Bist du erfolglos, bei dem was du tust? Hechelst du deinen Zielen hinterher? Hast du große Ambitionen, aber es wird nichts daraus? Ziehen Andere mit weniger Qualifikation an dir vorbei? Dann ist dieser Artikel für dich.
Aber Achtung: Dieser Artikel ist offen, ehrlich und kann dir weh tun. Vielleicht zieht es sich in deinem Bauch so richtig zusammen, während du hier weiter liest. Wenn das so ist, dann bist du auf dem richtigen Weg. So ist das nun mal mit der Wahrheit. Die Wahrheit teilt manchmal harte Kinnhaken aus.
Was braucht man, um sich erfolglos zu fühlen?
Die wichtigste Zutat hierfür ist: eine Erwartung, ein Ziel. Denn womit solltest du dich sonst vergleichen?
Du brauchst also einen Vergleich, ein SOLL für dein IST. Sonst kannst du dich nicht erfolglos fühlen.
Die Meisten von uns machen sich das SOLL nur nie bewusst. Irgendwo tief im Inneren gibt es einen unbewussten Vergleichsmaßstab. Das kann ein Vorbild aus der Kindheit sein. Oder jemand in deinem derzeitigen Leben, der DEIN Leben lebt.
Warum bin ich noch kein YouTube-Influencer? Warum habe ich noch keine glückliche Beziehung? Warum fehlt mir immer das Geld für meine Wünsche?
Merkst du es?
Ohne Erwartung, keine Enttäuschung!
Lass das sein und du fühlst dich nicht mehr erfolglos. Aber du möchtest dich vermutlich erfolgreich fühlen, oder?
Soll ich jetzt ohne Erwartungen durchs Leben gehen?
Die typische, erste Gegenreaktion, oder? Kenne ich auch von mir. Und du vermutlich auch. Erstmal die Arme vor der Brust verschränken und den Kopf schütteln. Von einem Extrem ins Andere.
Das kannst du so machen. Bist ja ein freier Mensch. Niemand hindert dich daran. Habe ich auch so gemacht.
Doch das blöde Gefühl blieb trotzdem. Und natürlich blieb ich erfolglos.
Ich bin der festen Überzeugung – Du weißt, wie „dein Leben in richtig“ wäre. Deshalb hat Ignorieren und Wegdenken auch keine Aussicht auf Erfolg.
Nimm erstmal an, was da ist.
Du fühlst dich scheiße, weil du deine Ziele noch nicht erreicht hast. Und das wurmt dich. Kann ich gut verstehen.
Aber du brauchst dich nicht darüber ärgern.
Wenn du von Hamburg nach München reisen willst, brauchst du dich auch nicht darüber ärgern, wenn du noch im Hamburg stehst. Das verändert gar nichts. Akzeptiere erstmal, wo du derzeit bist. Auch wenn das aktuell bedeutet, dass du dich erfolglos fühlst.
Und nimm deine Gefühle bewusst wahr, denn sie sind jetzt da – sie wollen von dir gespürt werden.
Tu das. Spüre rein.
Erst jetzt kannst du was verändern.

Es gibt 3 Erfolgsverhinderer
Wenn du in deinem Leben etwas nicht erreicht hast, was du erreichen wolltest, dann kann das an 3 Gründen liegen. Nur diese 3 können es sein, wenn du noch immer erfolglos bist.
Entweder
- bist du dumm oder
- du bist faul oder
- du hast Angst
Wow, das muss man erstmal sacken lassen, oder?
Was ist mit äußeren Umständen?

Nein, äußere Umstände können wir quasi nicht gelten lassen. Denn das würde dich als Gestalter deines Lebens entmündigen. Und dich direkt am Start erfolglos werden lassen.
Wenn du daran glaubst, dass die Anderen an deinem Schmerz und deinem Leiden schuld sind, dann verlasse bitte diesen Artikel. Dann bist du für den Rest noch nicht bereit. Dann bleib bitte sehr erfolglos und jammere alle die Ohren zu.
Somit verabschiede ich mich jetzt von dir. Leide noch weiter, bis du genug gelitten hast. Und wenn du es leid bist, länger zu leiden, dann komm gerne zurück.
Zu dumm?
Du hast keine Ahnung und keinen Plan von der Sache. Und fragst dich “Wieso bin ich so dumm?” Das kommt vor. Und zwar immer wieder. Wenn du an Anfang einer neuen Fähigkeit stehst, ist es ganz natürlich, dass dir Wissen fehlt. Aus dem Stand könntest du vermutlich kein Logo erstellen. Oder ein iPad mit einem Beamer verbinden. Oder wie du in Zoom zeichnest.
Blöd nur, wenn du es dabei belässt. Wenn du nichts daran änderst.
Dann bleibst du erfolglos und noch schlimmer: Du verschwendest deine Lebenszeit.
Mal angenommen, ich wollte einen Kuchen backen. Und angenommen, es wäre der erste Kuchen meines Lebens. Dann wäre es doch sehr klug, wenn ich mir ein Rezept fürs „Kuchen backen“ von jemandem besorge, der nachweislich leckere Kuchen hin bekommt.
Und wenn ich am Flipchart zeichnen möchte, dann würde ich doch auch jemanden fragen, der sich damit auskennt. Oder?
Alles Andere wäre doch dumm, oder?
Zu faul?
Du kannst es auch gerne anders nennen, wenn faul zu hart für dich klingt. Wie klingt Bequemlichkeit für dich? Kannst du dich damit anfreunden? STOP, merkst du wie wir es uns gerade bequem machen?
Und ganz ehrlich: oft ist es gar nicht Faulheit, sondern ein eingeschliffenes Aufschiebe-Muster – das lässt sich in 90 Tagen gezielt umbauen.
Wenn du ein großes Ziel verfolgst (Nebenbei ein Tipp zur Wortwahl: Wie lange willst du es noch verfolgen? Wie wäre es mit Erreichen?), dann kann dich doch nichts zurückhalten? Dann brennst du doch dafür und bleibst dran, bis du es erreicht hast.
Überprüfe, ob das Ziel wirklich deines ist! Und dann lass nicht mehr los. Werde zur Superheldin oder zum Superheld in deinem Thema.
Manche sind auch zu eitel, um eine bestimmte Tätigkeit zu erledigen. Sie sind sich dafür zu schade. Und dass ist wirklich schade.
Einzige Ausnahme: IT-Admin, für die ist Faulheit ein sinnvoller Antrieb, wenn sie sich bemühen, Dinge zu automatisieren, wenn sie absehbar wieder durchgeführt werden.
Zu feige?
Ach ja, die liebe Angst. Natürlich macht sich evolutionär Sinn. Sie beschützte uns vor wilden Tieren und ich würde keinem Grizzlybär entgegentreten.
Aber worüber reden wir hier? Was kann dir heute passieren? Jetzt mal ernsthaft.
Du könntest nicht die Gehaltserhöhung bekommen. Du könntest halt nicht den Traumpartner finden und ansprechen? Du könntest an deinem Wohnort bleiben.
Und jetzt stell dir mal im Vergleich vor, wie geil dein Traumleben wäre! Wenn all das wahr wäre, was du dir erträumst. Große Klasse, oder?
Ich würde die Angst sinnvoll einsetzen! Wie blöd wäre mein Leben, wenn ich nicht meine Ziele erreiche? Davor sollte ich Angst haben.
Wenn du etwas gegen Stress tun möchtest, kann ich dir Zentangle empfehlen. Das sind kleine Zeichnungen, die dich schnell runter fahren lassen.
Welche Ursache hält dich erfolglos?
Ich vermute mal, niemand wird hier einen Kommentar abgeben, weil er / sie sich nicht traut.
Oder doch?
SinnSTIFTende Grüße,
dein David
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