Sprache entschlüsselt – die Kommunikationstreppe (Gesagt ist nicht Gehört)

Sprache entschlüsselt – die Kommunikationstreppe (Gesagt ist nicht Gehört) 1

Kennst du das auch? Du hast einem Kollegen oder deinem Partner gesagt, was du gerne hättest. Doch nach der verstrichenen Zeit stellst du fest: Es ist nichts passiert. Ihr habt völlig aneinander vorbei geredet.

Es gibt viele Kommunikationsmodelle und jedes hat seine Vor- und Nachteile. Nach diesem Artikel kannst du mit der Kommunikationstreppe deine Kommunikation analysieren und verbessern.

Es geht hierbei nicht nur um Kommunikation im Unternehmen, sondern es strahlt positiv auch in viele Bereiche deines Lebens aus. Den eine Botschaft richtig verstehen, hilft immer. Das Wichtigste ist …

 

Missverständnisse vermeiden

Alle Kommunikationsmodelle beschäftigen sich damit, wie Nachrichten vom Sender zum Empfänger gelangen. Und was zwischendurch alles schief gehen kann.

Und vertrau mir … da können unterschiedliche Dinge schlecht laufen, wenn Menschen miteinander reden.

Also, was sind …

 

Die Folgen von schlechter Kommunikation

Was passiert, wenn wir Menschen aneinander vorbei reden?

  1. ihr verfehlt die geplanten Ziele
  2. ihr vergeudet eure Lebenszeit
  3. ihr habt mehr Arbeit dadurch
  4. mehr Stress und Zeitdruck, weil die Arbeit nachgeholt werden muss
  5. die Unzufriedenheit wird größer
  6. im schlimmsten Fall scheitern daran Teams oder Partnerschaften

Und damit all dies (möglichst) nicht eintritt, präsentiere ich …

 

Die Konrad Lorenz Kette / Kommunikationstreppe (Zitat)

Konrad Lorenz war Verhaltensforscher. Die Stufen der Kommunikationstreppe machen die einzelnen Schritte sehr deutlich, an denen etwas schief gehen kann.

Mit diesem Kommunikationsmodell kannst du deine Kommunikation verbessern.

Es startet mit …

 

Gedacht ist nicht gesagt

gedacht ist nicht gesagt

Klingt simpel, oder? Ist es aber nicht. In dir befinden sich Gefühle, Gedanken, Verknüpfungen, Abbilder und Modelle, die den Zusammenhang für dich klären.

Du kannst also niemals (So ist es leider) genau das ausdrücken, was dir innerlich durch den Kopf geht. Das macht Kommunikation ja so spannend.

Und dann gibt es natürlich hier noch den einen Fall, der NIE passiert (Ironie Ende). Wenn du es schlicht und einfach nicht sagst. Vorannahmen wie: „Wenn er mich lieben / mögen / respektieren würde, dann wüsste er, was ich will.“ Das wäre Gedankenlesen und das kann dein Gegenüber nicht.

Also sag klar, was du willst. Denn dann geht es weiter mit …

 

Gesagt ist nicht gehört

Gesagt ist nicht gehört

Hier findet der spannende Wechsel statt. Nur weil du es gesagt hast, kannst du nicht automatisch davon ausgehen, dass es auch gehört wurde.

In diese Phase passt auch das Modell von Sender und Empfänger rein. Es kann so viel schief gehen. Hier die häufig auftretenden Ursachen, warum Informationen zwar gesendet wurden, aber nicht beim Gegenüber ankommen:

  • Der Empfänger hat keine Aufmerksamkeit für deine Nachricht. Wer schon mal versucht hat, mit spielenden Kindern oder Fußball-schauenden Männern zu kommunizieren weiß was ich meine. Hier hilft: Mach auf die aufmerksam und erst dann sprich.
  • Unterschiedliche Sprachen / Dialekte. Als ich damals in Englisch mit Indern sprach, konnte ich viel über die Vielfalt der Kommunikation lernen. Sie stimmen eher dem Gesagten zu, als nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben.
  • Gestörter Kanal: Wenn die Umgebung laut ist oder kein Augenkontakt gehalten wird, kommt die Nachricht oft nicht sauber an. Gilt nicht nur beim Sprechen. Auch Präsentationen können wegen kleiner Schriftart oder mangelndem Kontrast häufig schlecht gelesen werden.

Wichtiger Hinweis zur Kommunikation via Mail: Beim Schreiben gehen viele feine Nuancen der Sprache unter. Mimik, Gestik, Betonung, Sarkasmus usw. Damit erschwerst du den Empfang der Nachricht.

Was kannst du dagegen tun? Die besten Tipps kommen bei …

 

Gehört ist nicht verstanden

Gehört ist nicht verstanden

Dahinter kann auch eine Sprachverwirrung stecken. Es lässt sich aber auch damit erklären, dass ein gewisse Konzepte nicht beim Gegenüber vorhanden sind.

Wer nicht weiß, was eine Bilanz oder eine Kommunikationstreppe ist (und auch nicht nachfragt), dem helfen auch die weiteren Informationen nicht. Die Daten fallen dann vielleicht einfach in ein großes schwarzes Loch und gehen verloren. Das gilt nicht nur fürs Hören, sondern natürlich auch für die anderen Sinne. So kann die Bedeutung eines Logos total missverstanden werden.

Niemand möchte gerne das eigene Unwissen preisgeben. Das können wir alle nachvollziehen. Doch als Mensch kannst du einfach nicht alles wissen. Im Gegenteil: Wer Nachfragen stellt, wirkt für mich sympathischer und neugierig.

Wie soll man ans Ziel kommen, wenn man sich nicht traut, auch mal nach dem Weg zu fragen?

Mit einer kleinen Frage kannst du sofort überprüfen, ob diese Phase und die vorherige erfolgreich benommen wurden: „Wiederholst du bitte mit eigenen Worten, was du bisher verstanden hast! Ja?

Damit überprüfst du einfach und schnell, wie viel und was verstanden wurde. Einfach, oder? Ebenfalls findest du damit heraus, welches Modell sich im Kopf deines Gegenübers herausbildet. Welche Zusammenhänge kann er / sie schon erkennen?

Denn das ist jetzt ganz wichtig für …

 

Verstanden ist nicht akzeptiert

Verstanden ist nicht akzeptiert

Jetzt kommen die Modelle im Kopf ins Spiel. Wir alle haben Vorstellungen davon, wie etwas zu laufen hat. Und wenn jetzt ein neues Modell hinein will, das nicht passt, wird es erstmal abgelehnt.

Das endet nicht selten in Prokrastination / Aufschieberitis. Eigentlich weißt du, dass du diese Aufgabe machen solltest, aber wenn sie z.B. für dich keinen Sinn macht, lässt du sie liegen.

Deshalb ist hier die wichtige Frage: „Mal ganz offen … Spricht etwas dagegen, diese Aufgabe bis morgen zu erledigen?“ Und mit der Antwort kannst du sehr gut arbeiten.

Außer …

 

Akzeptiert ist nicht getan

Akzeptiert ist nicht getan

Lass uns jetzt mal gedanklich vor spulen. Bisher hast du dein Bestes gegeben, damit die Kommunikation funktioniert. Und trotzdem … nach 2 Tagen, 3 Wochen, 1 Monat liegt das Ergebnis, das vereinbarte Ziel noch nicht vor.

Dann hilft es wieder, miteinander zu sprechen. „Ich habe den Bericht noch nicht erhalten. Woran hat es gelegen?“

Entweder die Aufgabe wurde einfach vergessen. Dann wirst du jetzt entweder angelogen oder es wird ehrlich zugegen.

Viel häufiger kommt es aber vor, dass es gute Gründe dagegen gab. Ein wichtiges Projekt kam dazwischen, die Prioritäten drehten sich.

Wenn es nicht so tragisch ist, okay. Hättest du dir eine frühzeitige Information über diese Änderungen, dann schmoll nicht in dich hinein. Sondern nutze die Gelegenheit, deine Vorstellungen fürs nächste Mal gerade zu rücken.

 

Getan ist nicht beibehalten

Apropos „nächstes Mal“. Mit den meisten Menschen kommunizierst du mehrmals in deinem Leben. Dafür ist es gut, wenn du dir merkst, wie dieser Mensch bevorzugt reagiert.

Mit jedem Mal, wo du etwas weitergibst und dein Gegenüber die Informationen annimmt, gewöhnt ihr euch beide an das Vorgehen. Es wird dann „eure Sprache“.

Auch dein Aufwand für Nachverfolgung nimmt ab. Falls vorhanden, nimm das Mikromanagement raus, übergib mehr Verantwortung, stecke einen immer größeren Rahmen ab und kontrolliere in längeren Abständen.

Und wenn mal wieder etwas abbricht, nutze die Kommunikationstreppe.

 

Kommuniziert ist das, was ankommt

Das ist das neue Paradigma in der Kommunikation. Sobald du erkennst, dass Kommunikation nicht beim Verlassen deines Mundes aufhört, wird das Ergebnis besser und besser.

Denn …

 

Übernimm die Verantwortung für die gesamte Kommunikationstreppe

Du als Sender trägst ab jetzt die Verantwortung für die gesamte Kommunikationstreppe. Denn du möchtest ja auch, dass dein Kontakt einen eigenen Weg zur Aufgabe finden kann, der eventuell sogar besser ist, als dein eigener.

Das Alles hier gilt natürlich auch für deine visuelle Kommunikation. Welches Logo, welche Kleidung, welches Auto passt zu dir und welche Werte transportierst du damit?

 

Arbeite an deiner Kommunikationsfähigkeit – es lohnt sich

Welche lustigen / schrecklichen / lehrreichen Erfahrungen hast du schon mit Kommunikation gemacht?

 

Digital Storytelling: Wie geht das und was bringt es?

Digital Storytelling

Storytelling ist doch eigentlich nur Geschichten erzählen, oder? Das kann doch jeder. Einfach ein bisschen herum quatschen und das wars.

Doch weit gefehlt. Manche reden viel, aber sagen dabei wenig. Damit das bei dir nicht auch so ist, kommt hier die Reiseroute für deine Entwicklung hin zum Super-Storyteller.

 

Was ist Storytelling?

Ja, Storytelling bedeutet Geschichten zu erzählen. Aber nicht irgendwelche Geschichten. Die Ziele von Storytelling sind unter Anderen:

  • Wissensvermittlung (reine Zahlen, Daten und Fakten fließen durch des Gehirn fast reibungslos durch und bleiben nicht hängen. Dafür bleiben Geschichten leichter im Gedächtnis hängen)
  • Überzeugung (Denk an Märchen und ihre erzieherische Absicht)
  • nachhaltiges Merken (Es soll mehr hängen bleiben)
  • Emotionen wecken (z.B. Trauer) und ansprechen

Seit Jahrhunderten wurde Wissen in Form von Geschichten überliefert. Märchen, Sagen und Fabeln wurden in der Runde vor dem Lagerfeuer von einer Generation an die nächste weitergegeben. Lange bevor es die Schrift gab.

 

Warum gute Geschichten erzählen so wichtig ist

Stell dir bitte mal eine Frage: „Warum sollte man Wissen weiter geben wollen?“

Ich sag es dir: „Damit der Empfänger die Botschaft besser behält!“ Wenn ich dir 20 Zahlen nacheinander nenne, wie gut kannst du dir sie merken? Eben!

Je mehr Sinne angesprochen werden, desto mehr bleibt in Gedächtnis hängen. Also erzählen wir ganz lebhaft unsere Geschichten und flechten die Informationen dort ein.

Ich liebe zum Beispiel von Stephen Covey die Geschichte mit dem Holzfäller und der Säge. Die transportiert bestens, worum es bei Effektivität geht.

 

Wie kann man Storytelling lernen?

Du kannst natürlich ein Storytelling Seminar besuchen. Die Basis für gute Geschichten liegt bereits in dir. Deine eigenen Erfahrungen bilden das Fundament für dein Storytelling. Bitte erzähle niemals die Geschichten anderer Menschen nach. Die wirken niemals so gut, wie deine eigenen.

Ich frage dich: „Wie hast du Laufen gelernt?“ Hast du einen Kurs besucht? Hast du unzählige Bücher dazu gelesen?

Nein. Du hast es einfach probiert. Und bist dabei hingefallen. Aber du wolltest es so sehr können, dass du dran geblieben bist. Immer und immer wieder. Hinfallen und Aufstehen.

Ist nicht sexy, oder?

Aber sieh nur, wie gut du jetzt laufen kannst.

 

Hier kommt deine agile Digital Storytelling Schulung

Für den Start brauchst du nur 2 Sachen

  1. ein kleines bisschen Mut zum Starten
  2. ein Thema / Anlass

Mach gerne direkt mit und suche dir ein Thema aus. Als Beispiel suche ich mir etwas aus, was meine Kursteilnehmer gerne vorher denken „Ich kann nicht zeichnen!“

 

Was ist bei gutem Storytelling wesentlich?

Das Beispielsthema steht bereit, lass uns gemeinsam die Reise zur guten Geschichte beginnen. Für eine digitale Geschichte, die Fakten mit Emotionen verbindet brauchst du …

 

Ein Held zum Mitfiebern mit Emotion

Ein beliebter Fehler am Anfang ist … du redest über dich, über deine Produkte, über deine Ideen. Sorry, dass ich dir den Zahl ziehen muss. Aber die traurige Wahrheit ist … es interessiert sie einfach nicht.

Wir lieben es zu kaufen, aber niemand möchte etwas verkauft bekommen.

Deshalb braucht deine Geschichte einen Helden / eine Heldin und das bist nicht du. Vielleicht ist es dein Kunde. Aber meist eignet sich ein früherer Kunde / Gast / Partner, der einmal in einer ähnliches Situation war. Hier passt übrigens ein ängstliches Gesicht.

Fängt der Name vom Held zufällig mit dem gleichen Buchstaben an wie dein Zuhörer? Wohnt er vielleicht im gleichen Land? Gibt es sonst eine Gemeinsamkeit? Perfekt.

 

Die Geschichte muss zur Zielgruppe passen

Deine Geschichte soll eine Botschaft vermitteln. Wenn dein Kind Angst vorm Wasser hat, erzählst du vielleicht davon, wovor du als Kind Angst hattest. Die Story sollte relevant sein.

Wenn dein Kunde noch nicht bereit ist, dein Produkt zu kaufen, erzählst du von den bisher versteckten Vorzügen, die andere Kunden an dem Produkt so sehr schätzen.

Eine eigene Geschichte wirkt erheblich glaubwürdiger als irgendeine erfundene Story. Denn wahre Geschichten kannst du viel lebhafter beschreiben. Das macht einen guten Geschichtenerzähler aus.

Wichtig: Die Geschichte muss zur Situation passen.

 

Die Entwicklung des Helden von vorher zu nachher

Im Laufe der Geschichte wächst der Held. War er vorher ängstlich, traut er sich hinterher, der Angst ins Gesicht zu blicken.

Dachte er vorher noch, er könne nicht zeichnen? Dann ist er hinterher überrascht, wie einfach es rückblickend doch dank der guten Anleitungen war.

Das ist der Schlüssel: Die Transformation von A -> B, von vorher zu nachher, vom Problem zur Lösung.

 

Alles Andere (Training, Schurke, Belohnung) ist nur Ausschmückung

Im Grunde ist es das. Ein Held und seine Verwandlung.

Alles drumherum Ausschmückungen, Kosmetik und Konfetti. Wie ein guter Zaubertrick (und die meisten sind echt einfach) sorgen die kleinen Details dafür, dass die Story natürlich rüberkommt und wirken kann.

Vergleiche mal diese Erzählungen:

  1. Sie gingen durch den Wald
  2. Leicht zögerlich, aber dann doch beherzter, griff er ihre Hand und führte sie tiefer in den dunklen, nach feuchtem Moos riechenden Wand hinein.

Das eine ist die Information, aber die Details überzeugen. Starte mit dem Gerüst und ergänze schrittweise sinnvolle (mit allen Sinnen meine ich) Details.

 

Das Besondere an Digital Storytelling

Beim digitalen Storytelling geht es nun darum, Geschichten online zu erzählen. Das kann in einem Online Webinar sein, in dem Begrüßungsvideo auf deiner Webseite oder auch in einem Verkaufstext sein.

Vielleicht fragst du dich: „Was ist der große Unterschied, zwischen normalem Storytelling und Digital Storytelling?“ Ich werde es dir sagen.

 

Die besondere Herausforderung beim Digitalen Storytelling

Du bekommst kein Feedback. Keine Reaktion im Auge deines Gegenübers. Ja, du kannst einiges über Webtracking herausfinden, auch mit Heatmaps und Scrollmaps kannst du deine Webseite analysieren. Bei YouTube findest du heraus, bis zu welcher Minute dein Video angesehen wird.

Aber all diese Mess-Methoden sind nur Krücken. Hast du schon mal ein ein Gesicht geblickt, während es gerade Erleuchtung erfährt? Dann weißt du, was ich meine.

Du brauchst also schon erprobte Geschichten, bevor du sie online stellst. Also nutze jeder Möglichkeit, dich im Erzählen guter Stories zu üben. Im Business, zu Hause, im Workshop, dir bietet sich immer eine Gelegenheit.

 

14 Einsatzmöglichkeiten für Storytelling

Hier kommen einfach ein paar Ideen, wann und wofür die Storys einsetzen könntest. Quasi als Best Practice Beispiele:

 

1. Storytelling im Marketing

Ich sagte schon weiter oben: „Wir alle lieben zu kaufen! aber wir mögen es nicht, etwas verkauft zu bekommen“.

Genau dafür ist Marketing ideal. Kurz gesagt – Es sorgt dafür, dass dein Produkt rechtzeitig im Kopf beim potentiellen Kunden auftaucht, wenn ihm das entsprechende Problem begegnet.

Woran denkst du bei Taschentüchern? Natürlich an Tempo.

 

2. So wirst du zum Marketing Storyteller

Mit welchen Problemen schlagen sich deine Kunden so täglich herum? Sammle mindestens 20 Situation in einer ABC-Liste oder in einer MindMap. Ich wette, dir fallen noch viel mehr als die 20 ein, nachdem du erstmal warm geworden bist.

Welche Situationen tauchen öfter auf als Andere? Starte doch einfach mit beliebten TOP5. Und dann denke an eine Geschichte aus deiner Vergangenheit zurück, die Ähnlichkeiten damit hat.

Bumms, eine passende Geschichte. Erzähl sie ein paar mal und du wirst sehen, du wirst schnell besser darin.

 

3. Storytelling in der Unternehmenskommunikation

Storys aus deinem Unternehmen sind perfekt geeignet. Du brauchst nur einen Ablauf dafür anlegen, damit du automatisch über gute Geschichten informiert wirst.

Eine Email-Adresse dafür wäre doch ein perfekter Hebel. Lass dich anschreiben, wenn du irgendwo mit einer Kamera auftauchen sollst.

 

4. Mit einer Storytelling Präsentation begeistern

Oh Mann, was habe ich schon für langweilige Präsentation in meinem Konzern-Leben damals gesehen. Ich sag nur „120 Folien, Schriftgröße 6, langweile Stimme und betreutes Lesen“.

Dagegen hilft

  1. Beschäftige dich mit deinem Zielpublikum.
  2. Reduziere die Informationen auf sehr wenige Kernbotschaften (schaffst du es runter bis auf 3?).
  3. Erzähle dazu eine gute Story.
  4. Beobachte anschließend, wie viel wacher dein Publikum ist.

Es wird dich vielleicht überraschen, aber ganz sicher überzeugen.

 

5. Storytelling im Präsenz Seminar – für Trainer ideal

Du bist Trainer und möchtest in deinem Seminar erfolgreiches Storytelling nutzen? Nicht einfacher als das. Es gelten wieder dieselben Schritte wie oben beschrieben.

  1. In welcher Situation befinden sich deiner Teilnehmenden soeben?
  2. Welche Geschichte aus deiner Vergangenheit passt dazu? Das kann auch ein Schwank von heute morgen beim Frühstück sein, wenn das Thema passt.
  3. Flechte die Story an der passenden Stelle im Seminar ein

Und dann … achte auf die Reaktionen.

 

6. Eine Geschichte zum Einstieg erzählen

Wie eröffnet man ein Seminar, einen Workshop, eine Weiterbildung? Dafür gibt es nichts Besseres als eine gute Geschichte. Wenn sie zur Zielgruppe passt, können deinen Teilnehmer direkt vom Start weg etwas lernen.

In meinen Präsenzseminaren zu Präsentieren und Visualisieren starte ich manchmal damit, dass ich einen Gespräch mit meinem Stift laut führe. Ich lege ihm dann Gedanken in Mund wie „Ich wusste nicht, was mich heute erwartet“ und „Mal sehen wie es so wird“. Und dann kann ich ihn beruhigen.

Auf diese Weise greif ich ihre eigenen Befürchtungen auf, bespreche sie und stelle ein gutes Ende in Aussicht. Sowas kannst du auch gut zum Start deines Online Kurses (erstellt mit Thrive Apprentice) nutzen.

 

7. Deinem Management eine gute Idee verkaufen

Du hast eine gute Idee und möchtest diese deinem Management verkaufen? Für diesen Fall darfst du natürlich auch auf geliehene Geschichten zurückgreifen.

Du möchtest Best Practice Beispiele? Bitte.

Such dir eine Case Study (ein Fallbeispiel) heraus, das belegt, wie gut deine Idee in anderen Unternehmen gezündet hat. Apple, Google oder Microsoft sind so große Firmen, da findest du fast immer ein Beispiel, das sich für deinen Content eignet.

 

8. Eine gute Geschichte rüttelt wach oder weckt andere Emotionen

Wann ist eine Geschichte so richtig packend und mitreißend? Wenn sie Emotionen weckt und uns mit fiebern lässt. Denk einfach nur mal an deinen Lieblingsfilm und dann an deine Lieblingsszene.

Bingo – Gefühle

Also schreib deine Geschichte mal nieder. Dann prüfe, ob sie Gefühl anspricht.

Hier noch ein Trick: Wird es dramatisch? Nimm kurze Sätze!

Und falls du die Situation wieder entspannen möchtest, dann dürfen deine Sätze auch wieder länger werden.

 

9. So setzt du online Storytelling ein

Storytelling Content Marketing geht viral. Wenn er gut gemacht ist. Kennst du das Video von Edeka?

Beachte, wie Edeka hier Gefühle weckt. Wie eine Bindung aufgebaut wird. Dabei wird nie über ein Produkt gesprochen.

Online kannst du natürlich durch Texte Emotionen wecken. Da gibt es sehr gute Copywriting-Kurse (so heißt Werbetexten auf englisch).

Bilder erzeugen noch schneller Emotionen. Schließlich erfassen wir ein Bild auf einen Happs, den Text müssen wir erst lesen.

 

10. Mit eigenen Beispielen überzeugen

Viele fragen sich: „Was kann man über sich erzählen?“. Das größte Problem liegt im selbstgemachten Stress. Nimm Geschichten aus deinem Leben, aus deinem Beruf, aus deinem Alltag, aus deiner Ursprungs-Familie oder aus deiner eigenen Familie.

  • Frage dich: „Worum geht es hier?“. Und dann fallen die Nominalisierungen ein wie Freiheit, Angst, Liebe, Vertrauen, Betrug, Mut, Ehrgeiz usw.
  • Und dann suche in deiner inneren Datenbank nach passenden Beispielen. Du wirst sehen, es geht wirklich leicht.

 

11. Die Werte der eigenen Marke kommunizieren

Ich könnte sagen: „Hier bei SinnSTIFTen geht es mir um Berufung, Visualisieren und Business, die sich perfekt in deinen Lebensmodell einpassen.“

Oder ich poste täglich Artikel bei LinkedIn, Facebook und Pinterest. Die sich genau um diese Themen drehen. Dadurch bekommt jeder „auf dem Subtext“ mit, worum es mir geht.

Also stell dir deine 5 Werte / Themenfelder zusammen. Und veröffentliche deine Botschaften in deinem Content Marketing, so dass bald alle deine Brand Story kennen. Das schafft einen hohen Wiedererkennungswert.

 

 

12. Storytelling in Werbetexten

Ernest Hemmingway wird diese 6 Worte-Geschichte zugeschrieben:

Zu verkaufen: Babyschuhe, nie getragen

Merkst du was? Da steckt soviel Emotion in so wenigen Worten.

 

13. Interaktive Geschichten erzählen

Geschichten erzählen klingt so einseitig. Als wenn der andere seinen Kopf öffnet und du die Geschichte dorthin packst.

Dabei werden Stories erst durch Interaktion so richtig gut. Damit meine ich jetzt nicht Impro-Theater. Ich mein: Gib deinen Zuhörern auch Zeit, auf das Gehörte zu reagieren.

Vielleicht stellen sie Nachfragen. Vielleicht entwickeln sie die Story im Kopf weiter. Kommunikation ist so schön. Du weißt nie, wohin sie driftet. Also hab ein Auge / Ohr / Sinn darauf, dass dir deine Story nicht aus den Händen genommen wird.

 

14. Visuelles Storytelling

Das ist mein Steckenpferd. Ich liebe es, hochwertige Inhalte und sogar komplexe Informationen mit einfachen Bildern zu erklären.

Wie schon gesagt, unser Gehirn verarbeitet Bilder viel schneller als Texte.

Bilder kannst du super mit Canva oder VistaCreate erstellen. Damit schaffst du dir eine Content Sammlung für alle deine Marketing Kanäle.

 

Du möchtest Storytelling in einem erprobtem Seminar lernen?

Wie du selber die passenden Bilder zeichnest, das erfährst du in meinem Kurs Vorsprung durch Visualisierung.

 

SinnSTIFTende Grüße,
Dein David

 

Die wichtigsten NLP Metaprogramme verstehen und besser kommunizieren (Überblick)

die wichtigsten Metaprogramme im NLP

Staunst du manchmal über das Verhalten anderer Menschen? Warum macht er / sie das jetzt? So wie eine Taschenlampe Licht ins Dunkle bringen kann, können Metaprogramme die dabei helfen, andere Menschen besser zu verstehen.

Gemäß des Pareto-Prinzips erfährst du in diesem Artikel die 6 wichtigsten Metaprogramme. Damit du diese Informationen besser verarbeiten kannst, findest du hier allgemeingültige Aussagen, die für alle Metaprogramme gelten.

Für die speziellen Eigenarten jedes Metaprogrammes verlinke ich dir dann noch einzelne, weitere Artikel.

Los geht es!

 

Metaprogramme in 30 Sekunden erklärt

Im Neuro-Linguistischen Programmieren (einem erprobten Werkzeugkasten der Kommunikation) machten sich die Begründer Gedanken darüber, wie Menschen die Informationen verarbeiten, die täglich auf sie einprasseln.

Denn obwohl Menschen die gleichen Sachen sehen können, ziehen sie doch komplett unterschiedliche Schlüsse daraus und handeln sehr unterschiedlich.

Stell dir dein Gehirn wie ein sehr komplexes Computerprogramm vor. Weil sekündlich so viele Informationen eintreffen, braucht es vorab gute Filter.

Und diese Wahrnehmungsfilter sind deine NLP Metaprogramme. Sie sortieren für dich bereits Informationen vor. Darauf basiert dann deine Strategie fürs Leben.

 

Meta Programme: die eigenen Filter (Sorting Styles) verstehen und besser kommunizieren

Wenn du mit anderen Menschen täglich zu tun hast, werden dir die Metaprogramme einen guten Dienst leisten. Das Wissen über deine eigenen Metaprogramme hilft dir zu verstehen, wie und warum du so tickst, wie du tickst. Und danach fallen dir immer schneller und einfacher auch die Programme deiner Mitmenschen auf.

Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten. Auf manche kommt man sehr schnell und andere erschließen sich erst nach einem kurzen Nachdenken:

  • Therapeuten, die wissen wollen, wie ihre Kunden denken
  • Menschen, die sich und den inneren Kritiker besser verstehen wollen
  • Führungskräfte, die verstehen wollen, warum manche Mitarbeiter immer aneinander geraten
  • Mitarbeiter, die ihre Chefs verstehen wollen
  • Menschen in Personalabteilungen, die passende Kandidaten einer vakanten Position suchen
  • Verkäufer, die einen guten Kontakt zum Kunden aufbauen wollen
  • Eltern, die die eigenen Kinder verstehen möchten

Wie auch immer dir dieses Wissen hilft, setzt es bitte weise ein! Du kannst z.B. die Wahrnehmung deines Gegenübers auf mehr Möglichkeiten richten und so starres Denken in Flexibilität verwandeln.

 

Es gibt keine guten oder schlechte Metaprogramme?

Wenn ich dich frage:

„Was ist besser? Messer, Gabel oder Löffel?“

Wie lautet dann deine Antwort?

Vermutlich wirst du erstmal zurück fragen: „Moment mal. Für welchen Zweck?

Und genauso ist das auch mit den Metaprogrammen. Es kommt immer darauf an, für welchen Zweck du sie einsetzen möchtest.

Ein Beispiel? Der Kapitän eines großen Schiffes braucht einen guten Überblick. Er gibt den Kurs vor. Die anderen Offiziere geben dann die Befehle für die einzelnen Untergruppen (Maschinenraum, Navigation und Co).

Würde sich der Kapitän in jedes Detail (Mikromanagement) einmischen, käme er nicht mehr dazu, das große Ganze im Auge zu behalten.

Zudem ist ein Metaprogramm sehr oft kontextabhängig. Im Privaten verhalten wir uns dann anders als im Beruf.

Lass dich auch nicht von deinem Metaprogramm einschränken oder festlegen. Doch durch die Beschäftigung damit, können dir deine unbewussten Vorlieben bewusst gemacht werden.

 

Ein Wort zur Ethik

Jedes Werkzeug kann in den falschen Händen Unheil anrichten und in den richtigen Händen ein Segen sein.

Bevor du weiterliest, überprüfe bitte sorgfältig und bewusst deine Gesinnung.

Möchtest du das Leben anderer Menschen besser machen oder sie einfach nur über den Tisch ziehen. Wenn Letzteres der Fall ist, höre bitte auf zu lesen. Du sammelst sonst mieses Karma.

 

Die Achse der meisten Metaprogramme

Die meisten Metaprogramme haben eine Achse – eine Dimension. Du kannst sie dir wie einen Horizont vorstellen.

die wichtigsten Metaprogramme im NLP

Zur Vereinfachung wird diese Achse meist in 2 Bereiche geteilt:

  • A oder B
  • Introvertiert oder extrovertiert
  • Überblick / Details

Doch genauso wie Menschen nicht entweder oder sind, solltest du je nach Ziel und Situation auch nicht in diesen Schubladen denken und kommunizieren. Menschen sind halt nicht extrovertiert oder introvertiert. Aber die Eine tendiert eher zur leichten Extraversion, während der Andere sich stark introvertiert zeigt. Bitte halte das im Kopf: Es ist immer ein breites Spektrum. Und du spielst meist um deinen Schwerpunkt herum.

Du kannst es gleich selber ausprobieren. Zeichne einen Strich und fahre mit dem Stift über den Strich bis zu der Stelle, wie du dich selber einschätzt. Dann siehst du, welche Seite bei dir ausgeprägt ist.

 

 

Wohlfühlzone / Komfortzone

Menschen sind mehr als ein Punkt auf einer Linie. Und Metaprogramme sind ein vereinfachtes Modell, nicht die Wahrheit oder die Realität.

Du kannst dir einen Bereich um deinen Punkt vorstellen. In diesem Bereich kannst du dich flexibel bewegen, solange du entspannt bleibst. Das ist dann deine Verhaltensflexibilität.

Wenn du unter Stress gerätst, verengt sich dein Bereich und meist handelst du dann eher reduziert. Dann entgegen dir Möglichkeiten, die du normalerweise problemlos sehen würdest.

 

Wie findest du die Metaprogramme anderer Menschen heraus?

Es ist ganz natürlich, dass du nach einer kleinen Einführung tiefer in das Thema einsteigen möchtest. Und es gibt sehr gute Bücher darüber z.B. Wort sei Dank.

Du findest die Metaprogramme deiner Mitmenschen auf 2 Arten heraus:

  • Beobachte was sie tun!
  • Sprich mit ihnen und stell ihnen gute Fragen

Die Fragen zielen genau auf die einzelnen Metaprogramme ab. Hilfreiche Metaprogramm Fragen findest du auch im oben genannten Buch.

 

Welche NLP Metaprogramme gibt es?

Es gibt unglaublich viele Metaprogramme. Je nach Quelle sind es zwischen 20 und 60. Wie so oft spielen ein paar Wenige eine große Rolle (das Pareto-Prinzip).

Ich habe dir am Anfang des Artikels einen schnellen und guten Überblick versprochen. Deshalb hier nun die 6 (aus meiner persönlichen Sicht) wichtigsten NLP Metaprogramme.

1. Weg-von / Hin-zu

metaprogramm Wegvon hinzu

Wohin geht deine Motivation? Möchtest du Schmerzen vermeiden (Weg-von) oder doch lieber Lust gewinnen (Hin-zu)? Ich wage die Behauptung, dass in einer Beziehung sehr viel getan wird, um einen Schmerz zu vermeiden.

 

2. Introvertiert / Extrovertiert

metaprogramm introvertiert extrovertiert

Woher holst du deine Energie? Aus dem Rückzug und der Beschäftigung mit dir? Oder aus dem Umgang und das Treffen mit anderen Menschen?

 

3. Überblick (der Überblicker) / Detail (der Detailverliebte)

metaprogramm überblick detail

Wie strukturierst du deine Informationen?

Machst du dir zuerst ein Bild vom großen Ganzen? Du magst es Entscheidungen zu treffen, um das Ziel zu erreichen?

Oder möchtest du die Details genau verstehen? Vielleicht hast du Freude daran, dich auf die Details zu konzentrieren?

Wenn du beides gut beherrschst, bist du ein richtiges Organisationstalent.

 

4. Internal / External

metaprogramm internal external

Folgende Frage klärt deine Vorgehensweise: „Woher weißt du, dass deine Arbeit gut war?“

Hast du ein inneres Gefühl dazu (Intern)? Oder fragst du Andere nach deren Meinung (Extern)?

 

5. Prozedural / Optional

metaprogramm prozedural optional

Wie gehst du deine Arbeit an? Legst du dir eine Reihenfolge fest? Oder springst du intuitiv zum nächsten sinnvollen Schritt?

 

6. Wechsel / Dauer

metaprogramm wechsel dauer

Wechselst du schnell den Arbeitsplatz / die Beziehung / das Auto? Oder bleibst du lange beim Vertrauten?

 

Ähnlichkeiten zu anderen Tests der Persönlichkeit

Die Einteilung in Achsen ist bei sehr vielen Persönlichkeitstypen anderer Modelle sehr beliebt. Sie haben sich alle gegenseitig inspiriert, möchte man fast meinen. Da du jetzt dein Metaprogramm kennst, findest du dich auch in den anderen Modellen gut zurecht.

Psychologische Typen nach C.G. Jung

Jung beschreibt in seinem Modell folgende 3 Dimensionen und kommt damit auf insgesamt 8 Typen:

  1. extravertiert / introvertiert
  2. Denken / Fühlen
  3. Empfinden / Intuition

 

Myer-Briggs-Typindikator oder 16 Personality

Dieses Persönlichkeitsmodell erweitert das jungsche Modell. Somit findest du hier folgende Dimensionen

  1. Introversion (I) / Extraversion (E)
  2. Intuition (N) / Sensing (S)
  3. Feeling (F) / Thinking (T)
  4. Judging (J) / Perceiving (P)

Tests hierfür sind kostenpflichtig, weil dafür Lizenzen nötig sind.

Der kostenlose Test bei 16 Personalities ist aber auch sehr gut, treffend bebildert und es macht Spaß, ihn durchzuführen. Nimm dir aber ein bisschen Zeit dafür.

 

DiSG-Typen

disc disg modell Das DiSG oder auch DiSC-Modell wird gerne im Vertrieb genutzt. Ein Verkäufer kann relativ schnell einen Kunden einem der 4 Typen zuordnen. Und damit treffender kommunizieren. Das DiSG-Modell besteht aus nur 2 Dimensionen:

  1. introvertiert / extrovertiert
  2. Menschen orientiert / Aufgaben orientiert

Daraus ergeben sich die 4 Typen Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft.

 

Big Five (OCEAN)

Das Big Five Modell ist im Gegensatz zu den obrigen anderen wissenschaftlich untersucht und steht damit auf guten Beinen. Hier sind es 5 Dimensionen (und ihre unausgesprochen Gegensätze)

  1. Offenheit (neugierig)
  2. Gewissenhaftigkeit (organisiert)
  3. Extraversion (gesellig)
  4. Verträglichkeit (mitfühlend)
  5. Neurotizismus (emotional verletzlich)

 

Die Probleme aller Konzepte

Egal ob Metaprogramme, Big Five, DiSC oder jungsche Typen. Jedes Modell presst Menschen in eine Schublade.

Aber die angestrebten Vorteile liegen klar auf der Hand. Du kannst mit einfachen Programmen einen Großteil der Menschen treffend ansprechen.

Doch jeder Mensch tickt dann wieder ein wenig anders. Und dort solltest du das Modell (welches auch immer) wieder schnell verlassen.

Gehe eine echte, authentische Beziehung mit dem Menschen gegenüber ein. Lerne sie / ihn besser kennen. Und dann redet über eure Metaprogramme und lacht gemeinsam darüber.

 

Metaprogramme sind sehr nützlich

Während du dir die Metaprogramme soeben durchgelesen hast, hast du bestimmt weitere Einsatzmöglichkeiten für dich erkannt.

Wenn du mehr über die einzelnen Metaprogramme erfahren möchtest, schreib mir eine Nachricht.

Die meisten Menschen lassen ihre Metaprogramm Ausprägungen sehr schnell und eindeutig erkennen. Und manchmal brauchst du ein bisschen mehr Übung, um sie fehlerfrei zu erkennen.

Natürlich gibt es auch noch weitere Kommunikationsmodelle wie die Kommunikationstreppe.

 

Wie gefallen dir die Metaprogramme?
Schreib es doch in die Kommentare!

 

Weitere Artikel:

Überblick oder Detail? Meta-Programme

metaprogramme-ueberblick-detail

Verwirren SIE mich nicht mit Details! 💥 Ach, IHNEN fehlt ja völlig der Überblick!

Wie ist es mit dir? Mit welcher Art von Aufgaben beschäftigst du dich lieber?

Überblick 🗺️ Du entwirfst große Visionen und überwachst die Erledigung auf einer großen Flughöhe. Wie ein Feldherr auf seinem Hügel steuerst du die Einheiten.

Detail ⚙️ Du tüftelst gerne an den kniffligen Dingen herum. Für dich machen die kleinen Details den großen Unterschied aus.

Wie gut zu erkennen, benötigt es beide Sichtweisen für gute Ergebnisse. Sowohl einen Weitblick für das große Ganze, aber auch für die einzelnen Aufgaben, die erledigt werden müssen.

#überblick #detail

Zu welcher Richtung schlägt dein Herz?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

WEGVON oder HINZU?

metaprogramm-wegvon-hinzu

Da habe ich mir jahrelang etwas vorgemacht. 🤿 Doch jetzt weiß ich, was mich motiviert. Du auch?

Ich hielt mich viele Jahre für einen sehr 😀 „Hinzu“-Motivierten. Denn ich hatte große Träume, die ich auch erreichen wollte.

Aber mit der Zeit kam mir Eines merkwürdig vor. Wenn ich doch sagte, dass ich da hin will, warum unternahm ich dann nichts❓ Ich unterließ sogar die wichtigen Schritte, die mich mühelos dorthin gebracht hätten.

Und da wurde mir klar: Ich bin doch mehr 😡 „Wegvon“-motiviert, als ich mir das früher eingestehen wollte.

Für mich muss eine Situation auch schmerzhaft und unbequem sein, damit ich die Schritte für die Veränderung wage. Das gibt mir den Antrieb. Und die Richtung kommt vom Ziel.

#selbstbetrugade #wegvon #hinzu #motivation

Wie ist das bei dir?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

Woher weißt du, dass deine Arbeit gut ist? Metaprogramm Internal External

metaprogramme-internal-external

Woher weißt du, dass deine Arbeit gut ist?

Noch nie drüber nachgedacht?

Hier 2 Möglichkeiten

  • Internal: Du spürst in dir, ob deine Arbeit schon beendet ist. Oder ob noch was fehlt. Es ist ein Gefühl, das sich in dir melden. Wo bemerkst du zuerst das Gefühl?
  • External: Du fragst andere, ob alles gut so ist, wie es ist. Wenn die Anderen dir positive Signale senden, auch dann kannst du deine Arbeit als erledigt betrachten.

Experiment: Denk jetzt mal an eine deine Aufgaben und prüfe, ob du den Impuls von Innen oder von Außen erhältst!

#internal #external

Na, wie ist es bei dir?

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

Bist du eher Introvertiert oder Extrovertiert?

Bist du eher Introvertiert oder Extrovertiert? 2

Bist du schüchtern oder Rampensau? Pah, alles Vorurteile.

Mit diesem beiden Extremen werden oft 📘 Introvertierte bzw. 📢 Extrovertierte beschrieben. Dabei trifft es das nicht so genau.

Introvertierte

📘 Sie ziehen die Energie aus der Ruhe und dem Rückzug. Wissen ein gutes Buch zu schätzen. Wägen die eigenen Gedanken lange intern ab, bis sie sie für passend halten.

 

Extrovertierte

📢 Sie ziehen die Energie aus der Begegnung mit anderen Menschen. Reden, Treffen, Geselligkeit, da fühlen sie sich wohl. Sie brauchen das Gespräch, um die eigenen Ideen zu überprüfen.

 

Schubladendenken

📥 Natürlich bist du nicht entweder Intro oder Extro. Vor allem im entspannten Zustand haben die meisten von uns eine große Spielbreite.

 

Ich würde mich zum Beispiel eher als introvertiert einstufen (hey, ich zeichne, das sagt viel). Trotzdem gebe ich gerne Seminare oder habe Spaß als Square Dance Caller 🎤🤠 .

#introvertiert #extrovertiert

 

Tipp: Schätz dich doch mal selber ein und male auf einer Linie ebenfalls deinen Bereich als Ellipse ein. Und dann wiederhole das für jemanden, den du sehr magst. Und für jemanden, mit dem du oft aneinander gerätst.

Das öffnet die Augen! 👀

 

Hier findest du alle Metaprogramme im Überblick.

Ein Gespräch ist mehr als 2 sich gegenseitig unterbrechende Monologe

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Hörst 👂 du noch zu oder wartest 🤨 du nur auf den Moment, an dem du wieder unterbrechen 💬 kannst.

🔓 Offene Menschen wollen wirklich wissen, was die Anderen denken und wie sie auf den Gedanken kommen.

🔒 Verschlossene Menschen möchten einfach nur ihre Wahrheit 🔊 verkünden. Und auf keinen Fall kann man davon abrücken. ⛳

Du erkennst die Einen daran, dass sie viele Fragen ❓ ❓ ❓ stellen und viel zuhören. Und die Anderen erkennst du an ihren Monologen oder den langen Redezeiten.

Jeder rennt mit seiner subjektiven Wahrheit durch die Welt.
#konstruktivismus #systeme #weltbilder

Übrigens hilft bei Missverständnissen oft ein Gang über die Kommunikationstreppe.

 

Welche „amüsanten“ Modelle von Welt sind dir schon begegnet?

IST – dieses Wort zementiert eine Meinung

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Das IST so! 🤚 Da brauchen wir auch nicht drüber diskutieren.

Hast du manchmal mit Menschen zu tun, die dir ihre Meinung als Wahrheit 🌍 verkaufen wollen? Und meistens machen sie selber im Kopf keinen Unterschied zwischen Meinung und Wahrheit.

Über eine Meinung / einen Standpunkt können wir 💬 🗨️ diskutieren. Eine Wahrheit IST einfach so. Aus. Punkt. Ende.

Interessanterweise gibt es ein gutes Gegenmittel. 🚫 Verzichte doch mal bewusst auf das Wort IST. Du kannst stattdessen sagen:
✅ Ich fühle …
✅ Ich denke …
✅ Ich meine …

Oder noch viel 🌱 revolutionärer: „Was meinst du dazu?“
Und dann einfach zuhören👂 und nicht nur warten, bis du wieder dran bist.

#meinung #wahrheit #kommunikation

Ein Gespräch ist mehr als 2 sich unterbrechende Monologe.

 

P.S. Wenn du öfters auf den Einwand: „Das IST zu teuer“, findest du hier gute Tipps.

Eigentlich … könnte man dieses Wort streichen

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UNGLAUBLICH 😱 Manche Menschen haben davon tatsächlich noch nicht gehört.

Eigentlich wollte ich diesen Post schon früher machen. Diesen Post über das Wort „eigentlich“. Aber dann haben mich andere Themen mehr interessiert.

Und damit sind wir mitten drin. Du kennst das. Du wolltest eigentlich …
💰 Geld für später sparen
⚽ regelmäßig Sport machen
🖕 dem Mikromanager-Chef die Meinung geigen
📲 den wichtigen Anruf tätigen

Und stattdessen findest du dich jetzt in einem Dopamin-Rausch wieder. Bei einer völlig anderen Tätigkeit.

Ich glaube ja, da sind 2 Gehirne 🧠 🧠 in uns am Werk. Ein jetziges, emotionales und ein längerfristiges, rationales. Meistens gewinnt das 1.

Doch klüger wäre meist die andere Wahl.

Also:
👁️ Wahrnehmen
👍 Annehmen
😀 Spaß rein drehen

#eigentlich #motivation #dranbleiben

Bei welchen Themen siegt dein „anderes“ Gehirn?
Wie drehst du das Spiel?

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