchmal sind es auch die Freebies.

Gibst du Seminare, Webinare oder Online Kurse? Arbeitest du 1:1 oder in Gruppensettings? Voll-Automatisiert oder höchst individuell?

Verschickst du deine Produkte vielleicht sogar physikalisch zu deinen Kunden? Dann zeichne deine Vertriebskanäle zu deinem Wunschkunden!

 

5. Wie kommst du an dein Geld?

Zeichne deine Einkommensquellen Ohne Einnahmeströme wäre es kein Business, oder? Aus welchen Bereichen strömt das Geld zu dir? Sind es Online Kurse oder Präsenz-Seminare?

Durch die Andeutung verschieden großer Säcke kannst du die Mengen verdeutlichen.

Passive Einkommensquellen sollten in deinem Mix dabei sein und einen immer größer werdenden Anteil einnehmen. Zeichne deine passiven Einkommensquellen und alle anderen.

 

6. Deine Schlüsseltätigkeiten

Zeichne deine Schlüssel-Tätigkeiten Erfolg hat drei Buchstaben: TUN. [Goethe]

Welche Schlüsseltätigkeiten sind essenziell wichtig für dein Geschäft? Worauf kannst du auf keinen Fall verzichten, ohne dein Geschäft in Gefahr zu bringen?

Hier gewinnst du Klarheit über das wirklich Wichtige in deinem Geschäft. Und wenn du diese Klarheit gewonnen hast, dann zeichne deine Schlüssel-Tätigkeiten.

 

7. Deine Schlüsselressourcen

Schluessel-Ressourcen zeichnen Faehigkeiten-Liste erstellen Auf welchen Säulen steht dein Geschäftsmodell? Gibt es Werkzeuge, Tools oder Services, die entscheidend für deinen Erfolg sind?

Oft werden dabei auch die eigenen Fähigkeiten übersehen. Erstelle dir ggf. eine Fähigkeiten-Liste. Und Gesundheit gehört auch in die Aufzählung.

Also: Zeichne deine Schlüsselressourcen und dann prüfe, ob diese irgendwie gefährdet sind und ob du etwas dagegen unternehmen kannst oder willst.

 

8. Kooperation mit Schlüsselpartnern

Zeichne-die-Kooperation-mit-deinem-Schluesselpartner Zusammen mit Partnern kannst du mehr erreichen. Mach dir bewusst, welches deine Schlüsselpartner sind, die für dein Geschäft wirklich wichtig sind.

Auch die solltest du natürlich hegen und pflegen. Und ein Plan B in der Hinterhand ist auch nicht so falsch.

Und dann zeichnest du noch die Kooperation mit deinen Schlüsselpartnern.

 

9. Unternehmenskosten

Ausgaben bei Selbständigkeit - Unternehmenskosten im Geschäftsmodell zeichnen Das ist der letzte Schritt. Die Kosten im Auge zu behalten, ist für dein Geschäft natürlich auch wichtig.

Mach dir bewusst, welches die großen Kostenblöcke in deinem Geschäftsmodell sind. Vielleicht Raummiete, Email-Anbieter oder Personalkosten?

Zeichne deine Unternehmenskosten, dadurch kommst du auf neue Sparmöglichkeiten.

 

Kein Zeichentalent? Trotzdem dein Business Model Canvas

Nicht jeder hält sich für talentiert. Doch es geht gar nicht um Talent. In Wirklichkeit geht es darum, auch mit unperfekten Skizzen anzufangen. Und das geht mit dem Kugelschreiber und einem einfachen Blatt Papier.

Dir liegt Zeichnen überhaupt nicht?

Dann kann ich dir noch ein Baukasten-Prinzip empfehlen. Es ist ungefähr so einfach wie Collagen basteln. Ich habe dir etliche Symbole in meine Schatzkiste hinterlegt, die darfst du herunterladen und damit dein eigenes Geschäftsmodell erstellen. Und falls dir Symbole fehlen, schreib mir einen Kommentar. Ich gucke dann, dass ich das noch zeichne.

Ist das ein Angebot?

 

Canva.com als Basteltisch

Die Website Canva.com bietet dir kostenlos die Möglichkeit, Bilder hochzuladen, anzuordnen, Texte hinzufügen und dann als Gesamtbild abzuspeichern.

Ich nutze Canva selber sehr gerne, um meine Beitragsbilder zu erstellen, denn Canva hat die Bildgrößen von gängigen Social Media Elementen gespeichert.

Und mit Canva kannst auch du dein Geschäftsmodell selber erstellen und anschließend herunterladen. Wenn du es später ändern möchtest, legst du eine Kopie an und änderst dort. Ganz einfach.

 

Symbolbibliothek als Schatzkiste

Trotzdem benötigst du eine Menge Symbole und Figuren, wenn du nicht selber zeichnen möchtest.

In meiner ♦ Schatzkiste habe ich dir eine ordentliche Sammlung hinterlegt. Die Schatzkiste ist mit einem Passwort geschützt und das Passwort lautet STIFTSALABIM (alles in Großbuchstaben).

 

Dort findest du alle Symbole, die ich hier schon mal erstellt habe.

 

Schreib mir einen Kommentar, wenn dir noch ein wichtiges Symbol fehlt.

SinnSTIFTende Grüße,

Zeichne dein Geschäftsmodell - Business Model Canvas 64

 

Weitere, passende Artikel

Ausgaben bei Selbständigkeit – Unternehmenskosten im Geschäftsmodell zeichnen

Ausgaben bei Selbständigkeit - Unternehmenskosten im Geschäftsmodell zeichnen

Juchhu, das große Finale. Du bist im neunten und letzten Teil der Serie „Zeichne dein Geschäftsmodell“ angelangt. Zusammen vervollständigen wir heute dein Geschäftsmodell, indem du deine Unternehmenskosten zeichnest und im Canva ergänzt.

Als Ergebnis aller neun Schritte hast du dein Geschäftsmodell vollständig gezeichnet bzw. skizziert. Diese Grundlage ermöglicht es dir, dein Geschäftsmodell jemandem zu erklären und verständlich zu machen, zum Beispiel einem potentiellen Kooperationspartner oder einem Geldgeber.

Ich hoffe, du hast durch die Serie tiefere Einblicke bekommen, wie dein Geschäft funktioniert und wo deine großen Stellschrauben sind, falls du optimieren möchtest.

 

Zeichne dein Geschäftsmodell – Übersicht

Bist du zufällig auf diesen Artikel gestossen?

Dann empfehle ich dir, beginne beim ersten Artikel und zeichne Schritt für Schritt dein Geschäftsmodell.

  1. Zeichne deinen Wunschkunden in der Problemsituation
  2. Zeichne den Mehrwert für deinen Wunschkunden, z.B. nach eurer Arbeit
  3. Zeichne, wie Neukunden zu dir finden
  4. Zeichne, wie du die Beziehung zu deinen Kunden ausbaust
  5. Zeichne deine Einnahmequellen
  6. Zeichne deine Schlüsselaktivitäten, denn Erfolg kommt vom TUN
  7. Zeichne deine Schlüssel-Ressourcen und erstelle deine Fähigkeiten-Liste
  8. Zeichne die Kooperation mit deinen Schlüsselpartnern
  9. Zeichne deine Unternehmenskosten
  10. Zusammenfassung PLUS Schlüssel zu Davids Symbole-Schatzkiste

 

Deine Unternehmenskosten zusammentragen

Mit deinem ausgezeichneten 🙂 Geschäftsmodell hast du eine ideale Grundlage, um die Unternehmenskosten übersichtlich darzustellen. Das Canva erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, es geht um deine Haupt-Kostentreiber.

Einkommensströme zeichnen Wenn du die vorherigen Schritte durchgeführt hast, wird dir die Zusammenstellung jetzt sehr leicht fallen. Geh jeden Schritt nacheinander durch und überlege, welche Kosten entstehen. Wenn du die Möglichkeit hast, nutze Post-Its, um die Ideen zu sammeln.

Manche Kosten könntest du Partnern, Aktivitäten oder Ressourcen zuordnen. Halte dich nicht zu lange mit dieser Frage auf. Notiere es einfach irgendwo. Wie schon gesagt, es geht um den Überblick.

 

1. Dein Wunschkunde

Hier entstehen selten Kosten für dich. Vielleicht ist dein Geschäftsmodell aber sehr speziell und dein Wunschkunde verursacht bei dir direkt Kosten.

 

2. Der Nutzen, den du stiftest

Auch in diesem Bereich entstehen selten direkt Kosten. Falls durch den Mehrwert, den du deinem Wunschkunden stiftest, direkt Kosten entstehen, notiere diese ebenfalls.

 

3. Die Kontaktzone

Hier können schon Kosten anfallen. Wie werden deine Kunden auf dich aufmerksam? Wie und wo machst du Werbung? Besuchst du viele Netzwerktreffen? Schaltest du Anzeigen bei Facebook, Google oder in Printmedien?

 

4. Wie kommt der Nutzen zum Wunschkunden?

Welche Kosten entstehen durch deine Vertriebswege? Lieferst du Produkte aus?

Bist du dein Produkt und triffst du dich mit dem Kunden? Entstehen dadurch Fahrtkosten? Gibst du Seminare oder Trainings?

 

5. Deine Einkommensquellen

Klingt auf den ersten Blick vielleicht komisch, aber manchmal entstehen auch durch Einnahmen Ausgaben.

Hast du hohe Kosten für Buchhaltung oder ein Tool, z,B. wenn du Online Kurse verkaufst? Dann gehören dieses Ausgaben auch auf die Liste.

 

6. Deine Schlüsselaktivitäten

Geh nochmal die Liste deiner Schlüsselaktivitäten durch.

Welche Kosten entstehen durch die Tätigkeiten, die du oft und wiederholt durchführst?

 

7. Unternehmenskosten durch Schlüsselressourcen

In deiner Aufstellung Schlüsselressourcen finden sich vermutlich einige Posten, die Kosten verursachen.

Denk auch an die Investitionen in dich selbst. Kosten für Schulung und Weiterbildung dürfen nicht fehlen.

 

8. Schlüsselpartner

Arbeitest du mit Schlüsselpartnern zusammen? Dann können dort ebenfalls Kosten entstehen und die sollten auf deine Liste.

 

Zusammenstellen und Gewichten

Ausgaben bei Selbständigkeit - Unternehmenskosten im Geschäftsmodell zeichnen 65 So, jetzt hast du vermutlich eine Menge an Zetteln / Unternehmenskosten. Verschaffe dir einen Überblick und ordne die Zettel, je nachdem wie groß die entsprechende Ausgabe ist. Du wirst sehr schnell die 3-7 Kostenpunkte entdecken, die den Großteil deiner Ausgaben ausmachen.

Wenn du in deinem Unternehmen Kosten sparen möchtest, hast du hier einen großen Hebel gefunden. Aber darum geht es in diesem Artikel gar nicht.

 

Zeichne deine Haupt-Kosten

Für jeden deiner Haupt-Kosten kannst du dir ein kleines Symbol ausdenken, um diese Ausgabe zu verdeutlichen. Und wenn die Ausgabe SEHR GROß ist, dann zeichne sie auch SEHR GROß in dein Geschäftsmodell.

Deine „Ausgaben bei Selbständigkeit“ trägst du im Canva links unten ein:

Ausgaben bei Selbständigkeit - Unternehmenskosten im Geschäftsmodell zeichnen 66

Fazit

  • Die Methode Business Model Generation ist sehr nützlich.
  • Durch Bilder wird dein Geschäftsmodell noch viel verständlicher.
  • Ein Canva stellt das Geschäftsmodell auf einer Seite dar.
  • Erstelle mehrere Canvas, wenn du mit neuen Ideen spielen möchtest.

 

Und hier nochmal die Artikel im Überblick, damit du punktgenau zurück springen kannst.

  1. Zeichne deinen Wunschkunden in der Problemsituation
  2. Zeichne den Mehrwert für deinen Wunschkunden, z.B. nach eurer Arbeit
  3. Zeichne, wie Neukunden zu dir finden
  4. Zeichne, wie du die Beziehung zu deinen Kunden ausbaust
  5. Zeichne deine Einnahmequellen
  6. Zeichne deine Schlüsselaktivitäten, denn Erfolg kommt vom TUN
  7. Zeichne deine Schlüssel-Ressourcen und erstelle deine Fähigkeiten-Liste
  8. Zeichne die Kooperation mit deinen Schlüsselpartnern
  9. Zeichne deine Unternehmenskosten
  10. Zusammenfassung PLUS Schlüssel zu Davids Symbole-Schatzkiste

 

Wenn du dein Business-Model-Canva zeigen möchtest, dann komm doch zu uns in die SinnSTIFTen-Facebook-Gruppe.

Ich freue mich über deine Kommentare.

 

SinnSTIFTende Grüße,

Ausgaben bei Selbständigkeit - Unternehmenskosten im Geschäftsmodell zeichnen 67

 

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